Der Europäer
Hans-Werner Sinn ist ein Ökonom mit Sendungsbewusstsein. Auch nach seinem Abschied vom Ifo-Institut gibt er keine Ruhe.
Hans-Werner Sinn ist ein Ökonom mit Sendungsbewusstsein. Auch nach seinem Abschied vom Ifo-Institut gibt er keine Ruhe.
Union und SPD wollen Europa handlungsfähig und krisenfest machen. Sie halten aber nichts von der Eurozone als exklusivem Club.
Die ersten Sondierungen waren gar keine, die zweiten dafür fast Koalitionsverhandlungen. Die alten, neuen Partner haben Europa dabei an die erste Stelle eines möglichen Regierungsprogramms gesetzt – eine Premiere.
Nach dem Ende der Sondierungen steht die SPD vor einer undankbaren Aufgabe. Für Hessen ist der Ausgang der innerparteilichen Klärungsprozesse in der SPD von besonderer Bedeutung.
Eine Woche bleibt Martin Schulz, seine Genossen von der Groko zu überzeugen. Doch was passiert, wenn ihm das nicht gelingt? Drei Szenarien.
Der Euro steht so hoch wie seit drei Jahren nicht. Das liegt daran, dass die Europäische Zentralbank vielleicht bald die Zinsen erhöht. Doch der Kurs muss nicht so bleiben.
Wegen eines Autounfalls hat Annegret Kramp-Karrenbauer die Schlussphase der Sondierungen verpasst. Nun ist die saarländische Ministerpräsidentin wieder auf dem Weg in ihre Heimat – allerdings nicht mit dem Auto.
CDU, CSU und SPD legen in der Wählergunst zu. Gleichzeitig ist die Ablehnung gegen eine Neuauflage der großen Koalition groß – vor allem unter den Anhängern einer Partei.
Die SPD-Politikerin Chebli hat gefordert, jeder in Deutschland sollte einmal eine KZ-Gedenkstätte besuchen. Schnell folgten Abwehrreaktionen gegen „Zwangsbesuche“. Doch es geht nicht um Zwang. Nur wer mitfühlt, versteht.
Je näher der SPD-Parteitag rückt, desto weniger zufrieden sind nun auch einige Parteigrößen mit der gerade erst ausgehandelten Groko-Grundlage. Die CSU gibt sich genervt.
Die Jusos sind immer besonders stark, wenn sie gegen etwas sind. Dieses Mal legt sich ihr Vorsitzender mit der SPD-Parteispitze an. Denn eines will Kevin Kühnert unbedingt verhindern.
Bei der ersten Abstimmung an der SPD-Basis über die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen mit der Union haben die Gegner obsiegt. Das Werben der SPD-Führung um Zustimmung wird eindringlicher.
Ob es wieder zu einer großen Koalition kommt, hängt vor allem von der SPD ab. Der Landesverband Sachsen-Anhalt hat SPD-Chef Schulz nun einen heftigen Dämpfer verpasst – und mit knapper Mehrheit gegen die große Koalition gestimmt.
Der Familiennachzug für Flüchtlinge war bei den Sondierungen eines der Streitthemen zwischen Union und SPD. Doch nach der Einigung vom Freitag soll jetzt alles ganz schnell gehen.
SPD-Chef Martin Schulz verteidigt, was er in den Sondierungsgesprächen erreicht hat. Eine Obergrenze für Flüchtlinge gebe es nicht.
Europäische Medien sehen Merkel nach dem Abschluss der Sondierungen geschwächt – und SPD-Chef Schulz vor einer „titanenhaften Aufgabe“. Eine türkische Zeitung entwickelt eine ganz eigene Sicht auf die Dinge.
Nach dem entscheidenden Schritt auf dem Weg zu einer möglichen Groko hat die SPD-Spitze nun die Aufgabe, auch die skeptische Basis von einer neuen Koalition mit CDU und CSU zu überzeugen. Einige Parteimitglieder sind noch skeptisch.
Oskar Lafontaine und Sahra Wagenknecht wünschen sich eine neue linke Sammlungsbewegung. Die Parteichefs halten davon wenig. Sie steuern ein anderes Ziel an.
