SPD in Umfragen knapp hinter CDU
Weil oder Althusmann? Wer künftig Niedersachsen regiert, scheint zweieinhalb Wochen vor der Landtagswahl offener denn je. In der jüngsten Umfrage schmilzt der Vorsprung der CDU.
Weil oder Althusmann? Wer künftig Niedersachsen regiert, scheint zweieinhalb Wochen vor der Landtagswahl offener denn je. In der jüngsten Umfrage schmilzt der Vorsprung der CDU.
Stephan Weil hat im Moment einigen Ärger am Hals. In einer einstündigen Rede an seine Genossen zeigt er sich jedoch kämpferisch. Die Belohnung ist ein mehrminütiger Applaus.
Die Landtagswahl in Niedersachsen könnte zur Zäsur für VW werden. Der Ministerpräsident soll dann eine andere Rolle spielen, geht aus einem Papier der Liberalen hervor, das der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vorliegt. Und mehr.
Die FDP schlägt vor, Volkswagen zu privatisieren. Das hätte Auswirkungen, an die man zunächst gar nicht denken würde. Zum Beispiel in der Forschung, aber auch anderswo.
Natürlich ist die Wut bei Rot-Grün in Niedersachsen groß. Doch die Selbststilisierung zum Opfer ist fehl am Platze. Denn die Koalition war sich ihres großen Risikos bewusst.
Der niedersächsische Landtag hat seine Auflösung eingeleitet. Neuen Umfragen zufolge muss die rot-grüne Regierung bei Neuwahlen den Verlust ihrer Mehrheit befürchten, aber auch für Schwarz-Gelb dürfte es knapp werden.
Die Schadenfreude der FDP war groß, als bekannt wurde, dass Stephan Weil eine Regierungserklärung mit VW abgestimmt hat. Jetzt gerät sie selbst in Erklärungsnot.
Die Nähe von Politik und Autokonzern hat in Niedersachsen Tradition. Alle Ministerpräsidenten hatten als Aufsichtsräte ein enges Verhältnis zum Management von VW. Kann das überhaupt gut gehen?
Die niedersächsischen Christdemokraten wollen den Volkswagen-Konzern besser kontrollieren. Falls die CDU die Wahl gewinne, werde es zu längst überfälligen Veränderungen beim Management kommen.
Vor ihrer Einigung auf den 15. Oktober als Wahltermin geraten die Parteien in Hannover heftig aneinander – die Opposition zweifelt sogar an der Landeswahlleiterin. Waren ihre Bedenken gegen den Termin der Bundestagswahl berechtigt?
In Niedersachsen wird der Landtag am 15. Oktober neu gewählt. Schon zuvor hatte die Landeswahlleiterin nach Informationen von FAZ.NET ausgeschlossen, dass die Wahl am Tag der Bundestagswahl am 24. September stattfinde.
Hat VW eine Regierungserklärung des niedersächsischen Ministerpräsidenten zum Abgasbetrug wirklich weichgespült? FAZ.NET dokumentiert die wichtigsten Passagen im Vorher-Nachher-Vergleich.
Der Wahlkampf in Niedersachsen hat begonnen, im Stundentakt gibt es am Sonntagabend neue Wendungen: Es geht um Vorwürfe gegen Ministerpräsident Weil, eine geheime Akte und immer neue Gerüchte.
Erst geht die Mehrheit flöten, dann soll Ministerpräsident Weil seine Reden noch von VW weichspülen lassen haben: Die SPD in Niedersachsen steht mächtig unter Druck. Doch nach Rücktrittsforderungen der politischen Gegner geht die Partei in die Offensive.
Für Stephan Weil sieht es verdammt schlecht aus. Doch er steckt nicht wegen persönlichen Fehlverhaltens in der Falle, sondern qua Amt: Seine Doppelfunktion ist das Problem.
Niedersachsens Ministerpräsident hat mitten im Abgasskandal eine Regierungserklärung dem VW-Konzern vorgelegt. Doch Weil und VW sind sich keiner Schuld bewusst.
Der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil hat eine Regierungserklärung vom VW-Konzern umschreiben lassen. Das stößt jetzt von mehreren Seiten auf scharfe Kritik.
Schreibt der VW-Vorstand an Regierungserklärungen des niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil mit? Neue Unterlagen belegen nun offenbar, dass eine Rede zur Abgas-Affäre nicht nur aus seiner Feder stammt.
