Ethikunterricht statt Kaffeehaus
In Österreich haben Schüler, die Religion abwählen, künftig keine Freistunde mehr. In einem ersten Schritt werden jetzt 1300 Lehrer weitergebildet. Die ÖVP fordert unterdessen die tägliche Sportstunde.
In Österreich haben Schüler, die Religion abwählen, künftig keine Freistunde mehr. In einem ersten Schritt werden jetzt 1300 Lehrer weitergebildet. Die ÖVP fordert unterdessen die tägliche Sportstunde.
Behörden sollen gegen verdächtige Asylbewerber eine Sicherungshaft verhängen können, die erst nachträglich gerichtlich überprüft wird, fordert Herbert Kickl. Dazu müsste allerdings die Verfassung geändert werden.
Das „Haus der Geschichte Österreich“ ist fertig. Doch nach einem jahrzehntelangen Streit zwischen SPÖ und ÖVP ist die Ausstellung deutlich kleiner als ursprünglich geplant. Das hat die Direktorin zu einem selbstironischen Würfelspiel veranlasst.
Der geschasste Intendant Matthias Hartmann schließt einen Vergleich mit dem Wiener Burgtheater. Nach dem Schuldendesaster an der größten deutschsprachigen Sprechbühne sind alle Verantwortlichen weich gefallen – bis auf eine Person.
Während sich die Koalition in Berlin zerfleischt und in Bayern vom Wähler abgestraft wird, setzt die Regierung in Österreich ihr Programm erfolgreich um. Zur Freude der Wirtschaft.
Österreichs Innenminister Herbert Kickl steckt abermals in der Krise. In einer E-Mail fordert ein Sprecher seines Hauses die Polizei auf, die Kommunikation mit bestimmten Medien zu beschränken. Am Mittwoch wird das Thema im Parlament behandelt.
In deutschen Großstädten steigen die Mieten und fehlen Sozialwohnungen. Unternehmen treiben die Preise in die Höhe. Viele suchen die Lösung in Wien – ist dort das Patentrezept?
Einst war es das Ziel linker Parteien, vor allem der Sozialdemokratie, über die Veränderung der sozialen Verhältnisse auch autoritäre Einstellungsmuster einzuhegen. Diese Idee gilt es wiederzubeleben, will man einen weiteren Vormarsch rechtspopulistischer Parteien in Europa verhindern.
Fünf Künstlerinnen beschuldigen den Gründer der Tiroler Festspiele Erl, Gustav Kuhn, des Missbrauchs. In der regionalen Musikszene ist das Thema nicht neu.
In Österreich stiften die Reformvorhaben von Bundeskanzler Kurz Unruhe. Auch in den Reihen seiner eigenen Partei gibt es Widerstand, der die Partei in zwei Lager teilt.
FPÖ-Landesrat Waldhäusl will das Schächten in Niederösterreich einschränken. Die Israelitische Kultusgemeinde sorgt sich, dass Juden sich beim Kauf von koscherem Fleisch künftig namentlich registrieren lassen müssen.
Sie hätten die „Hunde“ warnen sollen: Ein kurzer Clip zeigt einen Hinterhalt am Golan. Zwei österreichische Blauhelme kommentieren das Blutbad. Ihre Kaltschnäuzigkeit wirft eine Frage auf.
Ein bisschen Spaß muss sein – auch in der Politik. Manche Politiker versuchen im Bundestag, mit Humor und Satire auf die AfD zu reagieren. Kann das gutgehen? Der ehemalige Rechtspopulist und Haider-Mitarbeiter Stefan Petzner vertritt im FAZ.NET-Interview eine klare Haltung.
Das Böse ist immer und überall: In Österreich wendet sich eine Empörungskultur gegen populäre Medienfiguren. Trotz der moralischen Siege wird die FPÖ groß, und die Grünen fliegen aus den Parlamenten.
Durch ein Lied, das den Völkermord an Juden durch die Nationalsozialisten verherrlicht, wurde die Burschenschaft „Germania zu Wiener Neustadt“ zum Politikum. Jetzt will Österreich sie auflösen.
Die österreichische Mitte-Rechts-Regierung unter Bundeskanzler Sebastian Kurz steht trotz Protesten aus der Bevölkerung. Doch mehrere Landtagswahlen könnten nun zur Belastungsprobe werden.
