Franziskus will es wissen
Das Ergebnis der vom Vatikan angeordneten Mitgliederbefragung aus den deutschsprachigen Ländern zeigt: Die „Verbotsmoral“ hat ausgedient. Doch was danach kommt, ist noch nicht abzusehen.
Das Ergebnis der vom Vatikan angeordneten Mitgliederbefragung aus den deutschsprachigen Ländern zeigt: Die „Verbotsmoral“ hat ausgedient. Doch was danach kommt, ist noch nicht abzusehen.
Der Kommissionsbericht zum Finanzgebaren des Limburger Bischofs steht vor dem Abschluss: Nach F.A.Z.-Informationen ist es schwierig, sein Handeln eindeutig juristisch zu bewerten. Seine Rückkehr nach Limburg wird aber auch im Vatikan ausgeschlossen.
Eine Videoinstallation zeigt die selben Kunstschätze wie Clooneys „Monuments Men“, ein apokalyptischer Kunstfilm läuft im Imax: Auf der Berlinale berühren sich die weit entfernten Enden des Festivals.
Die Vereinten Nationen werfen dem Vatikan vor, den sexuellen Missbrauch durch Priester systematisch zu vertuschen. Der Vatikan reagiert scharf auf den Bericht, bezeichnet ihn als verzerrt - und wirft den UN Einmischung in katholische Morallehre vor.
Italien fühlt sich von den Ratingagenturen missverstanden: Wenn die mehr auf Italiens Kultur und Landschaft geachtet hätten, hätten sie Italien nicht so schlecht gemacht. Das Land droht mit einer horrenden Geldforderung.
Mit der Kirche verbinden die meisten Katholiken eine lebensfeindliche Sexualmoral, aber auch eine hohe Wertschätzung von Ehe und Familie. Eine Mehrheit befürwortet, gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften als mit der Ehe gleichwertig anzuerkennen.
Die frühere Bildungsministerin Annette Schavan wird deutsche Botschafterin im Vatikan - weil sie eine „engagierte und profilierte Katholikin“ ist, wie es in der Regierung heißt. Eigentlich wird das Amt traditionell an verdiente Diplomaten vergeben - ob mit Doktortitel oder ohne.
Ihren Doktortitel hat Annette Schavan verloren, aber einen neuen Job gefunden: Die ehemalige Bildungsministerin soll die erste deutsche Botschafterin im Vatikan werden.
Es ist „Karlsjahr“: Überall erinnern Ausstellungen an den Frankenkaiser. Aber haben wir nichts Besseres zu tun? Was verbindet uns mit einem Mann, der vor zwölfhundert Jahren starb?
James Gandolfini, der Tony Soprano spielte, starb voriges Jahr in einem Hotel an der Piazza Repubblica. Seither versuche ich, in Suite 449 zu übernachten.
Schönheit ist eine Ausdrucksform von Intelligenz: Nicht unwahrscheinlich, dass es einst Anita Pallenberg war, die Andy Warhol zu dieser legendären Erkenntnis verhalf. Heute Abend feiert sie ihren siebzigsten Geburtstag.
Was ließ den jungen, politisch bewegten Mussolini vor genau hundert Jahren zum kriminellen Menschenfeind mutieren? Eine Ausstellung in seinem Geburtsort in der Emilia-Romagna sucht Antworten.
Verschollener Abbé, zwei Künstler und ein Abenteurer mit großer literarischer Wirkung: Roland Kanz verfolgt die Lebensläufe von vier Brüdern, die einen sehr berühmt gewordenen Namen trugen.
Arsen, Asbest, Schwermetalle: Seit Jahrzehnten verdient die Mafia in Italien Millionen mit der illegalen Entsorgung von Giftmüll. Das Ausmaß der Umweltschäden und die fatalen Folgen für die Menschen offenbaren sich nur langsam.
Sie verkehrte mit Künstlern wie Dalí, Giacometti, Man Ray und Cocteau - die Modedesignerin Elsa Schiaparelli. Am 23. Januar versteigert Christie’s in Paris ihren Nachlass.
Über Homosexualität können wir inzwischen offen reden, von den Roma schweigen wir. Manche Tabus fallen, warum halten sich andere dann so hartnäckig?
„Model“ Melanie Müller reist mit Botschaft auf der Po-Backe ins Dschungelcamp. Boris Becker sieht zwar tierisch aus, verzichtet aber auf den Besuch im Urwald. Und Dieter Bohlen zeigt sich feinfühlig. Die Geschichten der Herzblätter.
