So steht´s um die wichtigen Aktienindizes
Die wichtigen Aktienindizes der Welt befinden sich seit März 2009 in einem technischen Hausse-Zyklus. Im Augenblick schwächelt nicht nur der Dax. Wie geht es weiter an den Aktienmärkten?
Die wichtigen Aktienindizes der Welt befinden sich seit März 2009 in einem technischen Hausse-Zyklus. Im Augenblick schwächelt nicht nur der Dax. Wie geht es weiter an den Aktienmärkten?
Ja, nein, vielleicht: Die Aussicht auf eine Neuwahl in Italien lässt die Finanzmärkte nicht zur Ruhe kommen. Denn die könnte alles noch schlimmer machen.
Spanien hätte sich im Fall der Auslieferung Puigdemonts mehr Solidarität von seinen europäischen Partnern gewünscht, sagt der spanische Außenminister Alfonso Dastis im F.A.Z.-Interview. Den EU-Haftbefehl hält er aber nicht für gescheitert.
Ein erklärter Gegner Deutschlands könnte Italiens neuer Finanzminister werden. Der Staatspräsident will das verhindern. Kann er sich durchsetzen?
Fünf Sterne und Lega haben sich auf ein Regierungsprogramm geeinigt, zumindest in den meisten Punkten. Die europafeindlichsten Sätze sind aus dem Papier verschwunden – wirklich beruhigen wird das Brüssel aber nicht.
Italiens Hauptstadt leidet unter riesigen Schlaglöchern. Für die „Formel E“ werden sie in einem Viertel kurzerhand beseitigt. Doch für ganz Rom soll die Lösung nicht zum Einsatz kommen.
Seit Jahren eckt Jan Zielonka mit seinen Fragen und Theorien an. Der Oxforder Professor beklagt nun eine Gegenrevolution und greift die „liberalen Eliten“ an.
Italiens Wahlsieger Matteo Salvini und Luigi Di Maio hegen beide Sympathien für den russischen Präsidenten. Der unterstützt sie nach Kräften.
Die österreichische Mitte-Rechts-Regierung hat ein Nichtraucherschutzgesetz gekippt. Für Hans-Peter Petutschnig von der Wiener Ärztekammer ist das nicht nachvollziehbar. Ein Interview.
Steve Bannon stattet den französischen Rechtspopulisten auf seiner Europatour einen Überraschungsbesuch ab. Trumps einstiger Chefstratege ist auf der Suche nach Verbündeten für eine weltweite ultrarechte Bewegung.
Die Briten sind vom Gebaren Brüssels in den Brexit-Verhandlungen zunehmend befremdet – selbst jene, die sich eigentlich als EU-Befürworter sehen. Vor allem ein Vorwurf sorgt für gereizte Stimmung.
Das italienische Volk hat entschieden und der sozialdemokratisch orientierten Partito Democratico eine schmerzhafte Schlappe verpasst. Mario Renzi steht vor einer folgenreichen Entscheidung.
Die Europa-Kritiker sind die klaren Sieger der italienischen Parlamentswahlen. EU-Kommissar Günther Oettinger mahnt jetzt ein größeres Engagement der Mitgliedsstaaten für die Union an.
Matteo Salvini und Luigi Di Maio haben die italienischen Wahlen gewonnen – aber eine „Koalition der Populisten“ ist derzeit noch in weiter Ferne. Welche politischen Ziele haben die Sieger eigentlich?
Nach dem Scheitern seiner sozialdemokratischen Partei bei den Wahlen in Italien zieht der frühere Ministerpräsident Matteo Renzi Konsequenzen: Er macht den Weg frei für einen neuen Parteivorsitzenden.
Viele Italiener haben sich am Wochenende auf die Reise in ihre Heimat gemacht, um ihr Wahlrecht zu nutzen. Sie haben dabei auch Deutschland und die SPD im Blick. Teil vier des Reisetagebuchs zu den italienischen Parlamentswahlen.
Bei den Parlamentswahlen wird in Italien an diesem Sonntag zum ersten Mal das neue Wahlgesetz angewendet. Es soll wieder geändert werden, um möglichst schnell noch einmal zu wählen.
