Wer wird Bätzings Nachfolger?
Die deutschen Bischöfe wählen einen neuen Vorsitzenden. Wer Italienisch kann, ist im Vorteil. Aber einen Favoriten gibt es nicht. Sicher ist nur, wer es nicht wird.
Kardinal Woelki soll entgegen den Regeln der Kirche einen Verdacht nicht an die Staatsanwaltschaft gemeldet haben. Ein Bericht dazu wurde nach F.A.Z.-Informationen entschärft.
Die deutschen Bischöfe wählen einen neuen Vorsitzenden. Wer Italienisch kann, ist im Vorteil. Aber einen Favoriten gibt es nicht. Sicher ist nur, wer es nicht wird.
In Köln ist der soziale Nexus von Kirche und Karneval zerbrochen, weil die Stadtgesellschaft den Erzbischof ablehnt. Von der Opernbühne aus wird Kardinal Woelki zur Buße gerufen, im Mundart-Musical des Männergesangvereins.
Kardinal Woelki +++ Boomer-Soli +++ Schuldenberge +++ Deutsche Bahn
Gegen Woelki klagen Missbrauchsbetroffene jetzt vor dem Vatikan. Aber jeder Unmut, der dem Kardinal entgegenschlägt, bestärkt ihn nur darin, sich als unschuldig leidender Gottesknecht zu sehen.
Der Betroffenenbeirat der Deutschen Bischofskonferenz will ein kirchenrechtliches Verfahren anstoßen – und wendet sich an den Papst persönlich.
Das Erzbistum Köln nennt die Berichte eines Journalisten des „Stadt-Anzeigers“ „menschenverachtend“ und will katastrophale repräsentative Umfragewerte für Kardinal Woelki nicht wahrhaben. Ein Offenbarungseid.
Die Kölner Staatsanwaltschaft folgt Erzbischof Woelki aufs Wort, wie auch immer er sich gerade herausredet. Legt die Justiz bei ihm andere Maßstäbe an als bei gewöhnlichen Bürgern?
Kardinal Woelki lädt für Dienstag zur Dankmesse in den Kölner Dom. Eine voreilig anberaumte Feier zum Bundesliga-Aufstieg? Um Himmels willen! Den Effzeh erwartet zuvor noch ein Höllenfahrtskommando.
Ein Rechtsstreit vor dem Landgericht Köln offenbart, wie die katholische Kirche vermeintliche Unschärfen im staatlichen Recht ausnutzt. Wo Religionsfreiheit draufsteht, ist nicht immer Religionsfreiheit drin – Gerichte sollten sich nicht täuschen lassen.
Hubert Winkels ist mit 70 Jahren alt genug für das Amt des Literaturpapsts. In seinem autobiographischen Buch studiert er die kulturelle und religiöse Erfahrung trotzdem undogmatisch.
Die Staatsanwaltschaft Köln widerspricht dem Erzbistum Köln. Zur Einstellung des Ermittlungsverfahrens gegen Kardinal Rainer Maria Woelki zu sagen, dieser sei unschuldig und habe nicht gelogen, sei „schon ziemlich stark“.
Zweieinhalb Jahre schwebte das Damoklesschwert einer Anklageerhebung wegen Meineids über Kardinal Woelki. Jetzt hat die Staatsanwaltschaft das Ergebnis ihrer Ermittlungen veröffentlicht.
An der vorigen Papstwahl waren noch sechs Kardinäle aus Deutschland beteiligt, nun sind es nur noch drei. Darin spiegeln sich die Entwicklungen des Pontifikats von Franziskus.
2013 wurde erstmals in der Geschichte der katholischen Kirche ein Lateinamerikaner zum Papst gewählt. Der Jesuit Jorge Mario Bergoglio nahm sich Großes vor.
Millionen Menschen trauern um den Papst. Aus aller Welt treffen Kondolationen ein. Weltliche und Kirchenführer finden eindrucksvolle Worte für Franziskus’ Wirken.
2013 wurde erstmals in der Geschichte der katholischen Kirche ein Lateinamerikaner zum Papst gewählt. Der Jesuit Jorge Mario Bergoglio nahm sich Großes vor. Ein Nachruf auf Papst Franziskus.
In einem Streit mit der „Bild“-Zeitung begibt sich das Kölner Erzbistum auf fragwürdige Wege. Um eine Aussage von Kardinal Woelki zu verhindern, wird weltliches und Kirchenrecht gebogen.
