Die massive Schwäche der Bundeswehr in der Krise
Der Chef des Heeres tritt dem Selbstlob der Verteidigungsministerin entgegen: Die Bundeswehr stehe angesichts der russischen Aggression mehr oder weniger blank da. Lambrecht schweigt dazu.
Der Chef des Heeres tritt dem Selbstlob der Verteidigungsministerin entgegen: Die Bundeswehr stehe angesichts der russischen Aggression mehr oder weniger blank da. Lambrecht schweigt dazu.
Alibaba soll Pekings politischen Zeilen dienen. Prompt schwächelt das Geschäft.
Langfristig wäre ein völliger Ausfall russischer Gaslieferung für die EU schwer zu verkraften, aber machbar, sagen Experten. Allein das Füllen der Speicher aber würde 80 Milliarden kosten.
Russlands Angriff und das zweite Sanktionspaket des Westens lassen die Energiepreise steigen und Aktienkurse sinken. Die wirtschaftlichen Folgen werden hierzulande aber verschmerzbar sein, prognostizieren Volkswirte.
Die EU-Staaten haben sich nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine am Donnerstag auf Grundzüge eines Sanktionspakets gegen Moskau geeinigt.
Rumänien hat sich nach eigenen Angaben auf eine halbe Million Flüchtlinge vorbereitet. Beunruhigt ist Bukarest wegen einer Meldung aus der Ukraine: Wollen russische Truppen die Schlangeninsel besetzen?
Ein vollständiger Gaslieferstopp Russlands würde die Europäische Union hart treffen. Einen Großteil könnte sie zwar ausgleichen, aber nur zu hohen Kosten. Schon das Füllen der Speicher kostet 80 Milliarden Euro.
Die NATO hat mehr als 100 Kampfflugzeuge und 120 Kriegsschiffe zum Schutz der östlichen Flanke in Alarmbereitschaft versetzt. Der Oberbefehlshaber in Europa darf jetzt Truppen dort einsetzen, wo sie benötigt werden.
Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen kündigt „massive“ Finanz- und Wirtschaftssanktionen gegen Russland an. Einige Staaten wollen die Ukraine zum EU-Beitrittskandidaten machen.
Politiker aus Deutschland und der ganzen Welt verurteilen den russischen Angriff auf die Ukraine. Bundeskanzler Scholz spricht von einem „rücksichtslosen Akt“. Finanzminister Lindner und US-Präsident Biden kündigen entschiedene Reaktionen an. Ein Überblick.
In Brüssel kommt am Morgen der Nordatlantikrat zusammen, später treffen sich die Staats- und Regierungschefs der EU. Es soll dann um Strafmaßnahmen gehen, wie Russland sie noch nicht erlebt hat.
Keine Kinderarbeit beim Nähen von T-Shirts, keine Umweltschäden bei der Ölförderung: Das will Brüssel mit einem neuen Lieferkettengesetz auf der ganzen Welt durchsetzen. Die wichtigsten Antworten zum EU-Vorschlag.
Vor allem Banken und den Rüstungssektor sollen die Maßnahmen treffen: Die EU hat sich laut Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zu weiteren Wirtschaftssanktionen gegen Russland bereit erklärt. Am Dienstag hatten sich die EU-Außenminister auf Strafmaßnahmen gegen 27 russische Personen und Einrichtungen verständigt.
HSBC-Chef Quinn befürchtet Zweitrundeneffekte für die Finanzmärkte. Die Raiffeisenbank aus Österreich hat Krisenpläne in der Schublade.
Italien ist am stärksten von russischem Gas abhängig. Daher hofft Rom, dass der Energiesektor verschont bleibt. Andere Staaten wollen schärfer sanktionieren.
Die Europäische Union und das Vereinigte Königreich reagieren schnell. Brüssel will alle Duma-Abgeordneten für die Anerkennung der sogenannten Volksrepubliken im Donbass sanktionieren. Weitere Schritte sind denkbar.
Bundeskanzler Scholz hat wegen der Eskalation der Ukraine-Krise entschieden, die Inbetriebnahme der Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 auf Eis zu legen. Und auch die EU-Kommission schlägt offenbar unerwartet weitreichende Sanktionen vor.
