Nur nicht lebendig begraben werden
Die 24 Jahre alte Amina aus Gaza lebt seit Wochen im Ausnahmezustand: Wasserknappheit, Suche nach Essbarem und die Hoffnungslosigkeit. Die Devise ihrer Mutter: Wenn wir sterben, dann alle zusammen.
Die 24 Jahre alte Amina aus Gaza lebt seit Wochen im Ausnahmezustand: Wasserknappheit, Suche nach Essbarem und die Hoffnungslosigkeit. Die Devise ihrer Mutter: Wenn wir sterben, dann alle zusammen.
Samen von toten Soldaten, freie Parkplätze im Überfluss, bunte Kinderbilder vom Krieg. Und drei Familien, die aufs Land flüchten. Über den Alltag in Israel. Ein Gastbeitrag.
Die Reaktion des Kremls auf die antijüdischen Ausschreitungen in Dagestan offenbart innere Widersprüche in Putins Politik, mit denen er sich selbst verwundbar macht.
Viele Anhänger des bewaffneten Kampfes im Westjordanland fühlen sich durch den Angriff der Hamas ermächtigt. Den Überfall auf Israel preisen sie als Sieg. Ein Besuch in Nablus.
Der amerikanische Außenminister drängt Israel zu humanitären Zugeständnissen in Gaza. Denn der Kampf um den Nahen Osten wird nicht nur militärisch gewonnen.
Erst sind es 50, dann 850 Menschen, die in Frankfurt lautstark aber friedlich an die Opfer des Nahostkonflikts in Gaza erinnern. Es mischen sich aber auch Ungebetene unter die Teilnehmer. Die Polizei nimmt neun Personen fest.
Ohne Freilassung der Geiseln will Israel seine massiven Angriffe auf Ziele im Gazastreifen nicht stoppen. Dabei trifft die Armee einen Krankenwagen, der nach ihren Angaben von der Hamas genutzt wurde. Der Überblick.
Zivilisten sollen nicht unter den Folgen dieser Unmenschlichkeit leiden, sagt der amerikanische Außenminister Antony Blinken bei einem Besuch in Tel Aviv.
Das tunesische Parlament debattiert über ein Gesetz, das alle Kontakte zu Israel und Israelis unter Strafe stellen soll. Die jüdische Minderheit ist besorgt.
Mit Bangen blickten Libanon und die Region auf die Rede von Hizbullah-Anführer Nasrallah. Der kündigt dann zwar keinen großen Krieg an. Aber die Sorge, dass es dazu kommen könnte, bleibt.
Zvi Cohen und Dov Golebowicz haben den Holocaust überlebt. In Israel glaubten sie, einen Ort der Sicherheit gefunden zu haben. Dann kam der Terrorangriff der Hamas.
Mit großer Einmütigkeit verurteilen die Frankfurter Stadtverordneten in einer Resolution die Gräueltaten der Hamas. Jegliche Rechtfertigung des Terrors habe in der Stadt keinen Platz. Am Ende kommt es zu einem Eklat.
Auch in der Nacht zu Freitag setzt die israelische Armee ihre Angriffe auf den Gazastreifen fort. Dabei stoßen die Soldaten auf erbitterten Widerstand der Hamas.
Das israelische Militär rückt im Kampf gegen die Hamas im Gazastreifen nach eigenen Angaben weiter vor. Die Lage an der Grenze zu Libanon spitzt sich zu. Der Überblick.
Nasrallah äußert sich erstmals zum Krieg in Nahost. Baerbock besucht Armenien und Aserbaidschan. Scholz trifft sich mit Merz. Der F.A.Z. Newsletter.
Das israelische Militär kommt im Gazastreifen nur mühsam voran. Zugleich nimmt der Druck auf die Regierung wegen getöteter Zivilisten zu.
Jede Gruppe und jedes Milieu darf sich von diesen Worten angesprochen fühlen: Robert Habecks Videobotschaft setzt neue Maßstäbe für die öffentliche Rede.
