Erster US-Häftling mit Stickstoff hingerichtet
Weil ihm keine Giftkanüle gelegt werden konnte, wurde ein verurteilter Mörder erstickt. Das Verfahren ist auch in den USA umstritten. Der Staat Alabama entschied sich trotzdem dazu.
Weil ihm keine Giftkanüle gelegt werden konnte, wurde ein verurteilter Mörder erstickt. Das Verfahren ist auch in den USA umstritten. Der Staat Alabama entschied sich trotzdem dazu.
Eine Studie deckt sexualisierten Missbrauch in der evangelischen Kirche auf, die EZB berät über die Entwicklung der Zinsen im Euroraum und ein neuer Kinofilm erzählt eine heikle Geschichte aus dunkler Zeit. Der F.A.Z. Newsletter.
Die Anwälte des Verurteilten argumentierten zuvor, dass zu viele Fragen offen seien, um den Mann zum jetzigen Zeitpunkt zu exekutieren. Auch nach der Entscheidung sind noch nicht alle juristischen Mittel ausgeschöpft.
In den USA soll am Donnerstag ein Mann durch Stickstoff hingerichtet werden. Er hatte 1988 eine Frau umgebracht. Seine Anwälte kritisieren, die Methode sei nicht ausreichend geprüft – und verstoße gegen die Verfassung.
Bei einem Brandanschlag auf ein Zeichentrickfilmstudio waren 2019 36 Menschen gestorben. Nun fordert die Staatsanwaltschaft die Todesstrafe für den Angeklagten, der bei der Tat selbst schwer verletzt wurde.
Für amerikanische Bundesstaaten, die die Todesstrafe vollstrecken, wird es immer schwieriger, an die Chemikalien für die Giftspritze zu gelangen. South Carolina geht in der Beschaffung jetzt neue Wege.
Mehrere Menschen sind in Uganda wegen des Verstoßes gegen das neue Anti-LGBTQ-Gesetz angeklagt worden. In „schweren Fällen“ droht bei einer Verurteilung die Hinrichtung.
Die „Aryan Brotherhood“ ist der Knast-Ableger eines arisch-nazistischen Komplexes. Sein Einfluss reicht bis nach Deutschland. Was verbindet diesen kriminellen Sumpf mit Donald Trump?
Der Mann war 2007 wegen zweifachen Mordes zum Tode verurteilt worden. Gegenüber dem Filmemacher Werner Herzog gestand er zudem zwei weitere Morde, für die er jedoch nie angeklagt wurde.
Es ist bekannt, wie schnell man in Singapur vor dem Henker landen kann. Aber die Todesstrafe hat den Rauschgiftschmuggel nicht versiegen lassen. Sie ist nicht nur moralisch abzulehnen.
1993 wurde zuletzt ein Todesurteil in Ghana vollstreckt. Damit die Bestrafung mit dem Tod aber vollständig abgeschafft werden kann, ist eine Verfassungsänderung nötig. Aktuell befinden sich 172 Gefangene im Todestrakt.
Neben der Giftspritze will Idaho zum Tode Verurteilte auch durch Erschießungen hinrichten. Der Senat des Bundesstaates billigt nun ein entsprechendes Gesetz. Bürgerrechtler verurteilen die Maßnahme.
Als einziges europäisches Land hat Belarus die Todesstrafe bis heute nicht abgeschafft. Nun soll sie sogar auf weitere Vergehen ausgeweitet werden. Das soll vor allem die Loyalität von Beamten und Militärs sichern.
Amnesty International und das Abdorrahman-Boroumand-Zentrum für Menschenrechte zeigen sich alarmiert. Insbesondere gegen verfolgte Minderheiten werde die Todesstrafe immer öfter angewandt.
Terroranschläge könnten in Israel bald mit der Todesstrafe geahndet werden. Ein Gesetzesentwurf der Regierung dazu soll in dieser Woche in der Knesset beraten werden. Im Westjordanland wurden zwei Israelis getötet.
Der Traumatherapeut und Journalist Ulrich Trebbin rekonstruiert die Geschichte des Fallbeils, mit dem vor achtzig Jahren die Geschwister Scholl hingerichtet wurden. Er plädiert dafür, es als Ausstellungsstück zu zeigen.
Neben dem Bargeld sollen die Behörden auch noch Gold und Edelmetalle entdeckt haben. Außerdem habe sich die Zahl der Beschuldigten auf 55 erhöht.
