Ein Mann will bleiben
Sigmar Gabriel hat eine Kampagne gestartet, die ihn als Minister im Amt halten soll. Doch in der SPD hat der einstige Vorsitzende kaum noch Unterstützer. Nun setzt er auf öffentlichen Druck.
Sigmar Gabriel hat eine Kampagne gestartet, die ihn als Minister im Amt halten soll. Doch in der SPD hat der einstige Vorsitzende kaum noch Unterstützer. Nun setzt er auf öffentlichen Druck.
Eine Partei liegt am Boden – und eine Frau soll die Trümmer aufräumen: Gibt es Parallelen zwischen dem Aufstieg der Kanzlerin und dem von Andrea Nahles?
Von Dienstag an können die über 460.000 Mitglieder der Sozialdemokraten ihre Stimme im Mitgliederentscheid zur Aufnahme einer GroKo abgeben. Und genau das ist das Problem.
Ganz Europa wartet auf die Entscheidung der SPD-Basis über eine weitere Koalition mit der Union. Trotz Widerstands aus den eigenen Reihen glaubt die Parteispitze fest an ein „Ja“ zur geplanten Regierung. Scharfe Worte kommen derweil aus der Union.
„Eher Pro-Groko als No-Groko“: Obwohl sich viele SPD-Mitglieder von ihrer Parteiführung beschwichtigt sehen, signalisiert eine Mehrheit eine Zustimmung zur Koalition.
Im Fall Özdemir haben sich die Reihen von den Grünen bis in die AfD hinein geschlossen. Von Montag an darf aber wieder aus ganz anderen Gründen gezittert und gebangt werden.
Mit der Zukunft der Bühnen wird sich das künftige Stadtoberhaupt noch lange beschäftigen müssen. Wie mit der Kultur überhaupt. Doch die Kandidaten für die Oberbürgermeisterwahl fremdeln ihr gegenüber.
Die SPD-Fraktionsvorsitzende Andrea Nahles gibt sich Mühe, den SPD-Mitgliedern den Koalitionsvertrag schmackhaft zu machen. Derweil sank die Partei in einer Umfrage auf 19 Prozent.
Männer haben es heutzutage wirklich schwer. Wer sich für romantisch hält, muss Leggings tragen. Und die eigene Karriere kann man sich schon im zarten Alter von drei Jahren versauen.
Im Osten von der AfD längst überholt, fällt die SPD in der Wählergunst auf einen historischen Tiefstwert. Die Mehrheit der Deutschen kritisiert den Umgang der SPD-Spitze untereinander als „unanständig“.
Armin Laschet wehrt sich gegen einen Rechtsruck in der CDU – und beruft sich dabei auf Konrad Adenauer. Als Markenkern sieht der Politiker etwas anderes.
Der Außenminister ist überzeugt, dass beide Seiten aufeinander zugehen müssen, um einen Fortschritt im Ukraine-Konflikt zu erreichen. Norbert Röttgen hält dies für ein „völlig falsches Signal“.
Der Bundesentwicklungsminister selbst würde ebenfalls gern sein Amt behalten. Wie bei Gabriel verweist er auf seine Erfahrungen und das Vertrauen, das er aufgebaut habe.
Die Freilassung von Deniz Yücel hat in Deutschland Erleichterung und Freude ausgelöst. Der Journalist selbst aber spricht auch von Bitterkeit. Und zeigt damit, wie steinig der Weg zu einer Normalisierung der Beziehungen zur Türkei noch ist.
Am zweiten Tag der Münchner Sicherheitskonferenz haben sich zahlreiche ranghohe Politiker im Minutentakt am Rednerpult abgewechselt. Die besten Zitate aus ihren Reden im FAZ.NET-Überblick.
Von Dienstag an stimmen rund 463.000 SPD-Mitglieder ab: Noch eine große Koalition? Oder lieber „NoGroko“? Auch wenn sich die SPD-Spitze optimistisch gibt - das Votum wird eng.
Eine Minderheitsregierung? Ohne den Bundespräsidenten kommt es noch nicht einmal dazu. Steinmeier sollte wieder das Wort ergreifen, etwa für die Freiheit des Mandats.
