Gegen das Militär
Israels Ministerpräsident Netanjahu soll US-Präsident Biden zugesichert haben, Irans Atom- und Ölanlagen zu verschonen. Bei einem israelischen Angriff in Gaza sind nach palästinensischen Angaben 40 Menschen getötet worden.
Israels Ministerpräsident Netanjahu soll US-Präsident Biden zugesichert haben, Irans Atom- und Ölanlagen zu verschonen. Bei einem israelischen Angriff in Gaza sind nach palästinensischen Angaben 40 Menschen getötet worden.
In der Türkei nimmt die Gewalt gegen Frauen und die Zahl der Femizide stetig zu. Präsident Erdoğan trägt mit seiner Politik dazu bei, dass sich Täter sicher fühlen. Und zu Israel pflegt er eine besondere Beziehung.
Yousef Abu Rabie stand kurz vor der Ernte, als das israelische Militär in seine Heimatstadt einrückte. Seitdem ist nichts mehr wie zuvor. Aber er will bleiben – und das Land seiner Eltern wiederaufbauen.
In einem Tunnel in Khan Yunis gefundene Dokumente geben tiefe Einblicke in die Planung des Massakers vom 7. Oktober. Und sie zeigen, wie sich Israel von Hamas-Chef Sinwar täuschen ließ.
Krisen am anderen Ende der Welt scheinen oft weit weg. Warum man sich trotzdem für sie interessieren sollte, zeigt ein geopolitischer Altas.
Die Anführer der Gaza-Proteste an der Columbia Universität rufen zu Gewalt auf und entschuldigen sich bei einem Studenten, der „Zionisten“ den Tod wünscht. Es scheint so, als wollten sie die Gewalt in die USA tragen.
Palästinensischen Angaben zufolge befanden sich zahlreiche Binnenvertriebene in dem Gebäude. Israel spricht von einem gezielten Luftschlag auf eine Hamas-Stellung.
Die Spirale der Gewalt dreht sich immer schneller. Gewinner scheint es dabei keine zu geben. Die Wirtschaft leidet massiv.
Während Israel den militärischen Druck auf die Hizbullah erhöht, signalisiert die von Iran gelenkte Schiitenorganisation Bereitschaft, für einen Waffenstillstand Zugeständnisse zu machen.
Existieren auf Widerruf: Der Historiker Michael Wolffsohn rekapituliert im Münchner Marstalltheater die Geschichte der ehemaligen britischen Kolonie Palästina. Und wünscht sich einen Dialog mit weniger Parteilichkeit.
Einwanderer mit Wurzeln in Palästina oder in Libanon sorgen sich um ihre Verwandten und hoffen auf ein schnelles Ende des Kriegs. Mit den Palästina-Aktivisten sollten sie sich trotzdem nicht gemeinmachen.
In Frankfurt demonstrieren propalästinensische Gruppen. Die Stadt hatte versucht, die Demo am Jahrestag des Hamas-Überfalls zu verbieten, scheiterte aber vor Gericht. Bei der Kundgebung wird unter anderem „Kindermörder Israel“ gerufen.
Nach dem Massaker der Hamas in Israel wurde Antisemitismus für viele deutsche Juden zum Alltagsthema. Nach einem Jahr zeichnet eine Befragung ein düsteres Bild.
Mit einer Mahnwache und Gesprächen wird in Frankfurt an das Massaker der Hamas erinnert. Am Abend wollen Palästina-Aktivisten in der Stadt demonstrieren. Ein Vertreter der Jüdischen Gemeinde spricht von einer „Unverschämtheit“.
Erst Schweigen, dann Desinformation: Die durchgängig propalästinensischen Einträge im einflussreichen amerikanischen Kulturportal „Hyperallergic“ seit dem 7. Oktober 2023.
Alon Gat wird am 7. Oktober 2023 von Kämpfern der radikal-islamischen Palästinensergruppe Hamas entführt und verliert dabei seine Mutter und Schwester. Am Montag fordert er bei einer Gedenkveranstaltung in Berlin, sich auf die Befreiung der Geiseln zu konzentriern. Er sieht auch Gefahren für die Lage in Deutschland.
Nach langem Abwägen, Verboten und Aufhebungen fällt der Hessische Verwaltungsgerichtshof die endgültige Entscheidung über die vieldiskutierte pro-palästinensische Kundgebung an diesem Montag,
Israel solle verschwinden: Dieser Wunsch steckt hinter der eifrigen Kommentierung der politischen Folgen des Terrors vom 7. Oktober, die sich als links versteht.
