Peinlich
Papst Franziskus ist der Träger des Internationalen Karlspreises 2016 der Stadt Aachen. Dabei hat sich der Argentinier eigentlich längst für den Orden wider den tierischen Ernst qualifiziert.
Papst Franziskus ist der Träger des Internationalen Karlspreises 2016 der Stadt Aachen. Dabei hat sich der Argentinier eigentlich längst für den Orden wider den tierischen Ernst qualifiziert.
Das Kuratorium des Aachener Karlspreises würdigt Papst Franziskus für seine „Botschaft der Hoffnung und Ermutigung“. Die Verleihung wird im kommenden Jahr in Rom stattfinden.
Jeder Festangestellte im Vatikan erhält zum Jahresende eine Flasche Prosecco und ein Panettone, freie Mitarbeiter bekommen kein Geschenk mehr. Der Papst hat das Sparen befohlen – und teilweise hält sich der Kirchenstaat daran.
Medizinische Experten der Vatikanbehörde sollen das dritte Wunder der Mutter Teresa von Kalkutta zweifelsfrei bestätigt haben. Der Vatikan bestätigte, dass einer Heiligsprechung nichts mehr im Weg stehe – über einen Termin wird auch schon spekuliert.
Mit kleinen Bekenntnissen setzt sich Papst Franziskus für mehr Ökumene ein. In Deutschland aber stocken die offiziellen Dialoge. Ein Gespräch mit Walter Kardinal Kasper, der für mehr Freundschaft plädiert.
Der Papst setzt zur Erneuerung der Kirche auf „Barmherzigkeit“. Doch damit allein ist den innervatikanischen Verkrustungen nicht beizukommen.
Feierliche Zeremonie vor zehntausenden Gläubigen im Vatikan: Der Papst hat die Heilige Pforte des Petersdoms geöffnet. Es ist der Auftakt des Jahres der Barmherzigkeit, das Franziskus ausgerufen hat.
Maria Rosaria Maiorino ist seit Kurzem für die Sicherheit im Vatikan zuständig. Dort muss sie sich nicht nur um einen unberechenbaren Papst kümmern. Im „Jahr der Barmherzigkeit“ hat sie es mit 30 Millionen Pilgern zu tun.
Papst Benedikt XV. übernahm die Regierung der Kirche zu einem kritischen Zeitpunkt. Was der Statthalter der Rex pacificus über das Kriegsgeschehen denkt, verrät die Frankfurter Zeitung am 7. Dezember 1915.
Ralf Bos ist Feinkost-Unternehmer und Trüffel-Papst. Im Gespräch spricht er über die besten Sorten, die seltsamen Preise, neue Anbaugebiete und die Frage, was man mit Trüffeln überhaupt macht.
Wieder stehen Mitarbeiter des Papstes vor Gericht, weil sie interne Dokumente rausgegeben haben. Die werfen kein schlechtes Licht auf Franziskus. Wohl aber auf den Klerus.
Papst Franziskus ist ein Meister der flexiblen Metapher. Das hat er jetzt wieder auf seiner Afrika-Reise bewiesen – mit widersprüchlichen Aussagen über das Verhältnis von Religion und Gewalt.
Papst Franziskus hat während seiner Afrikareise auch in einer Moschee gebetet. Auf dem Rückflug nach Rom wendet er sich strikt dagegen, Muslime angesichts des islamistischen Terrorismus unter Generalverdacht zu stellen.
Tausende Menschen nahmen an der Abschlussmesse des Papstes in Afrika teil. Franziskus rief sowohl Christen als auch Muslime auf, dem „Lockruf des Satans“ zu widerstehen.
Die Zentralafrikanische Republik ist zerrissen von konfessionellen Streitigkeiten und Gewalt. Papst Franziskus hofft nun, dass von seinem Besuch in der Hauptstadt Bangui ein Signal der Einheit ausgeht.
In der Zentralafrikanischen Republik beendet der Papst seinen ersten Afrika-Besuch. Das von Gewalt erschütterte Land hat höchste Sicherheitsvorkehrungen getroffen, um die Visite des Oberhaupts der Katholiken zu schützen.
Seinen ersten Besuch in Afrika hat Papst Franziskus in Kenia begonnen. Er sagte, im Mittelpunkt jeder Politik müsse das Gemeinwohl der gesamten Gesellschaft stehen. Aber er mahnte auch Sorge um die Zukunft an.
