Lohn für IS-Kämpfer wird angeblich halbiert
Der Islamische Staat erlitt in jüngster Vergangenheit zum Teil herbe Rückschläge. Anscheinend wirkt sich das nun negativ auf die Zahlungsmoral der Terrormiliz aus.
Der Islamische Staat erlitt in jüngster Vergangenheit zum Teil herbe Rückschläge. Anscheinend wirkt sich das nun negativ auf die Zahlungsmoral der Terrormiliz aus.
Nils D. soll Mitglied einer Spezialeinheit der Terrormiliz „Islamischer Staat“ gewesen sein. Nun beginnt in Düsseldorf der Prozess gegen ihn. Er spekuliert wahrscheinlich auf eine milde Strafe.
Seit Anfang des Jahres sollen auch Bundeswehr-Tornados den Kampf gegen die Terrororganisation IS unterstützen. Nachts allerdings können die Flieger einem Bericht zufolge nicht eingesetzt werden – weil die Cockpitbeleuchtung die Piloten blendet.
Wegen „direkter Verbindungen“ zu den Paris-Attentätern ist ein Belgier in Marokko festgenommen worden. Der Mann marokkanischer Abstimmung soll auch in Syrien für den IS gekämpft haben.
Scheinbar unversöhnlich stehen sich vom Nahen Osten bis nach Zentralasien Sunniten und Schiiten gegenüber, angeblich seit Jahrtausenden sind Araber und Perser einander in Feindschaft verbunden. Was ist dran an den vielen Erzählungen?
Auch Studenten und Wissenschaftler fliehen aus Syrien. Manche sind besonders kluge Köpfe. Wer diese Eliten fördert - und wo die Schwierigkeiten liegen.
In Syrien tobt der Bürgerkrieg weiter: Im Osten des Landes tötete der „Islamische Staat“ nach Angaben von Menschenrechtlern mehr als hundert Menschen, 400 sollen entführt worden sein.
Erhan A. gab ein Interview, in dem er den Mund ziemlich voll nahm. Seither galt er als der „Salafist von Kempten“. Bayern ließ sich das nicht bieten und schob ihn in die Türkei ab. Jetzt beklagt sich die Mutter.
Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) im F.A.Z.-Gespräch über die Flüchtlingskrise, den Trend zur Renationalisierung in Europa und zu den Entwicklungen im Nahen Osten.
Der Konflikt in Syrien machte Millionen Menschen zu Flüchtlingen. Oft blieb ihnen nur, was sie tragen konnten - und die Erinnerungen an die Heimat. Zehn Flüchtlingskinder haben diese Erinnerungen zu Papier gebracht.
In manchen Städten des Libanons gibt es fast so viele Flüchtlinge wie Einheimische. Noch gelingt es dem Land, ein Übergreifen des Kriegs aus Syrien zu verhindern. Wie lange?
Die türkische Armee schlägt gegen den IS zurück und greift Hunderte Stellungen der Dschihadistenmiliz an. Dabei sollen etwa 200 Islamisten getötet worden sein.
Der Terrorangriff von Jakarta hat sieben Menschen das Leben gekostet. Der Einfluss des IS im Land wächst. Mit groß angelegten Aktionen versucht die Regierung, der Gefahr aus dem Dschungel Herr zu werden.
Unsere Diskurse um Fluchtursachen und Einzelfallprüfung machen uns blind für einfachste Tatsachen: In der eingeschlossenen syrischen Stadt Madaja werden Kinder angeschossen, weil sie vor lauter Hunger Gras sammeln.
Der türkische Geheimdienst hat die türkische Polizei kurz vor der Attacke in Istanbul offenbar zwei Mal vor bevorstehenden Anschlägen auf Touristen gewarnt. Im Fokus schon damals: 19 Verdächtige, die überwiegend aus Syrien stammen sollen.
Der Terroranschlag auf ein beliebtes Touristenzentrum in Istanbul, offenbar von einem Mitglied des „Islamischen Staats“ verübt, trifft nicht nur ein ohnehin schon gespaltetes Land. Er galt auch anderen Ländern – vor allem Deutschland.
Russlands Präsident Putin wäre bereit, Assad Asyl zu gewähren - sofern Syriens Machthaber sein Land verlassen müsse. In einem Interview sagte Putin, eine Asylregelung für Assad wäre leichter als im Fall Snowden. Gleichzeitig verteidigte er die Luftangriffe in Syrien.
