Was Biden und Macron sich vom Waffenstillstand erhoffen
Die Präsidenten der USA und Frankreichs konnten mit der Bekanntgabe des Waffenstillstands in Libanon einen Erfolg feiern. Doch dem einen reicht das nicht – und der andere spricht Warnungen aus.
Die Präsidenten der USA und Frankreichs konnten mit der Bekanntgabe des Waffenstillstands in Libanon einen Erfolg feiern. Doch dem einen reicht das nicht – und der andere spricht Warnungen aus.
Nach dem Eklat bei der Eröffnung der Nan-Goldin-Ausstellung fand am Sonntag ein Symposium statt. Die Künstlerin selbst hatte sich davon distanziert.
Über ein Jahr nach Beginn des Krieges werden noch 100 Verschleppte im Gazastreifen vermutet. Kritiker werfen der Regierung vor, den Konflikt in die Länge zu ziehen. Der Überblick.
Frankreich und die USA wollen einen Waffenstillstand vermitteln – doch noch geht der Krieg zwischen Israel und der Hizbullah ungebremst weiter. Im Ostlibanon wurden ein Krankenhausdirektor und sechs seiner Mitarbeiter getötet. Der Überblick.
Der Internationale Strafgerichtshof folgt mit den Haftbefehlen gegen Netanjahu und Gallant einer Linie, die sich bereits im Vorfeld abzeichnete, widerspricht dem Antrag des Chefanklägers aber auch in einigen Punkten. Für das weitere Verfahren bleiben schwierige Rechts- und Beweisfragen offen.
Bei den Haftbefehlen des Internationalen Strafgerichtshofs gegen Benjamin Netanjahu und Yoav Gallant geht es vor allem um die mangelnde Versorgung der Menschen in Gaza. Wird Hunger dort als Waffe eingesetzt?
Der Internationale Strafgerichtshof erlässt Haftbefehle gegen Israels Ministerpräsidenten Netanjahu, den früheren Verteidigungsminister Gallant und Anführer der Hamas. Die wichtigsten Fragen und Antworten.
Mindestens 22 Menschen sind nach Angaben des Zivilschutzes im Gazastreifen bei einer Bombardierung von Wohnhäusern getötet worden. Einsatzkräfte suchen weiterhin nach Verletzten und Toten. Bei weiteren Angriffen sollen dutzende Menschen ums Leben gekommen sein.
Seit dem Massaker vom 7. Oktober kämpfen viele Überlebende mit den traumatischen Erfahrungen. Nach dem Suizid der Festivalteilnehmerin Shirel Golan wird die Kritik an der israelischen Regierung lauter.
Der Papst plädiert dafür, Völkermord-Vorwürfe im Gazakrieg zu prüfen. Das ist nicht seine Aufgabe – und zeigt überdies aufs Neue: Seine Barmherzigkeit gilt vor allem der Hamas.
Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell hatte vorgeschlagen, den politischen Dialog mit Israel wegen der Lage im Gazastreifen auszusetzen. Mehrere Staaten stimmten dagegen.
Israels Armee greift weiter Ziele im Norden des Gazastreifens an. Alle Krankenhäuser dort sind zerstört und Hilfsorganisationen haben keinen Zugang. Die Lage ist laut den Vereinten Nationen katastrophal.
Die Staatschefs der größten Industrienationen treffen sich in Brasilien. Der Bundesgerichtshof urteilt über eine Klage gegen Facebook, und Wolfgang Joop wird achtzig. Der F.A.Z.-Newsletter.
Israel fliegt weiter schwere Luftangriffe auf Beirut. Derweil zeigt sich die Hizbullah offen für einen US-Entwurf für eine Waffenruhe. Der Überblick.
Beim Treffen der führenden Wirtschaftsmächte will die Netanjahu-Regierung ihre Interessen gewahrt sehen. In Israel demonstrieren wieder Menschen für ein Geiselabkommen. Der Überblick.
In der niederländischen Hauptstadt wurden Dutzende Israelis gejagt und verprügelt. Wie konnte es dazu kommen? Der Versuch einer Rekonstruktion – vor allem der blinden Flecken.
Der Frankfurter Musiker Shantel tourt regelmäßig in Israel, in seinen Stücken finden sich jüdische Einflüsse. Seit dem 7. Oktober 2023 hat er mit immer mehr Anfeindungen zu kämpfen.
Israel hat den Norden des Gazastreifens praktisch vollständig isoliert. Im Völkerrecht sind Belagerungen als militärisches Mittel zulässig – doch wie weit darf eine Armee gehen?
