Assads vierte Amtszeit
Seit Juli vergangenen Jahres waren zwei junge Italienerinnen in der Gewalt der radikal-islamischen Al-Nusra-Front. Nun sind beide wieder in Rom, doch nicht in ganz Italien wird ihre Freilassung begrüßt.
Sie hatten Kriegswaffen, lieferten sich minutenlange Schusswechsel mit der Polizei: Zwei mutmaßliche Dschihadisten sind bei einem Einsatz im belgischen Ort Verviers getötet worden. Die Syrien-Rückkehrer planten offenbar „großangelegte Terroranschläge“.
Anti-Terror-Einsatz auch in Deutschland: Die niedersächsische Polizei hat einen 26 Jahre alten Deutsch-Tunesier festgenommen. Er soll sich der „IS“-Terrormiliz angeschlossen haben - und in Syrien für den Kampf ausgebildet worden sein.
Rund 50 IS-Unterstützer soll es in Wolfsburg geben. Gegen einen von ihnen soll die Bundesanwaltschaft nun Ermittlungen aufgenommen haben. Auch in Pforzheim kommt es zu Durchsuchungen bei Islamisten.
Federica Mogherini will die Beziehungen zu Russland verbessern, um die Konflikte in Syrien und mit dem Iran zu entschärfen. Alles hinge jedoch von Russlands Handeln in der Ukraine ab. Einem östlichen EU-Staat ist der Vorschlag zu sanft gegenüber Moskau.
Die Ausreise von Islamisten soll künftig noch stärker unterbunden werden. Mit dem Entzug des Personalausweises soll deutschen Staatsbürgern die Möglichkeit genommen werden, nach Syrien oder Irak zu gelangen.
Der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu äußert sich im F.A.Z.-Interview über die vermeintliche Logik von Pegida, zunehmende Islamophobie, europäische Solidarität in Zeiten des Terrors und den Syrien-Konflikt.
Er war offenbar auf dem Weg nach Syrien: In Bulgarien ist schon Anfang Januar ein Franzose festgenommen worden, der Verbindungen zu einem der Attentäter von Paris gehabt haben soll.
Die Bundesregierung will das Personalausweisgesetz ändern und so die Ausreise gewaltbereiter Salafisten verhindern. Denn auch ohne Reisepass passieren Islamisten ungehindert Grenzen.
Bundeskanzlerin Merkel wählt die Worte des früheren Bundespräsidenten Wulff: „Der Islam gehört zu Deutschland.“ Der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu bezeichnet den Widerstand gegen einen EU-Beitritt der Türkei als eine Ursache für Islamfeindlichkeit.
In Nordrhein-Westfalen hat die Polizei ein mutmaßliches Mitglied der IS-Terrormiliz festgenommen. Drei weitere Dschihadisten aus Dinslaken kamen bei Kämpfen in Syrien und im Irak ums Leben, wie gemeinsame Recherchen der F.A.Z. und des ARD-Magazins „Report München“ nun ergeben haben.
In Nordrhein-Westfalen hat die Polizei einen 24-Jährigen festgenommen, der dem „Islamischen Staat“ angehören soll. Nach Informationen von FAZ.NET handelt es sich um den Cousin des Dschihadisten Philip B., der im vergangenen Jahr im Irak als Selbstmordattentäter starb.
Hayat Boumeddiene wird als mögliche Komplizin bei den Anschlägen in Frankreich gesucht. Sie ist die Freundin des von der Polizei getöteten Geiselnehmers Amedy Coulibaly. Neuen Berichten zufolge ist sie schon vor den Anschlägen in Richtung Syrien gereist.
Trotz Bürgerkriegs im eigenen Land: Syriens Machthaber treibt offenbar den Bau einer geheimen Atomfabrik in der Grenzregion zum Libanon voran. Die Anlage könnte auch zum Bau von Nuklearwaffen geeignet sein.
Bei allem Erschrecken darüber, dass islamistisch inspirierte Mörder in westlichen Großstädten zuschlagen - es ist vor allem die muslimisch geprägte Welt selbst, die auf einem globalen Schlachtfeld militanten Extremisten zum Opfer fällt.
Der Wintereinbuch im Nahen Osten macht vor allem Flüchtlingen schwer zu schaffen. Im Nordosten des Libanons in der hochgelegenen Bekaa-Ebene ist die Lage sehr dramatisch. Dort leben vor allem Flüchtlinge aus Syrien.
