Und Martin Schulz?
Der SPD-Chef steht nach dem Bonner Parteitag schwach da, er hat an Autorität verloren. Schulz könnte sich noch ins Kabinett retten – wenn es dieses Kabinett jemals geben sollte.
Der SPD-Chef steht nach dem Bonner Parteitag schwach da, er hat an Autorität verloren. Schulz könnte sich noch ins Kabinett retten – wenn es dieses Kabinett jemals geben sollte.
Seit ihrem Sonderparteitag verzeichnen die Sozialdemokraten zahlreiche Eintritte. Die Partei will die Neuen beim Entscheid über eine große Koalition einbeziehen – unter einer Bedingung.
Deutschlands größtes Kreditinstitut will mehr als eine Milliarde Euro Boni zahlen für das vergangene Jahr, berichtet die Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Dagegen regt sich Widerstand.
Mit einem neuen Spitzenduo haben die Grünen womöglich tatsächlich die Chance, zu einer neuen linken Volkspartei zu werden. Freuen dürfte das Martin Schulz nicht. Merkel bleibt währenddessen ihren alten Mustern treu.
Der Familiennachzug ist eines der großen Streitthemen von CDU, CSU und SPD in der ersten Runde der Koalitionsverhandlungen. Die Union lehnt eine Regelung hierzu ab. Konnten die Parteien in der Nacht einen Kompromiss erzielen?
Zu Beginn der Koalitionsgespräche hakt es schon wieder beim Thema Flüchtlinge. Auch bei Anpassung von Arzthonoraren sind sich Union und SPD uneins. Beide Seiten betonen aber ihren festen Willen zur Einigung.
In der Union herrscht Unbehagen darüber, mit einem unwilligen Partner über ein Regierungsbündnis zu verhandeln, dessen Zustandekommen ungewiss ist. Der Regierungswille der Genossen wird vermisst.
Robert Habeck soll die Grünen mit zu neuen Höhen führen. Manchmal läuft er dabei Gefahr, intellektuell zu überdrehen. Meist bietet er aber zumindest etwas Originelles.
Das Vorhaben von Martin Schulz, einen Ministerposten im Merkel-Kabinett anzutreten, ist umstritten. Er selbst lässt die Frage offen – und knüpft sie an eine Bedingung.
Rente, Soli, Familiennachzug: Worüber in den Koalitionsverhandlungen gerungen wird, geht an der Lebenswirklichkeit der Jungen weitgehend vorbei. Jetzt begehren Deutschlands Gründer auf: Packt endlich die wahren Probleme an!
Das Wanken der SPD und ihrer Führung spiegelt eine gesellschaftliche Entwicklung wider. Daran ist das Internet zwar nicht schuld, doch es beschleunigt den Prozess.
Tagsüber die Eltern-Kind-Trommelgruppe, nachts ab 22 Uhr Grabesstille: Die Gentrifizierung mag noch mit Schmutz und Graffiti bekämpft werden, aber der schwäbische Hausruhesieg kommt unerbittlich.
Sie sind Minister auf Abruf, doch kampflos werden Peter Altmaier, Katarina Barley und Christian Schmidt ihre neuen Ämter nicht räumen. Dürfen sie sich Hoffnung machen?
Schlägereien, Beschmierungen, Zerstörungen: Eskaliert in Deutschland gerade die politische Gewalt wegen der türkischen Militäroperation in Syrien?
Cottbus galt als Vorbild für die Aufnahme von Flüchtlingen. Doch jetzt mehren sich die Stimmen, die sagen: Damit Integration funktioniert, braucht es eine Pause.
Die SPD möchte die Verteilung der Ressorts gerne vertagen. Schuld daran sind die Mitgliederbefragung – und der angeschlagene Ruf von Martin Schulz. Dabei hat der offenbar schon genaue Pläne für seine Aufgabe in einer großen Koalition.
Die Kommunen halten die finanziellen Berechnungen von Union und SPD für die Projekte, die sie in den Sondierungen festgelegt haben, für unseriös. Ist allein die Versorgung von Flüchtlingen fast doppelt so teuer wie veranschlagt?
