„Ein Ausschluss wäre die Todesstrafe“
Weil ein Anhänger die Fans des Gegners als „Nazischweine“ beschimpfte, soll der SV Babelsberg eine Strafe zahlen. Doch der Klub weigert sich. Nun droht der Ausschluss aus der Regionalliga.
Weil ein Anhänger die Fans des Gegners als „Nazischweine“ beschimpfte, soll der SV Babelsberg eine Strafe zahlen. Doch der Klub weigert sich. Nun droht der Ausschluss aus der Regionalliga.
Attentäter, die Zivilisten töten, sollen in Israel künftig zum Tode verurteilt werden können. Bisher war diese Form der Strafe nur für andere Verbrechen möglich.
Die mutmaßliche Entführung eines Vietnamesen aus Berlin sorgte im Sommer weltweit für Schlagzeilen. Jetzt soll der Mann in seiner Heimat vor Gericht kommen. Ihm droht die Todesstrafe.
Das soll Aufklärung sein? Helmut Ortner schreibt eine Geschichte der Todesstrafe als Panoptikum des Schreckens. Dabei bedient er sich einer heiklen Gefühlsmelange – angesiedelt zwischen moralischer Entrüstung und heimlichem Vergnügen.
Der 29-Jähige muss sich in insgesamt 22 Anklagepunkten verantworten. Präsident Trump fordert die Todesstrafe für den Attentäter, der mit einem Kleintransporter acht Menschen tötete und sich zum IS bekennt.
Die Geschichte der Todesstrafe mit ihren wechselnden Hinrichtungsmethoden, namentlich die jüngere, ist, wie Helmut Ortner deutlich macht, die Geschichte des fehlgeschlagenen Versuchs ihrer Humanisierung.
Den im Irak festgenommenen deutschen Frauen droht für ihre Arbeit bei der Sittenpolizei des IS wohl keine Todesstrafe. Nun soll über eine Auslieferung verhandelt werden. Auch in Deutschland wird gegen sie ermittelt.
Nach zwei Wochen der Konfrontation zeichnete sich eine Entspannung in der Tempelberg-Krise ab. Beim Nachmittagsgebet eskaliert die Gewalt wieder. Netanjahu fordert derweil die Hinrichtung von Terroristen.
Mitten in der Nacht spricht der türkische Präsident vor dem Parlament in Ankara. Während er gegen die Putschisten wettert, bleiben die Oppositionsparteien der Veranstaltung fern.
Die Todesstrafe ist nicht nur unmenschlich, sondern auch teuer. Deshalb sollen Berufungsprozesse nach Todesurteilen in Kalifornien künftig zeitlich begrenzt werden. Doch das stößt auf Widerstand.
Bundeskanzlerin Merkel will hierzulande weder eine Abstimmung über die Wiedereinführung der Todesstrafe in der Türkei zulassen, noch die Werbung dafür. Dafür fehle aber bislang die rechtliche Grundlage, kritisiert der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde.
Die neue Diskussion über die Todesstrafe zeigt, dass sich die Türkei unter Präsident Erdogan längst von Europa verabschiedet hat. Eine Abstimmung darüber hat auf deutschem Boden nichts zu suchen. Ein Kommentar.
Knapp viereinhalb Jahre nach der Tat sind alle Instanzen ausgereizt: Vier der Täter des aufsehenerregenden Vergewaltigungsfalls von 2012 sollen hingerichtet werden.
Die Bundesregierung wird es der Türkei nicht erlauben, Menschen in Deutschland über die Einführung der Todesstrafe abstimmen zu lassen.
Sein Referendum hat der türkische Präsident Erdogan auch wegen der vielen Stimmen der Deutsch-Türken gewonnen. Bei einer Abstimmung über die Todesstrafe muss er wohl auf diese Stimmen verzichten.
Nach der ersten einer Reihe von Hinrichtungen im amerikanischen Bundesstaat Arkansas kritisiert die Bundesregierung abermals die Vollstreckung der Todesstrafe. Diese sei „eine unmenschliche und grausame Form der Bestrafung“.
Nach dem Verfassungsreferendum im April wird die Türkei wohl schnell die Todesstrafe wiedereinführen. Das würde das Ende der EU-Beitrittsverhandlungen bedeuten.
Präsident Duterte führt einen brutalen Kampf gegen die Drogenkriminalität. Sein nächster Schlag: Hinrichtungen sollen wieder möglich sein. Doch Widerstand bleibt nicht aus.
