Jetzt fangen die Probleme der SPD erst an
Mit Hängen und Würgen ringen sich die Sozialdemokraten zu Koalitionsverhandlungen mit der Union durch. Doch Schulz und Nahles haben keinen Grund, erleichtert zu sein.
Mit Hängen und Würgen ringen sich die Sozialdemokraten zu Koalitionsverhandlungen mit der Union durch. Doch Schulz und Nahles haben keinen Grund, erleichtert zu sein.
Parlamente feiern 55 Jahre Élysée-Vertrag. SPD und Union bereiten Koalitionsverhandlungen vor. Die Euro-Finanzminister beraten über griechisches Reformprogramm. Der Gläubigerausschuss berät im Insolvenzverfahren zur Fluglinie Niki.
Sichtlich erschöpft zeigte sich Martin Schulz nach der Groko-Entscheidung auf dem SPD-Parteitag bei „Anne Will“. In der Diskussion wirkten die politischen Kalendersprüche von Peter Altmaier bisweilen wie ein Fels in der Brandung.
Nach der knappen Entscheidung auf dem SPD-Parteitag für die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen rechnet CSU-Chef Horst Seehofer mit schwierigen Gesprächen. Weitere Zugeständnisse lehnt er ab.
Die AfD frohlockt, Lindner mahnt – die Linke spricht gar von Selbstmord: Das knappe „Ja“ der SPD zu Koalitionsgesprächen mit der Union ruft gemischte Reaktionen hervor. Die Kanzlerin ist ganz zufrieden.
Die SPD hat sich selbst niedergerungen. Die Sozialdemokraten haben auf dem Parteitag für die Groko-Verhandlungen gestimmt – noch kleiner als in Bonn sollten sie sich aber nicht mehr machen.
Die SPD wird mit der Union über eine große Koalition verhandeln – doch nach dem Auftritt des Parteichefs klatschen die Delegierten nur 60 Sekunden. Von Andrea Nahles dagegen sind sie begeistert. Sie hält die Rede, die Schulz hätte halten müssen.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist erleichtert über das Votum der SPD für Koalitionsverhandlungen mit der Union. Doch damit ist der Weg noch lange nicht frei für die Groko.
Die SPD sagt „Ja“ zu Koalitionsverhandlungen mit der Union – für die stellvertretende Vorsitzende ist das keine Überraschung. Im FAZ.NET-Interview spricht Malu Dreyer über Respekt, harte Verhandlungen – und verschiedene Schuhpaare.
DGB-Chef Hoffmann sieht ein gutes Ergebnis für die Arbeitnehmer. Doch einige Wirtschaftsvertreter bleiben skeptisch. Sie warnen vor einem teuren Wunschkonzert.
An der Daimlerstraße in Hanau verschwindet allmählich ein sozialer Brennpunkt. Ein Berg von mehr als 1500 Autoreifen wurde abgetragen. Aber längst sind noch nicht alle Probleme gelöst.
Nach kontroversen Debatten am Ende die Entscheidung: Die SPD hat sich auf ihrem Sonderparteitag in Bonn für Koalitionsverhandlungen mit der Union ausgesprochen. CSU-Chef Seehofer reagiert erleichtert, erwartet nun aber schwierige Gespräche.
Beim Europathema klang der SPD-Chef fast trotzig. Doch Martin Schulz ist alles andere als stark. Und die nächste Hürde steht schon vor ihm.
Mit der Entscheidung des SPD-Sonderparteitages in Bonn können nun die Verhandlungen für die Fortsetzung der Groko beginnen. Merkel zeigt sich erfreut darüber, betont aber auch, dass noch viel Arbeit vor den Koalitionsparteien liege.
Es war eine knappe Entscheidung. Doch am Ende siegen die Befürworter. Die Sozialdemokraten stimmen für Gespräche mit CDU und CSU.
362 haben „Ja“ gesagt. Auf dem Sonderparteitag in Bonn haben die Delegierten für eine Aufnahme der Koalitionsverhandlung mit der Union gestimmt. 279 der Delegierten waren dagegen.
Der SPD-Chef hat nur noch diese eine, letzte Chance. Und die versucht Martin Schulz auf dem Sonderparteitag in Bonn zu nutzen. Doch Begeisterung erzeugt er damit nicht.
