Tiefer ins Herz als die Nationalhymne
Im Hochsommer frönen die Schweizer ihrer alpinen Kultur. „Schwingen“ ist angesagt – und die „Lyoba“, ein einst verbotener Kuhreigen, wird von Mensch und Tier vertont.
Im Hochsommer frönen die Schweizer ihrer alpinen Kultur. „Schwingen“ ist angesagt – und die „Lyoba“, ein einst verbotener Kuhreigen, wird von Mensch und Tier vertont.
Drei Hauptverdächtige hatten in Marokko den Mord an zwei jungen Frauen aus Dänemark und Norwegen gestanden. Jetzt wurden sie verurteilt. Angeklagt waren insgesamt 24 Verdächtige aus der radikalislamischen Szene.
Zwei Studentinnen aus Skandinavien sind in Marokko brutal ermordet worden – die mutmaßlichen Täter filmten einen der Morde und schworen dem IS die Treue. Vor dem Urteilsspruch stellt die Mutter eines der Opfer eine radikale Forderung.
Ungarn torpediert die Wissenschaftsfreiheit, und die Europäische Union schaut zu. Die Europäische Volkspartei hofiert Viktor Orbán, die Wissenschaft zahlt den Preis.
Der Präsident von Sri Lanka will die Todesstrafe wiedereinführen. Als Vorbild dient ihm ausgerechnet der Kampf des philippinischen Präsidenten Rodrigo Dutertes gegen die Drogen.
Ein Gericht in Malaysia hat die Mordanklage gegen die Vietnamesin in Körperverletzung umgewandelt. Sie hatte mit einer weiteren Frau den Halb-Bruder des koreanischen Staatschefs Kim Jong-un attackiert.
Brunei führt die Todesstrafe für gleichgeschlechtlichen Sex ein. Dagegen protestieren nicht nur Menschenrechtler, sondern auch George Clooney. Der Schauspieler ruft zum Boykott von neun schicken Hotels in Europa und Kalifornien auf.
Die Regierung in Taiwan will nach einer Reihe tödlicher Unfälle das Strafrecht verschärfen. Wer sich betrunken ans Steuer setzt und Menschen überfährt, muss künftig mit der Todesstrafe rechnen.
In Brunei wird gleichgeschlechtlicher Sex künftig mit dem Tod bestraft. Das sieht eine Neufassung des Strafgesetzbuchs vor. Menschenrechtler fordern den „sofortigen Stopp“ der neuen Regeln.
Nirgendwo sonst in den Vereinigten Staaten warten so viele Häftlinge auf ihre Hinrichtung wie in Kalifornien. Der zuständige Gouverneur setzt die Todesstrafe nun aus. Er nennt das Konzept der Strafe diskriminierend.
Vor 70 Jahren wurde zum letzten Mal in Westdeutschland ein Verbrecher hingerichtet. In den Fall Richard Schuh waren Politiker involviert, die in der frühen Bundesrepublik noch eine wichtige Rolle spielen sollten.
Seit mehr als 40 Jahren ist in Sri Lanka die Todesstrafe nicht mehr vollstreckt worden. Staatschef Sirisena will das ändern – und schon „in ein oder zwei Monaten“ den ersten Drogenkriminellen hängen sehen.
Wegen Drogenschmuggel möchte China den 36-Jährigen hinrichten. Experten sehen darin eine Retourkutsche wegen der Festnahme einer hochrangigen Managerin des Elektroherstellers Huawei.
Der Bundestagsabgeordnete und frühere Staatsanwalt regt eine Aufhebung des Verbots im Grundgesetz an. Seinen Vorstoß begründet er mit einem drohenden Zusammenbruch der staatlichen Ordnung.
Wer ermordete Debbie Carter und Denice Haraway? Bei Netflix wird aus John Grishams Buch „The Innocent Man“ eine grelle True-Crime-Serie, die mutmaßliche Justizirrtümer in Oklahoma ausleuchtet.
In 30 amerikanischen Bundesstaaten wird nach wie vor die Todesstrafe vollstreckt. In diesem Jahr gab es 25 Hinrichtungen – ein historisch niedriger Stand.
Von den Sanktionen betroffen sind auch der saudische Generalkonsul in Istanbul und die Angehörigen des mutmaßlichen Tötungsteams. Die saudische Staatsanwaltschaft fordert indes die Todesstrafe für fünf Verdächtige.
