In Woelkis Schatten
Beim Thema sexueller Missbrauch in der katholischen Kirche ging es zuletzt nur noch um Kardinal Woelki und das Erzbistum Köln. Wie gehen andere Bistümer mit Missbrauchsgutachten und Betroffenen um?
Beim Thema sexueller Missbrauch in der katholischen Kirche ging es zuletzt nur noch um Kardinal Woelki und das Erzbistum Köln. Wie gehen andere Bistümer mit Missbrauchsgutachten und Betroffenen um?
Der Betroffenenbeirat der Bischofskonferenz wirft dem Kölner Missbrauchsgutachten vor, systemische Ursachen wie Klerikalismus oder Zölibat nicht zu berücksichtigen. Und Woelki handele „grob fahrlässig“.
Kippe oder Fluppe? +++ Katholische Kirche +++ Vertrag von Riga 1921 +++ Theresienstädter Testament
Die „Auszeit“ für den Hamburger Erzbischof Heße ist ein weiterer Beleg dafür, dass Franziskus seine von ihm selbst aufgestellten Regeln nur halbherzig anwendet.
Das Gutachten über den Umgang mit sexuellem Missbrauch im Erzbistum Köln zeigt, wie die Kirche Täter zu Opfern und Opfer zu Tätern machte.
Impfdiskussion +++ Osterdebakel +++ Osterruhe +++ Greser & Lenz „Was nun, Herr Woelki?“
Rom hat noch nicht darüber entschieden, ob Kardinal Woelki seine Pflicht verletzt hat. Der hatte einen Missbrauchsfall nicht angezeigt. Ein Gutachter hatte den Erzbischof dagegen schon von Schuld freigesprochen.
Für eine Woche ist das Gutachten der Münchner Juristen über den Umgang mit Fällen sexuellen Missbrauchs in Köln nun einsehbar. Doch die Kritik am Erzbistum ist weiterhin groß.
Welche Bedenken hat das Erzbistum Köln wirklich gegen das Münchner Gutachten zu sexuellem Missbrauch? Wahrscheinlich erhellt es die Krise der katholischen Kirche auf nicht-juristische Weise.
Die Ruhetage an Ostern sind gestrichen, jetzt kommen mögliche Verbote von Urlaubsreisen ins Spiel. Die EU debattiert über Impfstoff-Gerechtigkeit. Und in Köln sorgt ein zurückgehaltenes Gutachten für Aufsehen. Der Newsletter für Deutschland.
Die Vorgabe des Vatikans, homosexuellen Paaren die Segnung zu verweigern, stößt in Teilen der katholischen Kirchen auf Kritik und Widerstand. Nicht so in Köln, wo sich der Kardinal der umstrittenen Position aus Rom anschließt.
Ein Rücktritt kommt Kardinal Woelki nicht in den Sinn. Warum auch? Nicht nur in Köln sind Worte das eine und Taten das andere.
Anlass ist ein Gutachten zum Umgang mit sexualisierter Gewalt im Erzbistum Köln. Der Erzbischof fordert Änderungen im Kirchenrecht.
Kardinal Rainer Maria Woelki gibt sich selbstkritisch. Es wäre besser gewesen, wenn er mehr getan hätte. Mit Blick auf die von sexueller Gewalt Betroffenen sagt er: „Ich biete allen, die es wünschen, ein persönliches Gespräch an.“
Trotz aller Fehler hat Kardinal Rainer Maria Woelki Maßstäbe für die Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs gesetzt. Zur Lichtgestalt macht ihn das nicht. Das System katholische Kirche muss reformiert werden.
Im Gutachten zum Missbrauchsskandal im Kölner Erzbistum geht es unter anderem um Vertuschung und versäumte Meldepflichten. Mehrere Verantwortliche müssen gehen, doch der Kardinal bleibt. Reicht das? Wir sprechen mit Matthias Katsch, der selbst Opfer sexuellen Missbrauchs in einer Jesuitenschule wurde.
Das Kölner Missbrauchsgutachten wirft auch Weihbischof Ansgar Puff eine Pflichtverletzung vor. Kardinal Woelki suspendiert ihn nun vorläufig von seinem Amt – auf dessen eigenen Wunsch, wie das Erzbistum mitteilte.