Beim Landesparteitag der SPD Sachsen-Anhalt machen die Jusos mobil gegen eine neue große Koalition. Und der ehemalige Parteichef Sigmar Gabriel kritisiert eine Entscheidung der SPD-Spitze.
Ein Verkehrsexperte der SPD will die deutschen Autofahrer auf Landstraßen bremsen. Auch für Lastwagen hat der Mann eine Idee.
Bei ihrem Aufbruch in eine große Koalition finden die Volksparteien abermals über neue Leistungsversprechen zusammen. Das Übergewicht der Sozialausgaben könnte sich so weiter erhöhen - und damit auch der Staatseinfluss.
Die Parteispitze der SPD ist zuversichtlich, dass die Sondierungsergebnisse die Parteibasis überzeugen werden – trotz einer geplanten Gegenkampagne des Juso-Vorsitzenden.
Jedenfalls die Führungen von Union und SPD haben sich noch einmal geeinigt. Doch die Ära Merkel neigt sich dem Ende zu. Das ist die Hoffnung, die der SPD jetzt noch bleibt.
Nach dem Sondierungsmarathon gibt die Kanzlerin die Marschroute für die nächsten Wochen vor. Die SPD-Fraktionschefin spricht von „wechselseitigen Schmerzgrenzen“ – und Martin Schulz äußert sich zu einem möglichen Posten in einer neuen Regierung.
Schnelles Internet für jeden? Union und SPD haben sich nach Meinung der Wirtschaft zu wenig für die Digitalisierung ins Zeug gelegt. Von einigen Dingen ist gar nicht die Rede. Darum geht es.
In ihrem Sondierungspapier hatten sich SPD, CSU und CDU klar zu Europa bekannt. So will Deutschland zukünftig mehr Geld in die EU fließen lassen.
Order von oben, die Parteibasis vor der Tür: Steve Hudson organisiert in der SPD den Widerstand gegen die große Koalition. Mit dem Verein „NoGroKo“ will er die Basis aufrütteln – und richtet harsche Vorwürfe an die Parteiführung.
Die Grünen haben ihre Fraktionsspitze neu bestimmt – und alles beim Alten gelassen. Damit ist einer der bekanntesten Grünen-Politiker in die zweite Reihe gerutscht: Cem Özdemir. Zu wenig für einen wie ihn.
SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil sagt, die SPD konnte viele Punkte bei den Sondierungsgesprächen durchsetzen. Nun bereiten die Sozialdemokraten den Parteitag Ende Januar vor.
Union und SPD haben so viel Geld für zusätzliche Projekte wie keine Regierung vorher. Wieso ist ihnen alles andere wichtiger, als den Bürger zu entlasten?
Es war eine schwere Geburt, aber der erste entscheidende Schritt für die nächste große Koalition ist getan. Was sind die politischen Schwerpunkte und Themen der nächsten Kanzlerschaft von Angela Merkel? Ein Überblick.
Die Parteichefs haben nach einem fast 24-stündigen Schlussspurt ihre Sondierungsergebnisse vorgestellt. Euphorie kam dabei nicht auf, aber vorsichtiger Optimismus. Der SPD steht der schwierigste Teil erst noch bevor.
Die Politiker sind mit dem Ergebnis des Sondierungsgespräche zufrieden, die Wirtschaft ist es nicht. Wir haben die wichtigsten Punkte zusammengefasst.
SPD und Union schicken sich an, eine neue Regierung zu bilden. Sie haben angeblich viel vor. Eines sollten sie nicht aus dem Auge verlieren: den Kampf gegen den um sich greifenden Antisemitismus.
Wie will die SPD ihrer Basis eigentlich die große Koalition vermitteln? F.A.Z.-Ressortleiter Innenpolitik Jasper von Altenbockum ist skeptisch. Und ist überrascht über so manchen Inhalt des Koalitionspapiers.
Mehr Bürokratie, mehr Regeln - Vertreter der deutschen Unternehmen sind unzufrieden mit dem, worauf sich Union und SPD verständigt haben. Aber nicht mit allem.