Rakete um Rakete
In Gaza greift Israel gezielt Wohnhäuser an, in denen es Kommandozentralen und Waffenlager vermutet. Die Armee sieht in ihnen „legitime militärische Ziele“. Die UN schätzen: Zwei Drittel der Opfer sind Zivilisten.
In Gaza greift Israel gezielt Wohnhäuser an, in denen es Kommandozentralen und Waffenlager vermutet. Die Armee sieht in ihnen „legitime militärische Ziele“. Die UN schätzen: Zwei Drittel der Opfer sind Zivilisten.
Während Israelis und radikale Palästinenser einander mit Raketen beschießen, verhallen Rufe nach einer Waffenruhe ungehört. Israel bereitet weiterhin eine Bodenoffensive vor.
Mehr als 1000 Ziele hat Israel im Gazastreifen bislang angegriffen - Ministerpräsident Netanjahu schließt eine Bodenoffensive jedoch weiter nicht aus und setzt den Beschuss fort. Die Vereinigten Staaten fordern eine schnelle Waffenruhe.
Seit Tagen pendeln die Israelis zwischen Schutzraum und Alltag. In manchen Städten bleiben ihnen nur Sekunden, um sich in Sicherheit zu bringen.
Die israelischen Angriffe auf den Gazastreifen dauern an - es gibt Dutzende Tote. Genau beobachtet das Militär aber auch das Geschehen im Norden - denn die Hizbullah im Libanon ist mit ihrem Raketenarsenal eine noch viel größere Gefahr als Hamas und Islamischer Dschihad.
Auch Amerikas Angebot, eine Waffenruhe auszuhandeln, kann den Konflikt im Gazastreifen nicht entschärfen. Israel hat angekündigt, die Militäreinsätze auszuweiten.
Israel hat seine Luftangriffe auf den Gazastreifen verstärkt. Dabei sind vor allem Hamas-Aktivisten im Visier. Viele Zivilisten geraten dabei aber in die Schusslinie.
Ich habe die Familie des ermordeten palästinensischen Jungen besucht und weiß nun, dass der Zeitpunkt für eine moralische Revolution gekommen ist. So darf es nicht weitergehen.
In Israel spricht man nur von einer Militäroperation. In Wirklichkeit herrscht Krieg. Selten war die Lage im Nahen Osten so bedrohlich und so hoffnungslos wie in diesen Tagen.
Nach einer Nacht der Luftschläge und Gegenschläge wappnet sich die israelische Armee für eine Bodenoffensive im Gazastreifen. In Israel wurden drei der sechs Verdächtigen des mutmaßlichen Rachemords an einem palästinensischen Jugendlichen freigelassen.
Palästinensische Extremisten haben nach Angaben der israelischen Armee erstmals Raketen auf den einzigen Atomreaktor Israels abgefeuert. Auch UN-Generalsekretär Ban Ki Moon äußerte seine Sorge: „Gaza steht auf Messers Schneide.“
Während sich Israelis in Bunkern vor den Hamas-Raketen in Sicherheit bringen, sind die Bewohner des Gazastreifens den Luftangriffen weitgehend schutzlos ausgeliefert. Zivilisten werden zu Geiseln militanter Islamisten.
Eine Hamas-Rakete fliegt rund 120 Kilometer nach Israel hinein - so weit wie keine zuvor. Das bestätigt schlimmste Befürchtungen: Fast das ganze Land ist verwundbar.
Das israelische Militär hat in der Nacht 160 Ziele in Gaza bombardiert. Dabei wurde auch der Extremistenführer Hafes Hamad getötet. Eine Hamas-Rakete flog so weit nach Israel hinein wie noch keine zuvor.
Dramatische Zuspitzung im Gazakonflikt: Zum ersten Mal seit 2012 haben radikale Palästinenser aus dem Gazastreifen wieder Tel Aviv und Jerusalem angegriffen. Offenbar konnte die israelische Abwehr nicht alle Raketen rechtzeitig zerstören.
Die Kampfhandlungen erreichen einen kritischen Punkt: Das israelische Kabinett hat den Weg für einen möglichen Truppeneinmarsch in den Gazastreifen frei gemacht. Die Hamas wiederum schießt auf Ziele in Jerusalem und Tel Aviv.
Es sollte eine entspannte Urlaubsfahrt im Mittelmeer sein. Doch dann gerieten die Passagiere des Kreuzfahrtschiffes „Aida Diva“ zwischen die Fronten im Konflikt Israels mit den Palästinensern. Die Reederei prüft nun Konsequenzen.
Nach den Worten von Verteidigungsminister Jaalon bereitet sich Israel auf eine Operation vor, „die nicht innerhalb von Tagen enden wird“. Ministerpräsident Netanjahu sagt, die Hamas soll „einen hohen Preis zahlen“.
