„Klimaschutz stärkt Frieden, Demokratie und Wohlstand“
Drei Fragen an Prof. Dr. Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin.
Drei Fragen an Prof. Dr. Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin.
Die Weltklimakonferenz von Kattowitz liegt inzwischen rund drei Monate zurück – und noch immer gehen die Meinungen zu den erzielten Beschlüssen weit auseinander. Wir haben bei prominenten Experten nachgefragt, wie sie die Lage beurteilen.
Die junge schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg an der Spitze einer Hamburger Schülerdemo: Auf Plakaten und Transparenten fordern die Schüler „Das Klima kann nicht warten“ – und bekommen prominente Unterstützung aus der deutschen Politik.
Einer neuen Studie zufolge schmilzt ein Drittel der Gletscher im Himalaya und Hindukusch bis Ende dieses Jahrhunderts ab. Die Gletscher spenden Wasser für rund zwei Milliarden Menschen.
Vor 40 Jahren veränderten konservative Revolutionäre die Welt. Papst Johannes Paul II., Ajatollah Chomeini, Deng Xiaoping und Margaret Thatcher prägten nicht nur ihre eigenen Länder nachhaltig.
In der langen Reihe der Klimakonferenzen sticht der Gipfel in Kattowitz positiv hervor. Denn dort wurden Regeln vereinbart, ohne die der Pariser Vertrag ein Geschenkpaket ohne Inhalt wäre.
Die UN-Klimakonferenz hat sich auf Regeln für einen geringeren Ausstoß von Treibhausgasen geeinigt. Verbindliche Zusagen aus Berlin blieben zunächst jedoch aus. Umweltministerin Svenja Schulze fordert deshalb mehr Einsatz – von allen.
Im Kampf gegen den Klimawandel schwänzt die 15 Jahre alte Greta Thunberg die Schule, streikt vor dem schwedischen Parlament und hält eine beeindruckende Rede auf dem Klimagipfel in Kattowitz. Was treibt die junge Aktivistin an?
Die Teilnehmer der UN-Klimakonferenz verständigten sich Samstagnacht auf ein 156 Seiten umfassendes Regelbuch, in dem Maßnahmen und Kontrollen aufgelistet werden. Umweltschutzgruppen reagierten hingegen enttäuscht.
Viele kleine Schritte, aber noch lange nicht genug – so beurteilen Umweltschützer das Ergebnis der UN-Klimakonferenz. Der Kampf gegen die Erderwärmung bleibt mühsam.
Beim Klimagipfel in Kattowitz haben sich Vertreter aus mehr als 190 Staaten auf ein Paket geeinigt, das die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens von 2015 voranbringen soll: das Pariser Regelbuch. Die zentralen Punkte im Überblick.
In Kattowitz haben die Staatenvertreter in der Nacht und am Samstagvormittag weiter um Einigung in strittigen Punkten gerungen. Das Abschlussplenum wurde mehrfach verschoben. Doch nun gibt es ein positives Signal.
Die Verhandlungen bei der UN-Klimakonferenz gehen vorerst weiter. Noch konnten sich die Staaten nicht auf einen Beschluss einigen. Vor allem die benachteiligten Länder sehen ihn kritisch.
Auf dem Klimagipfel in Polen ringen die Nationen derzeit um Kompromisse. Klimaschützer haben indes ein mächtigeres Mittel gefunden als nur zu demonstrieren: die Menschenrechte.
Die aktuelle Weltklimakonferenz belegt nachdrücklich den Handlungsdruck, der nötig ist, um die internationalen Klimaziele zu erreichen. Auch in Deutschland geht es nicht voran. Insbesondere der Verkehrssektor hinkt bei der Emissionsminderung deutlich hinterher. Damit unsere Städte lebenswert und die Menschen mobil bleiben, brauchen wir neue Konzepte und Lösungen.
Im Bundestag weihnachtet es sehr, vielleicht auch noch in Kattowitz – doch sicher nicht in Prishtina.
Für kurze Zeit sah es so aus, als wolle China das Klima retten. Doch nun schwächelt die Wirtschaft – und die Folgen für die Umwelt sind eklatant.
In Kattowitz findet der UN-Klimagipfel statt. Die Stadt ist selbst ein Beispiel für den Strukturwandel. Mit Wehmut sehen die Menschen dem Ende des Bergbaus entgegen.
