Ein hochpolitischer Unternehmer
Richard Freudenberg war mehr als nur Leiter eines Traditionsunternehmens. Er saß als Parteiloser im ersten deutschen Bundestag. Seine Themen sind heute wieder aktuell: Rüstungspolitik und Wahlrechtsreform.
Richard Freudenberg war mehr als nur Leiter eines Traditionsunternehmens. Er saß als Parteiloser im ersten deutschen Bundestag. Seine Themen sind heute wieder aktuell: Rüstungspolitik und Wahlrechtsreform.
Nach knapp zwei Jahren Amtszeit zeigt die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni erste Schwächen. Dagegen festigt Oppositionsführerin Elly Schlein ihre Position.
Vierzehn Jahre hat die konservative Partei regiert. Wirtschaftlich hinterlässt sie ein gebeuteltes Land, was längst nicht nur am Brexit liegt. Kann Labour die Wende schaffen?
Der italienische Staatspräsident Mattarella unterzeichnet ein Gesetz, das den Regionen mehr Selbstverwaltung ermöglichen soll. Die Opposition warnt jedoch vor dem Zerfall Italiens.
Die Eigenständigkeit von Regionen wie dem Veneto soll einen Motivationsschub auslösen und das Wachstum fördern. Doch Kritiker fürchten ein größeres Nord-Süd-Gefälle.
Die Verfassungsänderung der Meloni-Regierung in Italien hat eine erste Hürde genommen. Die Regierung jubelt – die Opposition kritisiert das Vorhaben scharf.
Die Brüder Italiens setzen ihren Höhenflug fort: Sie steigerten ihr Wahlergebnis gegenüber 2019 um mehr als 22 Punkte. Aber auch die Sozialdemokratin Schlein baute ihre Stellung aus.
Vor der Europawahl macht Italiens Regierungschefin ihre Ziele klar: „Die Linken endgültig in die Opposition schicken“. In den Umfragen liegt die Partei von Giorgia Meloni vorn.
Rom hat sich strenge Gesetze gegen den Faschismus gegeben. Durchgesetzt werden die jedoch nur selten, da Justiz und Politik in Italien keine Gefahr sehen.
Grana-Padano-Käse, Parmaschinken oder Olivenöl würden als recht ungesund eingestuft. Daher setzt sich die italienische Regierung gegen den Nutri-Score ein.
Brüssel will die Nährwertskala in der gesamten EU einführen. Lebensmittel wie Parmaschinken oder Olivenöl werden durch den Nutri-Score als eher ungesund eingestuft. In Italien soll das mit einer Verfassungsreform verhindert werden.
Italiens Ministerpräsidentin tritt als Spitzenkandidatin ihrer Partei für die Europawahl an. Nach Straßburg wechseln will sie nicht. Ihr Ziel: Die Linke in der EU in die Opposition schicken – und die eigene Macht festigen.
Im Streit über die italienischen Feiertage „Tag der Befreiung“ und „Fest der Republik“ werden politische Gräben sichtbar. Über eine unselige Konkurrenz.
Die Regierung von Giorgia Meloni will das Abtreibungsgesetz ändern: Künftig sollen auch Lebensschutzorganisationen an Beratungsgesprächen für Frauen beteiligt werden können. Nicht nur die italienische Opposition lehnt das ab.
Liberale Institutionen begrenzen die Reichweite der Demokratie aus guten Gründen. Das Verfassungsgericht schützt beispielsweise die Schuldenbremse gegen Parlament und Regierung.
Ein nukleares Endlager vor der Haustür – wer will so was? Die italienische Gemeinde Trino im Piemont kämpft mit allen Kräften für den Zuschlag der Regierung in Rom.
Vittorio Emanuele wurde 86 Jahre alt. Er hatte in seinem Leben immer wieder für Skandale gesorgt. Zuletzt verklagte er den italienischen Staat erfolglos auf die Rückgabe von Juwelen seines Hauses.
