Der polyglotte Padre
Wirbel zu machen wie sein Vorgänger, ist nicht die Maxime von Robert Prevost. Als Papst zeigt er sich politisch umsichtig und der katholischen Soziallehre verbunden. An diesem Sonntag wird er 70.
Wirbel zu machen wie sein Vorgänger, ist nicht die Maxime von Robert Prevost. Als Papst zeigt er sich politisch umsichtig und der katholischen Soziallehre verbunden. An diesem Sonntag wird er 70.
Schlägt gut zu: Gabriele Mainettis vergnüglicher Actionfilm „Kung Fu in Rome“ bereichert das Kampfkunst-Kino um eine ganz eigene, italienische Note.
Die staatlich gerettete Monte dei Paschi di Siena, älteste Bank der Welt, ergattert die Mehrheit an Mediobanca. Der Bankmanager Luigi Lovaglio bringt damit seinen Gegenspieler Alberto Nagel zu Fall. Ein großes Wagnis.
Der Vatikan und Israel bemühen sich um Tauwetter. Papst Leo XIV. schlägt einen anderen Ton an als Franziskus. Doch sieht man in Rom das Vorgehen in Gaza weiter kritisch.
Italien hat die strengsten Impfgesetze in ganz Europa. Doch die Impfskeptiker sind nur scheinbar verstummt. Jetzt ist der Streit mit Macht zurück.
Ein Foto auf Instagram heizt die Gerüchteküche weiter an: Es zeigt offenbar, wie Harry Styles und Zoë Kravitz Händchen haltend durch New York schlendern. Wie ernst ist es zwischen den beiden?
Das DAI Rom kehrt in ein saniertes Gebäude zurück. Die Löwenstatuen vor dem Eingang symbolisieren Kontinuität und Geschichte.
Auf Grand Tour in Italien verfeinerten englische Adelige ihre Bildung – und kauften Andenken, die zu Hause Eindruck schinden sollten. Das Mauritshuis in Den Haag zeigt solche Souvenirs der Extraklasse.
Lustvoll ersonnenes Traumspiel über eine Schriftstellerin im TGV: In ihrem neuen Roman „Einer reist mit“ schlüpft Anne Serre vorübergehend in die Rolle eines Kollegen und landet doch in der eigenen Vergangenheit.
Die deutsche Botschafterin in Rom klärt Verbrechen auf? So sieht es die Rolle von Natalia Wörner in der Reihe „Die Diplomatin“ vor. Auch den Fall des Todes einer jungen Nonne wird sie lösen. Doch die Geschichte geht nicht wirklich auf.
Bei Mediobanca verhindern rebellische Aktionäre mit indirekter Unterstützung aus Rom die Übernahme von Banca Generali. Das könnte bald auch den Versicherer Generali selbst betreffen.
Banken und Rüstungsunternehmen florieren. Staatsanleihen rentieren fast so niedrig wie französische Papiere. Niemand muss aus dem Strandurlaub zurückkehren.
Der Imagewandel Riminis weg von Teutonengrill und Hausmeisterstrand begann mit einer Kulturoffensive und findet nun mit einer umweltfreundlichen Küstenerneuerung im „Parco del Mare“ eine Fortsetzung.
Im Streit über den Status sicherer Herkunftsstaaten nehmen auch in Italien die Gerichte der Politik das Heft aus der Hand. Schlepper dürfen sich freuen.
Das Schloss Versailles zeigt in einer grandiosen Schau Gian Lorenzo Berninis Marmorbüste des Sonnenkönigs Ludwig XIV. – und seine Rezeption in Frankreich.
Die Italiener streiten darüber, ob der Rückgang der Strandbesucher an steigenden Preisen liegt oder ob es die Urlauber derzeit einfach lieber in die Berge zieht. Denn dort floriert der Tourismus.
Ein Gericht in Rom gewährt zwei Migranten aus Bangladesch Asyl und widerspricht Italiens Regierung. Die Männer waren Teil der ersten Gruppe, deren Asylgesuch im Lager in Albanien abgelehnt wurde.
