Rom könnte den Euro-Raum in Gefahr bringen
Schulden sind doch eigentlich gar nicht so wichtig – so scheint es die designierte Regierung in Rom zu sehen. Aus Brüssel kommt dazu jetzt ein deutlicher Warnruf.
Schulden sind doch eigentlich gar nicht so wichtig – so scheint es die designierte Regierung in Rom zu sehen. Aus Brüssel kommt dazu jetzt ein deutlicher Warnruf.
Die Fünf-Sterne-Bewegung und Lega haben Giuseppe Conte als neuen Ministerpräsident vorgeschlagen. Der 54-Jährige ist politisch unerfahren, als Juraprofessor aber anerkannt. Nun muss Staatspräsident Sergio Mattarella zustimmen.
Die künftige Regierung in Rom wendet sich weiter verbal von ihren europäischen Verpflichtungen ab. Mehrere Länder mahnen Italien. Ihre krasseste Forderung zumindest haben die Populisten wieder einkassiert.
Alle 34 Bischöfe Chiles haben nach Gesprächen mit Franziskus über die Missbrauchsfälle in ihrem Land den Rücktritt angeboten. Nun muss Franziskus über die künftige Besetzung der chilenischen Bischofskonferenz entscheiden.
Höchste Zeit, die Italiener zu erinnern, dass Vorteile und Verpflichtungen nur im Paket zu haben sind.
Die italienische Bevölkerung schrumpft – und wird älter. Besonders stark sind Rückgang und Überalterung der Bevölkerung im Süden des Landes ausgeprägt. Statistiker wissen, woran das liegt.
Italiens Koalitionäre in spe möchten gerne 250 Milliarden Euro von der EZB geschenkt bekommen. Wer sagt ihnen, was für ein Unsinn das ist?
Als Kirchen sind wir gut beraten, die gegenwärtige Identitätsdebatte als kritische Anfrage an uns selbst zu verstehen. Warum gelingt es uns so wenig, den christlichen Glauben in die Gesellschaft hinein zu vermitteln? Ein Gastbeitrag.
Adieu Grand Tour: Wer von Neapel nach Sizilien mit dem Nachtzug reist, bewegt sich irgendwo zwischen Nostalgie und Anachronismus.
Meterhohe Rauchsäulen, lodernde Flammen: Mitten im touristischen Herzen Roms brennt ein Linienbus. Kein Wunder, sagen Gewerkschafter. Die Stadt hat ein notorisches Problem mit ihren alten Bussen.
Markus Söder wirft einen Schatten auf die Wände bayerischer Amtsstuben. Dabei geht es ihm, so sagt er, um Identität und Werte.
Papst Franziskus hat drei chilenische Missbrauchsopfer zu Gesprächen empfangen. Der weitere Umgang mit dem Fall könnte sein Pontifikat prägen – in die eine oder die andere Richtung.
Der Streit unter den katholischen Bischöfen in Deutschland über den Umgang mit dem Wunsch nichtkatholischer Ehepartner, am Abendmahl teilzunehmen, ist in Rom fortgesetzt worden. Vier Stunden debattierten die zerstrittenen deutschen Bischöfe mit Vertretern des Vatikans.
In Italien zeichnet sich zwei Monate nach der Wahl keine regierungsfähige Mehrheit ab – und der Ruf nach Neuwahlen wird lauter. Doch Sergio Mattarella hat andere Pläne.
Poesie oder Malerei, wer kann die Wirklichkeit angemessener darstellen? Hebbel versucht diese Frage in Auseinandersetzung mit seinem Malerfreund zu beantworten. Der ist ein Ahne von „Hitlers Kunsthändler“.
Den 5:2-Sieg von Liverpool über Rom konnten viele Sky-Kunden nicht ansehen. Der Sender bittet um Entschuldigung. Es war nicht die erste Panne.
Bei einem todkranken Kleinkind aus Großbritannien sollen die lebenserhaltenden Maßnahmen beendet werden. Seine Eltern kämpfen mit aller Macht dagegen an – und haben laut dem Vater in der vergangenen Nacht ein Wunder erlebt.