In Folge 287 fragen wir den ehemaligen Bundesverfassungsrichter Udo Di Fabio, welchen Anteil das Karlsruher Gericht an der Spaltung Europas hat. Wir sprechen auch über die Idee, Regeln für die Verfassungsrichterwahl im Grundgesetz zu verankern.
In ganz Bologna gilt nun Tempo 30. Das Ziel ist es, die Zahl der Verkehrstoten auf null zu reduzieren. Der erste erwischte Verkehrssünder ist hingegen nicht begeistert.
Ein Abgeordneter der rechtsnationalen Lega hat eine Anti-Abtreibungskonferenz im italienischen Parlament zugelassen. Damit hat er die Debatte über die Rechtslage neu angefacht.
In Italien sollen die Regionen mehr Autonomie erhalten. Damit erfüllt Regierungschefin Meloni ihrem Koalitionspartner Salvini ein Herzensanliegen. Die Opposition warnt vor einem „Zerfall Italiens“.
Meloni versucht, woran ihre Amtsvorgänger Berlusconi und Renzi krachend gescheitert sind: eine Staats- und Verfassungsreform. Die Opposition fürchtet das Schlimmste.
Geht es nach Giorgia Meloni, wird in Italien künftig der Spitzenkandidat mit den meisten Stimmen automatisch Ministerpräsident. Ihrer „Mutter aller Reformen“ stehen jedoch einige Hürden im Weg.
Im Wahlkampf vor einem Jahr hat die heutige italienische Regierungschefin sich gegen die „LGBTQ-Lobby“ gewandt. Nun setzt sie die Ankündigungen von damals um.
Peter Füglistaler leitet die Schweizer Verkehrsbehörde. Er hat einige Tipps für die Deutsche Bahn – und droht damit, ihre Züge bald auszusperren.
Auch in Rom und Mailand sorgen E-Scooter bei vielen für Unmut. Nun will die Regierung die Regeln für die Elektroroller verschärfen – unter anderem soll neben einem Helm auch eine Versicherung Pflicht werden.
Ein Braunbär hat einen Jogger in den Bergen Norditaliens getötet. Nun sollen Dutzende der Wildtiere getötet oder umgesiedelt werden. Eine hitzige Debatte über das Zusammenleben von Mensch und Bär hat begonnen.
40 Prozent der Wähler sollen noch unentschlossen sein. Was würde ein Sieg des Rechtsbündnisses für Deutschland und Europa bedeuten? Antworten auf die wichtigsten Fragen vor der italienischen Parlamentswahl.
Seit gut vier Jahrzehnten gilt in Italien eine Fristenlösung beim Schwangerschaftsabbruch. Bleibt es dabei, auch wenn die Abtreibungsgegnerin Meloni gewinnen sollte?
Giorgia Meloni und der Chef der italienischen Sozialdemokraten, Enrico Letta, haben sich ein Rededuell geliefert. Die Parteivorsitzende der Brüder Italiens fordert, Berlin und Paris müssten auf Augenhöhe mit Italien sprechen.
Dass gesetzliche Feiertage von der Konfession abhängen, ist aus der Zeit gefallen. Alternativen gäbe es. Doch ob die wirklich besser sind?
Italiens Parlament schrumpft nach den Neuwahlen vom 25. September um ein Drittel. Das Wahlrecht bleibt gleich, und es bleibt kompliziert.
Für den früheren Innenminister Matteo Salvini geht es bei den Kommunalwahlen in Italien am Sonntag um viel – auch in seiner eigenen Partei steht der Rechtspopulist unter Druck.
Zuerst scheiterte Silvio Berlusconi, dann das gesamte rechte Lager der italienischen Politik. Wieder stellt die Rechte nicht den Staatspräsidenten. Innerhalb der Rechten hat der Wahlkampf für 2023 schon begonnen.
Dass die EU-Kommission Investitionen in Erdgas und Atomkraft als nachhaltig einstufen will, hat in Italien eine alte Diskussion neu angefacht: die über eine Rückkehr zur Atomkraft.
Seit 1978 ist der Betrieb von Kernkraftwerken in Österreich verboten. Doch es hat einen Grund, dass die Anti-Atom-Position des Landes als scheinheilig kritisiert wird.