Päpstlicher Kammerherr und Verbindungsmann des MI6: Eine Biographie beleuchtet das schillernde Leben Rudolf von Gerlachs.
Meloni kritisiert europäische und italienische Gerichte. Sie vermutet, die Migrationspolitik ihrer Regierung solle von Strafverfolgern torpediert werden.
Mit der längsten Hängebrücke der Welt will Italiens Regierung Sizilien ans Festland anbinden. Pläne freilich gab es schon viele. Geht dieser auf?
Fußgängermaut für Selfie-Hotspot, Ausgangssperre für Jugendliche: Italien kämpft gegen den Übertourismus mit strengen Maßnahmen. Von Südtirol bis Kalabrien sorgen Verbote für Diskussionen.
Ein EU-Urteil stoppt Melonis Migrationspläne mit Albanien. Die hohen Kosten der exterritorialen Lager werden für Italiens Regierungschefin zur Belastung.
Papst Leo XIV. inspiriert eine gute Million Jugendlicher in Rom. Beim Weltjugendtag ruft er dazu auf, nach Großem und Heiligem zu streben.
Hunderttausende Jugendliche aus 150 Ländern kamen in Rom zusammen, um mit Papst Leo einen Gottesdienst zu feiern. Der US-geborene Papst rief dazu auf, sich für eine bessere und menschlichere Welt einzusetzen.
Nur wenn die gesamte Bevölkerung in einem Land sicher sei, könne es als sicheres Herkunftsland eingestuft werden, urteilt der Gerichtshof der Europäischen Union. Das Urteil könnte Auswirkungen für Deutschland haben.
Wegen angeblich „russophober“ Äußerungen setzt Moskau Italiens Präsidenten und zwei Minister auf eine Schwarze Liste. Rom bestellt den Botschafter ein – und demonstriert Einigkeit.
Giorgia Meloni ist nun schon mehr als tausend Tage Regierungschefin. Das gab es selten in der italienischen Geschichte. Was ist ihr Erfolgsrezept?
Medien berichten von der Hungersnot in Gaza. Ein paar Bilder sind besonders bedrückend. Dabei zeigen sie Kinder, die an schweren Krankheiten leiden. Die Information fällt aber unter den Tisch.
Vorstandschef Andrea Orcel will die Beteiligung an dem deutschen Institut in der Bilanz konsolidieren. Damit soll sie zu seinem 2027 angepeilten Gewinn von elf Milliarden Euro beitragen.
Weil er ein Schiff mit Flüchtlingen am Einlaufen hinderte, stand Salvini vor Gericht – und wurde freigesprochen. Nun geht die Staatsanwaltschaft gegen den Freispruch vor. Sie fordert sechs Jahre Haft.
Rom will sich keine Vorschriften machen lassen, wie Italien sich im Fall einer Pandemie zu verhalten hat. Ein politischer Schritt mit weitreichenden Folgen.
Der Schweizer Künstler Rolf Sachs wird anlässlich seines 70. Geburtstags in Schweinfuhrt mit der Ausstellung „be-rühren“ geehrt. Im Stil-Fragebogen verrät er, was eine Freundschaft zusammen hält.
Über Sibirien sind ein Frachtflugzeug und ein Passagierflugzeug beinahe zusammen gestoßen: Der Vorfall soll sich in einer Höhe von elf Kilometern ereignet haben. Eine Audiodatei gibt erste Hinweise zur möglichen Ursache.
Ein Berufungsgericht in Rom bestätigt die Haftstrafen gegen einen Mafiaboss und dessen Anwalt. Sie hatten die Journalisten Roberto Saviano und Rosaria Capacchione bedroht.
Ein Berufungsgericht in Rom hat das Urteil gegen einen Mafiaboss und seinen Anwalt bestätigt. Beide hatten im Jahr 2008 den Schriftsteller Roberto Saviano und eine Journalistin im Gerichtssaal bedroht.
Der römische Bürgermeister Roberto Gualtieri ist in den sozialen Medien erfolgreicher als all seine europäischen Kollegen. Wie macht er das?