Eklat um Kardinal Woelki
Am Sonntag sollte die Pilgermesse auf der elftägigen Aachener Heiligtumsfahrt ein Höhepunkt sein. Doch die Wirren um Kardinal Woelki trüben die Festfreude.
Am Sonntag sollte die Pilgermesse auf der elftägigen Aachener Heiligtumsfahrt ein Höhepunkt sein. Doch die Wirren um Kardinal Woelki trüben die Festfreude.
Das Kölner Missbrauchsurteil eröffnet Opfern einen neuen Rechtsweg. Sie können einen Amtshaftungsanspruch gegen die Kirche geltend machen. Das könnte auch helfen, künftige Missbrauchsfälle zu verhindern.
Was wusste Kardinal Woelki von den Vorwürfen gegen einen Priester, den er beförderte? Das Landgericht Köln urteilte, er hatte keine Kenntnis der Personalakte.
In einem Rechtsstreit gegen den Axel-Springer-Verlag hat der Kölner Kardinal Woelki gewonnen. Er hatte wegen Berichten über eine Beförderung eines missbrauchsbelasteten Geistlichen wider besseren Wissens geklagt.
Der Auftritt von Kardinal Woelki vor dem Kölner Landgericht ist ein Novum im Zuge des Missbrauchskandals. Anschuldigungen weist der prominente Zeuge von sich.
Die „Bild“-Zeitung behauptete, Woelki habe von sexuellen Kontakten eines Pfarrers gewusst und ihn trotzdem befördert. Eine Entscheidung in dem Verfahren soll am 26. April verkündet werden.
Heute vernimmt das Kölner Landgericht Kardinal Woelki als Zeugen. Es ist das erste Mal, dass ein Kardinal in Deutschland im Zusammenhang mit dem Missbrauchsskandal aussagen muss.
Der Koalitionsausschuss der Bundesregierung geht in die Verlängerung, die EU-Länder lassen dem Verbrennermotor eine Hintertür offen, und Kardinal Woelki sagt in Köln vor Gericht aus. Der F.A.Z.-Newsletter
Bischof Bode hat das getan, wovor sich viele Bischöfe drücken: Verantwortung für sein Versagen im Missbrauchsskandal übernommen. Zum Heldenstück taugt sein Rücktritt aber nicht.
Das Oberlandesgericht Köln hat über Berichte der „Bild“ im Zusammenhang mit sexualisierter Gewalt im Erzbistum Köln und Kardinal Woelki entschieden. Der Kardinal hat nur zum Teil Erfolg.
Der Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki wird wegen seines Verhaltens in der Missbrauchskrise erstmals persönlich vor Gericht erscheinen müssen. Das Landgericht Köln gab am Mittwoch bekannt, dass es in dem presserechtlichen Verfahren, das Woelki im vergangenen Jahr gegen die „Bild“-Zeitung angestrengt hatte, den Erzbischof als klagende Partei einvernehmen will.
Die langjährige Sekretärin des früheren Kölner Erzbischofs hat Woelki durch ihre Aussagen schwer belastet. Jetzt lässt der Kardinal die Glaubwürdigkeit der Frau infrage stellen – 2015 galt sie intern noch als „absolut integer“.
Papst Franziskus hat während der Trauermesse für seinen verstorbenen Amtsvorgänger Benedikt XVI. die Predigt gehalten. Unter den Gästen sind auch deutsche Spitzenpolitiker.
Im Streit über die Kölner Hochschule hatte die Düsseldorfer Regierung Kardinal Woelki mit einem Verfahren gedroht. Jetzt macht sie einen Rückzieher. Dass ihre Bedingungen erfüllt wurden, ist fraglich.
Die evangelische Kirche hat sich lange mit Kritik zurückgehalten. Nun legt Landesbischof Ernst-Wilhelm Gohl dem katholischen Bischof Woelki im Interview den Rücktritt nahe.
Wenn Glaubensleute früher zu Politikern gingen, standen ihnen alle Türen offen. Das hat sich geändert. Die Bedeutung der Kirchen schwindet rapide.
Die Zukunft der „Kölner Hochschule für katholische Theologie“ ist offen, das Geld reicht aktuell nur für das kommende Jahr. Auch an anderer Stelle läuft es für Kardinal Woelki nicht gut.
