SPD plant Schichtdienst im Bundestag
Mit einem neuen Modell sollen die 153 Abgeordneten der Sozialdemokraten nach kontroversen internen Debatten ihre Präsenz im Bundestag erhöhen.
Mit einem neuen Modell sollen die 153 Abgeordneten der Sozialdemokraten nach kontroversen internen Debatten ihre Präsenz im Bundestag erhöhen.
Europa beansprucht Souveränität über etwas, das im Verwaltungsalltag dann nicht funktioniert.
„Transitzone“ geht jedenfalls gar nicht. Und auch andere Begriffe der Migrationsdebatte sind historisch belastet.
CDU, CSU und SPD haben einen vorläufigen Schlusspunkt unter den Asylstreit gesetzt – mit elf Punkten zur „Ordnung und Steuerung in der Migrationspolitik“. Lesen Sie hier im Wortlaut, was genau beschlossen wurde.
Mit der Einigung im Asyl-Streit hat die SPD einen Punktsieg erzielt. Entsprechend zufrieden zeigt sich die Partei. Am Tag danach dominieren Freude, Erleichterung – und Häme über Horst Seehofer.
Sollte es keine bilateralen Abmachungen mit anderen Ländern geben, stehe man wieder am Anfang und müsse einen nationalen Alleingang wagen, so der Innenminister. Österreich scheint derweil nicht zu Kooperation bereit.
Reaktionen auf den Asyl-Kompromiss von Union und SPD, unter anderem von Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther, Grünen-Chef Robert Habeck und Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier.
Die SPD hat dem Asylkompromiss der Union weitgehend zugestimmt. Zurückweisungen an der Grenze soll es den Angaben zufolge nur geben, wenn es mit dem zuständigen Land ein entsprechendes Abkommen gibt.
Die CSU konnte in einer Umfrage in Bayern 1,4 Prozent zulegen. Die Verteidigung der absoluten Mehrheit würde ihr damit trotzdem nicht gelingen. Der Abstand zwischen AfD und SPD wächst derweil.
Am Ende geht es ganz schnell: Die große Koalition einigt sich auf ein Asylpaket, doch ob das den Konflikt befriedet ist unsicher. Viele Details sind noch offen. FAZ.NET beantwortet die wichtigsten Fragen.
Maybrit Illner gibt den Schlussakkord im Asylstreit. Eine Sachfrage mit überschaubarer Bedeutung eskaliert zum politischen Machtkampf. Worum es eigentlich geht, gerät dabei zunehmend in Vergessenheit.
SPD-Chefin Andreas Nahles und Bundesinnenminister Horst Seehofer äußerten sich sehr zufrieden nach den Gesprächen. Vor allem die Gefahr europäischer Alleingänge sei nun gebannt.
Die Spitzen der Koalition haben sich auf weitere Maßnahmen gegen Migration verständigt. Dafür bekommt die SPD nun bald ihr Einwanderungsgesetz. Parteichefin Nahles spricht von einer „guten Lösung“. Auch Seehofer ist „von A bis Z“ zufrieden.
Nicht nur über die mühsam errungenen drei Punkte der Union will die SPD verhandeln, sondern über ein weit umfangreicheres Asyl-Paket. Details bleiben offen, während der Koalitionsausschuss tagt.
Der Gehaltsabstand zwischen Spitzenmanagern und der normalen Belegschaft steigt wieder. Dabei sah es eine Zeit lang nach Annäherung aus.
Für die Begriffe „Asyltourismus“ und „Anti-Abschiebe-Industrie“ wurde der bayerische Ministerpräsident heftig kritisiert. Jetzt könnte seine Wortwahl in der Migrationsdebatte sogar ein juristisches Nachspiel haben.
München plant jetzt gendergerechte Spielplätze. Ist das wirklich notwendig? Eine SPD-Stadträtin erklärt im Interview, warum es dabei nicht um blaue und rosa Schaufeln geht.
In jüngster Vergangenheit haben sich Vorfälle von antisemitischem Mobbing an Schulen gemehrt. Familienministerin Franziska Giffey (SPD) reagiert nun auf diese Entwicklung und kündigt Gegenmaßnahmen an.