Auf Klimakonferenzen sollten Fakten die Hauptrolle spielen. Sie sprechen für sich. Ein Fortschritt wäre erzielt, wenn es weniger um Optimismus und mehr um Gleichgewicht ginge.
Es sind brandaktuelle Zahlen, und sie bringen die Klimapolitik ins Schleudern. Plötzlich steigen die Kohlendioxid-Emissionen wieder im Rekordtempo - statt zu sinken. Dabei machen einige Staaten durchaus eine gute Figur.
Die internationale Klimadiplomatie ist eine Geschichte von Rückschlägen und Hoffnung. Über 26 Jahre geht der Weg, der zur aktuellen Klimakonferenz in Kattowitz geführt hat. Wo stehen wir heute – und wie kamen wir dahin?
Deutschlands Entwicklungsminister schlägt vor, die Weltklimakonferenz nur noch alle zwei Jahre auszurichten. Die Idee ist nicht neu. Wenn weniger Kosten das Ziel sind, macht etwas anderes aber vielleicht mehr Sinn.
Im Prinzip weiß man ja, was einem die CO2-Bilanz ruiniert. Doch wer handeln will, braucht Zahlen. Eine Selbstanalyse
Kaliforniens ehemaliger Gouverneur Arnold Schwarzenegger besuchte die 24. UN-Klimakonferenz im polnischen Kattowitz. Er sagte, die einzelnen Staaten Amerikas leisteten eine einzigartige Arbeit für das Klima - und bezeichnete Präsident Trump als „meschugge“.
Die Weltbank will ihre Klimahilfen für Entwicklungsländer verdoppeln – und zahlt von 2021 bis 2025 insgesamt 200 Milliarden Dollar aus. Entwicklungsminister Müller spricht derweil von einer Überlebensfrage.
Jeder solle nach dieser Konferenz wissen, was er zu tun habe, wie er Fortschritte beim Klimaschutz messe und transparent mache. Und jeder soll nachvollziehen können, was der andere tue, sagte Schulze.
Heute beginnt die Weltklimakonferenz im polnischen Kattowitz. Klimaschützer setzen große Hoffnungen in den Gipfel. Wie Sie sich optimal auf das Treffen vorbereiten können und was heute sonst noch wichtig wird, lesen Sie im FAZ-NET-Sprinter.
Kurz vor dem Weltklimakonferenz in Polen haben zehntausende Menschen in Brüssel, Köln und Berlin einen stärkeren Klimaschutz gefordert. Sie hoffen auf verbindlichere Regeln für alle Länder – und mehr Hilfen für Betroffene.
„Kohle stoppen“ und „Aussteigen“ fordern Demonstranten in Berlin und Köln vor dem anstehenden UN-Klimagipfel. Die Polizei und die Veranstalter nennen durchaus unterschiedliche Zahlen.
Indien stößt so viele Treibhausgase aus wie kaum ein anderes Land auf der Welt. Deutschland investiert dort Milliarden, um einen Wandel anzustoßen. Auf Projektbesichtigung mit der KfW.
Ein Akt der ausgleichenden Gerechtigkeit? Klimaforscher Schellnhuber will bei Erben abkassieren. Was hat das mit CO2 zu tun?
Kurz vor Beginn der UN-Klimakonferenz in Kattowitz haben tausende Menschen zeitgleich in Berlin und Köln für mehr Klimaschutz demonstriert. Die Teilnehmer fordern unter anderem, dass die Hälfte der deutschen Kohlekraftwerke bis 2020 abgeschaltet wird.
Mit Forschung und Technik will Bildungsministerin Anja Karliczek (CDU) den Klimawandel bekämpfen – und dafür viel Geld ausgeben. Doch einfach wird der Strukturwandel nicht, räumt sie ein.
Kurz vor der UN-Klimakonferenz warnt der Weltklimarat vor den Auswirkungen der Erderwärmung. Ein Anstieg um zwei Grad könne enorme Folgen haben.
Mit dem Abkommen von Paris hat die Weltgemeinschaft den Grundstein für den globalen Klimaschutz gelegt. Bei der Klimakonferenz von Kattowitz geht es nun darum, ein Regelwerk für die Umsetzung der Pariser Beschlüsse zu verabschieden.
Versicherungen gegen Stürme wie den Monster-Orkan Michael reichen oft nicht aus, um sich wirksam vor Schäden zu schützen. Der Markt für Katastrophenanleihen wächst stetig weiter.