Österreichs Wahlkampf im Urlaubsmodus
In Österreich geht der Wahlkampf langsam in die heiße Phase. Ein Fernsehduell zwischen Kanzler Kern und Außenminister Kurz gab es noch nicht. Aber die Peinlichkeiten häufen sich – bei SPÖ und ÖVP.
In Österreich geht der Wahlkampf langsam in die heiße Phase. Ein Fernsehduell zwischen Kanzler Kern und Außenminister Kurz gab es noch nicht. Aber die Peinlichkeiten häufen sich – bei SPÖ und ÖVP.
So mögen wir die Pommes gern: knusprig, kross, fettig – schön frittiert eben. Doch die Fritten könnten bald weniger kross schmecken. Grund ist eine neue EU-Verordnung. Eine Glosse.
Der österreichische Bundeskanzler findet im F.A.Z.-Interview deutliche Worte für die osteuropäischen EU-Länder: Wer die Regeln missachtet, soll weniger Geld bekommen. Auch zur Türkei hat Kern eine klare Meinung.
Die österreichische ÖVP legt sich einem Dreißigjährigen zu Füßen: Sebastian Kurz verwandelt die mehr als siebzig Jahre alte Partei in eine neue Bewegung. Das geht aber nur äußerlich.
Mindestlohn, Beschäftigungsbonus, Hochschulgeld: Die Liste der Wahlpräsente in Wien ist lang. Dabei lasten die Kosten alter Geschenke noch auf dem Haushalt. Auch der Koaltionsfrieden ist in Gefahr.
Mit den Positionen der österreichischen FPÖ muss man sich politisch auseinandersetzen. Die neue Strategie der SPÖ im Umgang mit der Partei liegt in ihrem eigenen Interesse.
Frischer Wind in Österreichs Politik: Sebastian Kurz macht die ÖVP wieder zu einem ernstzunehmenden Wettbewerber um das Wiener Bundeskanzleramt. Mit seiner Aufbruchsattitüde könnte er in ganz andere Schichten vordringen. Eine Analyse.
Österreichs Außenminister Sebastian Kurz katapultiert die ÖVP als neuer Parteichef in ein Umfragehoch. SPÖ und FPÖ fallen in der Gunst der Wähler weit zurück.
Die Fraktionen im österreichischen Nationalrat haben sich auf einen Termin für die vorgezogenen Parlamentswahlen geeinigt. Die seit 2013 regierende große Koalition von ÖVP und SPÖ war vor einigen Tagen zerbrochen.
Die ÖVP-Granden haben ihrem neuen Vorsitzenden alles gegeben, was er gefordert hatte. Da mag so mancher Parteigänger geschluckt haben. So gerüstet, stürzt sich Sebastian Kurz jetzt in einen Dreikampf.
Die vorgezogenen Neuwahlen scheinen in Österreich unumgänglich zu werden: Nach seiner Ernennung zum Parteichef will auch Sebastian Kurz den Weg dafür freimachen.
Den Vorsitz der ÖVP will Österreichs Außenminister nur dann, wenn die Partei eine Art Wahlverein für ihn wird. Er fordert das volle Durchgriffsrecht.
Österreich steht vor einem politischen Wandel: Erst kündigt Außenminister Kurz vor laufenden Kameras die Koalition auf, jetzt sieht Bundeskanzler Kern keine Alternative zu vorgezogenen Neuwahlen.
Österreichs Außenminister Sebastian Kurz will Neuwahlen einleiten. Doch die reichen nicht für Reformen. Die bündischen Strukturen gehören abgeschafft.
Die Regierungskrise in Wien spitzt sich zu: Nachdem die konservative ÖVP skeptisch auf ein Angebot der SPÖ zur Zusammenarbeit reagiert hat, schlägt Außenminister Kurz Neuwahlen vor.
Das rot-schwarze Bündnis in Wien steht vor dem Aus: Nach dem Rücktritt von ÖVP-Chef und Vizekanzler Mitterlehner streben die Konservativen offenbar Neuwahlen an. Neuer Parteichef könnte der 30 Jahre alte Außenminister werden.
Schluss mit Kleben und Kratzen: Vom kommenden Jahr an will Wien eine digitale Variante der klassischen Klebevignette anbieten. Datenschützern gefällt das nicht.
