Am Hass scheitern
Oren Kessler geht in seinem Buch „Palästina 1936“ zurück zu den Wurzeln des Nahostkonflikts. Sein Buch macht die nicht enden wollende Krise besser verstehbar.
Oren Kessler geht in seinem Buch „Palästina 1936“ zurück zu den Wurzeln des Nahostkonflikts. Sein Buch macht die nicht enden wollende Krise besser verstehbar.
In Offenbach haben Unbekannte den Slogan „Free Gaza“ an die Mauer der dortigen Synagoge gesprüht. Nicht nur der Magistrat reagiert empört.
Die israelische Armee hat sich hinter die sogenannte „gelbe Linie“ zurückgezogen. Diese soll einem Armeesprecher zufolge nun die neue Grenze werden. Das würde sich das Palästinensergebiet um mehr als die Hälfte verkleinern.
Kanzler Merz besucht Israel, wie er sagt, als Freund. Das israelische Vorgehen im Gazastreifen habe seine Bundesregierung aber in „ein gewisses Dilemma geführt“.
Der israelische Militärsoziologe Yagil Levy sieht mit Sorge, wie viele seiner Landsleute die Bewohner des Gazastreifens entmenschlichen. Ein Gespräch über die mangelnde Aufarbeitung des Krieges.
Die Polarisierung, die jede Debatte über Israel und Palästina heimsucht, war auch hier zuverlässig zur Stelle: Der Disput um Sophie von der Tann zeigt, wie Misstrauen das Argument ersetzt.
Weil Israel am Eurovision Song Contest teilnehmen darf, haben gleich mehrere Länder angekündigt, den Wettbewerb zu boykottieren. Besonders in Spanien wird dieser Schritt begrüßt.
Die ARD-Korrespondentin Sophie von der Tann wird wegen ihrer Beiträge zu Israel und Gaza kritisiert. In überschießender Weise. Die Kampagne gegen sie ist Teil von Bestrebungen, kritische Berichterstattung über den Nahostkonflikt zu diskreditieren.
Zwölf Initiativen kritisieren die Vergabe des Hanns-Joachim-Friedrich-Preises an die ARD-Korrespondentin Sophie von der Tann. Sie berichte einseitig über Israel im Gaza-Konflikt. Der frühere ZDF-Moderator Claus Kleber weist die Kritik zurück.
Die ARD-Korrespondentin Sophie von der Tann erhält den Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis. Dabei steht sie stellvertretend für die verzerrte Berichterstattung über den Nahostkonflikt, die uns ARD und ZDF bieten. Die Sender bilden sich darauf sogar etwas ein.
Die israelische Armee hat offenbar zwei unbewaffnete, palästinensische Gefangene im besetzten Westjordanland erschossen. Das Menschenrechtsbüro der Vereinten Nationen wirft Israel eine Hinrichtung vor.
Erdoğan will Leos Besuch für eine gemeinsame Botschaft zum Nahostkonflikt nutzen. Der Papst spielt nicht mit – und wirbt stattdessen für Toleranz gegenüber Christen.
Überflutete Zelte, knöcheltiefer Schlamm und kaum Schutz vor dem Winter: Heftiger Regen verschärft die Lage der Vertriebenen im Gazastreifen. Hilfsorganisationen sprechen von einer massiven Versorgungslücke.
Bei einem israelischen Angriff in einem Vorort von Gaza-Stadt am Mittwoch sollen laut palästinensischen Angaben mindestens 25 Menschen ums Leben gekommen sein.
Seit zwei Jahren bedrohen Huthi-Rebellen den Frachtverkehr im Roten Meer. Dies verzögerte und verteuerte viele Lieferungen von Asien nach Europa. Doch nun deutet sich ein Ende dieser Krise an, hoffen Frachtexperten.
Wie die Terrororganisation vom Rest ihrer Macht in Gaza vertrieben werden kann, dazu weist die UN-Resolution keinen sicheren Weg. Aber immerhin konnte sie beschlossen werden.
