Riads Kriegserklärung
Die neue saudische Führung führt das Land auf gefährliche Wege. Nach dem Abbruch der diplomatischen Beziehungen zu Iran wird es noch mehr Gewalt auf den Schlachtfeldern des Nahen Ostens geben.
Die neue saudische Führung führt das Land auf gefährliche Wege. Nach dem Abbruch der diplomatischen Beziehungen zu Iran wird es noch mehr Gewalt auf den Schlachtfeldern des Nahen Ostens geben.
Viele Syrer harren nach der Flucht aus ihrer Heimat in Lagern aus. So auch in Islahiye in der Türkei. Sie verspüren Sehnsucht. Aber kaum einer denkt hier an Europa.
Nach Niederlagen im Nahen Osten will der „Islamische Staat“ nun Europa zu einem Schlachtfeld machen. Dafür kann er auf mehrere tausend Schläfer zurückgreifen.
2015 starben im Krieg in Syrien wieder zehntausende Menschen, darunter viele Kinder. Weit mehr als ein Drittel der Opfer sind Zivilisten. Und kurz vor dem Jahresende schlug die Terrormiliz IS abermals zu.
Die assyrischen Christen gehören zu den wenig beachteten Opfern des Bürgerkriegs in Syrien. Dabei sind sie vielerorts den Angriffen von Dschihadisten ausgesetzt, die auch die systematische Zerstörung ihrer Kulturdenkmäler zum Ziel haben.
Angekündigt war die Wiedereinführung der Einzelfallprüfung für alle Asylbewerber schon vor Wochen. Doch nun steht fest: Zum Jahresanfang müssen auch Flüchtlinge aus Syrien, Irak und Eritrea wieder persönlich den deutschen Behörden ihre Fluchtgründe erläutern.
Bombardieren russische Kampfflugzeuge zivile Ziele in Syrien? Das Außenministerium in Washington schließt sich den Vorwürfen von Menschenrechtsorganisationen an – und erhebt schwere Vorwürfe.
Rückschlag für die Terrormiliz Islamischer Staat: Bei einem Luftangriff in Syrien soll ein Hintermann der Anschläge von Paris getötet worden sein. Er soll bereits neue Angriffe auf den Westen geplant haben.
Die Luftangriffe auf syrische Zivilisten seien ein mindestens ebenso großes Verbrechen wie die Terroranschläge von Paris, sagt Sahra Wagenknecht. Ohne den Westen gäbe es den „Islamischen Staat“ gar nicht, der nun bekämpft wird.
Den Kampf um Ramadi hat die irakische Armee nach eigenen Angaben für sich entschieden. Kämpfer des „Islamischen Staats“ hätten den Sitz der Provinzregierung geräumt. Teile der Stadt liegen in Trümmern.
„Tornados“ für den Kampf gegen den IS, Blauhelmsoldaten für Frieden in Mali und jetzt Awacs-Aufklärer für die Türkei: Fachleute sehen die Bundeswehr „personell im freien Fall“.
Der junge Abgeordnete Dmitrij Gudkow ist der einzige verbliebene Oppositionelle im russischen Parlament. Viele seiner Kollegen schwiegen aus Angst, sagt er.
In einer Audiobotschaft kündigt der IS Anschläge in Israel an und ruft zu einem Aufstand in Saudi-Arabien auf. Sie wird Abu Bakr al Bagdadi zugeschrieben.
Einen Tag nach dem Anschlag auf ihren Rebellenchef hat die „Armee des Islam“ angeblich schon einen neuen Anführer. Im irakischen Ramadi wird derweil erbittert gekämpft.
Entgegen bisheriger Vereinbarungen haben IS-Kämpfer die syrische Hauptstadt am Samstag nicht verlassen. Wegen des Todes von Zahran Alloush, eines islamistischen Rebellenführers, wurde das Abzugsabkommen ausgesetzt.
Einer der wichtigsten Anführer radikal-islamischer Rebellen in Syrien ist offenbar getötet worden: Zahran Alloush, Chef der Islamischen Front, soll bei einem Luftangriff der Russen umgekommen sein.
Der russische Außenminister Lawrow und der qatarische Außenminister al Atija haben vereinbart, direkte Gespräche zwischen Assad und der syrischen Opposition zu unterstützen. Über Assad selbst sind sie aber weiter uneins.
Papst Franziskus setzt sein Engagement für Flüchtlinge fort: All jenen, die ihnen helfen, mögen „mit reichem Segen belohnt werden“, sagte er in seiner Weihnachtsbotschaft.