Der frühere Kölner Kardinal Meisner hatte behauptet, „nichts geahnt“ zu haben vom Ausmaß sexuellen Missbrauchs in seinem Erzbistum. Das Missbrauchsgutachten widerlegt die Aussage von Woelkis Vorgänger.
Was in Köln sichtbar wurde, ist nur die Spitze eines Eisbergs. Viele andere Bischöfe wissen genau, warum sie unabhängige Gutachter nicht haben wollen.
„Um Schaden vom Amt des Erzbischofs sowie vom Erzbistum Hamburg abzuwenden“: Erzbischof Stefan Heße will wegen Pflichtverletzungen bei der Aufarbeitung von Missbrauchsvorwürfen auf sein Amt verzichten.
Der Amtierende Erzbischof Kardinal Rainer Maria Woelki wird in der zweiten Untersuchung zum Umgang mit Missbrauchsvorwürfen der katholischen Kirche nicht belastet. Andere katholische Würdenträger hingegen werden belastet, darunter der verstorbene Kardinal Meisner.
Das Gutachten, das Erzbischof Woelki jetzt vorlegte, zeigt das ganze Ausmaß der Pflichtverletzungen im Erzbistum Köln. Wie konnten die Beteiligten glauben, dass sie davonkommen?
Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki ist im Gutachten zur Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs im größten deutschen Bistum entlastet worden. Es seien keine Pflichtverletzungen bei Woelki feststellbar gewesen, sagte der Strafrechtler Björn Gercke.
Dem Kölner Erzbischof Woelki werden im neuen Missbrauchsgutachten keine Pflichtverletzungen vorgeworfen. Schwer belastet wird jedoch der Hamburger Erzbischof Stefan Heße.
Seit 2002 treibt das Thema Missbrauch die katholische Kirche in Deutschland um – und nicht nur die Kirche. Eine Chronik.
Das Urteil der Europäischen Arzneimittelbehörde ist entscheidend für den Fortgang der Impfkampagne. Bund und Länder streiten über Lockerungen. Und Italien gedenkt seiner Corona-Toten. Der Newsletter für Deutschland.
Die Enthüllungen im Erzbistum Köln bringen einen alten Fall wieder ans Licht. Ein Priester soll drei Mädchen missbraucht haben. Die Akten zeigen, wie zwei heutige Bischöfe gegen geltende Leitlinien verstießen.
Humanae vitae +++ Kardinal Woelki +++ Fadenverkreuzung +++ Merkel und Löw +++ Beitrag Olaf Scholz +++ Akte Altenheim +++ Sterberate
Infektionswege +++ Kardinal Rainer Maria Woelki +++ KSK-Kommandeur +++ Nord Stream 2 +++ Disruptives Denken
Scharfe Kritik und Wut von Gläubigen: Vor der Vorstellung eines umstrittenen Missbrauchsgutachtens kündigt Kardinal Woelki Konsequenzen an. Das gehöre zum Buße tun.
Welche Unbedachtheiten ist man bereit in Kauf zu nehmen, solange es gegen den Kölner Kardinal Woelki geht? Sein Amtsbruder Bätzing hält nichts davon, Woelki als Blitzableiter zu benutzen.
Die religionspolitischen Sprecher mehrerer Fraktionen kritisieren den Kölner Kardinal Woelki für dessen Rolle bei der Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs. Notfalls könne ein „Signal“ aus der Politik erforderlich sein.
Maßlos enttäuscht und unendlich zerrissen: Viele Gläubige kehren der katholischen Kirche wegen der Missbrauchsskandale den Rücken. Eine Reportage aus dem Erzbistum Köln.
Obwohl die Aufarbeitung sexueller Gewalt in der katholischen Kirche insgesamt eine Hängepartie ist, bleibt die Öffentlichkeit auf den Kölner Kardinal fixiert. Das wirft Fragen auf.
Der Kölner Erzbischof verteidigt den Beschluss, ein erstes Gutachten zu sexuellem Missbrauch zurückzuhalten. Der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland mahnt: Durch Fehlverhalten werde Vertrauen in alle christlichen Kirchen verspielt.
Wer von sexueller Gewalt Betroffene benutzt, um die eigene Glaubwürdigkeit oder die der Institution Kirche wiederherzustellen, hat nichts begriffen. Ein Gastbeitrag.