Der polnische Ministerpräsident Mateusz Morawiecki hat sich für die Todesstrafe ausgesprochen. Er teile in dieser Frage nicht die Auffassung der katholischen Kirche, sagt er in einem Video auf Facebook.
Der polnische Ministerpräsident Mateusz Morawiecki überrascht mit einem Bekenntnis zur Todesstrafe. Versucht er so, einen Machtverlust im Herbst zu verhindern?
Weil er ein „Feind Gottes“ sei, wurde gegen einen Beteiligten der Proteste in Iran die Todesstrafe verhängt. Mindestens elf solcher Urteile gab es bereits gegen Demonstranten – Aktivisten gehen von mehr aus.
Vor seiner Wahl zum Präsidenten im vergangenen Jahr hatte Hakainde Hichilema in Sambia Reformen versprochen. Das Strafrecht wird nun liberaler.
Wegen der Ermordung eines führenden Kernphysikers im Jahr 2020 sind neun Menschen in Iran wegen „Korruption auf Erden“ und vermeintlichen Geheimabsprachen mit Israel angeklagt – ihnen droht die Todesstrafe.
Hinrichtungen sind leider nicht nur ein Instrument von Tyrannen, sondern auch von alten Demokratien. Immerhin geht der Trend in die richtige Richtung, nämlich die der Menschlichkeit.
Außenministerin Baerbock und Justizminister Buschmann haben in Berlin den Weltkongress gegen die Todesstrafe eröffnet. Baerbock nutzt die Gelegenheit für deutliche Worte in Richtung Iran.
Seit Dienstag läuft in Berlin der Weltkongress zur Abschaffung der Todesstrafe. Bundesaußenministerin Annalena Baerbock betonte mit der aktuellen Lage in Iran, dass „die Todesstrafe auch in autoritären Regimen zur Unterdrückung von Oppositionellen eingesetzt“ werde.
Außenministerin Baerbock und Justizminister Buschmann haben in Berlin den Weltkongress gegen die Todesstrafe eröffnet. Baerbock nutzt die Gelegenheit für deutliche Worte in Richtung Iran.
Der damals 19 Jahre alte Täter feuerte am Valentinstag mit einem halbautomatischen Gewehr auf Schüler und Lehrer seiner ehemaligen Schule. Ein Geschworenengericht hatte sich gegen die Todesstrafe ausgesprochen.
Weil sie einer Schwangeren bei lebendigem Leib ihr Kind aus dem Bauch geschnitten hat, muss eine 29-Jährige Amerikanerin mit der Todesstrafe rechnen. Sie hatte geplant, das Baby als ihr eigenes auszugeben.
US-Geheimdienst: Putin will weiterhin Großteil der Ukraine einnehmen +++ 95 ukrainische Asow-Kämpfer durch Gefangenenaustausch befreit +++ Schweiz bereitet im Fall von Gasmangel Rationierung vor +++ alle Entwicklungen im Liveblog
Im Irak ist es künftig verboten, Kontakt zu Menschen aus Israel zu haben. Das Gesetz gilt selbst für ausländische Besucher. Dass es erlassen wurde, liegt nicht allein am wachsenden iranischen Einfluss.
In dem südostasiatischen Land haben Richter vor allem bei schweren Fällen von Drogenschmuggel bisher keine andere Wahl, als die Höchststrafe zu verhängen. Das soll sich nun ändern.
Die antirussische Stimmung im Land macht den belarussischen Machthaber offenbar nervös. Im Schnelldurchgang wurde ein neues Gesetz verabschiedet, das gegen seine Gegner gerichtet ist.
In den Vereinigten Staaten ist ein 56 Jahre alter Mann hingerichtet worden, nachdem sein Todesurteil dreimal aufgehoben worden war. Bevor er die Giftspritze erhielt, rief er dazu auf, Liebe zu schenken.
Die Hinrichtung eines mutmaßlich geistig Behinderten in Singapur hat weltweit für Kritik gesorgt. Sie lenkt den Fokus auf die strengen Gesetze des westlichen „Wertepartners“ in Südostasien.
In Texas ist ein 78-Jähriger am Donnerstag mit einer Giftspritze hingerichtet worden. Carl Buntion war der älteste Todeshäftling des Bundesstaates. Er wurde nach der Ermordung eines Polizisten 1990 zum Tode verurteilt.
Ein Gericht in Indonesien hat den Schuldirektor zum Tode verurteilt. Sein Vermögen soll eingezogen und zur Entschädigung der Opfer eingesetzt werden. Der Fall sorgt im ganzen Land für Aufsehen – und lässt Forderungen nach einem Gesetz laut werden.