Kirche und Kapital
Der Papst geißelt die Marktwirtschaft. Dabei brauchen wir sie so wie nie.
Der Papst geißelt die Marktwirtschaft. Dabei brauchen wir sie so wie nie.
Papst Franziskus ist bei den Deutschen beliebt. Die Positionen der Kirche zu vielen Lebensfragen werden aber kritisiert – von der Gesamtbevölkerung und den Katholiken.
San Lorenzo präsentiert dem Papst seinen Pokal. Der Neymar-Wechsel interessiert die Justiz. Und Aubameyang sprintet schneller als Usain Bolt. Fußball kompakt am Mittwoch.
Der Streit im Bistum Limburg und Bischof Tebartz-van Elst dreht sich nur auf den ersten Blick um explodierte Baukosten. In Wahrheit stehe ein Richtungsstreit dahinter, meint der Präfekt des Päpstlichen Hauses.
Franziskus ist erst seit neun Monaten im Amt, aber mit seinem Stil hat er die Kirche schon jetzt geprägt. Nun wird er 77 Jahre alt.
Im neuen Jahr wird sich zeigen, ob der beurlaubte Bischofs Tebartz van-Elst ins Limburger Bistum zurückkehren darf. Sein Vertreter Rösch mahnt, nicht in Gegnerschaft zu verfallen.
Eine Lanze nach der anderen bricht der Präfekt der vatikanischen Glaubenskongregation, der deutsche Kurienerzbischof Müller, für Tebartz van-Elst – obwohl er mit der Sache gar nicht befasst ist.
Wie entscheidend ist das Vertrauen der Kirchenbasis für eine Rückkehr des beurlaubten Bischofs Tebartz-van Elst nach Limburg? Der Glaubenspräfekt im Vatikan und der vom Papst eingesetzte Limburger Generalvikar beantworten diese Frage unterschiedlich.
Das Time-Magazin hat Papst Franziskus zum Mensch des Jahres 2013 gewählt. Er habe es in nur neun Monaten ins Zentrum der wichtigsten Debatten unserer Zeit geschafft, begründet das Magazin die Wahl.
Baring wollte streiten, Blüm nicht mitmachen, und zur Rentensystematik hatten die geladenen Unterhaltungskünstler nicht viel zu sagen: Sandra Maischberger blickte mit ihren Gästen auf das Jahr 2013 zurück.
Das Konklave wählt Jorge Mario Bergoglio zu Papst Franziskus, Nordkorea droht dem Süden mit Krieg und in Europa macht sich der Märzwinter breit. Die F.A.Z. blickt zurück auf das Jahr 2013: der März.
Papst Benedikt XVI. tritt zurück, das Krümelmonster klaut den Leibniz-Keks, in Supermärkten taucht falsch deklariertes Pferdefleisch auf und Annette Schavan verliert ihren Doktortitel. Die F.A.Z. blickt zurück auf das Jahr 2013: der Februar.
Die von Papst Franziskus angestoßene Reform der Kurie braucht viel Zeit. Schließlich sollen sich die Kardinäle nicht nur auf marginale Nachbesserungen und Änderungen beschränken.
Anne Will begann erst kurz vor Mitternacht. Fußball ist dann doch wichtiger als der Papst. Aber das Aufbleiben lohnte sich. Auch wegen Oskar Lafontaine.
Papst Franziskus schreibt gegen die Tyrannei des Marktes und geißelt den Reichtum. Das entspricht christlicher Tradition. Bloß für die Armen springt dabei nichts heraus.
Der Papst greift den Kapitalismus an. Dabei hat die Globalisierung Millionen Menschen aus der Armut befreit. Und vor dem Hungertod gerettet.
Papst Franziskus will die Türen der Kirche weit für die Armen öffnen. Sein erstes Apostolischen Schreiben empfinden viele als radikal. Der Mainzer Kardinal Lehmann sieht das anders.
Das Sendschreiben des Papstes spiegelt die Wirtschaftsgeschichte Argentiniens. Der Papst bricht zwar für den „Freimut“ in der Kirche eine Lanze, schürt aber auch das Ressentiment der Kirche gegenüber Wirtschaft und Staat.
