Humanität ist ein weiter Weg
Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann will traumatisierte Frauen aus dem Irak und Syrien aufnehmen - das ist viel komplizierter als gedacht.
Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann will traumatisierte Frauen aus dem Irak und Syrien aufnehmen - das ist viel komplizierter als gedacht.
Im Osten Syriens wurde ein Massengrab mit Zivilisten des Scheitat-Stammes entdeckt. Sie gehen auf das Konto des IS. Im Nordwesten gewinnt indes die Nusra-Front an Macht und setzt Assad weiter unter Druck.
Den kurdischen Milizen ist nach eigenen Angaben ein wichtiger militärischer Erfolg im Kampf gegen den IS gelungen: Mit internationaler Hilfe haben Kämpfer das strategisch bedeutende Sindschar-Gebirge erreicht.
Die Organisation „Reporter ohne Grenzen“ stellt fest, dass immer mehr Journalisten Opfer von Entführungen werden. Auch die Zahl der getöteten Reporter ist hoch. In fünf Gegenden ist es besonders gefährlich.
Der Kampf gegen den „Islamischen Staat“ ist noch lange nicht vorbei. Ohne weitere Bodentruppen kann er nicht gewonnen werden. Aber woher sollen diese Truppen kommen? Eine Analyse.
Das Violence Prevention Network kümmert sich um die Islamisten-Szene in den Gefängnissen. Dort ist Prävention besonders wichtig - doch jetzt fehlt Geld.
Die Tschetschenen gelten in Syrien als knallharte Kämpfer. Tausend sind schon da. Auch aus Deutschland zieht es immer mehr zu ihnen. Ein blonder Hüne ist der Star. Er hat die „Soldaten Syriens“ gegründet.
Der Feind meines Feindes ist mein Freund: Um ein Vordringen der Hizbullah auf die Golanhöhen zu verhindern, arrangiert sich Israel mit der Präsenz des syrischen Al-Qaida-Ablegers, der Nusra-Front.
Oxfam spricht von „einer der schlimmsten Flüchtlingskrisen seit dem Zweiten Weltkrieg“. Die internationale Unterstützung für die Millionen Flüchtlinge aus dem syrischen Bürgerkriegsgebiet reiche bislang nicht aus.
Israelische Kampfflugzeuge sollen zwei Ziele in Syrien angegriffen haben. Getroffen wurden demnach Anlagen unter Kontrolle der Regierung nahe Damaskus und Dimas.
Der Drusenführer Walid Dschumblat im Libanon hält den Einsatz des Westens gegen den „Islamischen Staat“ für verfehlt. Wenn sich Iran, Saudi-Arabien, die Türkei, Amerika und Russland nicht einigten, werde der Syrien-Krieg noch sehr lange dauern.
Trotz der jüngsten Dementis: Stillschweigend findet hinter den Kulissen im Irak eine Zusammenarbeit zwischen Iran und Amerika statt. Und diese „Sicherheitspartnerschaft“ im Kampf gegen die IS-Terrormiliz erstreckt sich offenbar bis nach Syrien.
Teheran dementiert zwar, dass seine Luftwaffe Angriffe auf Stellungen des „Islamischen Staats“ im Irak geflogen hat. Aber seit Monaten sind von Iran ausgebildete und finanzierte irakische Schiitenmilizen an den Kämpfen gegen die Dschihadisten beteiligt.
Der Vormarsch des „Islamischen Staats“ im Irak und in Syrien ist nach Angaben seiner Gegner „dabei zu stoppen“. Nichtsdestotrotz stimmte die internationale Anti-IS-Koalition bei einem Treffen von Vertretern aus rund 60 Staaten auf einen jahrelangen Kampf ein.
Der Krieg des „Islamischen Staats“ ist längst ein Phänomen, das auch den Westen beschäftigt. Dschihadismus und Salafismus standen im Mittelpunkt der ersten Tagung eines neuen Forschungszentrums der Goethe-Uni.
Die libanesische Armee hat laut Sicherheitskreisen nahe der syrischen Grenze mutmaßlich die Ehefrau und einen Sohn des Führers der Terrormiliz „Islamischer Staat“, Abu Bakr al Bagdadi, festgenommen.
In die Gespräche zwischen der Türkei und den Vereinigten Staaten über die Einrichtung einer Schutzzone in Syrien kommt Bewegung. Das käme den Zivilisten zugute. Der türkische Präsident Erdogan könnte so schon bald eine stärkere Rolle in der internationalen Anti-IS-Allianz bekommen.
