Israel: Knesset billigt Todesstrafe für Terroristen
Palästinensern, die von Militärgerichten wegen tödlicher Angriffe verurteilt werden, soll künftig ausnahmslos die Todesstrafe drohen. Europäische Außenminister protestierten.
Die Erweiterung der Todesstrafe auf Terroristen durch das israelische Parlament ist ein Zeichen der Schwäche. Wie der rechtsextreme Minister Itamar Ben Gvir den Beschluss feiert, spricht Bände.
Palästinensern, die von Militärgerichten wegen tödlicher Angriffe verurteilt werden, soll künftig ausnahmslos die Todesstrafe drohen. Europäische Außenminister protestierten.
Das israelische Parlament hat trotz massiver Kritik ein neues Gesetz zur Todesstrafe verabschiedet. Die Mitglieder der Knesset stimmten am Montagabend mit 62 Ja- zu 48 Neinstimmen zu.
Die Todesstrafe ist völkerrechtlich nicht verboten. Aber sie darf nicht nur für bestimmte Personengruppen gelten.
Israel will über einen Gesetzentwurf zur Todesstrafe abstimmen, der schwerwiegende Folgen für die Palästinenser hätte. Nicht nur aus Europa kommt harsche Kritik.
Die Knesset will über die Wiedereinführung der Todesstrafe abstimmen. Kritiker nennen den Gesetzentwurf rassistisch – weil er faktisch fast nur Palästinenser betrifft.
Er datierte Urkunden zurück, um seinen Präsidenten zu entlasten. Jetzt erging ein hartes Urteil gegen den früheren südkoreanischen Ministerpräsidenten Han Duck-soo.
Durch Giftspritze, Erschießung oder Stickstoff: Es ist eine umstrittene Praxis und die Kritik ist groß, trotzdem ist US-Präsident Donald Trump ein klarer Befürworter der Todesstrafe. Nun wurde wieder ein Mann hingerichtet.
In Pakistan erpresst eine mutmaßliche Betrügerbande ihre Opfer mit Vorwürfen von Blasphemie. Polizei und Politik schauen weg. Den Opfern droht der Tod.
US-Präsident Donald Trump wirft der demokratischen Bürgermeisterin von Washington vor, die Zahlen zu Gewaltverbrechen zu verfälschen. Er möchte die seiner Meinung nach ausufernde Kriminalität mit harten Maßnahmen eindämmen.
In diesem Jahr sind in Amerika bereits jetzt so viele Menschen hingerichtet worden wie im gesamten Vorjahr. Welchen Grund hat der US-Präsident dafür?
Er gesteht die Morde an vier Studenten, dafür bekommt er keine Todesstrafe: Auf diesen Deal hat sich Bryan Kohberger eingelassen. Die Angehörigen der Opfer sind entsetzt.
„Kann Trump die Eskalation in Nahost stoppen?“, fragt Maischberger. Guttenberg benutzt nebulöse Sprachbilder, Nouripour warnt vor einer Verhaftungswelle in Iran. Die Bauministerin erklärt, warum sie als Millionärin nicht angefeindet wird.
Nach den tödlichen Schüssen auf einen Grenzschützer droht der Amerikanerin Teresa Y. die Todesstrafe. Sie soll den Zizians angehört haben, einer rätselhaften Sekte, die in Verbindung mit weiteren Tötungen gebracht wird.
Ein 65-Jähriger wurde in Alabama mit der umstrittenen Stickstoff-Methode hingerichtet, ein 54-Jähriger starb in Florida durch eine tödliche Injektion. In dieser Woche sollen in den USA noch zwei weitere Hinrichtungen folgen.
Zhao Weiguo galt als eine der großen Hoffnungen der Halbleiterindustrie im Reich der Mitte. Nun aber hat ihn ein Gericht der Untreue für schuldig befunden, das Urteil gesprochen und zur Bewährung ausgesetzt.
Sein wahrer Name ist Peyman Farahavar, seine regimekritischen Gedichte veröffentlicht er in Iran unter dem Pseudonym Sheyda. Für diese Lyrik ist er jetzt im berüchtigten Lakan-Gefängnis der Stadt Rasht in einem Schnellverfahren zum Tode verurteilt worden.
In New York ist Luigi Mangione dem Bundesgericht vorgeführt worden. Er soll im vergangenen Dezember den Chef des Versicherungskonzerns United Healthcare erschossen haben.
