FPÖ und Grüne machen gemeinsame Sache
Herbert Kickl wollte als Innenminister den Trojaner. Jetzt ist er als FPÖ-Chef dagegen. Wie auch die Grünen. Woran das wohl liegt?
Herbert Kickl wollte als Innenminister den Trojaner. Jetzt ist er als FPÖ-Chef dagegen. Wie auch die Grünen. Woran das wohl liegt?
Marcel Lewandowsky analysiert die Ideologie und internationale Vernetzung rechter Parteien und Bewegungen – und deren Einfluss auf demokratische Ordnungen.
Wenn Österreichs Kanzler Stocker dieses Wochenende Friedrich Merz nach Salzburg einlädt, geht es um mehr als Kunstgenuss. Die Geschichte eines Kulturereignisses.
Der Fraktionsvorsitzende der Union ist in einer schwierigen Lage. Im Kabinett heißt es: So etwas wie die gescheiterte Richterwahl konnte sich Spahn nur einmal erlauben.
Der Sprung aus der Stratosphäre machte ihn weltberühmt, mit seinen Äußerungen verstörte er viele. Nun ist der Extremsportler Felix Baumgartner bei einem Flug mit einem motorengetriebenen Gleitschirm ums Leben gekommen.
Der bayerische Ministerpräsident Söder und Österreichs Kanzler Stocker demonstrieren Einigkeit. Zumindest beim Thema Migration. Der Brenner sorgt für Spannungen.
Sozialdemokraten, Liberale und Grüne drücken aufs Tempo. Sie wollen das EU-Klimaziel 2040 rechtzeitig vor der internationalen Klimakonferenz in Belem verabschieden. Die Christdemokraten aber stimmen gegen ein Eilverfahren.
Die Verordnung gilt zunächst für sechs Monate. Der rechten FPÖ reicht das nicht. Die Grünen sprechen von „Showpolitik auf dem Rücken von Kindern“.
Elend und Gefährlichkeit des Populismusbegriffs: Warum die Inflation seines Gebrauchs der Demokratie schadet.
Erstmals seit Beginn des russischen Angriffskriegs besucht der ukrainische Präsident Wien. Dort wird er nicht von allen mit offenen Armen begrüßt. Nicht nur die rechte FPÖ schimpft heftig.
Zwei Tage nach dem Amoklauf von Graz werden mehr Details über den Täter bekannt: Er spielte Ego-Shooter-Spiele, bei der Musterung für das Bundesheer wurde er als psychisch untauglich eingestuft. Für die Tat gab es einen genauen Plan.
Trauer, Tröstungen und die Frage nach dem Warum: Nach dem Amoklauf in Graz vereint das Gedenken die Menschen aus der ganzen Stadt – und darüber hinaus. Unterdessen werden neue Details zum Täter bekannt.
An diesem Montag beginnt das Revisionsverfahren im Fall des früheren österreichischen Kanzlers. Kurz war in erster Instanz wegen Falschaussage verurteilt worden.
Ach ja, die Hörbigers! Einst galt „Burgtheater“ von Elfriede Jelinek als skandalöse Legendenbeschimpfung, jetzt hat Milo Rau das Stück bei den Wiener Festwochen als Moralmelange inszeniert.
Bei der Parlamentswahl im Herbst hatte die rechte FPÖ gewonnen. Nun wählte die Hauptstadt Österreichs einen neuen Landtag. Das Ergebnis zeigt: Wien tickt anders.
CDU und CSU stellen die Minister der künftigen Koalitionsregierung mit der SPD vor, in Kanada wird ein neues Parlament gewählt, und die Kardinäle bereiten die Papstwahl vor. Der F.A.Z. Frühdenker.
Roland Weißmann ist Chef des ORF. Was macht sein Sender anders als die deutschen Öffentlich-Rechtlichen? Wieso ist sein Vorgänger jetzt bei der SPÖ? Und was hat es mit dem europäischen „Game of Thrones“ auf sich?