Der Sicherheitsrat heißt Donald Trumps Gazaplan gut. Doch in wichtigen Punkten bleibt die Resolution ungenau.
Der UN-Sicherheitsrat hat die Absicherung des Gaza-Friedensplans von Donald Trump verabschiedet. Die Hamas reagiert mit deutlichen Worten.
482 Tage lang war Gadi Moses Gefangener in Gaza. Sein Kibbuz Nir Oz wurde von der Hamas zerstört. Heute engagiert sich der 81 Jahre alte Mann für dessen Wiederaufbau. Das Porträt eines Optimisten.
Die Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas hält mit Mühe, aber die Zukunft des Gazastreifens ist weiter offen. Die Skepsis über Trumps Plan nimmt zu.
US-Präsident Trump droht der britischen Rundfunkanstalt BBC mit einer Milliardenklage und setzt ein Ultimatum. Auslöser ist eine Dokumentation, in der Aussagen von ihm ohne klare Kennzeichnung zusammengeschnitten werden.
Streit über Wadephul +++ Berichterstattung aus Gaza +++ Einhorn in der Kunst +++ Rezension des Buches: „Die Liebe geht weiter“ +++ Die „Wolfsschanze“ +++ Rechenfehler
In den deutschen Nahost-Studien greift der anti-israelische Aktivismus um sich. Er ist Folge einer systematischen Blickverengung und schwächt sie als Wissenschaft.
Bereits mehrfach hat die Stadt Frankfurt verschiedene Pro-Palästina-Demos verboten. Für ihr Vorgehen dabei kritisiert sie nun das Verwaltungsgericht. Die Stadt spricht von einem „unglücklichen Zustand“ und „Veröffentlichungsdruck“.
Als der Mitarbeiter der Produktionsfirma PMP in Gaza durch einen israelischen Angriff getötet wurde, war das ZDF, für das die Firma wirkte, über die Hamas-Mitgliedschaft von Ahmed Abu Mutair nicht im Bild. Der „Spiegel“ legt jetzt neue Beweise vor.
Im Westjordanland haben dutzende militante israelische Siedler Palästinenser, Aktivisten und Journalisten während der Olivenernte attackiert. Unter den Verletzten sind auch Reporter der Nachrichtenagentur Reuters.
Benjamin Graumann, Vorstandsvorsitzender der Jüdischen Gemeinde in Frankfurt, ist erleichtert über die Waffenruhe im Gazakrieg. Zu glauben, dass mit ihr auch der Antisemitismus in Deutschland abnehmen wird, hält er für naiv – und gefährlich.
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Das ZDF und andere Medienhäuser greifen für ihre Berichterstattung über Gaza auf lokale Dienstleister zurück. Der Mitarbeiter einer Produktionsfirma, die das ZDF belieferte, stellte sich als Hamas-Mitglied heraus. Das ist nicht der erste Fall dieser Art.
„Offen rechtsextremistisch“ +++ Missbrauch in der Kirche +++ Omar Bartov in Frankfurt +++ Drohende Produktionsstops +++ Krankenkassen sarnieren
Wer über den Wiederaufbau des Gazastreifens spricht, muss sich zuerst ein Bild der Verwüstung machen. Nach zwei Jahren Krieg fehlt es an allem: Nahrung, Wasser, Strom.
Neuer Zwischenbericht zur Suche nach einem Endlager für hochradioaktiven Atommüll. Nahost-Außenminister diskutieren über Gaza. In den Niederlanden wird das Briefwahlergebnis verkündet. Der F.A.Z. Newsletter.
Washingtons Vertreter verbreiten Optimismus. Doch vor allem die arabischen Staaten halten den Frieden in Gaza und in Libanon für brüchtig.
Der israelische Regisseur Shai Carmeli-Pollak hat einen Film über einen palästinensischen Jungen aus dem Westjordanland gedreht, der jetzt in Israel Premiere hat. Zu harsch, zu mild? Die Kontroverse ist längst in vollem Gange.