Erdoğan degradiert sich zum Nebendarsteller
Der türkische Präsident erhebt den Anspruch, der Führer der islamischen Welt zu sein. Doch im Krieg in Gaza spielt Recep Tayyip Erdoğan wegen seiner Sympathien für die Hamas eine Nebenrolle.
Der türkische Präsident erhebt den Anspruch, der Führer der islamischen Welt zu sein. Doch im Krieg in Gaza spielt Recep Tayyip Erdoğan wegen seiner Sympathien für die Hamas eine Nebenrolle.
Seinen berechtigten Kampf sollte Israel so führen, dass es nach dem Krieg eine neue politische Ordnung in der Region geben kann. Ein Gastbeitrag.
Noch immer hält die radikalislamische Hamas zahlreiche Geiseln gefangen. Die israelische Armee dringt weiter ins Zentrum des Gazastreifens vor. Menschen fliehen in Scharen aus der belagerten Stadt. Im Süden erwarten sie katastrophale Zustände.
Amerika will die Hamas von ihren bisherigen Geldquellen abschneiden. Doch der Kampf gegen die Finanzierung der Terrororganisation ist kompliziert – und dürfte einige Zeit in Anspruch nehmen.
Deutschland gedenkt der Opfer der Reichspogromnacht vor 85 Jahren. In Frankreich findet eine Hilfskonferenz für die Zivilbevölkerung im Gazastreifen statt. Und Deutsche Bahn und Lokführergewerkschaft GDL starten ihre Tarifverhandlungen.
Das israelische Militär konzentriert sich im Gazastreifen vor allem auf die Zerstörung von Tunnelsystemen der Hamas. Immer stärker sind auch Gesundheitseinrichtungen bedroht.
In Tokio fordern die Außenminister der G7 „humanitäre Pausen und Korridore“ für die Versorgung der Zivilbevölkerung. Israel dürfe sich verteidigen – doch es brauche auch eine Lösung für die Zeit nach dem Krieg.
In Folge 278 fordert Hessens Justizminister Roman Poseck (CDU) eine neue Strafnorm, um das Existenzrecht Israels zu schützen. Mit dem Medizinrechtsprofessor Gunnar Duttge analysieren wir das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zur Selbsttötung.
Seit dem Überfall der Hamas eskaliert die Gewalt auch im Westjordanland. Radikale Siedler greifen vermehrt Beduinen in deren Dörfern an. Die Überfälle folgen einem Muster.
Schon Herodot kannte eine Region namens „Palästina“, heute gehört der größte Teil davon zu Israel. Friedlich blieb es in all den Jahrhunderten nur selten.
Die EU legt ihren Bericht zu den Reformfortschritten ihrer Beitrittsanwärter vor. Die G-7-Außenminister reden über die Krisen der Welt. Und: Ein Dokudrama stellt das Leben einer der ersten Investigativ-Journalistinnen Deutschlands vor. Der F.A.Z. Newsletter.
Die Streitkräfte wollen seit Beginn des Krieges vor einem Monat Tausende Ziele angegriffen, über 100 Tunnel zerstört und viele Hamas-Kommandeure getötet haben. Die Macht der Hamas hat das Militär aber noch nicht gebrochen.
Die Kriege im Gazastreifen und der Ukraine bestimmen das Treffen der G-7-Runde in Japan. Es geht um die Geiseln der Hamas und die humanitäre Lage der Zivilbevölkerung. Und es gibt ein Signal der Hoffnung.
Der israelische Ministerpräsident Netanjahu sagt, Israel werde die Verantwortung für die Sicherheit im Gazastreifen für eine „unbestimmte Zeit“ tragen.
In Tokio versucht der japanische Gastgeber, die unterschiedlichen Haltungen der Staaten unter einen Hut zu bringen. Doch das wird schwierig.
Hat die PLO viel zu sagen? Worin unterscheiden sich Hizbullah und Hamas? Und was hat es mit den Golanhöhen auf sich? Wir erklären wichtige Begriffe zum Verständnis des Nahostkonflikts.
Israel wolle die Verantwortung für Sicherheit in dem Palästinensergebiet übernehmen, erklärt Ministerpräsident Netanjahu dem US-Sender ABC News. Einen Waffenstillstand ohne Befreiung der Hamas-Geiseln schließt er weiterhin aus.