Der Filmemacher Torsten Körner hat ein Porträt über Angela Merkel gedreht, das seinesgleichen sucht. Die ehemalige Bundeskanzlerin erscheint als Retterin der Welt. Wobei ein bedeutender Teil der Welt nicht vorkommt.
Die EU droht Moskau mit schwersten Sanktionen. Deshalb hofft der Kreml auf die Wirtschaftsbeziehungen zu China. Geht die Rechnung auf?
In einer Dringlichkeitssitzung der UN verteidigt Russland sein Vorgehen in der Ukraine. Die US-Botschafterin Thomas-Greenfield wirft Putin dagegen vor, er träume von einem russischen Großreich.
Die Welt blickt auf Moskau, Brüssel und Washington: Ist die vollständige Eskalation im Ukraine-Konflikt noch abzuwenden? Und wie reagieren die EU und Amerika? Alles Wichtige lesen Sie im F.A.Z. Frühdenker.
Russlands Präsident schickt Truppen in die abtrünnigen Regionen. Zuvor hatte er die Separatistengebiete als unabhängig anerkannt. Deutschland, Frankreich und die USA kündigen Konsequenzen an.
Der EU-Außenbeauftragte drohte Moskau: Wenn Putin die „Volksrepubliken“ in der Ukraine anerkenne, werde die EU Sanktionen verhängen. Putin ließ sich nicht beirren – aber in der EU herrscht Erstaunen über Borrell.
Der Nationale Sicherheitsrat Russlands hat sich am Montag dafür ausgesprochen, die Separatistengebiete in der Ostukraine als unabhängig anzuerkennen.
Die Münchener Sicherheitskonferenz kennt fast nur ein Thema: Russlands Aggression. Aber die Russen sind selbst nicht nach München gekommen.
Der Ton unter den Klimaaktivisten wird radikaler. Eine Gruppe erwägt nun, Häfen und Flughäfen zu blockieren – auch Sabotageakte oder Zerstörungen von Industrieanlagen könnten ein Mittel sein. Sie sagen: Es geht um Leben und Tod.
US-Vizepräsidentin Harris, Bundeskanzler Scholz, die EU und die NATO warnen Russland vor einem Angriff auf die Ukraine. Chinas Außenminister fordert die NATO auf, keine neuen Mitglieder mehr aufzunehmen.
Der Bundeskanzler richtet bei der Münchner Sicherheitskonferenz klare Worte an Moskau. Sein Ziel: „so viel Diplomatie wie möglich, ohne naiv zu sein“. Es gehe um den Frieden in Europa.
Die Lage in der Ukraine spitzt sich weiter zu. Joe Biden ist überzeugt, dass Putin den Entschluss zum Angriff gefasst hat. Der Rebellenchef in Donezk macht mobil. Und auch China fordert jetzt die Nato auf, keine neuen Mitglieder aufzunehmen.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird zunächst sechs afrikanischen Ländern die Technologie zur Herstellung von mRNA-Covid-19-Impfstoffen zur Verfügung stellen.
Sechs afrikanische Staaten sollen künftig selbst Impfstoffe auf mRNA-Basis herstellen. Patente sollen aber nicht freigegeben werden.
Die EU will in den kommenden sieben Jahren 150 Milliarden Euro für Investitionen in die Infrastruktur mobilisieren – und so den Einfluss Chinas zurückdrängen. Die Hälfte der Mittel soll nach Afrika gehen.
Die EU und die Afrikanische Union beschwören eine Partnerschaft vor ihrem Gipfeltreffen in Brüssel. Auf dem afrikanischen Kontinent sieht man die Charme-Offensive der Europäer eher mit Skepsis.
Die Sozialdemokraten konnten die große Koalition zwölf Jahre lang prägen, vor allem dank Angela Merkel. Nun stellen sie den Kanzler, aber es wird schwieriger für sie.
Das Darlehen soll die Widerstandsfähigkeit der Ukraine stärken, heißt es im Beschluss des EU-Parlaments. Die Zahlungen sind an bestimmte Bedingungen geknüpft.