Der sehnlich erwartete Hilfskonvoi erreicht das belagerte Madaya in Syrien. Hunderte der ausgehungerten Menschen brauchen sofort einen Arzt, sonst sterben sie. Für den syrischen UN-Botschafter sind Berichte über Hunger in der Stadt dagegen „erfunden“.
Das Assad-Regime setzt im syrischen Bürgerkrieg Hunger als Waffe ein. Nach internationalen Appellen lockert es nun den Würgegriff um die Stadt Madaya. Zumindest ein wenig.
Nach Angaben von Menschenrechtsaktivisten ist bei einem russischen Luftangriff in Nordsyrien eine Schule getroffen worden. Mindestens acht Kinder und eine Lehrerin kamen demnach ums Leben.
Andrea Nahles äußert sich zu den Flüchtlingen viel kritischer als die Kanzlerin. Sie warnt vor schlechten Jobchancen und denkt über weniger Sozialleistungen nach. Warum bloß kommt so etwas ausgerechnet von einer SPD-Ministerin?
Aus dem Norden Syriens nach Eppertshausen in die südhessische Provinz: Der Krieg in seiner Heimat hat ihm Familienmitglieder genommen und seine Zukunft - aber der Sport schenkt ihm Hoffnung und eine neues Leben.
Bei den Ermittlungen zu den Pariser Anschlägen gibt es Fortschritte: Sowohl die Angriffe im November als auch die im Januar des vergangenen Jahres sind wohl von Syrien aus koordiniert worden. Der ermittelnde Staatsanwalt sieht jedoch keinen Grund für Optimismus.
Knapp drei Stunden haben die ersten Aufklärungsflüge zweier Bundeswehr-Tornados über Syrien und dem Irak gedauert.
In der von syrischen Regierungstruppen belagerten Stadt Madaja sind mindestens 23 Menschen verhungert, darunter auch Kinder. Tausende warten noch immer verzweifelt auf angekündigte Hilfslieferungen.
Das Verhältnis zwischen den Vereinigten Staaten und Saudi-Arabien ist abgekühlt. Riad wähnt sich unabhängiger denn je.Trotzdem dürfte das Bündnis halten – in der Region steht zu viel steht auf dem Spiel.
Beim „National Model UN 2016“, einer Art Simulationsspiel am Sitz der Vereinten Nationen, dürfen 5000 Studenten aus aller Welt in die Rollen von Diplomaten schlüpfen. Das kann spannend werden - und heikel.
Der „Stiftung Flucht, Vertreibung und Versöhnung“ fehlt immer noch ein Direktor. Ausgerechnet in Zeiten weltweiter Flucht verschläft sie eine historische Chance.
Ein starker Iran wähnt sich einem schwachen Arabien gegenüber – und baut seinen Einfluss gezielt aus. Die Saudis halten dagegen. Der Nahe Osten versinkt in Unordnung. Ein Kommentar.
Maximal 200.000 Flüchtlinge, die pro Jahr nach Deutschland dürfen? Sigmar Gabriel hält die Forderungen der CSU für absurd. Zudem spricht der SPD-Chef über Hinrichtungen in Saudi-Arabien – und eigene Konsequenzen nach seinem Abschneiden beim Parteitag.
Fast 1,1 Millionen Menschen sind im vergangenen Jahr als Flüchtlinge und Asylsuchende nach Deutschland gekommen. Damit wurden alle Prognosen übertroffen. Ein Überblick über die Zahlen der aktuellen Asylstatistik und des Migrationsberichts.
Ein Londoner Taxifahrer will in einem IS-Propaganda-Video seinen Enkel in Dschiahadistenmontur erkannt haben. Dieser ist erst vier Jahre alt. In Teilen der britischen Presse wird er „Jihadi Junior” genannt.
Die iranische Führung sendet im Konflikt mit Saudi-Arabien widersprüchliche Signale. Der Stellvertreterkrieg im Jemen eskaliert weiter. Die türkische Regierung fordert diplomatische Bemühungen.
Riad erklärt vor den Vereinten Nationen, alle Getöteten hätten „einen fairen Prozess“ gehabt. Der UN-Sicherheitsrat verurteilt den Angriff auf die saudiarabische Botschaft in Teheran.
Nach Saudi-Arabien haben nun auch Bahrein und Sudan die diplomatischen Beziehungen zu Iran abgebrochen. Die Vereinigten Staaten warnen vor einer weiteren Eskalation der Lage.
Nicht nur Schlepper verdienen an der Not, sondern auch staatliche und private Transportbetriebe auf dem Balkan. Einige sagen: „Hoffentlich kommen bald wieder mehr Flüchtlinge.“