Im Streit um eine möglicherweise verbotene Großspende hat die AfD vorsorglich 2,35 Millionen Euro hinterlegt. Hintergrund ist der Verdacht, dass ein Strohmann zum Einsatz gekommen sein könnte.
Österreichs Kanzler Christian Stocker spricht im Interview über den Umgang mit der FPÖ und die Zölle von Trump. Dass Deutschland sich stärker in Europa engagieren will, begrüßt er.
Die Studentin Anja Windl gilt als zentrale Figur des Klima-Protests in Österreich. Aus Sicht der Behörden in Wien geht eine „erhebliche Gefährdung“ von ihr aus.
ORF-Spitzenverdiener wie der Radiomoderator Robert Kratky verdienen beim öffentlichen Sender weit mehr als 400.000 Euro im Jahr. Der Rundfunkbeitrag indes steigt bis 2029 nicht.
Der neue österreichische Bundeskanzler Christian Stocker ist nun auch formal Parteivorsitzender der Christdemokraten. Auf einem ÖVP-Parteitag stimmten 98 Prozent für ihn.
Weil eine Konferenz zu Antisemitismus in Israel zum Familientreffen rechtspopulistischer Europäer gerät, hagelt es Absagen. Auch der Staatspräsident geht auf Distanz.
Österreichische Beamte, inzwischen vom Dienst suspendiert, sollen dem Ex-Wirecard-Manager und mutmaßlichen Spion Jan Marsalek zugearbeitet haben. War auch ein FPÖ-Mann involviert?
155 Tage und drei Anläufe für unterschiedliche Koalitionen hat es seit der Nationalratswahl gebraucht: Nun ist die neue österreichische Mitte-links-Regierung aus ÖVP, SPÖ und Neos im Amt.
Nach der Wahl in Hamburg schreiten die Verhandlungen über eine neue Bundesregierung voran. Und bei den Rosenmontagszügen fährt das Risiko mit. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Für Europa ist es gut, dass in Österreich nun eine Regierung ohne FPÖ-Beteiligung zustande gekommen ist. Aber es bleibt die Frage, warum der erste Versuch gescheitert ist.
Im dritten Anlauf bekommt Österreich eine neue Regierung. Für Deutschland gibt es am Wiener Beispiel einiges zu lernen – auch wenn man den Vergleich nicht überstrapazieren sollte.
Die „schwierigsten Regierungsverhandlungen in der Geschichte“ Österreichs sind beendet. So sieht es der ÖVP-Chef Christian Stocker, der nächster Kanzler in Wien werden soll.
FPÖ-Chef Kickl wütet gegen die ÖVP, die jetzt eine Regierung ohne ihn bildet. Aber in den eigenen Reihen gibt es Fragen: Hat er mit seinen Maximalforderungen eine einmalige Gelegenheit vertan?
Nach rund fünf Monaten einigen sich die konservative ÖVP, die sozialdemokratische SPÖ und die liberalen Neos im zweiten Anlauf auf eine Koalition. Zuvor waren Gespräche zwischen der rechtspopulistischen FPÖ und der ÖVP gescheitert.
Eine klare Quittung für die Ampel, doch die Union profitiert kaum. Was lässt sich aus dem Ergebnis der Bundestagswahl ablesen?
Im dritten Anlauf scheint in Österreich endlich eine Regierung zustandezukommen. Bundespräsident Van der Bellen empfängt die Parteichefs von ÖVP, SPÖ und Neos.
Der CDU-Kandidat wollte keinen Migrationswahlkampf gegen die AfD führen. Es kam anders, und er fuhr gerade auf diesem Gebiet die steilste Kurve.
ÖVP und SPÖ haben sich auf ein Sparbudget geeinigt haben, an dem ihre Zusammenarbeit vor zwei Monaten noch scheiterte. Inhaltlich drohen aber wieder die alten Mechanismen zu greifen.
In Österreich zeichnet sich eine kleine „große Koalition“ ab. Die liberalen Neos und die Grünen könnten zusichern, Zufallsmehrheiten gegen die Regierung zu verhindern.