„Die Zerstörung ist beispiellos“
Der Chef des Palästinenserhilfswerks der UN, Philippe Lazzarini, spricht über die dramatische Lage in Gaza, die Vorwürfe gegen seine Organisation und die Bedeutung, die UNRWA nach dem Krieg haben könnte.
Der Chef des Palästinenserhilfswerks der UN, Philippe Lazzarini, spricht über die dramatische Lage in Gaza, die Vorwürfe gegen seine Organisation und die Bedeutung, die UNRWA nach dem Krieg haben könnte.
Kunst ist mit den Krisen der Gegenwart überfordert? Eine Ausstellung in Hamburg will das Gegenteil beweisen. Mit dabei: ein antisemitisches Werk des indigenen Künstlerkollektivs New Red Order.
Die liberal-linke Regierungskoalition will „eine Botschaft der Hoffnung“ senden. Die konservative Opposition sieht darin ein taktisches Manöver vor der Europawahl.
Zwei UN-Organisationen warnen vor wachsender Lebensmittelknappheit. Besonders betroffen ist der Gazastreifen, doch in anderen Ländern leiden noch viel mehr Menschen.
Joe Biden hat einen Fahrplan für einen Waffenstillstand vorgelegt – jetzt sind Israel und die Hamas am Zug. Bislang aber wagt sich niemand aus der Deckung. Die Abschaltung einer Entsalzungsanlage in Gaza hat laut UN ernste Folgen. Der Überblick.
Israel streitet über den von Biden verkündeten Friedensplan. Netanjahu sieht „Lücken“. Washington widerspricht.
Die Hamas hat mit ihrem Terror nicht nur Israel in einen Krieg gezwungen, in dem es schuldig wird. Sie orchestriert auch mit Erfolg unsere Gefühle. Die Nobelpreisträgerin zum 7. Oktober und seinen Folgen.
Der amerikanische Präsident skizziert ein mögliches Abkommen zwischen Israel und der Hamas. Seine Initiative richtet sich jedoch auch an seine eigene Kernwählerschaft.
Vermittler appellieren an Israel und die Hamas, sich auf eine Waffenruhe zu einigen. Das fordern auch Zehntausende israelische Demonstranten. Doch Netanjahu drohen zwei Minister mit einem Koalitionsbruch.
Im Ringen um eine Waffenruhe hat der amerikanische Präsident Joe Biden einen Vorschlag Israels vorgestellt. Er will damit Bewegung in die festgefahrenen Verhandlungen bringen.
Bald wollen Pro-Palästina-Aktivisten wieder auf dem Campus der Uni Frankfurt protestieren. Der AStA geht auf Abstand zu den Initiatoren.
Laut einem Militärsprecher der Huthi haben die Rebellen die USS Eisenhower mit Raketen beschossen. Zuvor hatten die britische und die amerikanische Luftwaffe insgesamt 13 Huthi-Militäreinrichtungen bombardiert.
Xi Jinping steht beim Empfang arabischer Staatschefs an der Seite Palästinas und wirbt um KI-Kooperationen. Zwei Felder, in denen China mit den USA konkurriert.
Wirtschaftlich ist China im Nahen Osten der oft größte Handelspartner. Diplomatisch ist man weniger weit.
Israels Nationaler Sicherheitsberater stimmt die Bevölkerung darauf ein, dass der Krieg noch lange dauern wird. Das verstärkt auch die Sorgen um die Geiseln.
Israels Offensive in Rafah im Süden Gazas ist höchst umstritten. Nun hat die Armee nach eigenen Angaben ein wichtiges Ziel dort erreicht. Der Vorstoß könnte neue Spannungen zwischen Israel und Ägypten auslösen. Der Überblick.
Israels Armee stößt im Süden des Gazastreifens weiter vor und beteuert, dabei nur Hamas-Ziele anzugreifen. Der Druck auf die Regierung des Landes steigt trotzdem weiter. Schreitet nun der Weltsicherheitsrat ein? Der Überblick.
Offene Konfrontation: Nach der Anerkennung Palästinas bemüht sich Spanien vergeblich, die schwere Beziehungskrise mit Israel zu entschärfen und intensiviert die Vermittlungsbemühungen.
Netanjahu: Luftschlag war „tragischer Fehler“ / Palästina als Staat anerkannt
Der Angriff Israels auf das Flüchtlingslager in Rafah sorgt weltweit für Entsetzen. Wir sprechen mit dem Nahostexperten Daniel Gerlach über die aktuellen Entwicklungen im Gaza-Krieg.
Nach dem Luftschlag auf Rafah mit 45 Toten befürchtet Israel, dass seine Verbündeten eine härtere Haltung einnehmen. Auch die Geiselverhandlungen sind betroffen.
An diesem Dienstag haben Irland, Norwegen und Spanien Palästina als Staat anerkannt. Was bedeutet dieser Schritt – und welche Folgen hat er? Die wichtigsten Fragen und Antworten.
Pro-Palästina-Aktivisten wollen am 7. und 8. Juni eine Veranstaltung an der Goethe-Uni abhalten. Die Hochschule wird ihnen dafür aber keinen Raum überlassen: Man wolle „massive Probleme“ vermeiden.
In den Verhandlungen über die Hamas-Geiseln in Gaza soll es einen neuen Anlauf geben. Die Konfliktparteien und ihre ausländischen Vermittler verfolgen jedoch unterschiedliche Interessen. Ein Überblick.
Israels verheerender Luftangriff in Rafah ruft den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen auf den Plan. Hat das Land die „rote Linie“ der USA überschritten? Der Überblick.
Dutzende Tote nach Angriff auf Rafah / Schusswechsel an der Grenze zu Ägypten
In einem Zeltlager palästinensischer Flüchtlinge in der Stadt Rafah ist nach einem israelischen Angriff Feuer ausgebrochen. Ärzten zufolge sterben mindestens 35 Menschen. Israel spricht von einem Einsatz gegen ranghohe Hamas-Mitglieder.
Erstmals seit vier Monaten haben die Hamas mehrere Raketen aus Rafah auf den Großraum Tel Aviv abgefeuert. CSU-Generalsekretär Huber kritisiert derweil Vizekanzler Habeck.
Vier amerikanische Schiffe wurden aus ihrer Verankerung gerissen und sind vor der Küste des Gazastreifens auf Grund gelaufen. Die US-Armee teilt mit, die Hilfslieferungen können trotzdem fortgesetzt werden.
Auch daheim steht die israelische Regierung unter steigendem Druck. Sie scheint nun mit aufgeweichten Positionen in neue Waffenstillstandsverhandlungen gehen zu wollen. Israels Armee dementiert die Gefangennahme eigener Soldaten in Gaza. Der Überblick.
Haftbefehle gegen Netanjahu und Gallant werden beantragt. Irland, Norwegen und Spanien wollen Palästina als Staat anerkennen und der IGH ordnet an, die Rafah-Offensive zu beenden. Israel gerät immer stärker in die Defensive.