Wichtig ist Netanjahu das Signal
Ob bei einem Angriff im Süden Gazas der Hamas-Militärchef al-Deif getötet wurde, bleibt offen. Israels Ministerpräsident sieht auch so seinen Kurs bestätigt.
Ob bei einem Angriff im Süden Gazas der Hamas-Militärchef al-Deif getötet wurde, bleibt offen. Israels Ministerpräsident sieht auch so seinen Kurs bestätigt.
Ärzte aus Deutschland wollen schwer verletzte Kinder aus Gaza behandeln. Sie organisieren kostenlose Klinikbetten und Flüge. Doch die kleinen Patienten dürfen nicht einreisen – zumindest nicht mit Begleitpersonen.
In bestimmte Bereiche wollten sich die Richter nie einmischen. Warum? Und was bedeutet das für die Verfahren vor dem Internationalen Gerichtshof?
Nach den israelischen Luftschlägen auf Ziele im südlichen Gazastreifen ist die Aussicht auf einen Waffenstillstand ungewiss. Die islamistische Hamas erwägt nach eigenen Angaben auch den Abbruch der Verhandlungen. Der Überblick.
Radikale religiös-zionistische Juden sind in Israel keine Randgruppe mehr. Sie bauen Siedlungen im Westjordanland aus und werben dafür, den Gazastreifen jüdisch zu besiedeln. Eine ihrer Galionsfiguren ist Daniella Weiss.
In Qatar wurden offenbar Fortschritte mit Blick auf einen neuen Geiseldeal erzielt. Selbst bei einem zentralen Streitpunkt soll es eine Annäherung gegeben haben.
Die israelische Armee hat alle Bewohner von Gaza-Stadt dazu gedrängt, die Stadt zu verlassen und sich nach Süden zu begeben. In Qatars Hauptstadt Doha wird weiter über einen Geiseldeal verhandelt.
Israels Ministerpräsident lässt seine Emissäre über die Details eines Geiseldeals mit der Hamas verhandeln. Zugleich stellt Benjamin Netanjahu Bedingungen auf, die dem Entwurf widersprechen.
Israels Regierungschef listet seine Bedingungen für ein Geiselabkommen im Gazakrieg auf. Kritiker beklagen, er versuche einen Deal zu sabotieren.
Genau neun Monate nach dem Hamas-Massaker in Israel fordern Angehörige der Geiseln von Regierungschef Netanjahu endlich ein Abkommen und schöpfen neue Hoffnung. Doch die Verhandlungen verlaufen zäh, die Hamas will Garantien.
Die indirekten Verhandlungen Israels mit der Hamas wecken Hoffnung auf eine Waffenruhe. Von einer „letzten Hürde“ ist die Rede. Zugleich wächst die Sorge vor einer Eskalation an der Grenze zu Libanon. Der Überblick.
Seit Monaten laufen indirekte Verhandlungen über eine Feuerpause in Gaza, doch immer wieder wurde die Hoffnung auf Einigung enttäuscht. Jetzt soll die Hamas in einem entscheidenden Punkt eingelenkt haben. Der Überblick.
Rund 250.000 Menschen müssen die zweitgrößte Stadt des Gazastreifens wegen Israels neuer Offensive verlassen. Das von Netanjahu angekündigte Ende der „intensiven Phase“ ist bislang nicht in Sicht.
Smotrich lenkt im Streit über wirtschaftliche Sanktionen gegen die Palästinenser ein. Dafür bekommt er andere Zugeständnisse. So sollen etwa Siedlungen ausgebaut werden.
Die israelische Armee ist ein weiteres Mal in den Norden des Gazastreifens eingerückt. Ministerpräsident Netanjahu spricht von einem „schwierigen Kampf“.
Am 7. Oktober wurde die Friedensaktivistin Vivian Silver ermordet. Jetzt wird ihr posthum der Hessische Friedenspreis verliehen, den ihr Sohn Yonatan Zeigen entgegennimmt. Er wird ihren Weg fortsetzen.
Wider die Logik der Umsiedlung: Von Hannah Arendt gibt es einen bisher unbekannten Text zu Palästina, in dem sie zeigt, weshalb die Lösung der Flüchtlingsfrage die Bedingung der Sicherheit Israels ist. Ein Gastbeitrag.
Israels Finanzminister Bezalel Smotrich hält Gelder zurück und bringt die Palästinensische Autonomiebehörde an den Rand des Bankrotts. Selbst Ministerpräsident Netanjahu sieht das Vorgehen offenbar kritisch.
