Verteidigungsminister Lieberman erklärt Rücktritt
Überraschend hat der israelische Verteidigungsminister sein Amt niedergelegt. Zuvor hatte Israel einer Waffenruhe mit der Hamas zugestimmt. Die Entscheidung bezeichnet Lieberman als „Kapitulation“.
Überraschend hat der israelische Verteidigungsminister sein Amt niedergelegt. Zuvor hatte Israel einer Waffenruhe mit der Hamas zugestimmt. Die Entscheidung bezeichnet Lieberman als „Kapitulation“.
Nach massivem Raketenbeschuss auf israelisches Gebiet und Luftangriffe der israelischen Armee im Gazastreifen haben Palästinensergruppen eine Feuerpause verkündet. Israel hat sich dazu zunächst nicht geäußert.
Israel sieht sich den heftigsten Raketenangriffen seit 2014 ausgesetzt. In Aschkelon wird ein Mann in seinem Haus getötet. Die Luftwaffe bombardiert Dutzende Ziele der Hamas im Gazastreifen.
Eine Operation israelischer Spezialkräfte im Gazastreifen ist missglückt. Es gab Tote auf beiden Seiten. Militante Palästinenser antworteten mit Raketenbeschuss, Israel erwidert das Feuer aus der Luft.
Bei Gefechten im südlichen Gazastreifen sind sieben Menschen getötet worden. Wegen der eskalierenden Gewalt verkürzt Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu seinen Besuch in Paris.
Im Gazastreifen eskaliert die Gewalt wieder. Bei Protesten kommen mehrere Demonstranten zu Tode. Aus dem Palästinensergebiet werden Raketen Richtung Israel abgefeuert – das Land reagiert umgehend.
Was können Sachcomics leisten? Mehr, als Vladimir Grigorieff und Abdel de Bruxelles in ihrem Buch über den israelisch-palästinensischen Konflikt vorführen.
Eine palästinensische Rakete sei in einem Wohnhaus eingeschlagen. Israel schloss daraufhin die Grenzübergänge zum Gazastreifen und flog Angriffe gegen „Terrorziele“.
Aus dem Gazastreifen kommt eine gute Nachricht. Doch die hat einen Preis.
Ein Dokumentarfilm begleitet einen Jungen aus dem Gazastreifen, der Hände und Füße verloren hat, durch seine Kindheit in Israel. In seinem Schicksal laufen die großen Linien des Nahostkonflikts zusammen.
Kein Heiligenschein, sondern eine nüchterne Beschreibung eines außergewöhnlichen Lebens.
Vor drei Monaten hatte Paraguay seine Botschaft in Israel nach Jerusalem verlegt, am Mittwoch wurde die Entscheidung jedoch rückgängig gemacht. Israels Regierungschef hält das für „sehr schwerwiegend“ – und reagiert entsprechend.
Was hätte geschehen können: Eine Arte-Dokumentation erinnert an das Oslo-Abkommen, mit dem Israel und die Palästinenser in eine andere Zukunft hätten gehen können. Doch dann wurde Jitzhak Rabin ermordet.
Amerika stoppt die Zahlungen für das UN-Hilfswerk für Palästinaflüchtlinge. Dahinter steckt Kalkül – doch die Situation könnte brandgefährlich werden.
Auf Weisung des amerikanischen Präsidenten sollen mehr als 200 Millionen Dollar in andere Projekte fließen. Palästinenservertreter werfen ihm „Erpressung“ vor.
Der Generalsekretär der Vereinten Nationen will mehr Beobachter nach Israel und die Palästinensergebiete schicken. Vier Optionen für eine „robustere UN-Präsenz“ legt Guterres in einem Bericht vor.
Die Palästinenser im Gazastreifen haben ein Ende der Kämpfe mit Israel erklärt. Zuvor hatte die israelische Luftwaffe, als Reaktion auf palästinensischen Beschuss, Ziele im Gazastreifen angegriffen.
Die Gewalt im Nahen Osten eskaliert abermals – im Gazastreifen sterben drei Menschen bei Angriffen der israelischen Luftwaffe. Zuvor sind aus dem Küstengebiet Raketen auf Israel abgefeuert worden. Jetzt verkünden militante Palästinenser ein vorläufiges Ende der Gewalt.
