Zwei beste Freunde
Kritik an Netanjahus zögerlichem Vorgehen bezüglich des Friedensplans für Gaza ist in Florida nicht zu hören. Trump stellt sich an seine Seite – und mischt sich abermals in Netanjahus Korruptionsprozess in Israel ein.
Kritik an Netanjahus zögerlichem Vorgehen bezüglich des Friedensplans für Gaza ist in Florida nicht zu hören. Trump stellt sich an seine Seite – und mischt sich abermals in Netanjahus Korruptionsprozess in Israel ein.
Nach der Rückkehr der Geiseln können viele Israelis zum ersten Mal aufatmen. Von einem echten Frieden ist das Land aber noch immer weit entfernt.
Die palästinensische Propaganda nutzt die Weihnachtsgeschichte perfide für ihre Zwecke und bedient dabei alte antijüdische Reflexe. So wird aus der Weihnachtsgeschichte ein Instrument gegen den jüdischen Staat.
Ist Frieden im Nahen Osten möglich? Wo sich die politische nicht von der religiösen Dimension trennen lässt, bleibt Versöhnung ein schwieriges Unterfangen.
Der Eurovision Song Contest ist durch die Teilnahme Israels tief gespalten. Dabei trifft der Boykott mehrerer Staaten den Wettbewerb, nicht die Regierung Netanjahu.
Ihre Argumentation ist selbst von imperialen Handlungsmustern geprägt: Wie die Identitätspolitik und der Genozidvorwurf gegen Israel zum Kern des Diskurses der Linkspartei geworden sind.
Bei einem Besuch in Rafah zeigt sich das Ausmaß der Zerstörung, die der Krieg im Gazastreifen hinterlassen hat. Dass die Hamas besiegt ist, glaubt hier keiner.
Von der Vorgeschichte des Nahostkonflikts über das spirituelle Beben in Pompeji bis zur Weltgeschichte des Kapitalismus: Welche Neuerscheinungen sollte man 2025 nicht verpasst haben? Zehn Empfehlungen.
Während in Berlin nahezu verzweifelt über das Schicksal der Ukraine verhandelt wird, sucht die jüdische Gemeinschaft in Sydney nach der schrecklichen Terrortat nach Trost und Halt.
In Worms und Frankfurt treffen Schüler aus Israel und Deutschland zusammen. Sie spüren der jüdischen Geschichte nach. Die israelischen Schüler sagen, was sie umtreibt und überrascht hat – und wie die Lage in Israel ist.
Die israelische Jugend muss nach ihrer Vorgeschichte suchen: Der Kinofilm „Ein Haus in Jerusalem“ sucht nach dem Punkt, von dem aus sich die Gegenwart erzählen lässt.
Eine israelische Studie zeigt: Von 266 seit Oktober 2023 in Gaza getöteten „Journalisten“ hatten mindestens 157 Verbindungen zu Terrororganisationen wie der Hamas oder dem „Islamischen Dschihad“. Etliche gehörten deren militärischen Formationen an.
Trotz des Waffenstillstands in Gaza machen Palästina-Aktivisten weiterhin an Hochschulen mobil. Ihre Aggressivität habe sogar noch zugenommen, meinen zwei Beauftragte für den Kampf gegen Antisemitismus.
Heftige Regenfälle verschärfen die ohnehin schwierigen Lebensbedingungen im Gazastreifen. Auch Israelis spüren die extremen Wetterbedingungen.
Oren Kessler geht in seinem Buch „Palästina 1936“ zurück zu den Wurzeln des Nahostkonflikts. Sein Buch macht die nicht enden wollende Krise besser verstehbar.
In Israel legt die Regierung die Axt an grundlegende Freiheiten. Die Gräben in der Gesellschaft sind kaum noch zu überwinden. Manche reden schon vom Auswandern.
Kanzler Merz besucht Israel, wie er sagt, als Freund. Das israelische Vorgehen im Gazastreifen habe seine Bundesregierung aber in „ein gewisses Dilemma geführt“.
Der israelische Militärsoziologe Yagil Levy sieht mit Sorge, wie viele seiner Landsleute die Bewohner des Gazastreifens entmenschlichen. Ein Gespräch über die mangelnde Aufarbeitung des Krieges.
