Annäherung in größter Not
Wenn die Angriffe aufeinander ausbleiben, deutet das auf den Ernst der Lage hin. Das zeigte sich rund um das Treffen der Koalition mit Gewerkschaften und Arbeitgebern.
Union und SPD planen flexiblere Arbeitszeitregeln – sagt der Koalitionsvertrag. Nun gibt es Ärger: Ein Entwurf aus dem Arbeitsministerium sieht strengere Vorgaben vor. Die Arbeitgeber sind entsetzt.
Wenn die Angriffe aufeinander ausbleiben, deutet das auf den Ernst der Lage hin. Das zeigte sich rund um das Treffen der Koalition mit Gewerkschaften und Arbeitgebern.
Der DGB will Betriebsrenten obligatorisch machen. Finanzminister Klingbeil ebenso. Auch Kanzler Merz hat sich schon dafür eingesetzt. Offen bleibt zunächst die Frage, wer wie viel dafür bezahlen soll.
Friedrich Merz wurde von Gewerkschaftern ausgebuht. Jetzt sollen ausgerechnet sie ihn retten.
Dem Begriff Wonnemonat machte der zurückliegende Mai in Frankfurt alle Ehre, es war warm und sonnig. Aber leider auch ziemlich trocken.
Was plant die Rentenkommission? Eine höhere Altersgrenze und gedämpfte Rentenerhöhungen stehen zur Debatte. Die Gewerkschaften verschärfen ihren Protest. Und was ist mit der Rente mit 70?
Kürzlich sprach der CDU-Vorsitzende und Bundeskanzler Friedrich Merz aus heiterem Himmel über einen prominenten Grünen. Positiv. Wie steht es um schwarz-grüne Pläne?
US-Präsident Donald Trump wird in Peking erwartet. König Charles III. stellt mitten in der Regierungskrise in London das geplante Regierungsprogramm vor. Cem Özdemir soll zum Ministerpräsidenten gewählt werden. Und in Würzburg beginnt der Deutsche Katholikentag. Der F.A.Z.-Frühdenker.
Deutschland muss wissen, ob der Kanzler im Bundestag eine Mehrheit hat für seine Politik. Den ersten Schritt zu einer Klärung hat er in seiner Rede beim Gewerkschaftsbund getan.
Die Koalition kommt kaum voran, keine Besserung in Sicht. Durch den DGB-Kongress wird die SPD ermutigt, weiter auf der Bremse zu stehen.
Bundeskanzler Merz traut sich zu den Gewerkschaftern. Ihnen reicht er erst die Hand, doch dann kippt die Stimmung.
Kanzler Merz versucht sich vor den Gewerkschaften in einer Ruckrede – und stößt auf lauten Protest. Das zeigt, wie tief die Gräben sind. Sind Kompromisse für Reformen überhaupt noch möglich?
Bundeskanzler Friedrich Merz hat beim Bundeskongress des Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) am Dienstagmorgen für eine grundlegende Rentenreform geworben und damit Pfiffe und Buhrufe ausgelöst.
Die DGB-Chefin ist mit einem beeindruckenden Ergebnis im Amt bestätigt worden. Für die Gewerkschaft mag ihr Einfluss gut sein. Aber für die Beschäftigten?
Nach dem absehbaren Aus für die Entlastungsprämie sucht die Koalition nach einem Plan B, Gesundheitsministerin Warken muss ihre Reformpläne auf dem Ärztetag verteidigen, in Wien startet der ESC und in Cannes geht es wieder um Palmen. Der F.A.Z. Frühdenker.
Der Gewerkschaftskongress bestätigt Yasmin Fahimi im Amt. Dann spricht sie Klartext: Steuern und Abgaben erhöhen, Druck ausüben auf „investitionsfaule“ Unternehmen – und auf die Junge Union.
Der DGB kommt in politisch aufgewühlter Zeit zum Bundeskongress zusammen. Die Vorsitzende wird für weitere vier Jahre gewählt – und gibt sich kämpferisch.
Die Koalition diskutiert weiter über Entlastungen, der Gewerkschaftsbund wählt eine neue Führung und der nächste Prozess gegen İmamoğlu beginnt. Der F.A.Z. Frühdenker.