Denis und Inan waren beste Freunde. Zwei Bad Boys in Berlin. Bis Denis nicht mehr Rapper sein wollte, sondern Krieger. Heute gehört er zur Führung des „Islamischen Staats“. Warum?
Pünktlich zu Putins Besuch räumt die türkische Regierung ein Hindernis beim vereinbarten Bau eines Atomkraftwerks aus dem Weg. Unüberbrückbare Differenzen gibt es in der Syrien-Politik.
Günter Grass hat in der vergangenen Woche über zwangseinquartierte Flüchtlinge in deutschen Haushalten nachgedacht. Der neue „Tatort“ hat ihr Schicksal jetzt in deutsche Wohnzimmer gebracht. Tat er das angemessen?
Zum Abschluss seiner Türkeireise hat Papst Franziskus jungen Flüchtlingen aus Kriegsgebieten wie Syrien und dem Irak Mut zugesprochen – und gefordert, den Ursachen ihres Elends entgegenzuwirken.
Kleidungsstile sind global. Syrische Islamisten unterscheiden sich da kaum von Gymnasiasten in Berlin-Zehlendorf. Oft zum Ärger von Ersteren. Über die Mode der Finsternis.
Mal Teenager mit wirren Gedanken, mal Terrorist, der als Märtyrer sterben will: Im Prozess gegen den ersten Heimkehrer des „Islamischen Staat“ aus Syrien haben Bundesanwaltschaft und Verteidigung nun ihre Plädoyers gehalten - und teilweise harte Strafen gefordert.
Im ersten deutschen Prozess gegen ein Mitglied der Terrorgruppe „IS“ hat die Bundesanwaltschaft sich zum Strafmaß geäußert. Sie plädiert für die höchste mögliche Strafe für den 20-Jährigen, dessen Reue sie anzweifelt.
Unter strengen Sicherheitsvorkehrungen beginnt heute die Türkei-Reise von Papst Franziskus. Der Pontifex will unter anderem Präsident Erdogan in seinem „Weißen Palast“ besuchen. Thema dürfte auch die Religionsfreiheit im Land sein - und die Not der Christen in Syrien und im Irak.
Teile und herrsche: Der syrische Machthaber Assad hat Teile seines Landes dem Islamischen Staat überlassen. In den übrigen Gebieten herrscht Assad dafür um so unangefochtener – und unentbehrlicher für den Westen.
Polizei und Verfassungsschutz haben die Erkenntnisse über Dschihadisten aus Deutschland statistisch ausgewertet. Es scheint, als ob der Dschihad zu einem erheblichen Teil Leute anzieht, die keinen festen Platz in der deutschen Gesellschaft finden.
Bei den Angriffen der Luftwaffe des syrischen Machthabers Baschar al Assads auf die von der Terrormiliz „Islamischer Staat“ kontrollierte Stadt Raqqa sollen fast hundert Menschen getötet worden sein. Die Hälfte der Opfer seien Zivilisten, hieß es.
Der Bundesinnenminister hat jetzt konkretisiert, wie mutmaßliche Dschihadisten an der Ausreise gehindert werden sollen. Der Gesetzentwurf sieht vor, dass der Personalausweis für eine Dauer von bis zu 18 Monaten eingezogen werden kann.
Barack Obama hatte seinen Verteidigungsminister ernannt, um den Rückzug aus Afghanistan zu organisieren – nicht um einen Krieg zu führen. Vor dem „Islamischen Staat“ aber steht der Pentagon-Chef ratlos da. Das hat nun Konsequenzen.
Der Orientalist Behnam Timo Said schildert die jüngste dschihadistische Entwicklung in Syrien und im Irak und warnt eindringlich vor den Folgen für die Türkei und damit für die Nato.
Amerika bleibt hart: Der Forderung Frankreichs und der Türkei nach Schutzzonen für Zivilisten in Syrien kommt die Regierung Barack Obamas weiter nicht nach.
Viele Christen in der kurdischen Region Syriens fliehen vor den Terroristen des Islamischen Staates. Die Kirche der Jungfrau in Qamischli hält durch. Bis jetzt.
Weil der Islamische Staat ihnen als „Erfolgsmodell“ gilt, haben sich laut Verfassungsschutz schon mehr als 500 Personen aus Deutschland aufgemacht, um vor Ort zu kämpfen. Einige endeten als Selbstmordattentäter.
Nach Angaben von Menschenrechtlern sind bei den Luftangriffen der von den Vereinigten Staaten angeführten Koalition gegen den „Islamischen Staat“ in Syrien bislang 910 Menschen getötet worden - darunter auch zahlreiche Zivilisten.