Niedersachsen sieht „Alarmzeichen“ in der Autobranche
Der neue Ministerpräsident Olaf Lies steckt mitten im Ringen um die wichtigste Industrie des Landes. Viele Zulieferer leiden, und vor allem der Umgang mit VW ist ein ewiger Balanceakt.
Die Sozialdemokraten diskutieren nur zaghaft über die Wahlschlappe. Erst später lassen sie Lars Klingbeil ihren Unmut spüren – er wird mit einem schwachen Ergebnis als Vorsitzender bestätigt.
Der neue Ministerpräsident Olaf Lies steckt mitten im Ringen um die wichtigste Industrie des Landes. Viele Zulieferer leiden, und vor allem der Umgang mit VW ist ein ewiger Balanceakt.
Erst vor wenigen Tagen wählte der niedersächsische Landtag Olaf Lies zum Ministerpräsidenten. Jetzt ist er auch Vorsitzender des einflussreichen SPD-Landesverbands.
Stephan Weil hat Niedersachsen zur neuen Herzkammer der SPD geformt. Olaf Lies fehlt bislang die Gravitas seines Vorgängers. Die braucht er aber.
Rot-Grün tritt geschlossen auf: Stephan Weils Nachfolger in Hannover bekommt fast alle Stimmen aus seinem Lager. Ein paar kleine Korrekturen hat er schon vorgenommen.
US-Präsident Trump will mit dem russischen Machthaber Putin über den Ukrainekrieg sprechen, die EU und Großbritannien treffen sich zum ersten Gipfel nach dem Brexit, und Stephan Weil nimmt Abschied. Der F.A.Z. Frühdenker.
Der scheidende Ministerpräsident nutzt die Krönungsmesse seines Nachfolgers Olaf Lies, um die SPD auf einen Kurs der Mitte einzuschwören. Er übergibt einen Landesverband, dem er zu überragender Bedeutung verholfen hat.
Der designierte niedersächsische Ministerpräsident Olaf Lies stellt sein Personaltableau vor – und löst das Ministerium für Europaangelegenheiten auf. Große Einsparungen sind aber nicht zu erwarten.
Stephan Weil steht für einen selten gewordenen Pragmatismus in der SPD. Nur noch in wenigen Ländern sind diese Reste einer Volkspartei zu besichtigen.
Der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil tritt ab und stellt seinen Nachfolger vor. Das soll auch ein Beitrag zur Neuaufstellung der SPD sein.
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Schon lange gilt Olaf Lies als Leistungsträger im Kabinett von Stephan Weil. Nun soll er von Mai an das Amt des niedersächsischen Ministerpräsidenten und den SPD-Landesvorsitz übernehmen.
Der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil wird schon in wenigen Wochen seine Ämter niederlegen, wie er auf einer Klausur mitteilt. Laut Parteikreisen will der Sozialdemokrat zudem nicht wieder als Landesvorsitzender der SPD antreten.
In Niedersachsen wird so laut wie noch nie über die Zukunft des SPD-Ministerpräsidenten gesprochen. Entscheidend könnte ein Termin in Wolfenbüttel sein.
Brauchen die Sicherheitsbehörden nach dem Attentat von Magdeburg mehr Befugnisse? Müssen sie sich besser austauschen? Innenpolitiker beraten über die Lehren aus dem Anschlag. Einig werden sie sich nicht.
Dass Menschen, die zigfach vorbestraft sind, das Land nicht verlassen müssten, sei unerträglich, sagte CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann in einem Interview. SPD-Politiker Weil will die Willkommenskultur ersetzen.
Deutschlands größtes Automobilunternehmen muss sich auf eine harte Woche einstellen. Am Montag beginnen Streiks gegen die Pläne, Löhne zu kürzen und Werke zu schließen.
Die Gehaltserhöhung für die Büroleiterin von Ministerpräsident Stephan Weil hat die niedersächsische Politik lange beschäftigt. Nun endet der Untersuchungsausschuss. Einig ist man sich nicht.
