Wohin gehen die Märkte?
Die Aktienmärkte trifft am Montag ein Doppelschlag: Die Verschärfung der Maßnahmen gegen das Coronavirus und eine massive Krise am Ölmarkt. Analysten sind sich uneins, wie es weitergeht.
Die Aktienmärkte trifft am Montag ein Doppelschlag: Die Verschärfung der Maßnahmen gegen das Coronavirus und eine massive Krise am Ölmarkt. Analysten sind sich uneins, wie es weitergeht.
Asiatische Aktien geben auf breiter Front stark nach. Der australische Aktienmarkt erlebt den schlimmsten Lauf seit der Finanzkrise 2008. Analysten warnen schon vor einer weltweiten Rezession.
Moskau ließ die Verhandlungen mit der Ölstaaten-Organisation Opec scheitern. Der Ölpreis vermindert sich dramatisch – an den Börsen fallen die Aktienkurse stark.
Der mit einer schweren Wirtschaftskrise kämpfende Libanon steuert auf einen Staatsbankrott zu. Die Regierung kündigte am Samstag an, Zahlungen auf Staatsanleihen auszusetzen.
Mehr als jedes dritte Rüstungsgut weltweit stammt laut Friedensforschungsinstitut Sipri aus amerikanischen Fabriken. Auch Deutschland mischt weiter vorne mit. Hauptabnehmer ist Saudi-Arabien.
Ist das Römische Reich am Klimawandel zugrunde gegangen? Oder an einer ansteckenden Krankheit? Kyle Harper untersucht in „Fatum: Das Klima und der Untergang des Römischen Reiches“ die Spätantike.
Das Rennen in China wurde bereits auf unbestimmte Zeit verschoben. Nun hat die Ausbreitung des Coronavirus auch Auswirkungen auf den Grand Prix in Bahrein. Und es gibt weitere Fragezeichen im Rennkalender.
Jahrzehntelang hat die libanesische Elite dreist das Land geplündert. Jetzt bricht alles zusammen – und die Politiker machen ausgerechnet die Antikorruptionsproteste dafür verantwortlich.
Das Coronavirus schafft, was Fridays for Future nicht vermochte: Berufliche Vielflieger heben nicht mehr so oft ab. Und plötzlich geht es doch per Videokonferenz.
Den festgenommenen Verwandten von Muhammad Bin Salman droht wegen Verrats lebenslange Haft oder sogar die Todesstrafe. Es ist nicht das erste Mal, dass der Kronzprinz sich mit drastischen Mitteln gegen seine Gegner wehrt.
Die EU-Außenminister ringen um eine Haltung gegenüber dem türkischen Präsidenten. Sollen sie mehr Geld für syrische Flüchtlinge in der Türkei bereitstellen? Paris zeigt sich hart, Berlin denkt über ein Hilfsprogramm nach.
Auf den ersten Blick ist der russische Präsident der Sieger: Die in Moskau vereinbarte Waffenruhe zementiert die Gebietsgewinne der syrisch-russischen Truppen in Idlib. Doch dass ihr Vormarsch fürs erste gestoppt ist, dürfte Putin ebenfalls recht sein.
2015 reiste Carla-Josephine S. nach Syrien, um den IS zu unterstützen – mit ihren zwei Töchtern und ihrem kleinen Sohn. Den schickte sie in ein Terrorlager. 2018 wurde er getötet. Nun steht die Mutter vor Gericht.
Müssen die Europäer mitten in einer ausbrechenden Pandemie nun auch noch einen Machtkampf mit dem türkischen Präsidenten bestehen? Gestern Abend zeigte sich, dass man das auch anders sehen kann.
In der syrischen Provinz Idlib ist die von der Türkei und Russland ausgehandelte Waffenruhe in Kraft getreten. Die EU-Außenminister kommen in Kroatien für ein Krisentreffen zusammen. In Brüssel tagen die EU-Gesundheitsminister. Alles Wichtige im Newsletter für Deutschland.
Die EU will die Sprache der Macht sprechen, kann es aber nicht. Über die Geschicke von Millionen entscheiden deshalb andere.
Die Coronavirus-Epidemie wirkt sich deutlich auf den Flugverkehr aus. Sogar auf dem Hahn muss man sich Sorgen machen.
Der stellvertretende Vorsitzende der größten türkischen Oppositionspartei CHP, Ünal Ceviköz, über Präsident Erdogans Entscheidung, die Flüchtlinge loszuschicken und die Widersprüche seiner Außenpolitik.