Die Terroristen des „Islamischen Staats“ dürfen bekämpft werden - auf Einladung oder im Rahmen von Selbstverteidigung und humanitärer Intervention.
Frankreich, Großbritannien und Spanien sind schon Ziel schwerer Anschläge geworden. Deutschland blieb von größeren Attentaten bisher verschont. Die Sicherheitsbehörden bewerten die Gefahr jedoch als groß.
Die CSU will manche Asylbewerber deutlich schneller abschieben, andere umso rascher aufnehmen. Beides, heißt es vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, wird schon gemacht. Deutlich schneller als gedacht.
Asiem el Difraoui beschäftigt sich seit Jahren mit der französischen Dschihadisten-Szene. In den vergangenen Monaten hat der Wissenschaftler eine zunehmende Radikalisierung beobachtet. Ein Gespräch über die Ursachen des islamistischen Terrors.
Die jüngsten Beinahekatastrophen im Mittelmeer belegen es: Mersin hat sich zu einer wichtigen Operationsbasis für Menschenschmuggler entwickelt. Doch nicht nur das Geschäft mit den Flüchtlingen floriert in der südanatolischen Stadt.
Der Zedernstaat gerät wegen des Konflikts in Syrien immer stärker unter Druck: Eine Million Flüchtlinge sind in den Libanon geflohen. Nun soll der Zustrom begrenzt werden.
Jordanien, Syrien – aber kein Israel: Der amerikanische Schulbuchverlag HarperCollins hat für den arabischen Markt einen Atlas produziert, in dem Israel fehlt. Mittlerweile wurde das Werk wieder aus dem Handel genommen.
Die Schlepperbanden, die Flüchtlinge über das Meer nach Europa bringen, haben immer weniger Skrupel – und immer ausgefeiltere Methoden. Ihre Strategie lässt auf erkleckliche Gewinnspannen schließen.
Der Krieg in der Ukraine, die neue Eiszeit zwischen dem Westen und Russland, der Vormarsch der Terrormiliz IS in Irak und Syrien haben die Welt 2014 erschüttert. Auch 2015 wird ein Jahr der Unruhe. Ein Ausblick.
Im Schutz der Dunkelheit tauchte Syriens Präsident zu einem Frontbesuch bei regimetreuen Truppen in Damaskus auf. Der syrische Machthaber verbreitete Zuversicht, 2015 den Bürgerkrieg zu seinen Gunsten zu entscheiden.
In der kurdischen Enklave Afrin leben 700.000 Flüchtlinge, denen es an allem mangelt. Im Osten hält die Türkei ihre Grenze dicht. Aus allen anderen Richtungen drängt jedoch der „Islamische Staat“.
Der Student Mohammad Abazid kümmert sich um syrische Flüchtlinge. Manchmal bis zur Erschöpfung. Und doch gibt es Fälle, bei denen der stille Helfer viel bewirken kann.
Seit drei Jahren tobt der Bürgerkrieg in Syrien, alle Vermittlungsversuche waren bis jetzt erfolglos. Nun zeigt sich die Regierung bereit für neue Verhandlungen. Die Opposition ist skeptisch.
Bürgerkriegsflüchtlinge aus Syrien und dem Irak sollen schnell Deutsch lernen, wenn sie hierher kommen, sagt der hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Auch das Handwerk wirbt für sie.
Bei Luftangriffen durch Truppen des syrischen Machthabers Assad sollen mindestens 45 Menschen ums Leben gekommen sein. Menschenrechtler sprechen von weiteren 175 Verletzten.
Die amerikanische Armee dementiert Berichte über den Abschuss eines jordanischen Kampfflugzeugs über Syrien. Unbestritten bleibt, dass der Pilot als Geisel in die Hände der Extremisten gefallen ist.
In Syrien haben Anhänger der IS-Miliz ein jordanisches Kampfflugzeug bei Rakka abgeschossen. Den Piloten nehmen sie gefangen. Im Irak kommen derweil bei Anschlägen der Dschihadisten mindestens 30 Menschen ums Leben.
Die Zahl der Asylanträge wird in Deutschland vermutlich weiter steigen. Die Politik ist in der Pflicht, alles zu tun, dass das Asylrecht nicht missbraucht wird - um der Menschen willen, die wirklich Schutz brauchen.
Deutschland bewältigt momentan fast alleine die Aufnahme von Flüchtlingen in Europa. An die Dublin-Verordnungen hält sich kaum jemand mehr. Dabei gibt es Vorschläge für eine gerechtere Verteilung - etwa nach Quoten.