An sich geht es nur darum, wo angehende Priester studieren. Aber der Streit zwischen dem Erzbistum Köln und der NRW-Landesregierung könnte weitreichende Folgen für die Beziehungen zwischen Staat und Kirche haben.
Der Anschlag in Solingen erschüttert das Land. Die Kirchen in der Stadt sind mit Seelsorgern im Einsatz und haben ihre Gotteshäuser geöffnet. Ein Stadtpfarrer schildert die Situation.
Der Beirat des katholischen „Domradios“ bittet die Landesmedienanstalt, zu prüfen, ob die Unabhängigkeit des Senders in Gefahr ist. Die Befürchtung: Das Erzbistum könnte auf unkritische Berichterstattung drängen.
Wann wusste der Kölner Kardinal Woelki was? Diese Frage beschäftigt Gerichte und Ermittler. In einem Medienprozess im Zusammenhang mit dem Missbrauchskomplex hat der Kardinal nun recht bekommen.
Abschied von einer Ökumene, die es nicht mehr gibt: Zum letzten Mal veranstalten die beiden großen Kirchen gemeinsam die „Woche für das Leben“. Warum eine neue Nüchternheit einkehrt.
Die Lage ist ernst – ob in Berlin oder anderswo: Stoff genug also für die Fastnachtsredner, die am Freitagabend bei „Mainz bleibt Mainz“ in die Bütt steigen.
Der Essener Bischof Franz-Josef Overbeck erklärt im Interview, warum er das Denkmal für Kardinal Hengsbach „immer für unangemessen“ hielt. Er spricht auch über eigene Fehler und die Zukunft seines Bistums.
Nach einer anonymen Drohung ist der Bielefelder Hauptbahnhof wieder freigegeben worden. In Köln finden die Messen im Dom ebenfalls nach einem Gefahrenhinweis unter besonderen Sicherheitsmaßnahmen statt.
Der Vatikan erlaubt die Segnung homosexueller Paare – und hält zugleich an der Verurteilung praktizierter Homosexualität fest. Wie passt das zusammen? Und unter welchen Bedingungen darf dieser Segen erteilt werden?
Das Verhältnis zwischen dem starken Reformflügel in der Bischofskonferenz und dem Vatikan ist zerrüttet. Bei der anstehenden Neubesetzung mehrerer Bischofsstühle könnte das eine große Rolle spielen.
Am Mittwochabend haben rund 500 Menschen und katholische Priester vor dem Kölner Dom einen Segnungsgottesdienst für queere Paare gefeiert. Die Aktion ist auch ein Protest gegen Kardinal Woelki.
Die Missbrauchskrise beschäftigt Deutschland seit Jahren. Über die Amtsverantwortung der Hierarchen.
Das Erzbistum Köln hat ein neues Logo ohne Dom eingeführt. Es soll die „vielfältigen guten Seiten“ des skandalgeplagten Erzbistums zum Ausdruck bringen – wie, das bleibt unklar.
Von PCs aus dem Erzbistum Köln soll es „massenhafte Zugriffsversuche auf Porno-Webseiten“ gegeben haben. Der Kardinal sei es aber nicht gewesen, erklärt das Bistum nun.
Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki maßregelt einen Priester. Der hatte eine Segensfeier für homosexuelle Paare geleitet. Führende Geistliche protestieren gegen Woelkis Entscheidung. Die Kirche mache sich unglaubwürdig, sagen sie.
Die Staatsanwaltschaft hat bei ihrer Razzia im Erzbistum Köln auch das Handy und den Laptop von Kardinal Rainer Maria Woelki beschlagnahmt. Der Anwalt des Erzbischofs hat unterdessen Strafanzeige gestellt.
Sollen nun die Sünden der Vergangenheit kompensiert werden? Die Kirchen können auf rechtsstaatliche Verfahren hoffen – anders als ihre Opfer.
Polizeibeamte haben mehrere Räumlichkeiten des Erzbistums Köln durchsucht. Laut Staatsanwaltschaft gehe es um einen Anfangsverdacht gegen Kardinal Rainer Maria Woelki. Zu den Vorwürfen zählt unter anderem die Leistung eines Meineids.
Die Staatsanwaltschaft Köln hat bei ihren Ermittlungen gegen Rainer Maria Kardinal Woelki Gebäude des Erzbistums durchsuchen lassen. Auch in Kassel und Lohfelden in Hessen wurde je ein Objekt durchsucht.