Bei der Verleihung des Hanns-Joachim-Friedrich-Preises weist ARD-Korrespondentin Sophie von der Tann Kritik, sie berichte im Nahost-Konflikt einseitig zulasten Israels, zurück. Ex-Verfassungsrichter Andreas Voßkuhle nennt die Vorwürfe „völlig überzogen“.
Die Polarisierung, die jede Debatte über Israel und Palästina heimsucht, war auch hier zuverlässig zur Stelle: Der Disput um Sophie von der Tann zeigt, wie Misstrauen das Argument ersetzt.
Weil Israel am Eurovision Song Contest teilnehmen darf, haben gleich mehrere Länder angekündigt, den Wettbewerb zu boykottieren. Besonders in Spanien wird dieser Schritt begrüßt.
Die ARD-Korrespondentin Sophie von der Tann wird wegen ihrer Beiträge zu Israel und Gaza kritisiert. In überschießender Weise. Die Kampagne gegen sie ist Teil von Bestrebungen, kritische Berichterstattung über den Nahostkonflikt zu diskreditieren.
Die ARD-Korrespondentin Sophie von der Tann erhält den Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis. Dabei steht sie stellvertretend für die verzerrte Berichterstattung über den Nahostkonflikt, die uns ARD und ZDF bieten. Die Sender bilden sich darauf sogar etwas ein.
Von der fein austarierten Ruhe auf dem Tempelberg: Evangelikale Pilger aus den USA sind die ersten Touristen, die zurück nach Israel kehren. Wir haben sie auf ihrem Weg durch Jerusalem begleitet.
Das Radsport-Team Israel Premier Tech war das ambitionierteste Projekt im israelischen Sport. Sein Scheitern verdeutlicht, was auf dem Spiel steht, wenn es um die Projektion politischer Macht geht.
Vor einem Jahr stellte der Internationale Strafgerichtshof einen Haftbefehl gegen Israels Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu aus. Die Zwischenbilanz fällt ernüchternd aus.
Deutschland hebt Exportbeschränkungen für Israel auf. Doch Koalitionsstreit und Zweifel an der Zweistaatenlösung bleiben.
Berlin will mit seiner Ausfuhrpolitik Einfluss auf das Vorgehen Israels nehmen. Kann das funktionieren?
Der UN-Sicherheitsrat hat die Absicherung des Gaza-Friedensplans von Donald Trump verabschiedet. Die Hamas reagiert mit deutlichen Worten.
In Bilbao wird Palästinas Nationalmannschaft noch lange nach Schlusspfiff gefeiert, die baskischen Gastgeber sehen sich „auf die richtigen Seite der Geschichte“. Die Hamas bleibt unerwähnt.
482 Tage lang war Gadi Moses Gefangener in Gaza. Sein Kibbuz Nir Oz wurde von der Hamas zerstört. Heute engagiert sich der 81 Jahre alte Mann für dessen Wiederaufbau. Das Porträt eines Optimisten.
Die Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas hält mit Mühe, aber die Zukunft des Gazastreifens ist weiter offen. Die Skepsis über Trumps Plan nimmt zu.
Israel steht in Nadav Lapids Film „Yes“ unter dem Schock des 7. Oktobers. Es geht um ein Land im Ausnahmezustand, um Lobbygruppen und Widersprüche im Exil.
Nach einem Treffen in Paris kündigt Macron an, der Palästinensischen Autonomiebehörde bei der Ausarbeitung einer Verfassung helfen zu wollen. Eine Arbeitsgruppe soll das Projekt vorantreiben.
In den deutschen Nahost-Studien greift der anti-israelische Aktivismus um sich. Er ist Folge einer systematischen Blickverengung und schwächt sie als Wissenschaft.
Benjamin Graumann, Vorstandsvorsitzender der Jüdischen Gemeinde in Frankfurt, ist erleichtert über die Waffenruhe im Gazakrieg. Zu glauben, dass mit ihr auch der Antisemitismus in Deutschland abnehmen wird, hält er für naiv – und gefährlich.