Lange stand die Reise des Papstes in Frage. Doch Franziskus schlug alle Sicherheitsbedenken in den Wind und reist an diesem Mittwoch nach Kenia, Uganda und Zentralafrika.
Am Dienstag beginnt in Rom ein spannender Prozess: Es geht um geheime Dokumente des Vatikan. Über die Vorwürfe des Journalisten Gianluigi Nuzzi gegen die Finanzgeschäfte des Heiligen Stuhls.
Köln, Bonn und Barcelona: Gleich drei Opernhäuser bringen „Benvenuto Cellini“ von Hector Berlioz heraus – und von unerwartet zauberhaften Momenten bis zum grellen Varietézirkus ist alles dabei.
Das „Heilige Jahr“ in Rom mit Millionen von Pilgern wird von Sicherheitsbehörden und Geheimdiensten mit Sorge erwartet. Doch der Papst will auch nach den IS-Anschlägen von Paris nicht, dass die Türen der Kirchen gepanzert werden.
Papst Franziskus predigt in einer lutherischen Kirche frei von der Seele weg. Heraus kommt ein kleines Bekenntnis für mehr Ökumene. Mehr verhinderten die anwesenden Kardinäle.
Ausschweifende Partys, Korruption und Geldverschwendung: Zwei neue Bücher befeuern die Debatte um die Zustände am Heiligen Stuhl. Demnach tobt hinter den Mauern des Vatikans ein Krieg gegen Papst Franziskus – weil er dem Treiben ein Ende setzen will.
Ein neuer Enthüllungsskandal im Vatikan zieht weitere Kreise. Zwei frühere Mitarbeiter des Heiligen Stuhls sollen Journalisten Mitschnitte von Telefongesprächen von Papst Franziskus zugespielt haben. Einer von ihnen sitzt jetzt in Haft.
An die Stelle der einen römischen Papstkirche treten Konfessionen und Denominationen, an die Seite der Pilger und der Orden tritt eine reformatorische Welt der volkssprachlichen Bibelleser und Liedsänger - Luthers Reformation hat Europa verändert und mit Europa die Welt.
Drei Wochen hat die Bischofssynode im Vatikan über Ehe und Familie beraten. Das strittige Thema Homosexualität dürfte im Abschlussbericht kaum eine Rolle spielen.
Seit sich die westliche Kultur als "modern" versteht, ist das Gebot der Ehe-Enthaltsamkeit für katholische Priester ein Grund des Anstoßes und der Empörung. Wird sich durch den weltoffenen Papst etwas daran ändern?
Im Vatikan gibt es Kräfte, die gegen den Reformeifer des Papstes kämpfen. Um den Ausgang der Familiensynode zu sabotieren, verbreiten sie Lügen über Franziskus.
Die Kirche blickt gespannt nach Rom, doch bei ihrer Familiensynode haben die Bischöfe die strittigen Punkte bislang nur berührt. So manche fragen sich, womit das Treffen überhaupt enden soll. Einem Machtwort des Papstes?
Die katholische Kirche hat im vergangenen halben Jahrhundert einen profunden Wandel durchlaufen, der nur selten explizit erwähnt wird. Kann er in der gegenwärtigen Bischofssynode zu einer sichtbaren Vollendung kommen?
Um 11 Uhr wird der Friedensnobelpreis verliehen. Angela Merkel ist nominiert, aber darüber unglücklich. Der Präsident der EU-Kommission hingegen kann sich den Preis für die Kanzlerin gut vorstellen.
Ein scharfer Richtungsstreit über Ehe und Sexualität vergiftet das Klima in der katholischen Kirche. Gekämpft wird mit harten Bandagen. Die Bischofssynode im Vatikan soll den Streit jetzt schlichten.
Auf seiner Amerika-Reise hat Papst Franziskus die renitente Standesbeamtin Kim Davis getroffen und ihr angeblich Mut zugesprochen. Davon will Franziskus nun nichts mehr wissen.
Vor fünfzig Jahren, am 1. Oktober 1965 wurde Walter Adlhoch katholischer Stadtdekan. Der Kirchenmann mit dem Titel Monsignore war ein selbstbewusster Repräsentant des Katholizismus.
Im Streit um die Zulässigkeit eines Giftcocktails gibt die Gouverneurin von Oklahoma einem Todeskandidaten mehr Zeit. Sogar der Papst hatte sich in dem Fall zu Wort gemeldet.