UN-Untersuchungsleiter zu Gaza tritt zurück
UN-Fachleute untersuchen, ob es während das Gazakrieges im vergangenen Sommer zu Kriegsverbrechen kam. Nun ist der Leiter der Kommission zurückgetreten. Israel hielt ihn für parteiisch.
UN-Fachleute untersuchen, ob es während das Gazakrieges im vergangenen Sommer zu Kriegsverbrechen kam. Nun ist der Leiter der Kommission zurückgetreten. Israel hielt ihn für parteiisch.
Die Hamas bildet im Gazastreifen Tausende Jugendliche für den nächsten Krieg mit Israel aus. In einem Ferienlager lernen sie, mit der Kalaschnikow zu schießen, Granaten zu werfen und Bomben zu bauen.
Der Holocaust-Unterricht in Deutschland wird der multikulturellen Realität im Klassenzimmer nicht mehr gerecht. Wie muss der Geschichtsunterricht verändert werden, um Schüler aus Einwandererfamilien besser zu erreichen?
Titelverteidiger Japan tritt mit einer halben Bundesliga-Auswahl beim Asien-Cup an und schlägt Palästina locker. Im zweiten Spiel setzt sich der Irak gegen Jordanien durch.
Angst, Hass, Misstrauen: Frankreich erlebt derzeit seine schlimmste existenzielle Krise der letzten Jahrzehnte. Je mehr sich das Land verkrampft, umso mehr spielt es dem Islamismus zu. Ein Teufelskreis.
UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat mitgeteilt, dass die Palästinenser dem Internationalen Strafgerichtshof beitreten werden. Damit könnten sie Ermittlungen gegen Israel wegen Kriegsverbrechen im jüngsten Gaza-Krieg beantragen Doch die Hürden sind hoch.
Israel hat den Kampfeinsatz seiner Streitkräfte im Gazastreifen im Sommer 2014 offiziell als Krieg eingestuft. Damit bezeichnet der Staat Israel zum ersten Mal seit seiner Gründung 1948 einen bewaffneten Konflikt mit den Palästinensern als Krieg.
Mahmud Abbas strebt einen Beitritt der Palästinensergebiete zum Internationalen Strafgerichtshof an. Damit würden es der Palästinenserführung möglich, Israel wegen Kriegsvebrechen anzuklagen. Und umgekehrt.
Kontraproduktiv sei die Forderung nach einem schnellen Rückzug Israels aus den Palästinensergebieten gewesen, sagte Amerikas UN-Vertreterin. Aber nicht einmal alle europäischen Staaten stellten sich auf ihre Seite, und die Abstimmung ging ganz knapp aus.
Nach jahrelangen Prozessen gibt das oberste Gericht Israels grünes Licht zum Abriss der Siedlung Amona. Rund 300 jüdische Siedler leben hier illegal auf Palästinenser-Land. Sie hatten sich schon einmal gegen eine Räumung zur Wehr gesetzt.
Güte, Milde, Zärtlichkeit: Papst Franziskus hat in der Christmette zu mehr Menschlichkeit im Umgang miteinander aufgerufen. Vor rund 5000 Gläubigen kritisierte er „die Arroganten“ und „diejenigen, die die Gesetze nach ihren persönlichen Kriterien machen“.
Avigdor Lieberman gilt als ultrarechter Politiker. Dennoch drängt Israels Außenminister nun auf eine Friedensvereinbarung mit den Palästinensern. Er fürchtet um die Beziehungen zu Amerika und Europa.
In der Geburtskirche Jesu wartet man zu Weihnachten auf den großen Ansturm. Ansonsten hat Pilgertourismus in die Palästinensergebiete unter dem Gaza-Krieg zu leiden – und unter israelischen Restriktionen.
Der amerikanische Konzern Coca-Cola will eine Fabrik im Gazastreifen eröffnen – in einem Gebiet, in dem es in der Vergangenheit immer wieder zu Anschlägen kam. „Der einzige Feind des Extremismus sind gute Jobs“, sagt ein an dem Bau beteiligter palästinensischer Geschäftsmann.
Ein Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen hat den Konflikt im Nahen Osten neu entfacht: Als Reaktion bombardierte Israels Armee erstmals seit dem Krieg im Sommer wieder eine Stellung der Hamas. Augenzeugen sprechen von mehreren Explosionen.
Die Hamas hat eine Klage gegen die Europäische Union gewonnen. Wie der Europäische Gerichtshof entschied, muss die Palästinenserorganisation aus „Verfahrensgründen“ von der EU-Terrorliste genommen werden. Brüssel prüft, Berufung einzulegen.
Mehrere nationale Parlamente in Europa haben bereits für eine Anerkennung Palästinas als Staat gestimmt. Das EU-Parlament folgt nun „grundsätzlich“ - nennt in seiner Resolution allerdings Voraussetzungen.