Inmitten der aufgeheizten Debatte zum Nahostkrieg tauchen zwei neue Texte über Israel und Palästina von Hannah Arendt auf, die als Kritikerin zionistischer Programmatik gilt. Was steht drin? Ein Gespräch mit Herausgeber Thomas Meyer.
Im Internet macht sich judenfeindliche Pogromstimmung breit, auf der Straße kommt es zu Gewalt. Soll niemand sagen, er habe nicht mitbekommen, was sich seit dem Massaker der Hamas vom 7. Oktober ereignet.
Das Fusion-Festival will ein Ort des gewaltfreien Diskurses über den Krieg in Nahost sein, doch die Veranstalter lassen sich von Hamas-Unterstützern vor sich hertreiben. Chronologie eines kommunikativen Versagens.
Hilfsorganisationen berichten im Frankfurter Haus am Dom von der katastrophalen Lage in Gaza. Wer helfen will, muss sich oft auf einen „Pakt mit dem Teufel“ einlassen.
Israel und die Hizbullah beschießen sich ausdauernd. Ein echter Krieg zwischen ihnen wäre eine Katastrophe für Libanon, warnt der US-Verteidigungsminister. Israel drängt die USA, eine atomare Aufrüstung Irans zu verhindern. Der Überblick
Hizbullah-Eliteneinheiten in Alarmbereitschaft und amerikanische Militärkreise, die einen israelischen Großangriff in nächster Zeit für möglich halten: Ein Krieg gilt Beobachtern als zunehmend wahrscheinlicher.
Im November 2023 zerstörte eine Explosion das AFP-Büro im Gazastreifen. Eine internationale Untersuchung des Journalistennetzwerks Forbidden Stories legt nun nahe, dass es gezielt von der israelischen Armee getroffen wurden.
Außenministerin Baerbock macht deutlich, was internationale Partner zu einer Lösung für den Konflikt zwischen Israel und Palästinensern beitragen können – und sorgt sich vor der nächsten Eskalation.
Eine Gruppe von Pro-Palästina-Aktivisten hetzt an der Uni Mainz gegen Israel. Jüdische Studenten und politische Hochschulgruppen fordern die Uni-Leitung auf, dagegen vorzugehen.
Von Zypern aus gehen Hilfsgüter nach Gaza. Trotzdem sieht sich die zyprische Regierung Drohungen des Hizbullah-Chefs ausgesetzt. Denn es gibt einen Faktor, den sie nicht beeinflussen kann.
Außenministerin Baerbock eilt angesichts der unsicheren Lage in Nahost nach Israel. Björn Höcke steht abermals vor Gericht. Und: Dank eines späten Tores schafft die Fußball-Nationalmannschaft gerade noch den EM-Gruppensieg. Der F.A.Z. Frühdenker.
Noch nie seit Beginn des Gazakriegs gingen so viele Menschen gegen Israels Regierungschef Netanjahu auf die Straßen. Auch das Verhältnis zu den USA ist angespannt. Dort wird heute sein Verteidigungsminister erwartet. Der Überblick
Großkalibrige Geschosse seien in unmittelbarer Nähe des Büros und der Wohnhäuser der Organisation eingeschlagen, erklärte das Internationalen Komitees vom Roten Kreuz. Mindestens 45 Menschen wurden verletzt.
Der UN-Chef fordert von Israel und der Hizbullah in Libanon ein Ende der Feindseligkeiten, die Gefahr einer Eskalation sei real. Zugleich beklagt er die „totale Gesetzlosigkeit“ in Gaza. Dort gab es abermals Tote. Der Überblick.
In Israel gehen wieder Tausende auf die Straße, um für ein neues Abkommen mit der Hamas zu demonstrieren. Die Zahl der lebendigen Geiseln in Gaza könnte allerdings weitaus niedriger sein als bislang angenommen.
Die Hizbullah gilt als wesentlich schlagkräftiger als die Hamas in Gaza. Doch schon mit der Hamas tut sich Israels Militär schwer, warnt der Armeesprecher. Seine Aussagen wecken Zweifel an Netanjahus Kriegszielen. Der Überblick.
Israels Armee hat „taktische Kampfpausen“ im Süden des Gazastreifens verkündet, damit mehr Hilfe ankommt. Laut den UN gibt es aber weiter Probleme.
In Israel wird die Kritik am Vorgehen der Armee im Gazastreifen lauter. Laut einem Bericht soll die Hamas noch über zwei intakte Bataillone verfügen. Aber an Netanjahu perlt das ab.