Zustimmung zur Todesstrafe in der Türkei steigt
Die entscheidende türkische Oppositionspartei will Präsident Erdogan in der Wiedereinführung der Todesstrafe unterstützen. Über eine entsprechende Verfassungsänderung hätten aber andere zu entscheiden.
Die entscheidende türkische Oppositionspartei will Präsident Erdogan in der Wiedereinführung der Todesstrafe unterstützen. Über eine entsprechende Verfassungsänderung hätten aber andere zu entscheiden.
Gegenüber dem Sender CNN äußert sich Recep Tayyip Erdogan zur Wiedereinführung der Todesstrafe in der Türkei.
Präsident Erdogan kann sich die Wiedereinführung der Todesstrafe vorstellen. Darüber soll jedoch das türkische Parlament entscheiden. Eine EU-Mitgliedschaft der Türkei wäre damit unmöglich.
In der Türkei wird die Wiedereinführung der Todesstrafe erwogen. Die Bundesregierung ist über diese Entwicklung zutiefst beunruhigt – und scheut deutliche Warnungen nicht.
Das harte Vorgehen von Präsident Erdogan nach dem gescheiterten Putsch alarmiert die Bundesregierung. Regierungssprecher Seibert warnt vor der Wiedereinführung der Todesstrafe, EU-Vertreter mahnen die Einhaltung von Recht und Gesetz an.
Vor rund einem Jahr hat er in einer Kirche neun schwarze Gläubige erschossen, jetzt wird der Prozess gegen Dylann Roof vorbereitet. Die amerikanische Regierung fordert seine Hinrichtung.
Rodrigo Duterte prahlt: In seiner Zeit als Bürgermeister seien tausende „Kriminelle“ getötet worden. Als Präsident der Philippinen will er dort weitermachen - mit Schießbefehl, Todesstrafe und mehr.
Aussperrungsverbot für Arbeitgeber, staatliche Aufsicht von Banken, Todesstrafe – Hessen will seine Landesverfassung reformieren. Die Opposition jedoch stellt Forderungen.
Die Behörden in dem amerikanischen Bundesstaat möchten wieder anfangen, zum Tode Verurteilte hinzurichten. Die letzte Hinrichtung fand 2006 statt. Mehrere qualvolle Exekutionen haben im vergangenen Jahr für Debatten gesorgt.
Dylann Roof erschoss in einer Kirche in South Carolina neun Menschen. Nun fordert die Staatsanwaltschaft die Todesstrafe.
In Amerika werden Exekutionen ausgesetzt, weil die Giftspritze als zu grausam gilt. Wegen misslungener Hinrichtungen sinkt in Amerika die Zustimmung zur Todesstrafe. Steht sie damit vor dem Aus?
Der Mann, der zwölf Menschen in einem Kino in Aurora erschoss, soll nicht sterben. Die Uneinigkeit der Geschworenen verhilft ihm zu einer lebenslangen Haftstrafe.
Saif al Islam und acht weitere Vertraute Gaddafis sollen hingerichtet werden. Angeklagt waren sie wegen Verbrechen während des „Arabischen Frühlings“ 2011 in Libyen.
Drei Jahre nach dem Amoklauf auf einer „Batman“-Premiere bei Denver ist der Täter wegen zwölffachen Mordes schuldig gesprochen worden. Die Geschworenen halten ihn für zurechnungsfähig. Der Richter könnte nun die Todesstrafe verhängen.
Weil er in einem Drogenlabor gearbeitet haben soll, droht einem Franzosen in Indonesien die Todesstrafe. Seine Anwälte und Frankreich versuchen, die Hinrichtung zu stoppen - bislang ohne Erfolg.
In Saudi-Arabien steht auf Drogenhandel die Todesstrafe. Trotzdem floriert das Geschäft. In dem Land, wo weder Kinos noch Theater existieren, suchen Saudis andere Abenteuer.
Seitdem sie die Anklagen gegen ranghohe Fifa-Funktionäre durchgesetzt hat, ist Amerikas neue Justizministerin Loretta Lynch im globalen Fokus der Öffentlichkeit. Im F.A.Z.-Interview spricht sie über Korruption im Weltfußball, Polizeigewalt in Amerika und die Todesstrafe für den Boston-Attentäter.
Der ungarische Ministerpräsident stellt einen europäischen Gesellschaftsvertrag in Frage: die Abschaffung der Todesstrafe. Das zeigt wieder einmal, welche merkwürdigen Wege der einstige Freiheitskämpfer heute geht.
