Europa schlafwandelt Irans Zusammenbruch entgegen
Die europäischen Staaten tun so, als seien sie beim Krieg der USA und Israels nur Beobachter. Doch sie müssen die Konsequenzen tragen, wenn Iran zusammenbricht.
Ungarn zählt keine zehn Millionen Einwohner. Trotzdem ist es Ministerpräsident Viktor Orbán gelungen, sein kleines Land zu einem internationalen Player zu machen. Wie hat er das geschafft?
Die europäischen Staaten tun so, als seien sie beim Krieg der USA und Israels nur Beobachter. Doch sie müssen die Konsequenzen tragen, wenn Iran zusammenbricht.
Andreas Babler erreiche nur die eingefleischte SPÖ-Klientel, lautete der Vorwurf vor dem Parteitag. Der bestätigte ihn nun mit 81 Prozent als Parteivorsitzenden.
In wenigen Wochen sollen die Beamten die neue Wache beziehen. Die österreichische Regierung will damit einen Schlussstrich ziehen. An dem symbolträchtigen Umbau gibt es auch Kritik.
In Dresden stehen zwei Brüder als Teil einer mutmaßlichen Terrorvereinigung vor Gericht. Sie stammen aus einer Familie mit Verbindungen zur FPÖ und zu Neonazis.
Im Hamburger Thalia-Theater treffen Befürworter und Gegner eines AfD- Verbots aufeinander. Die AfD selbst war auch eingeladen, hat aber abgesagt. Über den Versuch, mit politischen Problemen Theater zu machen – und die Frage nach dem Sinn.
Der Fall von August Wöginger steht stellvertretend für alte Gepflogenheiten in Österreich. Die mutmaßliche Vergabe eines Führungspostens an einen Parteifreund verschärft die Lage für die Kanzlerpartei ÖVP.
Tschechiens Regierungschef reist zuerst nach München statt nach Berlin. Die Kontakte zu Ministerpräsidenten von CDU und CSU sollen Andrej Babiš von Orbán und Fico weglocken.
Auch die FPÖ in Österreich rang um das richtige Verhältnis zur Identitären Bewegung - zumindest öffentlich. Aber das ist überwunden.
Lega-Mann Roberto Vannacci pochte auf sein „Recht, meinen Hass öffentlich auszudrücken“. Nun hat er eine neue Partei gegründet.
Israels Regierung habe sich für eine „Inszenierung“ der FPÖ hergegeben, so die Israelitische Kultusgemeinde Wien. Man selbst halte am Cordon sanitaire zur Rechtspartei fest.
In Österreich hat die FPÖ den Radiosender „Austria First“ gestartet, so etwas hätte die AfD gerne auch. Könnte die Partei in Deutschland ihren eigenen Rundfunk machen?
In Dresden beginnt der Prozess gegen die „Sächsischen Separatisten“. Der Vorwurf: Sie wollten einen neuen NS-Staat errichten.
Die österreichische Schriftstellerin Stefanie Sargnagel war 2024 auf dem Wiener Opernball und hat ein böses und sehr lustiges Buch darüber geschrieben, wie eine Gesellschaft sich fast zu Tode tanzt.
In Wien beginnt der Prozess gegen einen früheren Geheimdienstmann – und macht das System des Spionagerings sichtbar, den der frühere Wirecard-Manager Marsalek offenbar für Russland betrieb.
Österreichs rechte FPÖ hat es aufgegeben, auf Distanz zur rechtsextremen Identitären Bewegung zu gehen. Die AfD-Spitze hat diese Distanz jetzt erzwungen. Warum wohl?
Um den Tod des österreichischen Spitzenbeamten ranken sich zahlreiche Theorien. Längst ist die Aufklärung zur politischen Schlacht geworden.
Auf ihrer Klausurtagung setzt die CSU-Landtagsfraktion bemerkenswerte Schwerpunkte. So fordert Parteichef Söder etwa, die Bundesländer neu zuzuschneiden.
Die FPÖ setzt ihren Höhenflug fort, die Regierungsparteien ÖVP und SPÖ kommen nicht in Schwung. Könnten die alten Zugpferde Christian Kern und Sebastian Kurz die Wende bringen?