Ahmad aus dem Jordantal hat Leukämie. Ohne Noam aus Jerusalem könnte er nicht behandelt werden. Sie leben auf verschiedenen Seiten einer Mauer – trotzdem fahren sie jeden zweiten Tag zusammen Auto.
Nach heftigen Schusswechseln hat die radikale Palästinenserorganisation Hamas eine Feuerpause ausgerufen. Auch Israels Armee scheint seine Angriffe gestoppt zu haben. Zuvor hatte sie 60 Ziele bombardiert.
Schon seit mehreren Wochen schwelt der Konflikt zwischen Israel und der Hamas. Jetzt wurde ein israelischer Soldat an der Grenze zu Gaza getötet. Bei der israelischen Reaktion werden vier Palästinenser getötet.
Seit Wochen lassen Palästinenser aus dem Gazastreifen brennende Ballons nach Israel fliegen. Die Bewohner der Kibbuzim müssen sich überwiegend selbst helfen.
Militante Gruppen im Gazastreifen und Israel haben sich laut palästinensischen Angaben auf eine Waffenruhe geeinigt. Durch die Kämpfe kam es auf beiden Seiten zu Verletzten, im Gazastreifen kamen zwei Menschen ums Leben.
Nach einem heftigen Schlagabtausch mit Israel hat die Hamas am Samstagabend eine Waffenruhe verkündet. Was diese Aussage wert ist, ist aber völlig unklar.
Die Stadt Rawabi im Westjordanland soll die Hoffnung auf eine freie Zukunft und Normalität symbolisieren – doch kaum jemand will dort hinziehen.
Am Tag vor seinem Tod kam Claude Lanzmanns letzter Film in die französischen Kinos: „Vier Schwestern“ erzählt von Schicksalen, die brennend aktuell sind.
Fast eineinhalb Jahre ist Donald Trump nun Präsident der Vereinigten Staaten. Bei seinen Äußerungen zur Außenpolitik wie zu Venezuela dominieren: Provokation, Desinteresse – und Unwissenheit. Ein Rückblick.
Der israelische Siedlungsbau ist das größte Hindernis für eine Zweistaatenlösung – und eine strategische Sackgasse für Israel. Wer verstehen will, was aus diesem Megaprojekt wird, muss die Geschichte der Besiedlung im Westjordanland und die Perspektiven der Akteure kennen.
Erstmals seit vier Jahren ist der israelische Ministerpräsident nach Amman gereist. Dort stellt König Abdullah II. eine eindeutige Forderung auf.
Israel solle seine „exzessive, disproportionale und rücksichtslose Gewalt“ gegen Palästinenser beenden, heißt es in der Resolution. Amerika erleidet eine diplomatische Niederlage.
Tausende Palästinenser protestieren am Jahrestag des Sechstagekriegs an der Gaza-Grenze. Israelische Soldaten schießen wieder einmal scharf.
In Gaza verbrennt sich ein junger Mann aus Protest gegen die Hamas. Die Zahl der Selbstmorde nimmt zu. Doch in der muslimischen Gesellschaft sind sie ein Tabu.
Antisemitische Anfeindungen an deutschen Schulen nehmen zu. Problematisch, dass auch manches Schulbuch ein verzerrtes Israel-Bild zeigt, findet das Mideast Freedom Forum Berlin.
Wie kann es sein, dass Hitler vom Chef der größten deutschen Oppositionspartei verharmlost wird – womöglich wird Israels Ministerpräsident Netanjahu die Kanzlerin genau das heute fragen. Welche Fragen sich noch stellen, steht im FAZ.NET-Sprinter.
Die Armee reagierte damit auf den Abschuss von Raketen auf den Süden Israels. Unterdessen nahmen tausende Palästinenser an der Trauerfeier für eine Sanitäterin teil, die am Freitag bei Protesten erschossen worden war.
Neun von 15 im Sicherheitsrat vertretenen Staaten haben die Resolution unterstützt, Israel für sein Vorgehen im Gaza-Streifen zu verurteilen. Die amerikanische UN-Botschafterin beschuldigte die Vereinten Nationen voreingenommen gegen Israel zu agieren.