Sigmar Gabriel will unbedingt Außenminister bleiben. Seine Rede vor der Münchner Sicherheitskonferenz ist auch eine Bewerbung um dieses Amt – zum Ärger der SPD-Führung. Eine Analyse.
Sigmar Gabriel hat die EU-Partner und Amerika in München eindringlich zur Zusammenarbeit in der Sicherheitspolitik aufgerufen. Für eine Überraschung sorgte er am Rande der Konferenz – bei einem Treffen mit dem russischen Außenminister.
Von Bamberg bis Zwickau: Viele größere Städte werden sozialdemokratisch regiert. Vielleicht könnte die SPD für die Bundespolitik aus ihren kommunalen Erfahrungen lernen. Sie müsste es nur wollen.
Die Freilassung von Deniz Yücel befeuert die Debatte über die politische Zukunft von Sigmar Gabriel. Ein Parteifreund fordert eine weitere Amtszeit für den Außenminister. Die SPD-Spitze bremst. Martin Schulz spricht von Versöhnung.
367 Tage in Haft, nun die Rückkehr nach Deutschland: „Welt“-Korrespondent Deniz Yücel ist in Berlin angekommen. Und meldet sich mit einer Botschaft an seine Unterstützer.
Andrea Nahles will die Personaldebatte in der SPD beenden. Ob das klappt? Schließlich ist die Ministerfrage noch ungeklärt. Und eine Frau hält sich schon für die „Universalwaffe“ ihrer Partei.
„Es geht nicht um Personen, es geht um unser Land“: Olaf Scholz im Gespräch über politische Auslaufmodelle, das Großthema Einwanderung – und wie die SPD zum Kraftzentrum werden kann.
So sehr Frankreich und Deutschland Einigkeit demonstrieren: Ihre Sicherheitsagenden entscheiden sich grundlegend. Das muss sich dringend ändern.
Seine beleidigende Aschermittwochsrede gegen hier lebende Türken hat für den sachsen-anhaltischen AfD-Chef André Poggenburg bisher keine gravierenden Folgen. Die Parteiführung belässt es bei einer Abmahnung.
Nach Abschluss der Verhandlungen mit der SPD rumort es in der Union: die falschen Ressorts, zu wenige junge Talente. Probt die CDU schon den Aufstand von unten?
Und einem Kommissär ist doch auch nach einem historischen Fehler nichts zu schwer, oder?
Anleitung zur Schlammschlacht oder übler Streich? Die Jusos wehren sich gegen Vorwürfe russischer Unterstützung für ihre Anti-Groko-Kampagne.
Ein Menschenrechtler wurde in Tschetschenien inhaftiert. Deutsche Spitzenpolitiker äußern ihren Unmut in einem Brief an den russischen Botschafter.
Die Eigenheimzulage erlebt in der neuen Koalition ein Comeback. Die Politik heizt damit die ohnehin schon hohe Nachfrage nach Immobilien weiter an. Was soll das?
Im Koalitionsvertrag ist zwar vorgesehen, dass die deutschen Streitkräfte mehr Geld erhalten sollen, doch reicht das Vielen nicht. Der Wehrbeauftragte bemängelt die mangelnde Einsatzfähigkeit der Truppe.
Vor dem CDU-Parteitag in zehn Tagen steigt der Druck: Merkel soll die inhaltliche Neuaufstellung der Union einleiten. Ihre Kritiker fordern bei der Benennung der Ministerposten einen Tribut.
Sie wolle prüfen, wie man die Mitglieder stärker beteiligen könne, so die SPD-Fraktionsvorsitzende. Der kommissarische Parteichef Scholz hatte Forderungen nach einer Urwahl am vergangenen Wochenende noch zurückgewiesen.
„Auf so ein Pfund sollte nicht verzichtet werden“, sagt DGB-Chef über Gabriel. Alternative Kandidaten wie Heiko Maas oder Katarina Barley erhielten deutlich weniger Stimmen.
Mit den zusätzlichen Zahlungen will der EU-Haushaltskommissar die durch den Brexit entstehende Lücke schließen. Einem „Ende des Spardiktats“, von dem Ex-SPD-Chef Schulz gesprochen hatte, erteilte er eine Absage.