Österreichs Regierung will Betrieben Erleichterungen gewähren, wenn sie heimische Bewerber anstellen. Kritik folgt prompt – nicht nur wegen rechtlicher Bedenken.
Haben die Gesellschaften Eurofighter und Airbus Defence die Republik Österreich beim Verkauf von Abfangjägern arglistig getäuscht? Zu dieser Frage soll es nun einen Untersuchungsausschuss in Wien geben.
Das Verteidigungsministerium wirft dem Flugzeugbauer Betrug und arglistige Täuschung vor. Was die Wiener nicht erwähnen: Sie haben von dem Deal in doppelter Höhe profitiert.
In Graz sind die Kommunisten wieder zweitstärkste Kraft bei der Gemeindewahl geworden – und landen damit vor den Rechtspopulisten.Was ist da los?
Es war ein Kraftakt. Fünf Tage lang haben SPÖ und ÖVP miteinander gerungen, ob sie ihre Koalition fortsetzen sollen. Nun fiel die Entscheidung.
Nach seiner Vereidigung in Wien geht Österreichs neuer Bundespräsident Alexander Van der Bellen in die Offensive und zeigt sich als leidenschaftlicher Europäer. Seine Amtseinführung wird von einer schweren Krise der Regierungskoalition überschattet.
Der österreichische Bundeskanzler schlägt eine große Wirtschaftsreform für sein Land vor, um mehr Arbeitsplätze zu schaffen. Dabei geht es nicht nur um einen Mindestlohn.
Durch Van der Bellens Sieg bleibt die FPÖ auf Bundesebene weiterhin ohne Verantwortung. Sie wird die rot-schwarze Regierung mit immer größerem Schwung vor sich hertreiben.
Noch wenige Tage vor der Bundespräsidentenwahl hatte es nicht nach einem so klaren Sieg für Van der Bellen ausgesehen. Doch im letzten Moment konnte er genug Österreicher mobilisieren.
Der frühere Grünen-Chef Alexander Van der Bellen liegt bei der Wahl zum österreichischen Bundespräsidenten uneinholbar in Führung. Sein Gegenkandidat Norbert Hofer von der FPÖ hat seine Niederlage bereits eingestanden – und will wieder antreten.
Ein Jahr lang dauerte der Wahlkampf um das Amt des österreichischen Bundespräsidenten. Er hat die Machtverhältnisse zwischen den Parteien ziemlich durcheinander gebracht.
Brexit, Trump und jetzt auch noch Hofer: Der Glaube, viel Zurechtweisung der Wähler würde viel helfen, ist in den Medien weit verbreitet. Damit untergraben sie mehr ihr eigenes Ansehen als die Glaubwürdigkeit ihrer Gegner.
Österreichs Regierung will die Kaufkraft stärken und den Populisten Wind aus den Segeln nehmen. Der Bonus für die wichtige Wählerschicht kommt genau zum rechten Zeitpunkt.
Nach den jüngsten Verhaftungen in der Türkei kritisiert Österreichs Bundeskanzler Kern den türkischen Präsidenten Erdogan scharf. Womöglich müsse die EU „den Geldhahn zudrehen“.
Unversöhnlich vor allem in der Finanz- und Wirtschaftspolitik: Die Gegensätze zwischen SPÖ und ÖVP sind riesig. Wie lange hält die zerstrittene große Koalition in Österreich noch?
Gerade wurde entschieden, dass Deutschland Ceta unter Auflagen zustimmen darf. Jetzt macht Belgiens Provinz einen Strich durch die Rechnung der Freihandelsbefürworter. Auch Österreich bezieht Position.
Auch in Österreich hat die Koalition darüber gestritten, wie der Flüchtlingsstrom begrenzt werden kann. Sie fand eine Lösung, bei der alle ihr Gesicht wahren können - sogar die Europäische Union.
Das Freihandelsabkommen mit Ceta soll schon Ende Oktober unterschrieben werden. Zwei Hürden gibt es auf dem Weg allerdings noch.
Die Sozialdemokraten in Österreich stimmen gegen das Abkommen. Die EU-Handelsminister müssen nun schon bald entscheiden, wie es mit Ceta weitergeht.