Von Freitag an dürfen Touristen und Geschäftsleute aus Deutschland nicht mehr nach Israel einreisen. So soll eine Ausbreitung des Coronavirus verhindert werden. Dies hat Folgen für die Wirtschaft – und vielleicht auch auf den Prozess gegen Benjamin Netanjahu.
Ob Syrien die Quelle eines Flüchtlingsstroms bleibt, entscheiden vor allem Putin und Erdogan.
Gesundheitsminister Jens Spahn warnt davor, das Coronavirus auf die leichte Schulter zu nehmen und begründet die Exportverbote für Schutzkleidung. In der ambulanten Pflege könnte es zu Problemen kommen. In Italien steigt die Zahl der Toten rasant, und Israel schottet sich ab.
Aus Sorge vor der Ausbreitung des Coronavirus weitet Israel die verschärften Einreisebestimmungen auf andere Länder aus – auch Deutschland ist davon betroffen. Andere Länder reagieren ebenfalls.
In den vergangenen neun Jahren sind Millionen Menschen aus Syrien in Richtung Europa geflohen. Was waren die wichtigsten Etappen – und welche Länder haben die meisten Flüchtlinge aufgenommen? Ein Überblick.
Die Kämpfe um die Rebellenhochburg Idlib in Syrien halten an: AFPTV-Bilder zeigen Luftangriffe auf Orte im Süden. Im Norden von Idlib suchen Helfer nach angeblich russischen Luftangriffen in Trümmern nach Überlebenden.
Der steigende Druck an der türkisch-griechischen Grenze könnte bedeuten, dass demnächst auch in Hessen mehr Flüchtlinge als in den vergangenen Monaten ankommen. Man wäre gut vorbereitet, heißt es im Ministerium.
Trotz einer Anklage wegen Korruption erzielt der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu das wohl beste Wahlergebnis, seit er den Likud führt. Sein Rivale scheint nun sogar zu einer Zusammenarbeit bereit.
Nach der dritten Parlamentswahl in Israel innerhalb eines Jahres hat sich Ministerpräsident Benjamin Netanjahu zum Sieger erklärt. Allerdings ist bislang unklar, ob er eine absolute Mehrheit für eine Regierung zusammenbekommt.
Während noch unklar ist, ob sein konservativer Likud-Block eine absolute Mehrheit erreicht, spricht der Ministerpräsident vom „wichtigsten Sieg meines Lebens“. Herausforderer Gantz zeigt sich enttäuscht, während andere vom Sieg der „Annexion“ sprechen.
Bei der vorgezogenen Parlamentswahl in Israel liegt Ministerpräsident Netanjahu laut Prognosen vor seinem Rivalen Benny Gantz. Ob es für eine Regierungsmehrheit reicht, ist noch unklar. Die Wahlbeteiligung ist hoch.
Nach der Grenzöffnung für Flüchtlinge erhöht der türkische Präsident den Druck auf die EU. Kommissionspräsidentin von der Leyen sieht die daraus resultierende Notlage in Griechenland als „europäische Herausforderung“.
Gegenseitige Vorwürfe prägten die letzten Tage vor der Wahl in Israel. Herausforderer Gantz beschuldigte Netanjahu, die Furcht vor dem Coronavirus zu missbrauchen. Tausende Israelis unter Quarantäne müssen heute in gesonderten Stationen wählen.
Angesichts der Zahl von Migranten, die auf dem Weg in Richtung Westeuropa sind, fordert Friedrich Merz, eine Situation wie 2015 dürfe sich nicht wiederholen. Sein Kontrahent um den CDU-Vorsitz spricht sich für eine Neuverhandlung des Flüchtlingsabkommens aus.
Er lässt sich einfach nicht unterkriegen: Trotz massiver Korruptionsvorwürfe tritt Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu wieder bei den Parlamentswahlen an. Im Wahlkampf hat er sich erfolgreich als Garant der Sicherheit und Trump-Kumpan inszeniert.
In Israel wird zum dritten Mal binnen eines Jahres ein neues Parlament gewählt. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hatte es nach zwei Wahlen im vergangenen Jahr nicht geschafft, eine Regierungsmehrheit zu schmieden.
Zehntausende Flüchtlinge harren weiter an der griechisch-türkischen Grenze aus. Athen weist sie ab und nimmt einen Monat lang auch keine neuen Asylanträge an. Grünen-Chefin Baerbock fordert dagegen eine Kontingentlösung.
Eigentlich muss Armin Laschet nur ein Kontaktbüro von Nordrhein-Westfalen in Israel eröffnen, es ist aber auch eine Chance, sich als Außenpolitiker zu zeigen – und dadurch einen Vorteil im Rennen um den CDU-Vorsitz zu erlangen.