Die 1000-Euro-Prämie sei nach dem Veto des Bundesrats erledigt, sagt Unionsfraktionsvize Sepp Müller. Worauf kann sich die Koalition am Dienstag einigen?
Der Deutsche Gewerkschaftsbund ergeht sich in Selbstgewissheit, eifert Verdi und Linkspartei nach. Wie lange wollen die Industriegewerkschaften sich das noch bieten lassen?
Nach dem Tag der Arbeit bewirbt sich Yasmin Fahimi für die Wiederwahl als DGB-Vorsitzende. In ihrer ersten Amtszeit eilte sie von Erfolg zu Erfolg – zum Leidwesen der Arbeitgeber.
DGB-Chef Philipp Jacks wirft der schwarz-roten Bundesregierung „Klassenkampf von oben“ vor. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) verfolge eine „neoliberale Agenda“.
Die 12-Uhr-Regelung ist Autofahrern bisher keine Hilfe, die 1000-Euro-Prämie steht in der Kritik. Je länger die Krise andauert, desto drängender wird die Frage, wie man es besser macht.
Am Römer in Frankfurt wird die Flagge des Deutschen Gewerkschaftsbundes gehisst. Warum eigentlich?
Bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz war die AfD bei Arbeitern besonders erfolgreich. Bei der Kommunalwahl in Hessen punktete die Partei unter anderem an Orten mit kriselnden Industriebetrieben.
Der Irankrieg wirkt wie eine vorgezogene CO2-Preiserhöhung. Der Verzicht auf die Mehrwertsteuer ist eine Kompensation, die ohnehin kommen muss.
Trotz steigender Arbeitslosigkeit war in der Vergangenheit die Zahl der Personen in Hessen, die einen Job haben, kontinuierlich gestiegen. Das hat sich jetzt geändert – nicht nur für schlecht Ausgebildete.
Wer soll Frankfurt regieren? Die Jusos und der Deutsche Gewerkschaftsbund haben eine klare Präferenz.
Am liebsten organisiert er Demonstrationen: Philipp Jacks ist Vorsitzender des DGB in Frankfurt und Rhein-Main.
DGB-Chefin Fahimi lobt das Gesetz als „Erfolg für die Gewerkschaften“. Die Arbeitgeber fordern den Bundesrat auf, das „vermurkste Gesetz“ zu stoppen.
Welcher Sozialstaat ist bezahlbar, wenn es bald weniger Arbeitskräfte gibt? Die Frage stellt sich immer akuter, weil der demographische Wandel beginnt. Sie wird aber von einer Sozialstaatsdebatte im Pöbelton verdrängt.
Die Gewerkschaftschefs empören sich über „unverschämte Angriffe“. Verdi-Chef Werneke will „Klugscheißer“ belehren. Höhere Löhne und mehr Sozialstaat sollen die Wirtschaft stärken.
Mit dem Historiker Götz Aly diskutieren wir die immer wieder auftauchende These, dass die Nationalsozialisten links waren. Die erste Folge unserer vierteiligen Serie zum Kulturkampf im neuen F.A.Z.-Geschichtspodcast.
Das Bundesgesetz für öffentliche Aufträge entzweit Union und SPD. Der Streit dreht sich viel um Bürokratie. Aber führt das Gesetz überhaupt zum erklärten Ziel? Studien nähren ernste Zweifel.
Bei den Anti-AfD-Demos in Gießen wurden Journalisten bedroht. „Bild“-Reporter Ronzheimer musste sich in Sicherheit bringen. Ein Team des Rechtsaußenportals „Tichys Einblick“ gibt an, bei einer DGB-Kundgebung bedrängt worden zu sein. Der DGB dementiert die Umstände.
Tausende protestieren in Gießen gegen die AfD, Demonstranten legen den Verkehr lahm. Es kommt zu Gewalt. Nun wird über die Deutung der Proteste gestritten.
Der Deutsche Gewerkschaftsbund erwartet, das Versammlungsrecht am Samstag zum Protest gegen die geplante Gründung der neuen AfD-Jugendorganisation vollumfänglich ausüben zu können. Er besteht auf Hör- und Sichtweite zu deren Tagungslokal.