Nur Dreck gebiert Großes?
„Das ist halt die Wiener Schlamperei“: Österreich bietet seinen Rom-Stipendiaten im Vergleich zu anderen Ländern wenig Komfort. Doch dafür schickt man junge Leute in die ewige Stadt.
„Das ist halt die Wiener Schlamperei“: Österreich bietet seinen Rom-Stipendiaten im Vergleich zu anderen Ländern wenig Komfort. Doch dafür schickt man junge Leute in die ewige Stadt.
Weil es in diesem Sommer zu wenig Niederschlag gegeben hat, muss die Stadt Rom nun doch Wasser sparen. Ab September wird nachts der Wasserdruck reduziert. Ein Bischof ruft zu Gebeten für Regen auf.
Kurz vor dem Pariser Spitzentreffen zur Flüchtlingspolitik hat das italienische Innenministerium neue Zahlen vorgelegt: Weniger Migranten kommen über das Mittelmeer nach Italien. Auch wegen umstrittener libyscher Milizen wie der „Brigade 48“.
Gedichte schreiben, um Verluste zu verarbeiten, ist heilsam. Das dachte sich auch Wilhelm von Humboldt und verfasste jeden Tag eines für seine Frau. Ein Blick auf das private Denkmal des bekannten Bildungspolitikers und eine moderne Erinnerungskultur.
In Latium und Umbrien soll der Zivilschutz jetzt den Verbrauch von Wasser vermindern. In Rom sprudeln unterdessen die Brunnen weiter. Das liegt an der Bürgermeisterin der Stadt.
Vor 1900 Jahren starb der Herrscher, unter dem Rom auf dem Gipfel seiner Macht stand. Solche Reiche scheinen heute völlig aus der Mode gekommen zu sein. Oder doch nicht?
Das Grabmal des römischen Kaisers Augustus wird mit Hilfe eines Mäzens restauriert. Bis 2019 soll Rom ein besonders verrottetes Herzstück frisch renoviert zurück erhalten.
Die hohen Flüchtlingszahlen bleiben in Italien politischer Sprengstoff. Deshalb will die Regierung in Rom den Zustrom jetzt selbst stoppen – zusammen mit einem heiklen Partner.
Berlin ist empört über die „präzedenzlose“ Entführung eines vietnamesischen Asylbewerbers durch Hanoi. Dabei hat die gewaltsame Rückführung abtrünniger Landsleute in die Heimat längst Tradition. Sogar unter Freunden.
Trotz Drohungen aus Libyen sieht Rom keine Gefahr für seine Marinemission vor der dortigen Küste. Weiter gibt es Streit über den Einsatz privater Retter.
Im Kampf gegen die Schleuserkriminalität nimmt Rom nun eine aktivere Rolle ein. Künftig soll die italienische Marine Libyens Küstenwache unterstützen. Doch die Reaktion der EU bleibt verhalten.
Italien ist es nicht gelungen, die privaten Seenotretter auf einen Verhaltenskodex zu verpflichten. Ein anderes Projekt zur besseren Kontrolle der Flüchtlingsströme soll nun von Parlament und Senat abgesegnet werden.
Das Wasser ist schon knapp, jetzt steht Rom die bisher heißeste Woche des Sommers bevor. Bürgermeisterin Virginia Raggi versucht, die Wasserkrise einfach abzusagen.
Der Diesel-Gipfel steht bevor, für die Politiker noch wichtiger ist aber die Bundestagswahl im September. Die vermengt sich nun mit der Debatte um Deutschlands wichtigste Branche.
Der SPD-Spitzenkandidat widerspricht sich in seinen Attacken auf die Kanzlerin selbst. Doch seine Offensive enstpringt wahrscheinlich der Verzweiflung.
In Stuttgart wird eine wegweisende Entscheidung vom Verwaltungsgericht zu Fahrverboten in Großstädten für ältere Dieselfahrzeuge erwartet. Hilfsorganisationen kommen erneut zur Beratung über Verhaltenskodex in Rom zusammen.
Der amerikanische Senat steht vor einer Entscheidung zur Neufassung der Krankenversicherung. Hilfsorganisationen sind erneut zur Beratung über Verhaltenskodex in Rom. Das Stuttgarter Verwaltungsgericht entscheidet über drohenden Fahrverbote in den Großstädten für ältere Diesel.