Die Umfragen zu Scholz sind eindeutig, die Stimmung in seiner Partei ist es nicht. Was ist aus den Landesverbänden der SPD zu hören?
Stundenlanges Ringen, dann wirft der Kanzler den Finanzminister raus. Am Tag danach planen die nun ehemaligen Ampelkoalitionäre schon den Wahlkampf. 24 politische Stunden, wie sie das Land selten gesehen hat.
Ministerpräsident Stephan Weil äußert sich im Landtag zur Unruhe um den Stahlkonzern und um Volkswagen. Das Land will die Aktien an Salzgitter behalten.
Die BSW-Vorsitzende Sahra Wagenknecht torpediert eine Koalition mit der CDU in Thüringen. Die Landesvorsitzende Katja Wolf stellt sich offen dagegen. Geht es Wagenknecht nur um den Bundestagswahlkampf?
Niedersachsens Ministerpräsident spricht von einer „unglaublich belastenden Situation“ in Europas größtem Autohersteller. Er verlangt von dem Konzern, Alternativen zu Werkschließungen aufzuzeigen.
Die VW-Krise setzt die rot-grüne Landesregierung in Niedersachsen zunehmend unter Druck. Besonders der Ministerpräsident steht in der Kritik.
Bei ihrem Treffen in Leipzig machen die Ministerpräsidenten deutlich, dass sie weitere Reformen in der Migrationspolitik fordern. Auf „Reizwörter“ wollen sie dabei bewusst verzichten.
Die Ministerpräsidenten von CDU und CSU wollen auf der Jahreskonferenz in Leipzig einen schärferen Kurs in der Migrationspolitik beschießen. Die SPD-geführten Länder lehnen das ab.
In der SPD haben Niedersachsen zentrale Positionen inne. Der viel größere nordrhein-westfälische SPD-Landesverband spielt eine erstaunlich geringe Rolle.
Die SPD und der Kanzler haben die Industriepolitik entdeckt. Dabei brechen sie mit alten Gewohnheiten – und setzen im Kampf gegen Friedrich Merz auf einen Trumpf.
In der „Gehaltsaffäre“ gibt Niedersachsens Landesregierung kein gutes Bild von sich ab. Aus dem überschaubaren Vorgang hat sie einen Skandal geschaffen, der an ihrer Glaubwürdigkeit nagt.
Die Landesregierung sehe die Schließung von Werken in Deutschland „sehr kritisch, sagt Weil und fordert Kaufanreize für E-Autos.
Niedersachsens Ministerpräsident fordert vom Autokonzern und der Gewerkschaft eine einvernehmliche Lösung bis Ende November. Der Bundesregierung will er Subventionen für E-Autos abringen.
Vor der ersten Tarifrunde beharren Volkswagen und IG Metall auf ihren Positionen. Der Konzern muss sparen, die Beschäftigten wollen mehr Geld. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) fordert eine schnelle Lösung des Konflikts.
Der F.A.Z. liegt ein interner Mailwechsel aus der Staatskanzlei in Hannover vor, der auf eine langjährige Verquickung von Regierungsangelegenheiten und SPD-Parteiarbeit hindeutet. Das dürfe nicht „nach außen“ kommen, heißt es darin.
Der Bundestag befasst sich mit Messerverboten und Terrorismusbekämpfung. In Deutschland zerbröseln die Brücken. Es ist wieder Zeit für einen bundesweiten Probealarm. Und Taylor Swift macht Politik. Der F.A.Z.-Newsletter
Die Krise bei Volkswagen trifft Niedersachsen ins Mark. Das liegt auch am Verhältnis von Management, Landespolitik und IG Metall. Einblicke in ein besonderes Beziehungsgeflecht.
Kaum eine Nachricht aus der Wirtschaft besorgt die Deutschen so sehr wie die Volkswagen-Krise. Der Autobauer wird zum Exempel dafür, ob das Land die Kraft zum Wandel aufbringt.