Die neue österreichische Regierung verkündet erste Vorhaben. Dabei bleibt vieles weiter Ankündigung. Nur die Stimmung unter den Koalitionspartnern wird allseits gelobt.
Die Koalitionspartner ÖVP und FPÖ einigen sich auf flexible Arbeitszeiten, den Abbau von Bürokratie, Erleichterungen für Familien und die Digitalisierung.
Die Grünen in Österreich gaben einem jungen Netzpolitiker den Vorzug vor dem altgedienten Aufdecker Peter Pilz – mit verheerenden Folgen.
Sebastian Kurz hat nach seinem Erfolg gute Chancen, der jüngste Regierungschef in Europa zu werden. Doch das hängt jetzt vor allem von der FPÖ ab, die sich ein schöneres Bündnis vorstellen kann.
Tricks und Affären haben den Wahlkampf in Österreich geprägt. Das hat vor allem Bundeskanzler Kern geschadet. Der Gewinner ist Kurz. Und die rechte FPÖ.
Bei der österreichischen Parlamentswahl liegt die konservative ÖVP von Außenminister Kurz nach ersten Hochrechnungen deutlich vorn. Die rechte FPÖ und die SPÖ liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen um Platz zwei.
Die ÖVP dürfte zwar stärkste Kraft werden, aber die SPÖ holt auf und könnte mit der FPÖ zusammengehen. Etwas ähnliches gab es schon einmal.
Folgt dem Rechts- der Ostruck? FPÖ-Spitzenkandidat Strache sähe Österreich gerne in der einwanderungsfeindlichen Visegrád-Gruppe. Aber das wäre gar nicht so einfach.
Österreich wählt ein neues Parlament. Der Kampf um die Stimmen war hart und schmutzig. Auf die Wahlprognosen dürfte kaum Verlass sein.
Kurz vor seinem Höhepunkt gerät der Wahlkampf in Österreich zu einer Schlammschlacht. Bei den Studenten lösen sich alte Gewissheiten über Gut und Böse auf. Wen sollen sie bloß wählen?
Verkehrte Welt in Österreich: Im Wahlkampf tritt Außenminister Kurz auf, als müsste er einen Vorsprung verteidigen. Amtsinhaber Kern erscheint dagegen als Herausforderer. Wie kann das sein?
Bei den Wahlen in Österreich mag die FPÖ schlechter abschneiden als vor kurzem noch erwartet – doch ihre Agenda hat sie dem Land längst aufgezwungen. So oder so ist Wien den Ungarn und Polen künftig näher als den Deutschen. Ein Gastbeitrag.
Der junge ÖVP-Chef Sebastian Kurz hat Österreich Neuwahlen beschert. Zu der Abstimmung tritt keine liberale Kraft an. Dabei wäre sie dringend nötig.
In Österreich tobt kurz vor der Wahl eine Schlammschlacht. Gewinner könnte die rechtsgerichtete FPÖ sein. Österreichische Geschäftsleute fänden das gar nicht so schlecht.
Wie wird Österreich wählen? Wer liegt in den Umfragen vorne? Und wie wirken sich die jüngsten Skandale um gefälschte Facebook-Accounts und Bestechungsvorwürfe aus? Alles, was man zur Nationalratswahl wissen muss, finden Sie hier.
Kurz vor der Wahl in Österreich rutschen die Konservativen in der jüngsten Umfrage um einen Punkt ab. SPÖ und FPÖ kommen jeweils auf etwa ein Viertel der Stimmen.
Gefälschte Facebook-Seiten und Bestechungsvorwürfe: Kurz vor der Wahl liefern sich SPÖ und ÖVP einen Rosenkrieg. Eine andere Partei schaut dem auffällig unauffällig zu – und genießt das Spektakel.
Fake-Facebook-Kampagnen und Bestechungsvorwürfe vergiften das Klima in Österreichs großer Koalition vor der Wahl. Gewinner der Schlammschlacht ist die rechte FPÖ.
Für die Kanzlerpartei SPÖ sollten Berater die Stimmung gegen Außenminister Kurz aufheizen. Die Kampagne flog auf. Nun hat Kurz beste Chancen aufs Kanzleramt –womöglich mit der rechten FPÖ als Regierungspartner.
Es herrscht Wechselstimmung in Österreich, obwohl die Kandidaten der großen Koalition in den Umfragen führen. Wie ist das möglich?