Kölner Domkapitel befragt Katholiken
In Köln endet eine Ära. Nach 25 Jahren an der Spitze des größten deutschen Erzbistums hat Joachim Kardinal Meisner auf sein Amt verzichtet.
In Köln endet eine Ära. Nach 25 Jahren an der Spitze des größten deutschen Erzbistums hat Joachim Kardinal Meisner auf sein Amt verzichtet.
Seit Benedikt XVI. zurückgetreten ist, stockt die Karriere seines einstigen ersten Sekretärs. Der neue Papst Franziskus redet lieber mit anderen.
In einem Youtube-Video ruft Papst Franziskus zur Einheit aller Christen auf - und übt Selbstkritik. Dass er sich gemeinsam mit einem evangelikalen Bischof vor die Kamera stellte, gilt in der Kurie als Sensation.
Papst Franziskus hat einen ersten Schritt zur Reform der Vatikan-Bürokratie gemacht. Die neue Behörde soll Haushaltspläne erstellen und Bilanzen kontrollieren.
Die Kirche entdeckt den Exorzismus wieder. Vor allem in Südeuropa intensiviert sie die Ausbildung Geistlicher zu Teufelsaustreibern. Doch die meisten, die sich besessen wähnen, sollten lieber zum Arzt.
Stiftungen, die keine sind, Geheimregistraturen, die es gar nicht gibt: In der Berichterstattung über den Neubau auf dem Limburger Domberg wimmelt es von Unrichtigem, Ungereimtem – und frei Erfundenem.
Als Darbietung eines „psychisch Kranken“ hat der FDP-Politiker Alexander Schmidt die in Wuppertal uraufgeführte Oper „Der Universums-Stulp“ von Eugen Egner bezeichnet. Ein Offener Brief anlässlich eines verstörenden Opernbesuchs.
Eine Steuerberaterkanzlei hatte Papst Benedikt XVI. bei einer Generalaudienz in Rom einen Scheck über 50.000 Euro überreicht. Dann wollte sie die Spende absetzen. Das Finanzamt lehnte ab und gewinnt nun vor Gericht.
Am Mittwoch erhält der Vatikan den Untersuchungsbericht zur Affäre um den Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst.
Das Ergebnis der vom Vatikan angeordneten Mitgliederbefragung aus den deutschsprachigen Ländern zeigt: Die „Verbotsmoral“ hat ausgedient. Doch was danach kommt, ist noch nicht abzusehen.
Die Kirche muss den Zeitgeist weder fürchten, noch sich ihm anbiedern. Wenn es um Ehe und Familie geht, suchen die Gläubigen weiter bei ihr Rat. Ob beim „Sex vor der Ehe“ oder der Verhütung - eine reine Verbotsethik reicht da aber nicht aus.
Rund um Zakopane liegen die besten Skigebiete Polens. Mehr als eine Million Touristen kommen jährlich in die „Winterhauptstadt“ des Landes, um die sagenumwobene Tatra zu befahren.
In der katholischen Kirche in Deutschland macht sich ein Gefühl der Befreiung breit. Bischöfe wie der Trierer Ackermann oder der Essener Overbeck äußern sich mittlerweile unerschrocken über Sexualmoral oder Zölibat. Dennoch gelten sie auch im Vatikan als Kandidaten für die Meisner-Nachfolge.
Trotz seiner vom Papst verordneten Auszeit weilt der Limburger Bischof Tebartz-van Elst regelmäßig im Bistum. Dort ist er aber ohne nennenswerten Einfluss auf die Verwaltung, wie der Frankfurter Stadtdekan zu Eltz meint.
Eigentlich soll er sich aus seiner Diözese fernhalten. Doch Tebartz-van Elst wohnt nicht nur regelmäßig in seinem alten Dienstsitz, angeblich erteilt er auch seinem Vertreter Anweisungen. Das berichtet die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung.
Honduras hat seit Kurzem einen neuen Präsidenten. Ein Gespräch mit Kardinal Oscar Andrés Rodríguez Maradiaga über die Lage in seiner Heimat und die katholische Kirche unter Papst Franziskus.
Bei der Vatikanbank wird aufgeräumt. Der bisherige Präsident der Finanzaufsichtsbehörde wird von Papst Franziskus abgelöst. Vorläufig wird das Amt dem Bischof Giorgio Corbellini übertragen.