Fünf Tage die Woche Deutsch: Seit Schulbeginn hat unsere Autorin einen Intensivkurs für Flüchtlingskinder begleitet. Geschichten zwischen Aufbruch und Verzweiflung.
Die russische Luftwaffe greift in Syrien Wohngebiete, Märkte und Krankenhäuser an – doch die internationale Empörung bleibt aus. Nun hat wenigstens Amnesty International reagiert.
Wenn das Opfer ein „Ungläubiger“ sei, könnten seine Organe entnommen werden, soll der IS bestimmt haben. So steht es in muslimischen Rechtsauskünften, die Amerikas Regierung jetzt veröffentlicht hat.
Der türkische Präsident Erdogan geht mit allen Mitteln gegen kritische Journalisten vor. Er lässt sie festnehmen und einschüchtern – während seine Freunde Medien aufkaufen.
Die IS-Terrormiliz beherrscht in Syrien und im Irak große Gebiete. Im Osten Syriens gelingt ihr ein neuer Erfolg. Im Westen des Iraks droht ihr jedoch eine schwere Niederlage in ihrer Hochburg Ramadi.
Die Situation syrischer Flüchtlinge in Europa und Amerika mit der Judenverfolgung durch die Nazis zu vergleichen, ist in keiner Weise angemessen. Es gibt ganz legitime, nicht rassistische Gründe, über den Zustrom der Flüchtlinge besorgt zu sein. Ein Gastbeitrag.
Die syrische Regierung ist nach Worten von Außenminister Walid Muallem zu einer Beteiligung an den Friedensgesprächen in Genf zu einer Beendigung des Bürgerkriegs bereit. Die Bedingung: keine „ausländische Einmischung“.
„Kriegsverbrechen“ komme es gleich, was russische Bombardierungen in Syrien anrichten, kritisiert Amnesty International. Moskau mache falsche Angaben über zivile Opfer.
Sie ist Bankdirektorin, Mutter und Helferin: Lanna Idriss lässt in Syrien Accessoires fertigen, schafft Jobs für Frauen und unterstützt Familien.
Hat Amerika eigentlich den Verstand verloren? Es fällt schwer, den Wahlkampf der Republikaner zu verfolgen, ohne diese Frage zu stellen. Präsident Obama jedoch handelt in seiner Strategie gegen den IS weiter rational.
Vor sieben Jahren kam der wegen Mordes verurteilte Samir Kuntar in einem umstrittenen Häftlingsaustausch mit Israel frei. Jetzt wurde das Hizbullah-Mitglied bei einem Luftangriff bei Damaskus getötet. Dahinter soll Israel stehen.
Geheimdienste sorgen sich offenbar wegen Tausender offizieller Reisedokumente in der Hand von IS-Terroristen. Vermutlich können die Terroristen auch täuschend echte Pässe selbst herstellen.
Einstimmig hat der UN-Sicherheitsrat eine Resolution zum Friedensprozess in Syrien angenommen. In einem Monat sollen Friedensgespräche beginnen. Doch Amerika beharrt darauf, dass Syriens Präsident Assad entmachtet wird.
Die Luftangriffe können den „Islamischen Staat“ in Syrien nicht zerstören. Eine politische Lösung ist ebenfalls nicht in Sicht. Und dennoch schließt Amerika den Einsatz von Bodentruppen weiter aus. Die Gründe legte Obama in vertraulichen Gesprächen dar, die nun an die Öffentlichkeit gelangten.
Im britischen Luton ist eine Parallelgesellschaft entstanden. Muslime, vor allem Pakistaner, leben unter sich - und wenn die Falschen kommen, fliegen Eier. Unter der Oberfläche religiöser Sittsamkeit brodelt der Hass. Ein Besuch.
Warum die Vereinigten Staaten außenpolitisch an Einfluss verloren haben, aber die mit Abstand wichtigste Macht in der Welt bleiben werden. Eine Analyse und sechs Thesen nach dem 13. November 2015.
Mit der Selbstverbrennung eines Obsthändlers im tunesischen Sidi Bouzid begann vor fünf Jahren die Arabellion. Für die meisten Menschen im Land hat sich kaum etwas zum Besseren verändert – und das hat Folgen. Ein Besuch.
„Im Großen und Ganzen passt uns das“: Bei seiner Jahrespressekonferenz im Kreml hat Wladimir Putin einer neuen UN-Resolution für den Kampf gegen den „Islamischen Staat“ die russische Unterstützung zugesagt.