Der Stoff, aus dem Legenden sind
Hat der Mufti von Jerusalem das Tragen des Palästinensertuchs angeordnet? Die in deutschen Internetmedien schon vor dem 7. Oktober 2023 verbreitete Geschichte wurde sogar von der Gedenkstätte Buchenwald beglaubigt.
Hat der Mufti von Jerusalem das Tragen des Palästinensertuchs angeordnet? Die in deutschen Internetmedien schon vor dem 7. Oktober 2023 verbreitete Geschichte wurde sogar von der Gedenkstätte Buchenwald beglaubigt.
Journalisten internationaler Medien fordern Zugang zum Gazastreifen – darunter die CNN-Reporterin Christiane Amanpour. Sie kritisieren die Einschränkungen in der Berichterstattung und die katastrophalen humanitären Bedingungen.
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu will offenbar die Offensive im Gazastreifen ausweiten und das gesamte Gebiet einnehmen. Am Montag wurden laut örtlichen Behörden mindestens 40 Menschen durch israelische Angriffe getötet.
Viele Boykottaufrufe in Richtung Israel sind lächerlich, wenn nicht antisemitisch. Mit der Aussetzung der Begünstigung israelischer Firmen im EU-Förderprogramm „Horizon Europe“ verhielte es sich anders.
In der Debatte über humanitäre Hilfe im Gazastreifen stellen sich Unionspolitiker wieder deutlich an Israels Seite. Kanzleramtschef Frei warnt vor der Propaganda der Hamas.
Neue Bilder hungernder Entführter prägen die Debatte über den Gazakrieg in Israel. Manche Politiker sagen, man solle sich die Videos überhaupt nicht ansehen.
Hunderte ranghohe israelische Ex-Sicherheitsbeamte fordern die Regierung dazu auf, die militärische Gewalt im Gazastreifen zu beenden. Der Krieg werde nur noch aus politischen Gründen fortgesetzt.
Armin Laschet fordert, die Bilder der deutschen Geiseln täglich zu zeigen. Die Propaganda der Hamas habe sich in Europa durchgesetzt. Mit der Einschätzung liegt er leider richtig.
Unter amerikanischen Juden gibt es viele Positionen zum Krieg in Gaza. Die lautesten Kritiker Israels kamen bislang von links. Das ändert sich gerade – viele in der liberalen Mitte wollen Netanjahu nicht mehr unterstützen.
Der israelische Schriftsteller David Grossman nennt das Vorgehen seines Landes im Gazastreifen einen Genozid, die italienische Schoa-Überlebende und Senatorin Liliana Segre hält dagegen.
Seit Langem werfen Aktivisten der Netanjahu-Regierung vor, im Gazastreifen das palästinensische Leben planmäßig zu vernichten. Jetzt wird die Debatte auch in Israel geführt.
Trumps Gaza-Idee, California Forever und Neom: Tech-Unternehmer und Politiker wollen neue Gesellschaften errichten und entwerfen dafür Städte und Regionen. Aber für wen sind diese Projekte gedacht – und wer soll darin wohnen?
Ein ägyptischer Hilfskonvoi mit Diesel, Lebensmitteln und anderen Gütern hat sich auf den Weg nach Gaza gemacht. Doch Hilfsorganisationen kritisieren, dass die Not im Gazastreifen dadurch kaum gelindert wird.
Die USA haben einen Plan zur Beendigung des Gazakrieges. Die Hamas will die Waffen aber nur unter einer Bedingung niederlegen. Bilder einer abgemagerten Geisel lösen in Israel Entsetzen und neue Proteste aus. Der Überblick
Grossman ist seit Langem ein Kritiker der israelischen Regierung. Gegen die Verwendung Worts „Genozid“ habe er sich lange gewehrt. „Aber jetzt kann ich mich nicht mehr zurückhalten“, sagt er.
Außenminister Wadephul besucht Israel. Er soll Fakten sammeln für die schwarz-rote Koalition – denn die ist zunehmend uneins darüber, wie man mit Israel umgehen soll.
Eine amerikanische Delegation besucht eine Verteilstelle der „Gaza Humanitarian Foundation“ (GHF). Die Bewohner beklagen die Blockade, eine schnelle Lösung scheint nicht in Sicht.