Mit seinen Überlegungen zur Todesstrafe hat der ungarische Ministerpräsident Orban die EU-Regierungen wieder einmal in helle Aufregung versetzt. Jetzt erinnert Berlin an die Bedingungen, unter denen Ungarn einst der EU beitrat.
Mit nicht mal zwei Millionen Einwohnern steht Nebraska selten im Blickpunkt der amerikanischen Politik. Nun haben die Abgeordneten ihren eigenen Gouverneur überstimmt und die Todesstrafe abgeschafft. Es war eine ganz knappe Entscheidung.
Nach dem Todesurteil gegen Mursi gehört das deutsch-ägyptische Verhältnis auf den Prüfstand: Die Bundesregierung muss Präsident Sisi klarmachen, dass Rachejustiz nicht mit Entwicklungshilfe belohnt werden kann.
Dzokhar Tsarnaev soll für den Bombenanschlag auf den Boston-Marathon 2013 mit dem Tod bestraft werden. Das entschieden die Geschworenen. Der 21 Jahre alte Amerikaner soll mit einer Giftspritze hingerichtet werden.
Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán fordert die Europäische Union auf, die Einführung der Todesstrafe in Betracht zu ziehen. Das ist sein zweiter Vorstoß in der derselben Sache innerhalb weniger Wochen.
Der brutale Mord an einer jungen Studentin wegen angeblicher Koranverbrennung hat die afghanische Gesellschaft aufgewühlt. Wie konnte so etwas trotz aller Aufklärungskampagnen passieren? Die Täter wurden jetzt verurteilt.
Noch bis vor kurzem redete der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán der Wiedereinführung der Todesstrafe das Wort - und geriet dafür in die internationale Kritik. Nach einem Gespräch mit EU-Parlamentspräsident Martin Schulz will Orbán davon jedoch nichts mehr wissen.
Die rechtsextreme Jobbik hat sich in Ungarn zum stärksten Herausforderer der Regierungspartei entwickelt. Ministerpräsident Viktor Orbán schlägt deshalb eine harte Law-and-Order-Sprache an. Und fordert die Wiedereinführung der Todesstrafe.
Todesstrafe oder ein Leben hinter Gittern: Nur darum geht es noch im Prozess gegen Dschochar Zarnajew. Nach ihrem Schuldurteil müssen sich die Geschworenen nun mit dem Strafmaß beschäftigen. Können die Anwälte den Täter vor der Exekution bewahren?
In einem weiteren international kritisierten Massenverfahren hat Ägyptens Justiz über fast zweihundert Angeklagte die Todesstrafe verhängt.
Verhaftungen, Urteile und Todesstrafen werden bislang in China durch Quoten bestimmt. Das oberste Justizorgan des Landes, die „Kommission für Recht und Politik“, will diese Praxis nun jedoch reformieren.
Alle Gnadengesuche waren vergebens: In Indonesien sind fünf Ausländer wegen Drogenhandels erschossen worden. Menschenrechtler sind empört. Brasilien und die Niederlande rufen ihre Botschafter zurück.
Nach dem qualvollen Todeskampf von Clayton Lockett verhängte Oklahoma einen Hinrichtungsstopp. Nun vollstreckt der Bundesstaat die Todesstrafe wieder und greift abermals zur umstrittenen Giftspritze.
In Pakistan fehlt es nach dem Drama von Peschawar ganz offensichtlich an einem über das militärisch Notwendige hinausgehenden Konzept zur Bekämpfung des Terrorismus. Zur Lösung des Problems braucht es aber mehr.
Eine Einheit nigerianischer Soldaten wollte nicht gegen die Terrorgruppe Boko Haram kämpfen, deshalb hat sie ein Gericht zum Tode verurteilt. 54 Männer werden nun exekutiert.
Vor sechs Monaten sank vor der Küste Südkoreas die Fähre „Sewol“, rund 300 Menschen starben. Der Kapitän und seine Crew sollen die Passagiere im Stich gelassen haben. Die Staatsanwaltschaft fordert deshalb harte Strafen.
Die Todesstrafe im Bundesstaat Kalifornien ist verfassungswidrig. Das hat ein amerikanisches Bundesgericht entschieden. Die Begründung: Sie werde zu selten angewandt.
Nach ihrer abermaligen Festsetzung ist Mariam Yahya Ibrahim Ishag wieder in Freiheit. Die der Todesstrafe entgangene Christin hält sich jetzt in der amerikanischen Botschaft in Sudan auf. Ausreisen darf sie noch nicht.