Bei Regionalwahlen in der italienischen Provinz versuchen die Parteien Erfolge zu sammeln. Sie hoffen, damit den Stillstand in der Regierungsbildung überwinden zu können.
Asterix-Fans unter sich: Wenn eine Horde von zehn Jungen bei einer Familienstudienreise die Ewige Stadt erkundet, ist das Tempo hoch.
Der Streaming-Dienst Netflix will sich eine weltweite Gemeinde aufbauen. Um zu zeigen, wie, lässt Firmenchef Reed Hastings in Rom seine gesamte Mannschaft auflaufen. Die ist sehr sendungsbewusst.
Italiens Hauptstadt leidet unter riesigen Schlaglöchern. Für die „Formel E“ werden sie in einem Viertel kurzerhand beseitigt. Doch für ganz Rom soll die Lösung nicht zum Einsatz kommen.
Italiens Präsident Sergio Mattarella hat die Entscheidung über eine Regierungsbildung am Freitag abermals verschoben. Denn die Parteien wollen ihre taktischen Forderungen bislang nicht aufgeben.
Ist der Wahlerfolg der Fünf-Sterne-Bewegung und der Lega Nord nur ein Ausrutscher oder am Ende ganz normal? Ein Gespräch mit dem Philosophen Roberto Esposito
Als Diktatur und Avantgarde paktierten: Die Fondazione Prada lässt in Mailand die Kunst des italienischen Faschismus auferstehen.
Sieben Monate war das Bischofsamt in Hildesheim vakant. Künftig wird ein Ordensmann an der Spitze des Bistums mit rund 611.000 katholischen Christen stehen. Dessen Karriere führte ihn bis in die Bronx.
Was, wenn konfessionsverschiedene Paare gemeinsam die Kommunion empfangen wollen? Die Papsttreuen rufen den Notstand aus, doch Hilfe haben sie aus Rom kaum zu erwarten.
Der Reiseveranstalter „Viaggi dell' Elefante“ lässt Kunden zum Teil in Zelten übernachten – bietet aber stets so viel Extras und Komfort, dass Normalreisende nur staunen können.
Kriege sind in der Geschichte Syriens eine Konstante, die sich bis in die Gegenwart durchzieht. Doch Religion spielte früher eine viel geringere Rolle als heute.
Französische Zollbeamte rücken zum Einsatz auf italienischem Boden aus. Die Regierung in Rom ist empört, Paris sieht das ganz anders. Der Chef der italienischen Rechtspartei dröhnt besonders laut. Hinter allem steckt ein langer Zwist mit dem Nachbarland.
Im Petersdom in Rom erinnert Papst Franziskus an die Auferstehung Christi – und prangert die Gleichgültigkeit vieler Menschen an. Gleichzeitig nutzt er die Osternachts-Messe, um „verwirrte Jünger“ aus ihrer Routine zu holen.
Schon am Samstag könnte der Vatikan ein historisches Abkommen mit China unterzeichnen. Doch den Gläubigen drohen damit Einschränkungen und Repressionen.
Für Christen beginnen mit dem Gründonnerstag die heiligsten Tage des Jahres. Papst Franziskus hat die Osterfeierlichkeiten eröffnet – und zwar im Gefängnis.
In mehreren italienischen Städten hat es Anti-Terror-Einsätze gegeben. Dabei sind am Donnerstag fünf Verdächtige festgenommen worden. Sie sollen Kontakte zum Berlin-Attentäter Anis Amri gehabt haben.
Bei der Märzauktion der Autographenhandlung J.A. Stargardt in Berlin sorgte Franz Schuberts „Allegretto“ für die größte Überraschung: Ein Blick auf die Ergebnisse
Kämpferisch und formulierungsstark: Der Theologe Hans Küng ist einer der kritischsten Köpfe der katholischen Kirche. Heute wird er neunzig Jahre alt.
Roms Bürgermeisterin Virginia Raggi will eine wahrhaft historische Aufgabe angehen: die mehr als 100.000 Löcher in den Straßen der Stadt stopfen. Denn nicht nur für die wenigen tollkühnen Radler sind sie gefährliche Fallen.