Was ist in Wien schon wieder passiert?
Abgang von Sebastian Kurz, Turbulenzen in der ÖVP: Es ist eine Krise der Regierung, nicht des Staates.
Abgang von Sebastian Kurz, Turbulenzen in der ÖVP: Es ist eine Krise der Regierung, nicht des Staates.
Unter Karl Nehammer stellt die ÖVP ihre Regierungsmannschaft neu auf. Nun haben auch die von Sebastian Kurz entmachteten Provinzfürsten wieder einiges mitzureden.
Österreichs bisheriger Innenminister Karl Nehammer von der ÖVP wird neuer Bundeskanzler. Der ehemalige Berufssoldat steht unter anderem für eine harte Haltung gegen illegale Migration und radikalislamische Strömungen.
Auf Ungeimpfte kommen strenge Einschränkungen zu, Österreich bekommt schon wieder einen neuen Kanzler und die Gesellschaft für deutsche Sprache kürt das Wort des Jahres.
Nach dem Rücktritt von Ex-Kanzler Sebastian Kurz tritt nun auch der österreichische Finanzminister Gernot Blümel von seinem Amt zurück. Er begründete seinen Schritt unter anderem mit Morddrohungen gegen seine Familie.
Österreichs früherer Kanzler Sebastian Kurz legt seine politischen Ämter nieder und spricht davon, dass er seine Begeisterung verloren habe. Ob es ein Abschied für immer sein soll, bleibt offen.
Der österreichische Kanzler Alexander Schallenberg (ÖVP) will sich von seinem Posten zurückziehen. „Es ist nicht meine Absicht und war nie mein Ziel, die Funktion des Bundesparteiobmanns der Neuen Volkspartei zu übernehmen", sagte Schallenberg.
Nach dem Rückzug von Sebastian Kurz aus der Politik kündigt nun auch sein Nachfolger im Kanzleramt, Alexander Schallenberg, seinen Rücktritt an. Kanzleramt und Parteiführung müssten in einer Hand sein, sagt er.
Der ehemalige Bundeskanzler will das Amt des Parteiobmanns der ÖVP sowie des Fraktionschefs aufgeben. Er wolle mehr Zeit mit der Familie verbringen und sich neuen beruflichen Aufgaben widmen.
Der frühere österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz zieht sich aus der Spitzenpolitik zurück. Das betrifft das Amt als Parteivorsitzender der ÖVP und sein Amt als ÖVP-Fraktionschef im Nationalrat.
Die grüne Verkehrsministerin Leonore Gewessler lässt seit Sommer alle Straßenbaupläne überprüfen. Manchen versetzt sie jetzt den Todesstoß, auch einem umstrittenen Tunnelprojekt. Das gibt Ärger.
Im Februar tritt in Österreich die Impfpflicht in Kraft, sie soll auch für Kinder gelten. Zur Umsetzung möchte die Regierung den Datenschutz einschränken – und es drohen Geldstrafen.
Trotz aller Warnungen schaffte es die österreichische Regierung nicht, die pandemische Situation frühzeitig zu entschärfen. Diese Unverantwortlichkeit bringt den Kulturbetrieb abermals in Bedrängnis.
Um die Pandemie auszubremsen, legt die Regierung in Wien für vermutlich drei Wochen weite Teile des öffentlichen Lebens lahm. Das kostet sie viel politischen Kredit und schwächt die Wirtschaft.
Österreich kündigt eine Impfpflicht an und schickt die Bevölkerung 20 Tage in einen vierten Lockdown. Es ist auch eine Reaktion auf die eigenen Versäumnisse und falsche Signale der vergangenen Monate.
Wirtschaftsforscher beziffern die Verluste der Pandemie auf eine Milliarde Euro je Woche. Damit könnte der erst am Donnerstagabend mit Stimmen der ÖVP-Grünen-Koalition beschlossene Haushalt für das nächste Jahr ins Wanken geraten.
Das Land zieht die Notbremse: Verbindliche Impfung ab Februar, 20 Tage Lockdown ab Montag. Danach soll wieder gelockert werden – aber nur für Geimpfte und Genesene.
Um eine rasche Aufklärung der Korruptionsvorwürfe zu ermöglichen, hat Sebastian Kurz dem Parlament zugestimmt, seine Immunität aufzuheben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den ehemaligen Kanzler wegen des Verdachts der Untreue.