Israels Militär reagiert auf den Raketenhagel aus Gaza mit massiven Luftangriffen. Von dem Konflikt mit den Palästinensern war auch das Kreuzfahrtschiff „Aida Diva“ indirekt betroffen.
Die radikalislamische Hamas hat mehr als 60 Raketen auf Israel abgefeuert, mehrere Großstädte werden zum Ziel. Die israelische Regierung mobilisiert Truppen - die Angst vor einem neuen Krieg in Nahost wächst.
„Es hat nie funktioniert“: Die Partei Außenminister Liebermans hat die Fraktionsgemeinschaft mit der Likud-Partei von Ministerpräsident Netanjahu aufgekündigt. Liebermans „Israel Beitenu“ forderte ein noch härteres Vorgehen gegen die Palästinenser.
Die Sorge vor einem neuen Gaza-Krieg wächst. Durch israelische Luftangriffe sind neun mutmaßliche Mitglieder der Hamas getötet worden. Unterdessen soll nach dem Mord an einem 16 Jahre alten Palästinenser einer der Verdächtigen die Tat gestanden haben.
Die israelische Stadt Sderot ist einem dauerhaften Raketenhagel aus dem Gaza-Streifen ausgesetzt. Neue Details über den Mord an einem Jungen schüren die Wut der Palästinenser. Doch wohin wird sie führen?
Nach dem mutmaßlichen Rachemord an einem 16 Jahre alten Palästinensers sind Medienberichten zufolge sechs Verdächtige festgenommen worden. Israelische Polizisten sollen in Jerusalem einen Cousin des Getöteten während Ausschreitungen brutal zusammengeschlagen haben.
Ein vorläufiger Autopsiebericht lässt weitere Spannungen erwarten: Der ermordete 16 Jahre alte Palästinenser Abu Khdeir soll bei lebendigem Leibe verbrannt sein. Wütende Araber demonstrieren in mehreren Städten.
Israel steht eines der heißesten Wochenenden seit Jahren bevor. Immer häufiger ist von einer neuen Intifada die Rede. Bei der Beerdigung des ermordeten 16 Jahre alten Palästinensers kommt es zu gewaltsamen Zusammenstößen.
Zuerst wurden drei israelische Jugendliche entführt und getötet, dann ein palästinensischer. Dessen Familie veröffentlichte nun ein Video, das die Täter zeigen soll.
Unter Palästinensern und Israelis geben die Scharfmacher den Ton an. Die Beisetzung des in Jerusalem ermordeten 16 Jahre Palästinensers könnte in neue gewaltsame Proteste münden.
Den zusätzlichen Truppen an der Grenze zum Trotz: Die israelische Führung ist an keiner neuen Militäroffensive im Gazastreifen interessiert – und hofft, dass die Hamas dies ähnlich sieht.
Israel verlegt zusätzliche Truppen an die Grenze zum Gazastreifen. An einer Invasion sei man aber derzeit „nicht interessiert“, wie es hieß. In der Nacht zum Donnerstag waren von dort wieder zahlreiche Raketen auf Israel abgefeuert worden.
Nach dem Mord an drei israelischen und einem palästinensischen Teenager ist das Land in Aufruhr. Israelis machen Jagd auf Araber, Palästinenser stecken Reifen in Brand. Ministerpräsident Netanjahu ruft zur Mäßigung auf.
Nach der Trauerfeier für drei ermordete Jugendliche droht eine neue Spirale der Gewalt. Israels Regierung will Vergeltung und beschuldigt die Hamas. Die radikalen Palästinenser bestreiten jede Beteiligung und sprechen von einem Vorwand für Militäraktionen.
Die drei getöteten jungen Israelis sind beigesetzt worden. Nun sinnt das Land darüber nach, wie die Vergeltung aussehen könnte. Gibt es wieder Krieg in Gaza?
Nach dem Fund der drei getöteten Studenten sind die Trauer und die Wut in Israel groß. Die Regierung will gleich nach der Beerdigung entscheiden, wie sie auf die mutmaßliche Hamas-Tat reagiert.
Nach dem Tod der entführten Jugendlichen haben israelische Kampfjets Hamas-Einrichtungen im Gazastreifen angegriffen. Auch die Häuser von zwei Tatverdächtigen wurden gesprengt. Weitere Aktionen dürften folgen.
Seit Mitte Juni waren sie verschwunden, nun die traurige Gewissheit: Die drei im Westjordanland vermissten jungen Israelis sind tot. Nach den Worten von Ministerpräsident Netanjahu wird die Hamas „dafür bezahlen“.