Er wurde bereits 1993 verurteilt, jetzt wurde das Urteil vollstreckt: Ein 64 Jahre alter Mexikaner wurde in Texas hingerichtet. Der mexikanische Staat spricht von „ungeheuren Menschenrechtsverletzungen“.
Die hessischen Wähler haben per Volksabstimmung für die Verfassungsreform gestimmt. Dabei ist ein Kuriosum nun auch formal abgeschafft worden: die Todesstrafe.
In Hessen haben die Bürger über eine Verfassungsreform angestimmt. Es geht um insgesamt 15 Änderungen. Dazu zählt auch die Abschaffung der Todesstrafe.
Wenn die Hessen am 28. Oktober einen neuen Landtag wählen, stimmen sie auch über 15 Änderungen der Landesverfassung ab. Eine historische, aber kaum beachtete Reform.
In den Vereinigten Staaten verabschiedet sich ein weiterer Bundesstaat von der Todesstrafe. Die Strafe werde aufgrund rassistischer Vorurteile verhängt und sei verfassungswidrig, urteilt das Oberste Gericht.
Die saudische Staatsanwaltschaft fordert die Hinrichtung einer Aktivistin – weil sie sich für Menschenrechte eingesetzt hat. Es wäre die erste Frau, die in dem Königreich dafür zum Tode verurteilt würde.
Das Oberverwaltungsgericht Münster hat bestätigt, dass die Abschiebung von Sami A. nach Tunesien rechtswidrig war. Mit der entscheidenden Frage konnte es sich aus prozessrechtlichen Gründen jedoch gar nicht befassen.
Die Kirche will sich nun „mit Entschiedenheit“ für die Abschaffung der Todesstrafe in der ganzen Welt einsetzen. Bereits 2015 hatte Papst Franziskus sie vehement abgelehnt.
Weil ihr Ehemann sie vergewaltigte, tötete eine 19 Jahre alte Sudanesin ihren Peiniger. Die gegen sie verhängte Todesstrafe wurde nun aufgehoben – nachdem sich mehr als eine Million Menschen für sie einsetzten.
Mehr als die Hälfte der Amerikaner spricht sich für die Todesstrafe aus, wie eine aktuelle Studie zeigt. Die Zahl der Befürworter steigt – bei einer Gruppe ist der Trend rückläufig.
Für Vergewaltigung von Kindern unter zwölf Jahren soll in Indien die Todesstrafe verhängt werden können. Die Regierung von Narendra Modi reagiert damit auf aktuelle Demonstrationen.
In den Vereinigten Staaten ist ein 83 Jahre alter Paketbombenattentäter hingerichtet worden. Seine Verurteilung liegt 22 Jahre zurück – nun starb Walter Moody als der älteste Todeskandidat seit Wiederaufnahme der Todesstrafe.
Fast 1000 Menschen wurden im vergangenen Jahr hingerichtet. Die Zahlen sinken zwar, Grund zur Entwarnung sehen Menschenrechtler aber nicht.
Die Todesstrafe gibt es nur noch in einem Drittel aller Länder der Welt. Trotzdem werden Jahr für Jahr immer noch Hunderte Menschen hingerichtet. Wie viele es genau sind, ist unklar. Das liegt vor allem an China.
In Amerika hat es in den vergangenen Jahren einen deutlichen Anstieg der Todesfälle durch Schmerzmittel und Heroin gegeben. Der Präsident will die Probleme radikal lösen.
Zehntausende Menschen sterben in den Vereinigten Staaten jährlich durch Rauschgift-Missbrauch. Nun hat Präsident Trump sein Anti-Drogenprogramm vorgestellt.
Amerikas Präsident Donald Trump schlägt im Kampf gegen Drogen einen harten Kurs ein: Zukünftig sollen bestimmte Dealer die Todesstrafe erhalten. Zudem will er mehr über Opioid-Missbrauch aufklären.
Am Valentinstag tötet der 19 Jahre alte Nikolas Cruz 17 Menschen in einer High School in Parkland. Dafür soll ihm jetzt die Todesstrafe drohen.
Mit sieben Gramm Heroin und Morphin-Tabletten ist ein 56 Jahre alter Mann Ende Januar auf Bali erwischt worden. Jetzt droht ihm die Erschießung.