Wenige Tage vor der entscheidenden Abstimmung machen die italienischen Politiker vor allem eins: Versprechungen. Ein Reisetagebuch auf dem Weg zu den Parlamentswahlen.
Er kündigte sich einst an als der große Erneuerer: Nun hat der ehemalige Ministerpräsident Italiens viele Feinde, und ihm droht eine Wahlschlappe – doch aufgeben will er nicht.
Will die Fünf-Sterne-Bewegung in Italien regieren, muss sie kompromissfähig sein. Aber Zugeständnisse kosten Wählerstimmen – bei den Enttäuschten und Abgehängten, die sich tiefgreifende Veränderungen wünschen.
Bricht Europa auseinander? Nach der Katalonien-Krise in Spanien hat nun auch Norditalien für mehr Eigenständigkeit gestimmt. Allerdings gibt es Unterschiede zwischen den beiden Fällen.
Die Krise in Katalonien wirft ihre Schatten: Auch in Italien stehen heute in zwei der wirtschaftsstärksten Regionen Referenden über mehr Autonomie an. Doch dort gibt es einen wichtigen Unterschied.
Italienische Regionen wollen mehr Unabhängigkeit und Berlusconi möchte bei den nationalen Wahlen wieder mitmischen. Dafür nutzt er die beiden Referenden für mehr regionale Autonomie.
Ob die Katalanen heute ihre Unabhängigkeit von Spanien erklären, ist noch unklar. Doch der Schritt könnte in der Europäischen Union einige Nachahmer finden.
Erste Banken haben Katalonien bereits verlassen, weitere wollen folgen. Auch die Ratingagentur Fitch warnt vor den Konsequenzen, sollte sich die Region im Nordosten Spaniens tatsächlich für unabhängig erklären.
Politische Unsicherheit lässt die Aktienkurse fallen, gleichzeitig steigt die Nachfrage nach Gold. Eine Studie bezweifelt aber langfristige Effekte.
Der Dax ist auch ein Spiegel der Politik. Manche Kanzler waren besser für die Kurse, andere schlechter.
Fast scheinen all die Skandale vergessen: Silvio Berlusconi ist wieder ein Machtfaktor in der italienischen Politik – und bietet sich als Stabilitätsgarant an.
Da kann Trump noch so sehr auf Amerika setzen: Die Anleger vertrauen auf europäische Aktien. Und das völlig zu Recht.
Besorgt blicken die Märkte derzeit nach Italien. Denn bei Wahlen im September kann die eurokritische Fünf-Sterne-Bewegung auf deutliche Zugewinne hoffen. Experten raten bereits zum Verkauf von Staatsanleihen.
Clemens Fuest sieht den Populismus in Europa nicht auf dem Rückzug. Der Chef des Münchner Ifo-Instituts blickt mit Sorge nach Frankreich und Italien. In Deutschland sei die Ursache des Populismus eindeutig.
Zahlreiche internationale Konzerne werben für den Wirtschaftsstandort Türkei. Mit ihrem Reklamefeldzug wollen sie vor allem eigene Investitionen retten. Das könnte in Zeiten höchster politischer Anspannung jedoch nach hinten losgehen.
Bei den Feierlichkeiten zur Geburtsstunde der EU betonen die Staats- und Regierungschefs ihren Willen zur Erneuerung. Der deutsche Außenminister Sigmar Gabriel fordert außerdem mehr Rücksicht auf kleine EU-Staaten – auch von Deutschland.
Mehr Verschuldung, mehr Staatsausgaben, mehr Umverteilung: All das bedroht nach Ansicht eines Vorstands des Vermögensverwalters Feri den Euro. Italien könne demnächst gar aussteigen.
Entweder wir humanisieren die Globalisierung, oder die Globalisierung enthumanisiert Europa. Nur wenn wir wieder unsere Gemeinsamkeiten sehen, können wir Gerechtigkeit, Wohlstand und Rechtsstaatlichkeit schaffen.
Der Weg zu einem Schweizer Pass wird für Einwanderer der dritten Generation künftig leichter. Das haben die Schweizer in einem Volksentscheid entschieden – für die rechtspopulistische SVP eine schwere Niederlage.