Bund und Länder haben zum Thema Migration bis in die Nacht verhandelt. Der öffentliche Dienst braucht mehr Beschäftigte. Und in Leipzig beginnt der Prozess gegen Gil Ofarim. Der F.A.Z. Newsletter
Die Streitkräfte dringen tief nach Gaza-Stadt vor, zerstören Tunnel und töten Hamas-Kommandeure. Eine längere Feuerpause scheint in weiter Ferne. UN-Chef Guterres sieht eine „Krise der Menschheit“. Der Überblick.
Seit Ausbruch des Krieges in Nahost sind bereits 36 Journalisten getötet worden – so viele wie seit 1992 nicht. Im Westjordanland wurde ein Team der ARD bedroht und an seiner Arbeit gehindert.
Israels Regierung scheint weiter keinen Plan zu haben, was mit Gaza geschehen soll. Benjamin Netanjahu hat offenbar andere Prioritäten.
Israelischen Armeeangaben zufolge ist der heftig umkämpfte Norden des Küstenstreifens praktisch abgeriegelt. Über einen humanitären Korridor sollen Zivilisten aber weiter in den Süden kommen.
Wir sprechen über den aktuellen Stand der Bodenoffensive mit Militärexpertin Florence Gaub und mit Völkerrechtler Christoph Safferling darüber, wie vor allem der jüngste Angriff Israels auf einen Krankenwagen mit dem Völkerrecht zu vereinbaren ist.
Die Deutsche Welle berichtet verstärkt aus dem Nahen Osten. Intendant Peter Limbourg erläutert, wie wichtig die Aufgabe seines Senders in der Berichterstattung über den Krieg zwischen Israel und der Hamas ist.
Es ist ein Kampf um das Wohlwollen der Welt. Israels Armeesprecher Daniel Hagari verkündet jeden Tag die Erfolge gegen die Hamas. Deren Massaker haben den Flottillenadmiral offenkundig tief bewegt.
In Duisburg-Marxloh leben viele Deutschtürken. Zum Nahostkonflikt haben sie eine klare Meinung. Sie reden ganz offen darüber.
Ostmitteleuropäische Staaten wie Ungarn und die Tschechische Republik haben sich mit der Ablehnung der UN-Resolution zu Gaza deutlicher als andere EU-Mitglieder auf die Seite Israels gestellt. Warum gerade sie?
Das liberale Amerika wird nicht nur von rechts bedroht. An den Hochschulen führt eine woke Studentenschaft das Wort – auch in der Debatte über Israel und den Krieg in Gaza.
Die Teilung soll dabei helfen, die radikalislamische Hamas und ihre Stellungen, die teils unterirdisch verborgen sind, komplett zu zerstören. In den vergangenen Tagen hatte Israel seine Bodenoffensive und seine Luftangriffe verstärkt.
Israels Armee will die Hamas im Gazastreifen offenbar einkesseln. Das Küstengebiet sei jetzt zweigeteilt, heißt es. Derweil bekommen die Menschen unerwartet Hilfe aus der Luft. Der Überblick.
Beim Bund-Länder-Treffen im Kanzleramt steht die Migration im Mittelpunkt – aber auch über die Finanzierung des Nahverkehrs wird gestritten. Israel diskutiert über die Zukunft des Gazastreifens nach dem Krieg. Der F.A.Z. Newsletter.
Steven Höfner leitet das Büro der Konrad-Adenauer-Stiftung im Westjordanland. Im Gespräch erläutert er, welche Alternativen es zur Zweistaatenlösung in Nahost gibt und warum er trotz der Eskalation auf eine Lösung hofft.
In Frankfurt haben 850 Menschen an einem „Friedensmarsch“ für die zivilen Opfer in Gaza teilgenommen. Die Polizei griff entschlossen ein, wenn gegen Auflagen der Versammlungsbehörde verstoßen wurde.
Der amerikanische Außenminister Blinken trifft in Rammalh den Vorsitzenden der Palästinensischen Autonomiebehörde. Abermals wird ein Flüchtlingslager getroffen.
Während sich die Kämpfe in Gaza intensivieren, werden Szenarien für die Zeit danach erwogen. Der Blick geht verstärkt nach Ramallah. Die Palästinensische Autonomiebehörde könnte in Zukunft eine wichtige Rolle übernehmen.