Freiheit statt Zwang, Einladung statt Kontrolle: Mit seinem ersten „Apostolischen Schreiben“ wirbt Papst Franziskus für eine grundlegende Reform der katholischen Kirche. Hinter diesen Anspruch wird es kein Zurück mehr geben. Ein Kommentar.
Papst Franziskus kritisiert die Traditionalisten, will die Bischofskonferenz stärken und denkt an die „Reform des Papsttums“. Eine Kirche, die auf die Straße gehe, sei ihm lieber als eine verschlossene, schreibt er in seiner ersten Lehrschrift.
An diesem Dienstag wird Papst Franziskus seine erste Lehrschrift veröffentlichen. Er will damit aus dem theologischen Schatten seines Vorgängers heraustreten - und den Weg zu einer offeneren Kirche fortsetzen.
Der russische Präsident Wladimir Putin und Papst Franziskus haben bei ihrer ersten Begegnung über den Konflikt in Syrien und die Situation christlicher Minderheiten gesprochen. Das teilte der Vatikan mit.
jöb. ROM, 25. November. Papst Franziskus hat am Montagabend erstmals den russischen Präsidenten Wladimir Putin empfangen.
Der Vatikan präsentiert erstmals Reliquien, die von Petrus stammen sollen. Kann das wirklich sein? Die gefundenen Knochensplitter werfen reichlich Fragen auf.
Kommt jetzt die Wende in der Grünen Gentechnik? Der Goldene Reis ist angeblich das Trojanische Pferd einer unmoralischen Gentechnik-Lobby. Allerdings scheint der Vatikan da inzwischen ganz anderer Ansicht.
ROM, 19. November. Auf den neuen Staatssekretär des Heiligen Stuhles wartete zum Arbeitsantritt im Apostolischen Palast am Montag nicht nur Perry Gladstone, ...
Es gibt Zeugen, und es gibt dieses Foto von einem freudestrahlenden Papst, der ein durchsichtiges Säckchen Reis in beide Hände nimmt.
25 Meter ist die Fichte hoch, die bald auf dem Petersplatz in Rom stehen soll. Noch wächst sie tief im Bayrischen Wald. Der genaue Standort wird vorsichtshalber geheim gehalten.
Hätte das Gericht die beiden falschen Aussagen des Bischofs so gewichtet wie die Staatsanwaltschaft, hätte der Papst Tebartz-van Elst wohl aus dem Amt entfernen müssen. Nun aber richtet sich alle Aufmerksamkeit wieder auf Limburg.
Wegen eidesstattlicher Falschaussage muss der Limburger Bischof Tebartz-van Elst 20.000 Euro zahlen. Unter dieser Bedingung wird das Amtsgericht Hamburg das Verfahren einstellen.
Dieser Tage hat Erzbischof Nikola Eterović seinen Dienst als Nuntius des Heiligen Stuhls in Berlin angetreten und wird damit auch Doyen des dortigen
27 Bistümer gibt es, und die Bischöfe fahren allesamt (oder werden gefahren in) Autos aus Deutschland. BMW, Mercedes-Benz, Audi, VW. Am genügsamsten geht es in Erfurt und Eichstätt zu.
Der philippinische Präsident Aquino hat den nationalen Notstand ausgerufen. Auch vier Tage nach dem schweren Taifun Haiyan können Helfer auf den Philippinen noch immer nicht alle Regionen erreichen. Es wird befürchtet, dass die Zahl der Todesopfer auf weit über 10.000 steigen könnte.
Papst Franziskus hat sich an die Arbeit gemacht und erste Aufgaben verteilt. Erzbischof Lorenzo Baldisseri, einen langjährigen Vertrauten, hat er zum ...
Ist das Gemälde im Frankfurter Städel Museum echt? Um das Porträt Julius II. tobte eine Debatte. Jetzt antwortet das Museum mit einer Ausstellung.
Rom macht auch die Söhne lutherischer Pfarrer zu Deutern des Papsttums. Christian Friedrich Delius hat der Stadt, in der er 1943 als Sohn eines ...