Früher wusste man noch, dass man nach Sizilien am besten im Winter reist. Dann ist es ideal zum Wohnen, Schauen, Welt-Betrachten.
Die UN haben das Verhalten des Vatikan im Missbrauchsskandal kritisiert. Dieser hatte es abgelehnt, dem Ausschuss für Kinderrechte auf Fragen zu antworten. Rom wehrt sich gegen die Vorwürfe.
Nach Einschätzung der Organisation für das Verbot chemischer Waffen ist die Beseitigung des syrischen Arsenals wohl nicht bis Juni abgeschlossen.
Vor der italienischen Insel Lampedusa hat ein italienisches Kriegsschiff ein Boot mit zweihundert Flüchtlingen aus Seenot gerettet. Rom hatte zuletzt seine Patrouillen im Mittelmeer verstärkt.
Das Ifo-Institut gibt einen Ausblick auf die ökonomische Entwicklung Europas und in München öffnet die Messe für Optik & Design ihre Tore aus Washington kommen aktuelle Daten vom amerikanischen Arbeitsmarkt.
In Italien sitzen die Populisten meist in der Opposition und befinden sich ständig im Wahlkampf. Deshalb ist der Ton der Auseinandersetzung oft schrill.
Schlaflos mit Flaubert: Der zweite Band der Brautbriefe von Sigmund Freud und Martha Bernays zeigt schon einige Neigungen des späteren Begründers der Psychoanalyse.
Ursprünglich erhoffte man sich auch in Italien mehr Mitspracherechte in Europa. Doch dann kam der „Überfall auf die Postkutsche“. Wie Rom das Europäische Haushaltsverfahren ad absurdum führt.
Griechenlands Außenminister Venizelos hat davor gewarnt, die Diskussion über ein Ausscheiden Griechenlands aus der Eurozone wieder aufflammen zu lassen. Im F.A.S.-Interview sagt er, das könne „sehr wohl zu einer Bedrohung für den deutschen Steuerzahler werden“.
Der Grünen-Abgeordnete Volker Beck unterstellt Papst Franziskus einen „theologischen Rückfall“ vor das Zweite Vatikanische Konzil. Der Papst hatte die Homo-Ehe als einen „anthropologischen Rückschritt“ bezeichnet.
Anna Risi ist Nanna. Anselm Feuerbachs Rollenporträts von ihr sind gemalte Liebeserklärungen. Das Museum Wiesbaden feiert den Maler und die herrliche Römerin.
Zum Jahresbeginn warnt Papst Franziskus vor Gleichgültigkeit gegenüber der Gewalt in vielen Teilen der Welt. Die deutschen Bischöfe kritisieren die Debatte über Armutseinwanderung.
Groß war die Vielfalt der 2013 veröffentlichten Bücher. Was Buchredakteure dieser Zeitung wirklich begeistert, bewegt und belehrt hat, das ist hier versammelt.
Während der deutschen Besatzung Roms rettete Pater Pancratius Pfeiffer, Generaloberer des Salvatorianer-Ordens, im Auftrag von Papst Pius XII. Hunderten Bedrängten und Verfolgten das Leben.
Drei Seidenweber aus Venedig, Florenz und Neapel halten die Fäden weiter in der Hand. Im letzten Teil unserer Serie sprechen wir mit Andrea Sabelli aus Neapel, der ein schweres Erbe angetreten hat.
Die Lage der Christen in Syrien wird immer prekärer. Die russisch-orthodoxe Kirche mimt den Retter, aber für die Verfolgten ist bislang nur wenig Hilfe zu erkennen.
Die ewige Stadt und der Vatikan bereiten sich auf das Fest der Geburt Christi vor. Franziskus wird das erste Mal als Papst in Rom Weihnachten feiern und dafür an Heiligabend das Hochamt im Petersdom lesen.
Italien erlebt in der Vorweihnachtszeit die Ankunft der „Forconi“. Eine neue, radikale Protestbewegung der Enteigneten und Verarmten. Und ihr Schlachtruf lautet: Raus aus Europa!
Ohne ihn würde alles zusammenfallen: In „Genug gesagt“ zeigt der verstorbene James Gandolfini noch ein letztes Mal, was filmische Präsenz bedeutet. Bei der unentschlossenen Dramaturgie des Films war das auch nötig.