Malaysia will die beiden Frauen, die für den Tod des Halbbruders von Kim Jong-un verantwortlich sein sollen, wegen Mordes anklagen. Der südkoreanische Geheimdienst kennt angeblich ihre Auftraggeber.
Das Datum steht fest: Am 16. April stimmt das türkische Volk über die Verfassungsreform ab, die Präsident Erdogan formal mehr Macht verleiht. Es soll auch um die Todesstrafe gehen.
Die Linke im Landtag verfolgt die Reform der Landesverfassung mit gemischten Gefühlen. Sie spricht von einer „gewaltigen Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit“.
Die Staatsanwaltschaft hat in Florida ein Strafverfahren gegen den mutmaßlichen Schützen von Fort Lauderdale eingeleitet. Dem womöglich psychisch kranken Mann droht damit die Todesstrafe.
Die Bundesregierung hat Erdogan vor einer Eskalation im Streit mit der EU gewarnt. Scheinbar ohne Erfolg: Der türkische Präsident kündigte jetzt an, er werde der Wiedereinführung der Todesstrafe zustimmen – wenn das Volk sie will.
Das oberste Berufungsgericht Ägyptens hat die Todesstrafe gegen den Ex-Präsidenten Mursi aufgehoben. Jetzt soll es zu einem neuen Prozess kommen, in dem sich der Mann für Gewalt gegen Polizisten verantworten muss.
Die Wiedereinführung der Todesstrafe in der Türkei wäre eine „Maßnahme gegen unsere Werte“, sagt der Generalsekretär des Europarats. Wenn Erdogan mit seinen Ankündigungen ernst macht, drohen dem Land Konsequenzen.
Die EU brachte Ankara einst zur Abschaffung der Todesstrafe. Doch Brüssel ist Erdogan nicht mehr wichtig. Der türkische Präsident hat einen anderen Plan.
Der türkische Präsident Erdogan geht mit harter Hand gegen seine Kritiker vor. Nun will er gar die Todesstrafe wieder einführen. Grünen-Chef Özdemir sieht darin den letzten Beweis einer fatalen Entwicklung.
In einer Rede zum Nationalfeiertag zeigt sich der türkische Präsident überzeugt davon, dass das Parlament die Wiedereinführung der Todesstrafe befürwortet. Auch, wie er darauf reagieren würde, gibt Erdogan bereits bekannt.
Im Herbst hatte ein Mann den österreichischen Ministerpräsidenten Graf Stürgkh erschossen. Der Täter hat die Sympathien des Volkes auf seiner Seite, wie die Frankfurter Zeitung vom 23. Mai 1917 berichtet.
In den Wochen nach dem Putschversuch in der Türkei schien es sicher, dass Präsident Erdogan die Wiedereinführung der Todesstrafe vorbereitet. Der Europapolitiker Brok sieht nach Gesprächen mit dem türkischen Regierungschef eine Wende.
Die Wiedereinführung der Todesstrafe wäre ein „rückwärtsgewandter, unethischer und isolierender Schritt“, schreibt Thorbjörn Jagland, der Generalsekretär des Europarats, in einem Gastbeitrag für die F.A.Z.
Mindestens zehn Morde hat ein 63 Jahre alter Mann in Los Angeles begangen. Schon vor der Gewaltserie in Kalifornien machte er sich in Deutschland strafbar. Ein Gericht hat nun sein Urteil gefällt.
Die Türkei diskutiert eine Wiedereinführung der Todesstrafe: Ein solcher Schritt mache jegliche EU-Beitrittsverhandlungen überflüssig, sagt Unionsfraktionschef Kauder. Deutsche Politiker diskutieren die Frage: Wie soll man jetzt mit der Türkei umgehen?
Der türkische Präsident hat Deutschland beschuldigt, die PKK zu unterstützen: Während die Bundesrepublik Videoschalten der Terrororganisation genehmige, dürfte er nicht zu seinen Anhängern in Deutschland sprechen.
In einem Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" hat der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu über die Möglichkeit einer Rückkehr zur Todesstrafe in seinem Land gesprochen. Ein Referendum könnte entscheiden.
Die entscheidende türkische Oppositionspartei will Präsident Erdogan in der Wiedereinführung der Todesstrafe unterstützen. Über eine entsprechende Verfassungsänderung hätten aber andere zu entscheiden.