Die Universitäten verwandeln sich im Kampf gegen Antisemitismus in geschlossene Festungen – zumal laufend weitere Störaktionen hinzukommen.
Seit der Berlinale wird in Deutschland über den Dokumentarfilm „No Other Land“ gestritten, der jetzt ins Kino kommt. Ist der Film so antisemitisch, wie einige behaupten?
Israels Fußball-Nationalteam wird an einem geheimen Ort untergebracht, an seine Anhänger geht eine Warnung raus: Beim Duell mit Frankreich ist der Fußball Nebensache.
Sollte sich die humanitäre Situation in Gaza nicht merklich bessern, werde es Konsequenzen geben, hatte Joe Bidens Regierung gedroht. Erreicht hat sie damit wenig.
Kurz vor dem EU-Außenministertreffen präsentiert der EU-Chefdiplomat Josep Borrell einen brisanten Vorschlag. Israel geht unterdessen weiter gegen seine Feinde in Gaza, Libanon und Syrien vor. Der Überblick.
Trump trifft erste Personalentscheidungen, die Israel betreffen. Dort hoffen manche, dass er an seine erste Amtszeit anknüpft – vor allem beim Thema Annexion.
Nach Beratungen mit den Verbündeten kündigt Antony Blinken eine „entschlossene Antwort“ auf den Einsatz nordkoreanischer Truppen im Krieg gegen die Ukraine an. Ob die USA ihre Beschränkungen für den Waffeneinsatz gegen Ziele in Russland lockern, will er aber nicht sagen.
Jan Egeland, früherer Diplomat und Leiter der Hilfsorganisation Norwegian Refugee Council, war vergangene Woche im Gazastreifen. Er sah Bilder wie aus einem dystopischen Film und erhebt schwere Vorwürfe gegen Israel.
Trumps außen- und sicherheitspolitische Regierungsmannschaft nimmt Gestalt an. Was könnten die neuen Personalien für Israel und die Ukraine bedeuten – und was für die Zukunft der NATO?
Israel betrachtet das iranische Nuklearprogramm als Bedrohung. Nach den jüngsten Attacken auf das Radarsystem sieht Israels neuer Verteidigungsminister eine günstige Gelegenheit zum Angriff.
Israel kämpft an vielen Fronten. Außenministerin Baerbock lenkt den Fokus zurück auf den Gazastreifen und die dramatische Lage dort. Unterdessen wollen Dutzende Länder in Riad über den Krieg beraten. Der Überblick.
Doha sieht derzeit keinen Sinn darin, sich in den festgefahrenen Geiselgesprächen zu engagieren. Die ganze Region wartet auf Trump.
Die Not im Gazastreifen wird immer dringlicher. Im Oktober erreichten die Hilfslieferungen einen Tiefstand. Bundesaußenministerin Baerbock fordert Israel zum Einlenken auf – und findet klare Worte.
Die Unerbittlichkeit, mit der Israel seinen Krieg gegen die Hamas führt, geht in vielen Punkten zu weit. Deutschland muss das offen und ehrlich benennen – und mehr Rücksicht auf die Zivilbevölkerung in Gaza fordern.
Israel hat abermals Ziele im Gazastreifen sowie in Libanon angegriffen und dabei nach eigenen Angaben Dutzende „Terroristen“ getötet. Nach Angaben palästinensischer Sanitäter wurden bei dem Angriff in Dschabalia Dutzende Menschen getötet und verletzt. Angesichts eines seit Monaten erfolglosem Werbens um einen Kompromiss hat zudem Qatar angekündigt, als Vermittler erst wieder zur Verfügung zu stehen, wenn beide Seiten "Bereitschaft und Ernsthaftigkeit" zeigen, um die Gespräche wieder aufzunehmen.
Für Israel ist die Entlassung des Verteidigungsministers ein Wendepunkt. In der Regierung wirkte er nach innen als Korrektiv, nach außen als Feigenblatt. Was nun kommt, ist Netanjahu pur
Israels schrille Kritik am Flüchtlingshilfswerk UNRWA hat einen substantiellen Kern. Trotzdem hat das Land mit dem Tätigkeitsverbot nichts gewonnen.
Zahlreiche meiner internationalen Kollegen haben jetzt den bislang schärfsten Schriftsteller-Boykottaufruf gegen die israelische Kultur unterzeichnet. Wie können sie nur so falschliegen?