Der erste palästinensische Olympia-Teilnehmer ist tot
Majed Abu Maraheel wurde als erster palästinensischer Olympia-Teilnehmer weltweit bekannt. Nun ist der frühere Leichtathlet in einem Flüchtlingslager in Gaza gestorben.
Majed Abu Maraheel wurde als erster palästinensischer Olympia-Teilnehmer weltweit bekannt. Nun ist der frühere Leichtathlet in einem Flüchtlingslager in Gaza gestorben.
Tausende Israelis protestieren gegen den Krieg im Gazastreifen und fordern Neuwahlen. Nach acht Monaten Krieg wächst der innenpolitische Druck auf Netanjahu
Bei Demonstrationen in Jerusalem gegen die israelische Regierung und den Krieg gab es Verletzte. Wenige Stunden zuvor hatte Netanjahu das Kriegskabinett aufgelöst. Die USA wollen derweil den Konflikt Israel-Hizbulllah entschärfen. Der Überblick.
Parteienverbot +++ „From the river to the sea“ +++ Fidelio in Amsterdam +++ Françoise Hardy +++ platzgreifendes Verhalten +++ Matthias Platzeck
Die israelische Regierung widerspricht der eigenen Armee. Die hatte zuvor angekündigt, mit taktischen Pausen mehr Hilfslieferungen zu ermöglichen.
Israels Streitkräfte wollen im Süden des Gazastreifens räumlich begrenzt und für mehrere Stunden am Tag die Waffen schweigen lassen. Damit sollen mehr Hilfslieferungen in das Gebiet ermöglicht werden.
Wiedergänger in dringender Sache: Wie Kleists Theaterfigur des Prinzen von Homburg aus eigener Erfahrung zur Verantwortungsverschiebung durch die Nahost-Kriegsparteien sprechen würde.
Die Bundesbildungsministerin ließ den Entzug von Fördermitteln prüfen bei Wissenschaftlern, die sich mit propalästinensischen Protesten solidarisiert hatten. Deshalb wird nun ihr Rücktritt gefordert.
Vergangenen Herbst hat das Bundesinnenministerium die Parole „Vom Fluss bis zum Meer“ als Kennzeichen der Hamas verboten. Richter in Mannheim sehen die Rechtslage jetzt anders.
Die Hamas verlangt Änderungen an Bidens Friedensplan. Aus Israel kommen scharfe Reaktionen. Es sieht nicht nach einer schnellen Einigung aus.
Kritik an Israel und dessen Regierung ist legitim. Doch die propalästinensischen Aktionen an vielen Universitäten waren nicht nur verbal gewalttätig.
Wenn drei ausgewiesene Experten über Wege aus dem Nahostkonflikt diskutieren, kommt selten Hoffnung auf. Dennoch sind Gesprächsrunden mit Perspektiven der Palästinenser und der Israelis der einzige Weg der Verständigung.
Verfassungsschutzpräsident Haldenwang sieht eine erhöhte Bedrohung durch einen „Dreiklang“ von islamistischem Terror, Rechtsextremismus und ausländischer Spionage.
Mehrere Palästinenser haben vor dem Verwaltungsgericht versucht, einen Stopp von Waffenexporten nach Israel zu erreichen. Nun wurden ihre Anträge abgelehnt.
Nach der UN-Resolution zu Gaza signalisiert die Hamas Zustimmung. Doch der Weg hin zu einer Waffenruhe mit Israel ist noch weit.
Nach der Gaza-Resolution im UN-Sicherheitsrat senden die Kriegsparteien positive Signale. Doch seine Hoffnung sollte man in Nahost vorsichtig dosieren.
Die Anträge seien zu pauschal gewesen, so das Gericht. Fünf im Gazastreifen lebende Palästinenser hatten beantragt, der Bundesregierung Waffenlieferungen an Israel verbieten zu lassen.
Der UN-Sicherheitsrat hat sich am Montag mit 14 Ja-Stimmen und der Enthaltung Russlands hinter den Vorschlag der USA für eine Feuerpause in Gaza gestellt. Die radikal-islamische Hamas wurde aufgefordert, das Abkommen zu akzeptieren.
Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat eine Resolution über den amerikanischen Vorschlag für einen dauerhaften Waffenstillstand angenommen. Doch die unterschiedlichen Ansichten der Mitglieder bleiben offensichtlich.
Wegen Meinungsverschiedenheiten über die Zukunft des Gazastreifens verlässt Minister Benny Gantz das in Israel nach dem Terrorangriff der islamistischen Hamas vom 7. Oktober gebildete Kriegskabinett.
Die Befreiung von vier Hamas-Geiseln aus Gaza sorgt für Erleichterung und Kritik. Der palästinensische Präsident Mahmud Abbas spricht von einem „blutigen Massaker“. Israel wirft der Hamas vor, Zivilisten als Schutzschilde missbraucht zu haben.
Netanjahu hat es nun bewiesen: Israel lässt nichts unversucht, um Geiseln heimzuholen. Eine Lösung für die anderen Verschleppten oder ein Ende des Krieges sind aber nicht näher gerückt.
Israels Regierungschef Netanjahu ist ein großes Risiko eingegangen – nun kann der den Erfolg der Geiselbefreiung feiern. Die Verhandlungen mit der Hamas dürften nun allerdings nicht leichter werden.
Ein Freundschaftsbesuch in kriegerischen Zeiten: Kommunalpolitiker aus Frankfurt besuchen ihre israelische Partnerstadt Tel Aviv – und erleben den Moment der Erleichterung, nachdem das israelische Militär vier Geiseln der Hamas befreien konnte.
Die israelische Aktion zur Geiselbefreiung wurde mit Luftangriffen unterstützt. Palästinenser beklagen nun ein „Blutbad“. Die Verhandlungen zur Freilassung der letzten Geiseln dürfte das erschweren.
Bei einer großangelegten israelischen Militäroperation konnten vier Geiseln der Hamas befreit werden. Ihnen soll es gut gehen. Bei der Befreiungsaktion sollen aber auch viele Menschen getötet worden sein.
Wie es mit dem von US-Präsident Biden präsentierten Plan für eine Waffenruhe im Gaza-Krieg weitergeht, ist unklar. Sein Außenminister reist nun wieder in die Region. Israels Armee hat abermals ein Schulgelände angegriffen. Der Überblick.
Die jüngste Eskalation im Nahen Osten zeigt die Herausforderungen an einen westöstlichen Dialog. Über die Jahre hat sich daran kaum etwas geändert. Noch immer verkennt der Westen die Situation.
Der Friedensplan des US-Präsidenten enthalte „zweideutige Passagen, die offen für Interpretationen sind“, sagen Hamas-Vertreter. Sie versuchen auszunutzen, dass der Plan in Israel hochumstritten ist.
Der EU-Außenbeauftragte Borrell hat den israelischen Außenminister Katz nach Brüssel eingeladen. Dort sollen die völkerrechtlichen Verfehlungen des Landes thematisiert werden. Das könnte der Auftakt zu Sanktionen sein.
Das entspreche mehr als 180 Millionen Kindern, erklärte das UN-Kinderhilfswerk. Kindern, die nur zwei Lebensmittelgruppen – etwa nur Reis und Milch – zu sich nähmen, drohten ernste gesundheitliche Schäden.
Nicaragua hat in Den Haag vergeblich versucht, die deutschen Waffenexporte nach Israel zu stoppen. Gelingt es nun fünf Palästinensern vor dem Berliner Verwaltungsgericht?
Israel weitet seine Luftschläge im Zentrum von Gaza weiter aus. Nach Angaben Israels hätten sich in dem angegriffenen Schulgebäude Hamas-Kämpfer versteckt. Die Hamas weist die Darstellung zurück.
Eine UNRWA-Schule soll Terroristen als Basis gedient haben. Bei einem israelischen Luftangriff auf das Gebäude soll es weit über 20 Tote gegeben haben. Unterdessen spitzt sich die Lage an der Nordgrenze Israels weiter zu. Der Überblick.
Die Vereinten Nationen warnen vor wachsender Lebensmittelknappheit. Besonders betroffen ist der Gazastreifen, doch anderswo leiden viel mehr Menschen.