Im Dezember wird der Chef eines milliardenschweren US-Krankenversicherers mitten in Manhattan erschossen. Auf Druck des Justizministeriums droht dem mutmaßlichen Täter nun die höchstmögliche Strafe.
Die amerikanische Justizministerin Bondi beauftragt die Bundesstaatsanwaltschaft, die Todesstrafe für Luigi Mangione zu fordern. Er hatte laut den Ermittlern den Chef der größten Krankenversicherung erschossen.
Drei Freiwillige richteten den Häftling im US-Bundestaat South Carolina am Freitagabend mit Schüssen hin. Der Todeskandidat hatte sich selbst für die Methode entschieden.
Zunächst hatten konservative Politiker auf Amir Tatalu gesetzt, um die Jugend zu erreichen. Später wurde er zu fünf Jahren Haft verurteilt. Jetzt wird berichtet, das Oberste Gericht habe das Urteil gegen ihn noch einmal verschärft.
In Iran haben Familien von Mordopfern ein Recht auf Vergeltung. Sie können die Täter aber auch begnadigen. Dabei geht es nicht selten um Geld.
Im November hatte der Mann sein Auto absichtlich in eine Menschenmenge gesteuert und 35 Menschen getötet. Am Freitag hat ein chinesisches Gericht ihn zum Tode verurteilt. Das Motiv soll persönlicher Frust gewesen sein.
Immobilienmagnatin Truong My Lan soll Milliarden unterschlagen haben. Ein Gericht bestätigte nun das Todesurteil gegen sie. Aber es bleibt ihr eine Chance.
Der republikanische Präsidentschaftskandidat sprach im US-Bundesstaat Colorado vor seinen Anhängern über seine Pläne zur Migration in den USA. Kamala Harris hatte ihm wiederum vorgeworfen, er habe dazu beigetragen, ein parteiübergreifendes Gesetz zur Grenzsicherheit im Kongress zu verhindern.
Er gilt als der Häftling, der weltweit am längsten in einer Todeszelle saß: Nach mehr als fünf Jahrzehnten ist der Todeskandidat Iwao Hakamada im japanischen Shizuoka freigesprochen worden.
In Missouri ist der 55 Jahre alte Marcellus Williams per Giftspritze exekutiert worden. Selbst die Staatsanwaltschaft und die Familie des Opfers wollten die Hinrichtung verhindern.
Drei mutmaßliche Drahtzieher der Terroranschläge vom 11. September 2001 haben mehr als zwanzig Jahre nach ihrer Verhaftung einen Deal mit den Vereinigten Staaten geschlossen. Damit entgehen sie einer möglichen Todesstrafe.
Die Hinrichtung des in Belarus zum Tode verurteilten Deutschen ist abgewendet. Das bedeutet jedoch nicht dessen Freilassung. Es mehren sich die Anzeichen für einen größeren Gefangenenaustausch zwischen Russland und dem Westen.
Ein Finanzmanager einer staatlichen Bad Bank soll mehr als 140 Millionen Euro an Bestechungsgeldern angenommen haben. Jetzt steht seine Hinrichtung bevor.
Die Zahl der Staaten, die laut Amnesty Hinrichtungen durchführen, ist auf dem historisch niedrigsten Stand. Doch die Zahl der Exekutionen steigt. Auf Iran entfielen 2023 fast drei Viertel aller Fälle, gefolgt von Saudi-Arabien, Somalia und den USA.
Dies sei ein Anstieg von mehr als 40 Prozent im Vergleich zum Jahr 2022, teilen Menschenrechtler mit. Laut ihrem Bericht machte die iranische Regierung einen Großteil der Hinrichtungen nicht öffentlich.
Am Freitag ist der französische Rechtsanwalt, Politiker und Schriftsteller Robert Badinter gestorben. Sein Einsatz gegen die Todesstrafe sollte Juristen ein Vorbild sein.
Der Australier wird der Spionage für ein nicht genanntes Land bezichtigt. Peking behält sich vor, die Strafe nach zwei Jahren in lebenslange Haft umzuwandeln.
China wirft dem Schriftsteller Yang Hengjun, der australischer Staatsbürger ist, Spionage vor. Am Montag wurde er zum Tode auf Bewährung verurteilt. Er hatte sich für Demokratie eingesetzt.
Weil ihm keine Giftkanüle gelegt werden konnte, wurde ein verurteilter Mörder erstickt. Das Verfahren ist auch in den USA umstritten. Der Staat Alabama entschied sich trotzdem dazu.