Der Staat als Wille und Vorstellung: Europäische Regierungen wollen Palästina als staatliches Gebilde anerkennen, damit es vielleicht irgendwann doch noch entsteht – dabei wird Anerkennung als politisches Druckmittel missbraucht.
In Gaza leiden die Menschen Hunger. Um das darzustellen, braucht es keine Bilder, deren Zusammenhang unklar ist oder unterschlagen wird. Das nützt nur den Leugnern des Hungers oder der Hamas.
Der amerikanische Sondergesandte Steve Witkoff ist am Freitag in Gaza, um sich selbst ein Bild der Lage zu machen. Donald Trump sieht echten Hunger und macht die Hamas dafür verantwortlich.
Die Notlage der Menschen im Gazastreifen dominiert die politische Agenda. Außenminister Wadephul spricht von einem „vollkommen untragbaren Zustand“. Auch der US-Sondergesandte will sich ein Bild von der Lage machen. Der Überblick.
Trumps Zölle werden um knapp eine Woche verschoben, Außenminister Wadephul trifft Palästinenserpräsident Abbas, und zwischen Hamburg und Berlin hat die Bahn ihre nächste Großbaustelle. Der F.A.Z. Frühdenker.
Münchens Kammerspiele hadern mit einem Foto, das die tunesische Sängerin Emel Mathlouthi auf offener Bühne projizierte: Es verklärt den palästinensischen „Befreiungskampf“ gegen Israel.
Cihan Çelik behandelt als Lungenfacharzt Patienten mit Mukoviszidose. Er kann nicht nachvollziehen, warum ein Kind mit dieser Krankheit gerade im Zentrum einer Debatte um den Hunger in Gaza steht.
Anderswo auf der Welt sei die humanitäre Lage schlimmer als im Gazastreifen, sagt Außenminister Gideon Saar im Interview. Schuld an der Not sei die Hamas. In Europa gebe es viel Doppelmoral.
Während im Gazastreifen Ruinen und Rauch den Alltag bestimmen, beanspruchen jüdische Siedler das Gebiet für sich. Familien mit Kindern errichten Zelte in den Trümmern von Beit Hanun – ein Signal mit Sprengkraft.
Frankreich geht als erste führende Industrienation der G7 den Weg der Anerkennung Palästinas. In Berlin will man nicht mitgehen – aber auch nicht unbeweglich wirken.
Premierminister Carney verwies auf das „anhaltende Versagen“ Israels, eine humanitäre Katastrophe in Gaza zu vermeiden. Mit der Anerkennung Palästinas wolle er die Aussichten auf eine Zweistaatenlösung fördern.
Außenminister Wadephul will in Israel auf einen Waffenstillstand im Gazakrieg und eine Verbesserung der Lage im Gazastreifen dringen. Trumps Zollpolitik beschäftigt die Justiz. Und: „Die nackte Kanone“ kehrt ins Kino zurück. Der F.A.Z. Frühdenker.
Über 1000 Anzeigen sind gegen den Bundeskanzler eingegangen. In den größtenteils wortgleichen Anzeigen wird ihm unter anderem Beteiligung an Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorgeworfen.
Kann es für einen Palästinenser nach Gaza oder Syrien barbarisch sein, Gedichte zu schreiben? Ghayath Almadhouns schwindelerregender Lyrikband „ich habe dir eine abgetrennte Hand gebracht“ beweist das Gegenteil.
Schon Macron konnte nicht erklären, wie die Anerkennung Palästinas den Krieg beenden könnte. Starmer aber schießt den Vogel ab: Soll ein souveränes Palästina eine Strafe für Israel sein?
Nun will auch die britische Regierung Palästina als Staat anerkennen. Der innenpolitische und innerparteiliche Druck auf Keir Starmer war immens.
Die Versorgung Gazas aus der Luft reicht nicht. Die europäische Diplomatie sollte sich für eine Waffenruhe einsetzen. Das hat man viel zu lange Amerika überlassen.
Medien berichten von der Hungersnot in Gaza. Ein paar Bilder sind besonders bedrückend. Dabei zeigen sie Kinder, die an schweren Krankheiten leiden. Die Information fällt aber unter den Tisch.