An einem Kontrollpunkt bei Bethlehem hat ein Palästinenser fünf Israelis mit Säure verletzt, darunter drei Kinder. Der Angreifer selbst wurde durch Schüsse schwer verletzt.
Nach dem Tod des früheren palästinensischen Regierungsmitglieds Ziad abu Ain gibt es Spannungen zwischen Israel und der Palästinenserführung. Der Vorwurf lautet auf Mord. Beweise gibt es aber nicht.
Nicht um Todesopfer, sondern um zerstörte Gebäude geht es in einem neuen Report der Menschenrechtsorganisation. Die Angriffe in den letzten Tagen des Gaza-Kriegs seien unnötige Strafaktionen gegen die Zivilbevölkerung gewesen und müssten untersucht werden.
Es ist ein Schritt mit Symbolcharakter: Die französische Nationalversammlung will Palästina als Staat anerkennen. Außenminister Fabius erhöht den Druck auf Israel.
Der UN-Sicherheitsrat soll sich mit einem Zeitplan für den Aufbau eines Palästinenserstaates beschäftigen. Das wollen die Staaten der Arabischen Liga fordern. Dort dürfte der Vorschlag Gegner finden.
Erstmals seit Ende des Gaza-Kriegs ist ein Palästinenser an der Grenze zu Israel erschossen worden. Die Armee prüft den Bericht. Derweil will die israelische Regierung härter gegen Familien von Attentätern vorgehen.
Ein Altenheim in Haifa. Die Bewohner erinnern sich an Elektrozäune und Todesmärsche. Und erzählen vom Trost in der Gemeinschaft, die auch die Grausamkeiten des zweiten Weltkriegs miterlebt hat.
Als Vergeltung für die Bombardierung des Gazastreifens sollen radikale Palästinenser ein Attentat auf Israels Außenminister geplant haben. Lieberman sorgte mit umstrittenen Ansichten zum Nahost-Friedensprozess mehrfach für Aufsehen.
In einer symbolischen Abstimmung haben sich die Abgeordneten des spanischen Parlaments dafür ausgesprochen, Palästina als Staat anzuerkennen. Der Text der Erklärung wurde allerdings entschärft.
In Jerusalem dreht sich die Gewaltspirale weiter. Die israelischen Sicherheitsbehörden müssen sich auf einen Feind einstellen, den sie nur schwer einschätzen und stoppen können: Palästinensische Einzeltäter.
Eine UN-Expertengruppe, die mögliche Verstöße gegen das Völkerrecht während des letzten Gaza-Kriegs untersuchen soll, darf nicht nach Israel einreisen. Die Kommission habe ihr Urteil sowieso schon gefällt, hieß es in Israel.
Israel stürze den Nahen Osten in einen zerstörerischen Religionskrieg, klagt Palästinenserpräsident Abbas. Der Konter folgt prompt: Abbas erziehe sein Volk zum Terrorismus, schimpft Israels Ministerpräsident Netanjahu.
Krisenstimmung in Israel und den Palästinensergebieten: Wie vor dem Gaza-Krieg im Sommer drohen einzelne Todesfälle und Anschläge eine Gewaltspirale in Gang zu setzen. Sie überschatten den zehnten Todestag Jassir Arafats.
Die palästinensische Gewalt geht weiter: Nachdem ein Soldat in Tel Aviv niedergestochen und schwer verletzt wurde, starb eine Jugendliche bei einem Messerangriff im Westjordanland.
Angeblich aus Angst vor Anschlägen sagt die Hamas die große Gedenkfeier zum zehnten Todestag von Jassir Arafat ab. Flammt der Kieg mit der Fatah wieder auf?
Die schwedische Außenministerin hat bekanntgegeben, dass ihr Land Palästina als eigenständigen Staat anerkenne. Palästinenserpräsident Mahmud Abbas begrüßte den Schritt umgehend.
Der ägyptische Präsident Sisi hat nach schweren Anschlägen auf die Streitkräfte des Landes den Ausnahmezustand auf der Sinai-Halbinsel ausgerufen und eine Ausgangssperre verhängt. Auch der Grenzübergang zum Gazastreifen wurde geschlossen.
Gaza im Fadenkreuz: Schon kurz nach Beginn des Ersten Weltkriegs wird die Stadt von italienischen Kriegsschiffen beschossen. Viele der Bewohner fliehen, der Rest wird zwangsevakuiert.
Norbert Schwake ist Arzt und stammt aus Emmerich. Seit vierzig Jahren lebt er in Israel und ist längst Israeli geworden. In Nazareth kümmert er sich um den einzigen deutschen Soldatenfriedhof im Heiligen Land.