Grüne und SPD vermuten, dass es vor Elke Twestens Fraktionswechsel Absprachen mit der CDU gab. Auch der niedersächsische Ministerpräsident macht der CDU im Interview mit FAZ.NET schwere Vorwürfe.
Mit ihrem Austritt aus der niedersächsischen Grünen-Fraktion hat Elke Twesten die rot-grüne Landesregierung um ihre Mehrheit gebracht. Jetzt fordern SPD-Politiker Aufklärung – wegen mutmaßlicher Zusagen der Union.
Nach dem Verlust der rot-grünen Mehrheit im niedersächsischen Landtag sind verschiedene Entwicklungen denkbar. Das sind die Optionen.
Über Jahre schien in Niedersachsen die knappe Mehrheit von Rot-Grün stabil zu sein. Bis in Rotenburg an der Wümme eine Grünen-Politikerin in ihren Gefühlen verletzt wurde.
Fünf Monate vor der Landtagswahl hat Elke Twesten die Grünen-Fraktion verlassen. Damit stürzt sie Stephan Weils rot-grüne Landesregierung in eine tiefe Krise. Zurücktreten will Weil aber nicht.
Der Dieselgipfel in Berlin spaltet: Umwelt- und Verbraucherverbände kritisieren den zaghaften Umgang der Politik mit den Autoherstellern harsch. Verkehrsminister Dobrindt kündigt einen 500 Millionen Euro Mobilitätsfonds an.
Abgasskandal, Dieselurteil, Kartellverdacht, Elektroautos: Die deutschen Autohersteller stehen öffentlich stark unter Druck. Wenigstens in einer Frage erhoffen sie sich nun eine Lösung.
Zum Kartellvorwurf gegen deutsche Autobauer äußert sich Volkswagen weiterhin nicht, hält den Austausch zwischen Konzernen zu technischen Fragen aber für „weltweit üblich“.
Die Beratungen über das Steuerkonzept der SPD hat Thorsten Schäfer-Gümbel verschwiegen und konzentriert geführt. Mancher unterstellt ihm Absichten auf das Bundesfinanzministerium. Doch der Sozialdemokrat verfolgt ein anderes Ziel.
Straßen, Kitas, Rente: Den Deutschen wird schwindlig in Anbetracht der Aussichten nach der Wahl. Die Parteien suchen in ihren Steuerkonzepten das Maß zwischen Versuchung und Vernunft. Eine besondere Herausforderung für die SPD.
Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil erklärt, dass der Solidaritätsbeitrag gestrichen gehört. Teile seiner Partei reagieren entsetzt. Denn dem SPD-Kanzlerkandidaten tut Weil mit seinem Vorstoß keinen Gefallen.
VW-Vorstand Herbert Diess stand auf der jüngsten Aufsichtsratssitzung vor dem Aus. In Genf stärkt Wolfgang Porsche dem früheren BMW-Manager den Rücken – oder nicht?
VW deckelt zwar in Zukunft die Gehälter seiner Manager – die Pensionen bleiben jedoch unangetastet. Der Opposition in Niedersachsen gefällt das gar nicht. Vor allem Ministerpräsident Weil kommt schlecht weg.
Nach der Millionenabfindung für Christine Hohmann-Dennhardt will die CDU nun eine Sonderprüfung bei VW. Der Konzern hätte schon vor ihrer Einstellung mit Konflikten rechnen müssen.
In Deutschland gezahlte Managergehälter hält Niedersachsens Ministerpräsident für zu hoch. Als VW-Aufsichtsrat ist er dabei in einer brisanten Position. Er verrät auch, was er den Bürgern gar nicht erklären kann.
Wann und was wussten Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil und Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt im Abgasskandal? Vor dem Untersuchungsausschuss geben sie sich ahnungslos.
Bei Volkswagen geht es um den Abbau von bis zu 30.000 Stellen. Wie es mit dem „Zukunftspakt“ weitergeht, ist jedoch völlig unklar. Unterdessen will ein Prozessfinanzierer 20.000 Klagen gegen VW bündeln.
VW-Großaktionär Ferdinand Piëch kämpft gegen den Rest der Welt. Die Feindseligkeiten haben einen neuen Höhepunkt erreicht.