Lange hat sich die österreichische Kanzlerpartei ÖVP gegen Einschränkungen für Geimpfte gestemmt. Jetzt preschen zwei ÖVP-regierte Regionen vor.
In manchen Teilen Österreichs ist die Lage an den Kliniken dramatisch. Nun denkt Wien über Maßnahmen nach, die über den Lockdown für Ungeimpfte deutlich hinausgehen. Angespannt ist die Situation auch in der Tschechischen Republik und in der Slowakei.
Noch müssen auch in Österreich keine Kliniken entscheiden, für welche Patienten sich Intensivbetten noch lohnen. Doch in Salzburg bereiten sie sich darauf vor. „Wir fahren gegen die Wand“, mahnt der Klinik-Sprecher.
Weil ab Montag für Gastronomie- und Vergnügungsstätten eine 2-G-Regelung gilt, erlebt Österreich einen Ansturm auf die Impfzentren. Ob daraus eine dauerhafte Trendwende folgt, ist aber noch nicht abzusehen.
Die Zahl der Corona-Fälle schnellt in die Höhe. „Es ist schlicht und einfach unsere Verantwortung, die Menschen in unserem Land zu schützen“, begründet Österreichs Bundeskanzler Alexander Schallenberg den drastischen Schritt.
Das Gedenken an die Opfer des Terroranschlags in der Wiener Innenstadt vor einem Jahr wird von scharfer Kritik an der Regierung begleitet. Die SPÖ warf ihr „Empathielosigkeit“ und „Verantwortungsflucht“ vor.
Bald dürften in Österreich nur noch Geimpfte und Genesene in die Nachtgastronomie. Bei einer höheren Belegung von Intensivbetten drohen schärfere Maßnahmen. FPÖ-Chef Kickl zieht einen umstrittenen Vergleich.
Sky hat den Skandal, der Österreichs FPÖ/ÖVP-Regierung zu Fall brachte, zu einer Serie gemacht. Sie erzählt die Geschichte aus Sicht des Anwalts, der die Strippen zog. Das sorgt für einen ganz bestimmten Twist.
Seinen rasanten Aufstieg hat Sebastian Kurz in einem kleinen Kreis enger Vertrauter geplant. Verlassen konnte er sich dabei auf ein weites Netzwerk, geknüpft seit Schülertagen in der Jungen ÖVP.
Sebastian Kurz galt als politisches Wunderkind - jetzt ist er bereits zum zweiten Mal als Bundeskanzler Österreichs zurückgetreten. Wie geht es nun weiter? Wir fragen Ursula Plassnik, frühere Außenministerin des Landes.
Die politische Besetzung von Führungspositionen birgt Missbrauchspotential. Wien muss sich aus Unternehmen zurück ziehen. Nur so kann Österreich die Korruption entschärfen.
Sebastian Kurz muss sich als gewöhnlicher ÖVP-Abgeordneter im Nationalrat eingewöhnen. Der frühere Kanzler hat mit dem österreichischen Parlament bisher gefremdelt.
Nach der Staatsanwaltschaft will auch das Parlament die umstrittenen Vorgänge rund um den ehemaligen österreichischen Kanzler Sebastian Kurz durchleuchten. Die Opposition meint, bisher sei nur die Spitze des Eisbergs sichtbar.
Österreichs neuer Kanzler Alexander Schallenberg macht im Nationalrat klar, dass seine Ernennung nicht den Bruch mit seinem Vorgänger bedeutet. ÖVP-Landeshauptleute gehen hingegen stärker auf Distanz zu Sebastian Kurz.
Sebastian Kurz ist neuer Fraktionschef der ÖVP im Nationalrat. Doch sein Rücktritt als Kanzler ist der Opposition nicht genug – sie will Misstrauensanträge gegen die Regierung einbringen.
SPD, Grüne und FDP geben erste Statements zu den Sondierungen. Großbritannien will offenbar im Brexit-Streit den Druck erhöhen. Und zwei Waffenhersteller treffen sich vor Gericht. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Nach einer tagelangen politischen Krise tritt der bisherige Außenminister die Nachfolge von Sebastian Kurz an. Nun erwarteten alle, dass die Regierung „gemeinsam wieder an die Arbeit geht“, sagte Bundespräsident Alexander Van der Bellen.
Fast wäre in Österreich nach den Vorwürfen gegen Sebastian Kurz ein Bündnis ohne die ÖVP gebildet worden. Wieso trat er schließlich doch zurück?