Er werde nicht in ein Kabinett Merkel eintreten, versprach SPD-Chef Schulz im Wahlkampf – doch davon will er jetzt nichts mehr wissen. Auch Horst Seehofer strebt einen Ministerposten an. Bis 4. Februar wollen die Groko-Verhandler ihre Gespräche abgeschlossen haben.
Merkel und Macron werben für ein starkes und eigenständiges Europa. Doch allein aus Worten und gutem Willen erfolgt nicht mehr Handlungsfähigkeit.
Bundeskanzlerin Angela Merkel und CSU-Chef Horst Seehofer fordern einen raschen Abschluss der Koalitionsverhandlungen mit der SPD. Auch deren Vorsitzender Martin Schulz sagte, die Gespräche zügig durchführen zu wollen.
Vor Beginn der Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD verteidigt die SPD-Fraktionsvorsitzende die Forderungen ihrer Partei als „wichtige Anliegen“. In den Umfragen rutscht die SPD derweil weiter ab.
„Wenn Leute in die SPD eintreten, sollen sie dauerhaft Mitglied bleiben wollen“ - das meint Justin Küblbeck, der Vorsitzende der Jusos Hessen-Süd.
Nach langem Ringen beginnen heute die Koalitionsverhandlungen zwischen CDU und SPD, Amerikas Präsident Trump spricht in Davos und das Landgericht Tübingen urteilt über mögliche Negativzinsen für Privatkunden.
Bruch mit alten Versprechen? Die Ergebnisse der Sondierungen muss man als Abschied von der Vorstellung einer auf Stabilität gerichteten EU verstehen.
Wer hätte ahnen können, dass Sigmar Gabriel mal hinter der deutschen Regierungsparalyse Deckung vor türkischen Rüstungswünschen sucht?
Am Freitag beginnen die Koalitionsverhandlungen zwischen CDU, CSU und SPD. Schon in zwei Wochen sollen Ergebnisse vorliegen – doch zuvor müssen noch einige Hürden genommen werden.
Die künstlich erzeugte Eintrittswelle bei der SPD zeigt: Bei weitem nicht alle, die die direkte Demokratie im Munde führen, zeigen sich auch reif dafür.
Deutschland hinkt bei der Digitalisierung hinterher, sagt Siemens-Chefaufseher Gerhard Cromme. Immerhin: Für das bedrohte Werk Görlitz macht er vage Hoffnungen.
Wenn es nach den Jusos geht, dann wäre es erst gar nicht nötig in die Verhandlungen einzutreten, denn die Jungsozialisten lehnen eine Groko ab und die Jugendorganisation der SPD unterstützt eine Kampagne mit dem Titel „#NoGroKo - Tritt ein - Sag Nein!“.
Bewerberin um Grünen-Vorsitz will Habeck-Kandidatur durch Satzungsänderung ermöglichen
Gerhard Schröder und seine Partnerin Soyeon Kim wollen sich im Herbst das Ja-Wort geben. In Deutschland wird der Altbundeskanzler künftig weniger Zeit verbringen.
Eigentlich sollte sie ein Buch über den ehemaligen SPD-Fraktionschef Peter Struck vorstellen. Doch angesichts der kommenden Koalitionsverhandlungen kamen Andrea Nahles und Volker Kauder nicht um das Thema „Große Koalition“ herum. Kauder gab für den Fall, dass es zu einer dritten Groko kommt, ein persönliches Versprechen ab.
Der EuGH fällt ein Grundsatzurteil zu Sammelklagen gegen Facebook, die SPD überlegt sich eine Strategie für die Koalitionsverhandlungen und die EZB berät über die Geldpolitik.
Wie sich der Westen beim Weltwirtschaftsgipfel in Davos streitet, wie die Jusos die Groko stoppen will und ob man Homosexualität bei Asylbewerbern messen kann – der FAZ.NET-Countdown am Donnerstag.
Eine Juso-Kampagne gegen die große Koalition bringt der Partei ungewollten Zulauf. Die Parteispitze ist darüber nicht erfreut – und sucht nach Auswegen.
Vier Monate nach der Bundestagswahl hat Deutschland immer noch keine neue Regierung. Wer soll noch glauben, dass es Union und SPD wirklich um Genauigkeit vor Schnelligkeit geht?