Während der Haushaltsdebatte zeigte sich der Bundesinnenminister zuversichtlich, dass es im Asylstreit zu einer Einigung mit der SPD kommen wird. Dennoch sparte der CSU-Chef nicht damit, seine politische Agenda offen darzulegen.
Merkel trifft Orbán, Seehofer trifft Kurz, im Koalitionsausschuss treffen sich Merkel, Seehofer und Nahles. Drei Mal darf man raten, worum es geht. Welche Treffen sonst noch wichtig werden, steht im FAZ.NET-Sprinter.
Kinderbetreuung ist entweder gut oder günstig – beides zusammen geht nicht. Jetzt erlassen immer mehr Bundesländer den Eltern die Gebühren. Das ist ein Fehler.
Die Unionsparteien haben ihren Asyl-Streit beigelegt. Nun ist der Koalitionspartner SPD am Zug. Die Sozialdemokraten attackieren Innenminister Seehofer aufs Schärfste.
Ein laues ARD-Interview mit der Kanzlerin, dann Sandra Maischberger: Es zeigt sich, die Union setzt auf die Macht der Routine. Viele Fragen werden nicht gestellt. Aber: Kann man das Theater so vergessen machen?
Zu den von CDU und CSU geplanten Transitzentren sind noch viele Fragen offen. In einem Interview wird Innenminister Horst Seehofer nun konkreter – und liegt damit auf einer Linie mit der Kanzlerin.
Die SPD lehnt geschlossene Transitzentren weiter ab. Führende Genossen bezweifeln die Rechtmäßigkeit der CSU-Vorstellungen. Eine Einigung wollen die Regierungsparteien beim Koalitionsausschuss am Donnerstag erzielen.
Die von der Union geplanten Transitzentren an der Grenze dürfen nach den Worten von SPD-Chefin Andrea Nahles nicht umgesetzt werden. An erster Stelle seien europäische Lösungen und rechtsstaatliche Verfahren zu bevorzugen.
„Geringverdiener müssen mehr Geld in der Tasche haben“, sagt Hubertus Heil. Und erklärt, warum gerade seine Idee gerecht sei.
Auch wenn sich die Wogen bei der Union langsam glätten, turbulente Zeiten erlebt gerade nicht nur der Berliner Politikbetrieb – beim VDA herrscht allerdings trotz dicker Luft Zuversicht. Was heute sonst noch wichtig wird, steht im FAZ.NET-Sprinter.
Die große Koalition hat die Gespräche über den Asylkompromiss vertagt. Bei den Sozialdemokraten sorgen vor allem die von CDU und CSU vereinbarten Transitzentren für Kritik.
Die Union ist sich einig, aber die SPD sieht noch viel Klärungsbedarf. Deshalb hat die Koalition weitere Gespräche über einen Asyl-Kompromiss vereinbart. Die eigene Partei bittet Andrea Nahles um Vertrauen.
Nach der Einigung der Union in der Asylpolitik kommt die SPD wieder ins Spiel. Die Genossen zeigen sich kompromissbereit. In der CSU gehen die Meinungen zu der Einigung mit der CDU auseinander. Auch die zu Horst Seehofer.
Die Sozialdemokraten können es sich nicht leisten, den Kompromiss der Union im Asylstreit abzulehnen. Denn so verliebt in den eigenen Untergang kann nicht einmal die SPD sein.
Sacharbeit klappt außerhalb des Asylstreits offenbar doch noch: Horst Seehofer und Hubertus Heil wollen sich in Kürze über das Einwanderungsgesetz verständigen. Zugleich soll die „konzertierte Aktion Pflege“ Personalmangel lindern.
Die SPD muss klären, ob sie dem Kompromiss der Union im Asylstreit zustimmt. Die Entscheidung fällt den Genossen nicht leicht. Aber eine Tendenz ist abzusehen.
Die Einigung zwischen CDU und CSU werfe viele Fragen auf, findet EU-Kommissar Günther Oettinger. Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn warnt davor, dass die Reisefreiheit in Europa „ins Wackeln kommt“.
Noch hat die SPD dem Unionskompromiss nicht zugestimmt. Doch der EU-Kommissionspräsident gibt sich in Straßburg optimistisch. Ein europäischer Regierungschef äußert sich in der gemeinsamen Pressekonferenz eher skeptisch.