In seiner Rede auf dem SPD-Parteitag ruft Juso-Chef Kevin Kühnert dazu auf, die Endlosschleife zu durchbrechen. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil erwidert: „Wer nicht auf dem Platz steht, der kann auch keine Tore schießen.“
Die von Trump und Macron intensivierte Debatte um die Unternehmensteuern wirft im föderalen Deutschland auch die Frage nach der Verteilung auf. Das wäre eigentlich ein Thema für die SPD.
„Regieren und Erneuern sind kein Gegensatz“, sagt der Parteivorsitzende beim Sonderparteitag in Bonn. Das Regierungshandeln werde sich an der Parteiprogrammatik orientieren müssen.
Mehrheit von 56 Prozent für Koalitionsverhandlungen mit Union +++ Hitzige Debatte +++ Fraktionschefin Nahles vehement für Groko +++ Juso-Chef Kühnert dagegen +++ Schulz möchte Bündnis nach zwei Jahren auf den Prüfstand stellen +++ Der SPD-Parteitag im FAZ.NET-Liveblog
Johannes Kahrs ist der Sprecher des konservativen Seeheimer Kreises – und davon überzeugt, dass die SPD heute für Groko-Verhandlungen stimmt. Die Vorwürfe der Groko-Gegner, die Parteiführung unterdrücke ihre Argumente, weist er im FAZ.NET-Gespräch zurück.
Wird die SPD auf ihrem Sonderparteitag in Bonn für die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen stimmen – oder nicht? Fünf Parteimitglieder, fünf Meinungen.
Der SPD-Chef unterstrich am Vortag des Sonderparteitages in Bonn, dass der Parteivorstand der SPD bereits mit breiter Mehrheit für die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen gestimmt habe.
Rentenpolitik ist für die Rentner da: Unter diesem Leitbild steht das Sondierungspapier von Union und SPD. Die jungen Sparer sollten sich davon aber nicht beirren lassen. So geht’s.
Fast 60 Prozent der Deutschen glauben, dass eine große Koalition der SPD schaden wird. CSU-Chef Seehofer ist dennoch von der Zustimmung am Parteitag überzeugt.
Europa kann technisch abgehängt werden, warnt Außenminister Sigmar Gabriel – nicht nur von Amerika, sondern auch von China. Zum ersten Mal fordere jemand die Technologie des Westens ernsthaft heraus.
In Bonn entscheiden am Sonntag 600 Delegierte darüber, ob die Sozialdemokraten regierungsfähig bleiben. In vielen Landesverbänden wird ein Zeichen des Neuanfangs verlangt – dabei geht es auch um die Zukunft des Parteichefs.
Martin Schulz kämpfte um seine Autorität, Sozialdemokraten im ganzen Land stritten um ihren Kurs: Sollen sie sich wieder in die Pflicht nehmen lassen? Oder ist Opposition doch cooler?
Frankreich und Deutschland planen eine weitere Vertiefung der Europäischen Union. Das verheißt nichts Gutes.
Wie ein Nazi-Staatsanwalt in den sechziger Jahren in Glashütten zu Amt und Würden kam, beleuchtet ein Beitrag im aktuellen Jahrbuch des Kreises. Der Umgang mit diesem Teil der Nachkriegsgeschichte sorgt in der Gemeinde für Streit.
Ein Jahr Präsident Trump bedeutet auch: Ein Jahr Spekulationen über seine geistige Gesundheit. Psychiater Jan Kalbitzer über den dabei angerichteten Schaden, wichtigere politische Themen für Ärzte – und Martin Schulz.
Die Stimmung in der SPD ist dramatisch schlecht. Setzen sich die Gegner der großen Koalition durch? Und was könnte das bedeuten? Vier Szenarien.
Die Union möchte zügig in die Verhandlungen für eine Koalition mit der SPD einsteigen. An den Absprachen bei den Sondierungsverhandlungen wird nicht mehr gerüttelt. Spielt der Sonderparteitag mit?
Warum ein Abbruch der Groko-Verhandlungen eine Katastrophe wäre – für Deutschland, Europa und die SPD. Ein Gastbeitrag.
Der Fraktionsvorsitzende der EVP im Europaparlament erklärt, woran eine Reform des EU-Asylsystems scheitert und warum ein Beitritt der Türkei nicht funktionieren wird.