Bislang mussten Züge die Koralpe zwischen Kärnten und der Steiermark umständlich umfahren. Nun verkürzt eine neue Strecke die Fahrtzeit drastisch. Die Kosten lagen bei knapp sechs Milliarden Euro.
Bei Verstößen drohen Geldstrafen bis 800 Euro. Während die Regierung von mehr Freiheit für Mädchen spricht, zweifeln die Grünen an der Verfassungsmäßigkeit des Verbots.
Laut Merz könnten sich die kommenden Tage als entscheidend „für uns alle“ erweisen. Selenskyj reist nach Rom. Wadephul kehrt aus China zurück. Und darf es ein echter Weihnachtsbaum sein oder doch einer aus Plastik? Der F.A.Z. Newsletter.
Unser Korrespondent lebte 13 Jahre in Österreich. Hier erzählt er, was am berühmten Schmäh wirklich dran ist – und warum er Fernsehauftritte irgendwann ablehnte.
Österreichs Bundeskanzler Christian Stocker ist nach einer Rücken-OP genesen, doch seine Koalition ist angeschlagen. Und schon wird über die Rückkehr eines alten Bekannten spekuliert: Sebastian Kurz.
Der Kulturkampf erreicht erneut die Theaterbühnen: In Magdeburg provoziert ein geplantes Stück über den Anschlag auf den Weihnachtsmarkt heftige Reaktionen.
Das Oberlandesgericht Wien bestätigt: Die Mediengruppe Österreich hat die Privatsphäre des Ex-FPÖ-Chefs Heinz-Christian Straches verletzt. Sie muss Strafe zahlen. Der frühere Vizekanzler geht auch gegen Privatleute vor.
Lucas Huemer spricht über seine Beliebtheit als Küchenchef der österreichischen Botschaft in Berlin, Intimität beim Essen und die Möglichkeit, als Koch Zeichen zu setzen – zum Beispiel, wenn die FPÖ zu Gast ist.
Dem früheren österreichischen Vizekanzler droht der Prozess. Er habe versucht, sich eine Prämie von 300.000 Euro auf eine Lebensversicherung anzueignen, so die Anklage.
Ein FPÖ-Politiker übernimmt künftig die Pressearbeit für die Abgeordneten unter Führung von Björn Höcke. Im März war der Österreicher wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz verurteilt worden.
In Österreich gab es eine faktische Brandmauer zur FPÖ. Mehrmals wurde sie durchbrochen, heute sind die Rechten stärker denn je. Spricht das gegen Gespräche? Nicht unbedingt.
In der Tschechischen Republik könnte demnächst ein alter Bekannter zurück an die Macht kommen: Andrej Babiš. Seine Kritiker werfen ihm vor, die Demokratie schleifen zu wollen. Zu Recht?
Hat eine Gruppe Jugendlicher in Wien eine Zwölfjährige regelmäßig missbraucht? Vor Gericht kann ihnen keine Schuld nachgewiesen werden. Der Fall sorgt für Aufsehen – und eine Debatte über das Sexualstrafrecht.
Der tschechsiche Regierungschef Fiala warnt vor der Russlandnähe des Milliardärs Babiš, der zurück an die Macht will. Doch so einfach ist der nicht einzuordnen. Könnten am Ende beide Lager sogar koalieren?
Die Konrad-Adenauer-Stiftung hat untersucht, wie konservative Parteien in europäischen Ländern mit Parteien am rechten Rand umgehen. Für die CDU leitet sie daraus eine klare Empfehlung ab.
Die Inflation ist hoch, die Wirtschaft stagniert, und die Aussichten sind trübe. Doch die vielen Krisen schweißen Österreichs Koalition zusammen – zumindest vorerst.
Bei den Zinsentscheidungen der EZB gab es bisweilen nur eine Gegenstimme. Die kam von Robert Holzmann aus Österreich. Jetzt hört er auf. Im Interview spricht er über den Wert des Widerspruchs.
Herbert Kickl wollte als Innenminister den Trojaner. Jetzt ist er als FPÖ-Chef dagegen. Wie auch die Grünen. Woran das wohl liegt?