Die Kölner Staatsanwaltschaft ermittelt in einem zweiten Fall gegen den Kölner Erzbischof Woelki. Auch in diesem Fall geht es um die Frage, ob der Kardinal eine falsche eidesstattliche Versicherung abgegeben hat.
Für den Ausbau der von Kardinal Woelki kontrollierten theologischen Hochschule braucht es Geld. Nun scheint der Erzbischof neue Schachzüge vollzogen zu haben. Sie führen auch zu Opus Dei.
Bei ihrem Ad-limina-Besuch im Vatikan prallen die deutschen Bischöfe mit ihren Reformanliegen ab. Auch in der Causa Kardinal Woelki stößt der Vorsitzende der Bischofskonferenz beim Papst auf taube Ohren.
Kölns Erzbischof soll vom Prostituierten-Kontakt eines Priesters mehr gewusst haben, als er behauptet. Die Zeugin sagt: „Die Lügen müssen aufhören.“
Ein leitender Pfarrer erhebt schwere Vorwürfe gegen Woelki und dessen Sprecher. Der Bischof sei fehl am Platze, sagt er in einer Erklärung.
Auslöser war ein Zeitungsinterview einer ehemaligen Mitarbeiterin des Erzbistums Köln. Woelki weist alle Vorwürfe zurück.
Der Bundestag soll das höhere Kindergeld durchwinken. Die EU-Kommission legt Vorschläge für die Euro-7-Norm vor. Und Hansi Flick gibt seinen Kader für Qatar bekannt. Der F.A.Z. Newsletter.
Die Staatsanwaltschaft Köln hat ein Ermittlungsverfahren gegen Kardinal Woelki eingeleitet. Untersucht wird der Vorwurf der falschen eidesstattlichen Versicherung, den eine ehemalige Mitarbeiterin in einem Interview erhoben hat.
Kardinal Woelki beförderte einen Priester, der sich mit einem jugendlichen Prostituierten eingelassen hatte. Woelki sagt, er habe davon nur „gehört“. Aber eine Äußerung seines Anwalts könnte nun unbequem für ihn werden.
Während der „Ministranten-Wallfahrt“ in Rom wenden Jugendliche aus dem Erzbistum Köln ihrem Erzbischof bei der Predigt demonstrativ den Rücken zu – ein weiteres Symbol für das Verhältnis zwischen Woelki und den Katholiken im Rheinland.
Bischöfe wie Rainer Maria Kardinal Woelki führen ein Kirchenregiment im permanenten Notstandsmodus. Die Bindung an das Recht, und sei es nur das der eigenen Kirche, hat in ihrem Weltbild keinen Platz.
Drei katholische Priester werfen dem Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki vor, in einem Missbrauchsfall eine falsche Versicherung an Eides statt abgegeben zu haben.
Chinas Staatschef und Russlands Präsident sprechen über den Krieg in der Ukraine. Baerbock fordert zügigen Beschluss über Kampfpanzer. Und Kardinal Woelki droht eine neue Untersuchung. Alles Wichtige im F.A.Z. Newsletter für Deutschland.
Dem Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki könnte eine weitere vatikanische Untersuchung drohen.
Der Vatikan hat Kardinal Woelki bislang stets eine kirchenrechtlich weiße Weste bescheinigt. Damit könnte jetzt Schluss sein. Nach F.A.Z.-Informationen hat der Rektor von Woelkis Hochschule falsche Angaben zu deren Finanzierung gemacht.
Der Umgang mit Missbrauchsfällen und Betroffenen hat Kardinal Woelki nur einige Schrammen eingetragen. Jetzt geht es ums Geld – und es könnte knüppeldick kommen.
Eines der wichtigsten Beratungsgremien des Kölner Kardinals ist beschlussunfähig. Aus Protest gegen Woelki blieb die Mehrheit der Mitglieder einer Sitzung fern.
Der Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki hat Zweifel an einer von ihm abgegebenen eidesstattlichen Versicherung zu einem mutmaßlichen Missbrauchstäter zurückgewiesen. „Ich werde garantiert nicht hingehen und als Bischof einen Meineid leisten“, sagte er.