Bei seinem Besuch in Italien fordert SPD-Kanzlerkandidat Schulz von der EU „praktizierte Solidarität“ mit Italien. Unterdessen könnten NGOs durch einen neuen Kodex unter Druck geraten
In Rom fordert Martin Schulz eine solidarische Flüchtlingspolitik für Europa. Den Vorwurf, bei dem Besuch handele es sich um ein Wahlkampfmanöver, weist er weit von sich.
Die italienische Regierung berät mit Hilfsorganisationen über einen Verhaltenskodex für Einsätze im Mittelmeer. Ein heikles Treffen, denn über die Rolle der NGOs bei der Seenotrettung von Flüchtlingen wird schon lange diskutiert.
Ist vor dem Jahrestag das Luther-Jahr bereits vorbei? Ausstellungen in Zeitz und Meißen erzählen vom Kampf um die Einheit der Kirche in der Reformation.
Der italienischen Hauptstadt geht das Wasser aus. Nun wird täglich für acht Stunden das Wasser abgestellt.
Immer öfter stößt die libysche Küstenwache im Mittelmeer mit privaten Helfern zusammen, die Flüchtlinge retten wollen. Nun soll ein Verhaltenskodex für Nichtregierungsorganisationen her.
Die EU-Außenminister wollten die gemeinsame Mission gegen Schleuser im Mittelmeer verlängern. Doch Rom meldete zu „Sophia“ weiteren Prüfbedarf an. Denn der Einsatz ist für Italien eher Problem als Hilfe.
Zwischen Latium und Sizilien brechen immer wieder neue Brände aus. 50 Kilometer östlich von Rom in der Nachbarschaft Palestrinas legte am Donnerstagabend ein 32 Jahre alter Arbeiter ein Feuer.
In Italien bleibt die Flüchtlingskrise akut. Auf dem EU-Gipfel knöpft sich die Regierung nun private Seenotretter vor und nimmt die Nachbarländer in die Pflicht.
Thomas de Maizière will Italien dabei helfen, die Zahl der Flüchtlinge zu reduzieren. Ein anderes Ansinnen Roms wies der Bundesinnenminister aber klar zurück.
Werden Roms Fiaker bald durch Elektrofahrzeuge ersetzt? Die Regierung um Bürgermeisterin Raggi plant das Aus der umstrittenen „botticelle“. Sehr zum Missfallen der Kutscher. Die wollen sich wehren.
Zwischen Deutschland und Italien droht eine heftige Kontroverse wegen der jüngsten Staatsrettung italienischer Banken. Finanzminister Schäuble hält Europas Richtlinie für verbesserungswürdig. Auch der Bundesbankpräsident spricht von einem „schlechten Omen“.
Steuerzahler sollten nie wieder für strauchelnde Banken haften. Das versprach Finanzminister Schäuble einst. Doch Italien kümmert es nicht. Die Begründung ist geradezu putzig.
Mit ihren Schwestern erbte sie in den Sechzigern das elterliche Geschäft für Pelze, schrieb in den folgenden Jahrzehnten Modegeschichte. Nun ist Carla Fendi mit knapp 80 Jahren gestorben.
Ihre Tragödie schrieb sie selbst: Der zweite Band der Ingeborg-Bachmann-Werkausgabe zeigt die 1973 gestorbene Dichterin beim Versuch, ihrer Liebeskatastrophe mit Max Frisch eine literarische Form zu geben.
Auf der Fahrt vom Flughafen wird Angela Merkel in Rom von der Nachricht über den Tod von Helmut Kohl überrascht. Die Kanzlerin reagiert bestürzt – und sagt einen wichtigen Besuch ab. Dann gibt sie doch noch eine Erklärung ab.
Vergangener Pomp, alte Pracht: Eine Ausstellung in Paderborn erzählt von der Sehnsucht des Nordens nach Rom. Und spielt mit der Unschärfe und Weite des Antikenbegriffs.
Der Papst hat mit zehntausenden Gläubigen auf dem Petersplatz für die Terroropfer von London gebetet. Franziskus bekannte sich in der Pfingstmesse im Vatikan auch zu einer Kirche, die verschiedene Gedanken und Strömungen zulasse.
Laura Biagiotti, die italienische Modemacherin, ist im Alter von nur 73 Jahren an Herzstillstand gestorben. Bekannt wurde sie vor allem mit Düften.