Israels Recht, Militärschläge gegen die Hamas zu führen, wird weitgehend anerkannt. Das Völkerrecht stellt Regeln auf, auch zivile Opfer dürfen in Kauf genommen werden.
Das Flüchtlingslager im Gazastreifen wurde ein weiteres Mal bombardiert. Die humanitäre Lage hat sich dramatisch verschärft. UN-Vertretern zufolge sind mehr als 1,4 Millionen Menschen auf der Flucht.
Endlos, feucht, dunkel und voller Sprengfallen: Die Tunnel der Hamas sind zermürbendes Terrain. Dennoch werden sich israelische Spezialeinheiten hineinwagen müssen.
Auf zwei Millionen Klicks innerhalb weniger Stunden kommt ein Video von Vizekanzler Robert Habeck zum Nahost-Konflikt. Darin fordert er auch von Muslimen in Deutschland, sich von Antisemitismus zu distanzieren.
Der Krieg zwischen Israel und der Hamas entzweit Hollywood. Die Autorengilde findet keine Wort zum Massaker vom 7. Oktober. Das nehmen ihr viele übel, jüdische Autoren sowieso.
Hunderte Menschen können den Gazastreifen Richtung Ägypten verlassen, ein Orkantief zieht über Westeuropa und der letzte Song der Beatles erscheint.
Der Generalkommissar des UN-Palästinenserhilfswerks beklagt nach einem Besuch im Gazastreifen die katastrophale Lage der Bevölkerung und fordert mehr Hilfe. Israel dementiert derweil den Abschuss einer Drohne durch die Hizbullah. Der Überblick.
Die Terrororganisation PFLP und ihr Ableger Samidoun sind in Deutschland seit Jahren aktiv. Doch die Behörden konnten wenig tun. Ein Betätigungsverbot soll das jetzt ändern.
Der Grenzübergang in Rafah ist am Mittwoch zum ersten Mal seit Kriegsbeginn für Ausländer und verwundete Palästinenser geöffnet worden.
Bei dem israelischen Luftangriff auf ein Flüchtlingslager im Gazastreifen wurden laut palästinensischen Gesundheitsbehörden mindestens 50 Palästinenser getötet. Nun setzt das israelische Militär nach eigenen Angaben seine Bodeneinsätze fort.
Auch wenn beim Raketenangriff von jemenitischen Huthi-Rebellen auf Israel kein Schaden entstanden ist, erregt der Vorfall großes Aufsehen. Es dürfte nicht der letzte Angriff der Gruppe gewesen sein.
In Dschabalia wurden laut israelischen Streitkräften 50 Terroristen getötet. Es gibt auch zivile Opfer. Mehrere Länder verurteilen Israels Vorgehen. Bolivien bricht seine diplomatischen Beziehungen zu dem Land vollständig ab. Der Überblick.
Terrororganisationen rufen zu Angriffen auf den Westen auf. Steinmeier trifft Nachfahren von Opfern des Maji-Maji-Aufstands. Scholz äußert sich zurückhaltend zur Auslagerung von Asylverfahren in afrikanische Staaten. Der F.A.Z. Newsletter.
Die israelische Armee konzentriert sich bei ihrer Bodenoffensive nach offiziellen Angaben auf Tunnelsysteme der Hamas. Bilder aus einem ebenfalls angegriffenen Flüchtlingslager zeigen Bombenkrater und ausgebrannte Gebäude.
Washington drängt den israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu zur Mäßigung. Dahinter steht nicht nur die Sorge vor einer weiteren Eskalation.
Die Befreiung einer Soldatin ist für viele Israelis die beste Nachricht seit langem. Die Geiseln werden zunehmend Mittel psychologischer Kriegsführung.
Die Empörung über Deutschlands Enthaltung hält an. Berlin weist darauf hin, dass es sich schon öfter bei Resolutionen über den Nahostkonflikt enthalten habe. Doch das war vor dem 7. Oktober.
Außenminister Blinken muss seine Rede mehrmals unterbrechen, Sicherheitskräfte bringen die Protestierenden aus dem Saal. Diese verlangen von der amerikanischen Regierung, sich für eine Waffenruhe in Gaza einzusetzen.