Es ist „Karlsjahr“: Überall erinnern Ausstellungen an den Frankenkaiser. Aber haben wir nichts Besseres zu tun? Was verbindet uns mit einem Mann, der vor zwölfhundert Jahren starb?
Kirchenrechtler Thomas Schüller rechnet nach seinen Worten nicht mit der Auflösung des Bistums Limburg als Reaktion auf die Krise. Eine anders lautende Nachricht stuft er als „Desinformation“ ein.
Der Papst hat Frankreichs Präsidenten Hollande im Vatikan empfangen. Es sei ein herzliches Treffen gewesen, heißt es – aber der Kirche passt vieles in Paris nicht.
Zum Auftakt des Weltwirtschaftsforums in Davos präsentieren die Gastgeber stolz eine Botschaft des Papstes an die versammelten Wirtschaftsführer: Franziskus ruft darin zum Kampf gegen die Armut auf.
Warten auf die Klärung durch Rom: Der Limburger Generalvikar Wolfgang Rösch im Interview über die Krise des Bistums, Bischof Tebartz-van Elst und Geschick beim Reparieren.
In den letzten beiden Jahren vor seinem Rücktritt enthob Papst Benedikt XVI. rund 400 Priester ihrer Ämter wegen Kindesmissbrauchs. Deutlich mehr, als in den Jahren zuvor, wie neue Zahlen zeigen.
Papst Franziskus sieht Schwangerschaftsabbrüche als Teil einer „Wegwerfkultur“. Menschen würden wie nicht mehr benötigte Gebrauchsgegenstände entsorgt.
Der frühere Erzbischof von Regensburg und Präfekt der Glaubenskongregation, Gerhard Ludwig Müller, soll in den Kardinalsstand erhoben werden. Das teilte der Vatikan am Sonntag mit.
Die Insolvenz des Weltbild-Verlags ist der Höhepunkt eines jahrelangen Streits in der katholischen Kirche. Die Sanierung des Unternehmens scheiterte am Unvermögen der Gesellschafter.
Der Grünen-Abgeordnete Volker Beck unterstellt Papst Franziskus einen „theologischen Rückfall“ vor das Zweite Vatikanische Konzil. Der Papst hatte die Homo-Ehe als einen „anthropologischen Rückschritt“ bezeichnet.
Zum Jahresbeginn warnt Papst Franziskus vor Gleichgültigkeit gegenüber der Gewalt in vielen Teilen der Welt. Die deutschen Bischöfe kritisieren die Debatte über Armutseinwanderung.
Ist das Christentum eine marktfeindliche Religion? Ist es eine Religion für die Armut, gegen die Reichen? Ganz im Gegenteil: Aus dem Christentum heraus sind entscheidende Grundlagen für den Kapitalismus entstanden.
Groß war die Vielfalt der 2013 veröffentlichten Bücher. Was Buchredakteure dieser Zeitung wirklich begeistert, bewegt und belehrt hat, das ist hier versammelt.
In der ersten Weihnachtsbotschaft seines Pontifikats rief Papst Franziskus zu Dialog und Friedfertigkeit auf. Danach spendete er den traditionellen Segen.
Am heutigen Mittwoch verkündet Papst Franziskus um 12 Uhr Mittags die Weihnachtsbotschaft und erteilt vor den versammelten Gläubigen auf dem Petersplatz den Segen „Urbi et Orbi“.
Prunk liebt er nicht, doch die festliche Zeremonie im geschmückten Petersdom ist unabdingbar: Franziskus feiert erstmals als Papst die Geburt Jesu. Die Welt mit ihrer Finsternis brauche Licht, sagt er.
Die Lage der Christen in Syrien wird immer prekärer. Die russisch-orthodoxe Kirche mimt den Retter, aber für die Verfolgten ist bislang nur wenig Hilfe zu erkennen.
Die ewige Stadt und der Vatikan bereiten sich auf das Fest der Geburt Christi vor. Franziskus wird das erste Mal als Papst in Rom Weihnachten feiern und dafür an Heiligabend das Hochamt im Petersdom lesen.
Papst Franziskus hat die Lebenswirklichkeit der Menschen im Blick und verkörpert revolutionären Schwung. Doch mit seinem Leitbild einer armen Kirche allein ist dieser nicht gedient. Ein Gastbeitrag von Nikolaus Schneider.