Wie viel Krieg hält ein Mensch aus? Rachel Hanan, 95, hat die Schoa überlebt, jetzt ist sie Raketenangriffen in Haifa ausgesetzt. Seit dem 7. Oktober sind die Albträume zurück. Trotzdem wirbt sie für die Liebe.
Israels Militär hält den Druck auf Irans Verbündete aufrecht. Premier Netanjahu bekräftigt, dass man auf den iranischen Angriff reagieren werde. Wann und wie ist weiterhin unklar. Frankreich stellt seine Waffenlieferungen an Israel ein. Der Überblick.
Die Hizbullah kämpft ums Überleben, Iran ist militärisch relativiert: Mit Amerikas Hilfe ließen sich die Verhältnisse in der Region nun nachhaltig verändern. Israels Regierung bleibt aber ein Hindernis.
Der 7. Oktober hat die Welt verändert, auch fernab des Nahen Ostens. Ängste, starke Emotionen, traurige und wütende Demonstrationen und Diskussionen über die Grenzen des Sagbaren sind die Folgen von Attentat und Gazakrieg. Eine unvollständige Chronik aus dem Rhein-Main-Gebiet.
Israel und die Palästinenser müssen Gebiete tauschen: Israel erhält die Siedlungsblöcke im Westjordanland und tritt Territorium ab, das dem Staat Palästina angegliedert wird. Damit wird der Realität vor Ort Rechnung getragen, die schwer umkehrbar ist.
Am Wochenende sind Kundgebungen zum Jahrestag des Massakers vom 7. Oktober geplant. Bundesinnenministerin Nancy Faeser will bei möglichen antisemitischen Äußerungen hart durchgreifen.
Zum ersten Mal seit der Zweiten Intifada gab es im Westjordanland einen Angriff mit einem Kampfflugzeug. Dabei wurden mindestens 18 Menschen getötet.
Mit dem Hinweis auf die öffentliche Sicherheit hat die Stadt Frankfurt eine propalästinensische Demonstration am Jahrestag des Hamas-Überfalls auf Israel verboten. Das Gericht erkannte diese Begründung nicht an.
Israels Luftwaffe setzt ihre Angriffe gegen die Hizbullah in Libanon fort, auch Bodentruppen rücken weiter ins Nachbarland vor. Ein möglicher israelischer Schlag gegen Irans Ölanlagen sorgt für Nervosität an den Märkten. Der Überblick.
Israels Wirtschaft hält sich trotz Problemen auch nach einem Jahr Krieg wacker – doch die Aussichten sind düster.
Mit Vorstößen in den Süden Libanons beginnt Israel die nächste Phase des Krieges gegen die Hizbullah. Dort könnte es für Israel schwerer werden als bislang.
Nach dem Einmarsch israelischer Soldaten im Süden Libanons hat Verteidigungsminister Yoav Gallant angekündigt, man werde die Sicherheitslage dort „von Grund auf verändern“.
Schon in den vergangenen Monaten hatte Israel immer vorgelegt, die Hizbullah musste nachziehen. Doch sollte die israelische Armee weiter in Libanon vorrücken, wäre das mit großen Risiken verbunden.
In seinen Schriften zur Palästinafrage schuf der Begründer des Postkolonialismus Edward Said ein akademisches Modell für den Israelhass, auf das die heutigen Universitätsproteste aufbauen.
Sie lobten den Überfall der Hamas auf Israel oder stehen im Verdacht, andere Taten begangen zu haben. Am Morgen durchsuchte die Berliner Polizei die Wohnungen von fünf Männern.
Drei der vier Getöteten sollen Mitglieder der mit der Hizbullah verbündeten militanten „Volksfront zur Befreiung Palästinas sein. Es handelt sich um den ersten Schlag im Zentrum Beiruts – Israel hatte seine Luftangriffe bisher auf die Vorstädte beschränkt.
Neben der Hizbullah und der Hamas werden auch die Huthi im Jemen zum Ziel eines massiven Angriffs. Derweil wächst die Sorge vor einer möglichen Bodenoffensive Israels im Libanon. Die Frage ist, wie Teheran reagieren wird. Der Überblick.
Die Erfolge im Kampf gegen Hizbullah und Hamas haben die strategische Lage Israels verbessert. Von einem schnellen Waffenstillstand, wie ihn der Westen fordert, würde vor allem Iran profitieren.